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Es ist 19:02, ich sitze am VP bei km 94 und hätte theoretisch noch deutlich mehr als einen Halbmarathon vor mir...
Ich schicke meiner Schwester eine Sprachnachricht per Whatsapp. Der ungefähre Wortlaut mit weinerliche Stimme: „ Ich gebe auf! Ich kann nicht mehr! Mir tut alles weh!“

Ziemlich genau 19 Stunden war es her, dass ich mit Fraggle in Bologna unter dem Startbogen stand. Auf Italienisch wurde runter gezählt CINQUE QUATRRO TRE DUE UNO und los ging es. Der zweite Ultra Trail Via degli Dei ist gestartet. Auf der langen Distanz erwarten uns 125km mit 5100 Höhenmetern auf dem Fernwanderweg von Bologna nach Fiesole, eine kleine Stadt bei Florenz.
Auch wenn es der Götterweg ist, war es wohl eher ein Teufel, der die Idee hatte dort zu starten. Aber Mitte April gibt es nicht so viele Ultras und Italien versprach gutes Wetter, welches wir auch hatten. Wieso also nicht?

Die ersten paar Kilometer ging es durch Bologna, alle Straßen waren für die circa 200 Starter gesperrt, am Wegrand standen ein paar Leute.
Es ging die ganze Zeit unter Arkaden durch, wir waren recht weit hinten gestartet. Sobald es leicht bergauf ging, immer noch durch die Arkaden, konnten wir an den ersten Leuten vorbei laufen. Es wurde pausenlos auf italienisch gebabbelt. Von Fotos wusste ich, dass irgendwann Stufen kommen würden – und sie kamen! Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, aber es sind irgendwas knapp unter 500. Kalt war mir schon lange nicht mehr! Oben auf dem ersten Berg wechselte der Boden dann von Asphalt zu Wiese. Wir liefen frohen Mutes weiter, bis uns irgendwann Stirnlampen entgegen kamen. Blind waren wir den anderen gefolgt und prompt falsch abgebogen. Zum Glück nur wenige Meter, trotzdem ärgerlich.
Es ging weiter und der Weg wurde schmäler und matschiger. Und matschiger und noch matschiger. Nasser Lehmboden, der sich eine Mischung aus Kleister, Treibsand und Schmierseife verwandelte. Jeder Schritt endete in einer Rutschpartie. Das Paar vor uns ging so vorsichtig, dass wir kurzerhand überholten. Je schneller man läuft, desto kürzer ist die Berührung mit dem Boden und desto weniger rutscht man! Gute Taktik, ich bin zumindest nicht hingefallen. Einmal hab ich fast meinen Schuh verloren, der Matsch war aber auch klebrig!
Es waren gerade Mal 10km rum und ich glaub ich war in meinem Leben noch nie so dreckig :-) Die schwarz roten Schuhe waren nur noch braun, an den Beinen klebte cm dick der Matsch und Dreckspritzer bis zum Bauchnabel. Herrlich!!!
Der erste VP kam bei km 18, wir lagen gut in der Zeit! Die nächste Etappe waren 22km mit geschätzten 600HM ,laut Zeitplan sollten wir um 6:50 dort ankommen.
Das Höhenprofil im Internet und auf der Startnummer war ziemlich klein, so kam es, dass es immer wieder Anstiege gab, die wir auf dem Profil nicht als solche erkannt hatten. Es zehrte jetzt schon an den Kräften und an den Nerven!!! Verwunderlich war das Vogelgezwitscher die ganze Nacht durch, schlafen italienische Vögel nie? Vorbei an einem Fluss ging es wieder bergauf, ziemlich steil, aber oben müsste der VP sein. Ich machte etwas mehr Tempo um ein Foto vom Sonnenaufgang zu machen. Ich lächelte in die Kamera und konnte eine fröhliche Nachricht nach Hause schicken – es sollte das einzige Foto von der Strecke werden.
Auch dieser VP war bestens ausgestattet. Wasser, Iso, Bier, Brühe, Zwieback mit Marmelade, Trockenobst, Zitronen, Blutorangen und herrlichstes Schinkenbrot. Fraggle ist der Meinung wir haben unser Startgeld wieder rein gefressen, weil wir so viel Parmaschinken und Parmesan gegessen haben ;-)
Gestärkt ging es weiter. Mittlerweile hatte sich das Feld ziemlich auseinander gezogen, man sah immer wieder die gleichen Leute.
Manchmal sah man aber auch über eine Stunde keinen einzigen Läufer. Der Weg war perfekt ausgeschildert! Als Fernwanderweg mit einem rot-weißem Zeichen, zusätzlich noch mit Flatterband, gelben Spray-Punkten und Schildern mit Pfeilen, wenn man abbiegen musste. Es ging ein gutes Stück durch einen Wald, immer wieder durchzogen von riesigen Pfützen, an denen man seitlich vorbei musste. Der Lehm-Kleister, gestaltete das ganze wieder recht schwierig, ich möchte nicht wissen, wie oft ich in die Pfützen rein gerutscht bin.
Immer wieder hoch und runter und bergab, bergauf. Meine Füße begannen zu schmerzen. Hinzu kamen immer wieder Schmerzen in den hinteren Oberschenkeln und den Schienbeinen. Der Ischias meldetet sich plötzlich auch zu Wort und Verspannungen im Schulter-Nacken Bereich machten sich durch den Rucksack und die Stöcke bemerkbar. Aber so schlimme Schmerzen in den Füßen hatte ich noch nie... Ich fing an Selbstmitleid zu haben und erwischte mich mit dem Gedanken, ob es denn so schlimm wäre einfach aufzuhören.
Aber bis zum VP bei km 72 wollte ich mich definitiv noch durchkämpfen, dort warteten unsere Dropbags. Einige km davor ging es mir plötzlich so richtig dreckig. Keine Kraft mehr, keine Luft mehr, keine Lust mehr! Ich ließ mich hängen und von meinem „Leiden“ immer weiter runter ziehen. Der Kreislauf spielte mir Streiche und ich fluchte! Ein Wanderer kam uns entgegen und sagte es seien nur noch 5 Minuten bis zur Wasserstelle, die es neben den VP´s auch immer noch gab. Ich schaute auf die Uhr. 5 Minuten vergingen, 6, 7... nichts. Nach 11 Minuten endlich der Jeep mit offenem Kofferraum.
Ich füllte meine Flaschen auf, wollte mich mit einem Ciao verabschieden, Fraggle sagte „Bye“, der Typ „Salve“ und ich? Ich sagte sowas wie „WÄH“. Na toll, jetzt funktioniert mein Gehirn auch nicht mehr richtig.. Laufen macht Dumm heißt es doch immer?! ;)
Ich trank riesige Schlucke Wasser in der Hoffnung, dass mein Kreislauf wieder in Schwung kommen würde, aber die letzten km bis zum VP waren eine Qual. Es gab auch noch eine Fotografin, die uns auf einem Downhill fotografierte. Lächeln? Ging nicht mehr! Laufen? Ging nicht mehr! Gute Laune? Ging absolut nicht mehr!
Natürlich ging es die letzten 200m zum VP auch noch mal gefühlte 200HM hoch. Müssen die denn immer so eine Scheiße machen? Oben stand ein kleiner Junge, er scannte unsere Startnummern und forderte seine Mutter auf, uns unsere Dropbags zu holen :-)
Ohne mich umzuziehen schnappte ich mir ein alkoholfreies Bier und eine Portion Nudeln mit Olivenöl und Parmesan. Ich setze mich an den Tisch und schwieg vor mich hin. Ich wollte nicht reden, nur meine Ruhe haben! Es wehte in eiskalter Wind, die Sonne war jedoch schön warm.
Nach dem Bier und den Nudeln ging es mir etwas besser, ich zog mich um und füllte meinen Rucksack auf.
Am liebsten hätte ich mich auf die Wiese gelegt, geschlafen und wäre mit dem nächsten Bus nach Florenz gefahren! Wieso tut man sich sowas an?
Km 72 bedeutet noch 53km. Das ist deutlich mehr als ein Marathon. Das ist noch ein voller Ultra. Was tue ich mir und meinem Körper hier an? Ich wechselte nur die Socken, die Ersatzschuhe waren mir zu hart, die Füße taten eh schon weh. Immer wieder die Frage nach dem Warum! Fraggle ging es auch nicht 100% gut, wieso sagt er nicht, dass er aufhören will, dann hätte ich einen Grund auch aufzuhören. Aber kein Wort davon...
Innerlich fluchend, meckernd, motzend und weinend ging es weiter, eine Wiese runter, in den Wald und wieder bergauf. Wir wurden immer schweigsamer, jeder hing seinen Gedanken nach. Unsere Zeitplanung war schon lange hinüber, woran lag es? Keine Ahnung! Ich schleppte mich weiter, die negativen Gedanken kamen und blieben. Je langsamer wir sind, desto später kommen wir ins Ziel. Je später wir in Ziel kommen, desto länger müssen wir nochmal im Dunkeln laufen. Ich hab doch immer so mit der Müdigkeit zu kämpfen. Wie soll ich eine zweite Nacht aushalten? Es machte mit Angst!
Ab km 85 wurde es optisch etwas typischer Toskana. Einen richtigen Blick hatte ich jedoch nicht dafür. Es Sind noch 10km bis zum nächsten VP. Da kann man aussteigen. Ziemlich genau um 19:00 kamen wir dort an.
Ich setze mich auf die Bank, holte mein Handy raus und schickte meiner Schwester eine Sprachnachricht: „Ich gebe auf! Ich kann nicht mehr! Mir tut alles weh!“ Ich wollte weinen! Ganz ehrlich: weinen und mich auf den Boden legen.
Nebenan am Tisch wickelte sich jemand in eine Rettungsdecke, zog eine warme Jacke rüber und stieg in den Bus, der ihn ins Ziel fahren würde. Ich blickte neidisch hinterher.
Erst Mal was essen und dann mit Fraggle reden, ob er weiter laufen will oder nicht. Für mich war klar: Das Rennen ist vorbei. Mein erstes DNF.
Ich holte mir ein alkoholfreies Bier. Der dämliche Fotograf fotografiert mich beim Öffnen und beim Nudeln holen. Kann der nicht jemand anderen fotografieren?
Mich nervte alles. Am meisten jedoch ich mich selbst.
Aufgeben? Ist nicht meine Art. Ich hatte ja eigentlich nichts.
Auf der anderen Seite erwarteten uns noch 31km. Es wird in weniger als einer Stunde dunkel werden. Bei unserem Tempo rechnete ich mit 8 Stunden bis wir das Ziel erreichen würden.
8 Verdammte Stunden für 31 km?!
Was kann man alles in 8 Stunden machen? Das ist ein Arbeitstag!
In 8 Stunden ist man mit dem Flugzeug so gut wie in New York.

Ich atmete tief durch und horchte in mich rein: die Beine schmerzen von der Belastung, es zog nichts ungewöhnlich, die Fußsohlen taten weh, ja. Aber ich hatte keinen Blasen, keinen ernsten Schmerzen. Die Laune?auf dem Tiefpunkt, also schlimmer kann sie nicht werden.
Möchte ich wirklich mein erstens DNF wegen „Ich hatte keine Lust mehr!“ haben? Ich denke nicht! Spätestens morgen würde ich es bitter bereuen!
Der Italiener am Nachbartisch prostete mir aufmunternd zu. Er würde nicht aufgeben.
Ich auch nicht! Verdammt, ich werde das Ding jetzt zu Ende laufen (bzw. schleichen) und gut ist!
Gesagt getan, wir liefen wieder los. Es ging kurz durch eine Ortschaft, an einer Metzgerei vorbei. Fraggle bekam Appetit auf rohes Fleisch. So ein Ultra kann einen zum Zombie machen :)
Wir alberten kurz rum, hatten aber beide nicht wirklich Lust uns bergauf zu unterhalten. Irgendwann machten wir sogar Musik an. Es ging einen ausgewaschenen Single Trail hoch, es wurde dunkel und matschig. Ich erwähnte den Lehm-Kleister bereits....
Schritt für Schritt ging es bergauf. Der Wind wurde mit jedem Schritt stärker. Gefühlt kam er immer von vorne. Kaum hatten wir die Bergspitze erreicht ging es auch schon wieder runter, die windabgewandte Seite. Es kam nochmal eine Wasserstation. Die beiden Männer sprachen kein englisch. Mit Händen und Füßen fragten sie uns, ob wir uns setzen wollten. Wir lehnten dankend ab und machten uns an den letzten steilen und langen Anstieg. Oben wartetet der allerletzte VP auf uns. Der Wind war jetzt wieder deutlich stärker und kam natürlich von vorne.
Links Stock Rechts Stock Links Stock... Ich weiß nicht mehr wie viele Pfützen noch kamen. Ich nahm eine Coffein Tablette und fing an leise vor mich hinzu singen. Das lenkte ab. Irgendwann kamen von hinten drei Stirnlampen, zwei Männer und eine Frau gingen an uns vorbei, als wir kurz eine Pause machten um Durchzuschnaufen. Der Single Trail kam auf einen breiten Waldweg, die großen Tannen schwankten im Wind, es war unglaublich laut. Bei jedem Stockeinsatz wehte der Wind diese einige cm zur Seite. Auf der Lichtung dachte ich, dass wir gleich weg geweht würden.
Weit kann es nicht mehr bis zum Gipfel sein. Wir wurden immer schneller, wollten raus aus dem Wind.
Oben angekommen war dies der einzige VP, der nicht nur Zelte hatte, sondern einen richtigen Raum. Wir stürzten rein uns ließen uns auf die Stühle fallen. Schnell zerrten wir alle Klamotten, die wir im Rucksack hatten raus und zogen alles an. Ich war zu müde um etwas zu essen. Während Fraggle kurz auf Toilette ging legte ich meinen Kopf auf den Tisch und machte die Augen zu. Eine Wohltat!
Fraggle kam wieder und fragte: Laufen wir weiter? JA! Eine andere Antwort gab es nicht! Wir packten zusammen uns weiter ging es. Bergab. Sehr angenehm, da kein Wind wehte, aber unangenehm, weil es zu steil zum Laufen war und bei jedem Schritt die Schienbeine maulten.
Trotzdem war meine Laune besser. Wir befanden uns auf der letzten Etappe, das Ding war so gut wie in der Tasche.
Auf dem Höhenprofil ging es nur bergab, bis 5km vor dem Ziel, da kamen nochmal 4 kleine, steile, fiese Anstiege. Und Gott bewahre, sie waren klein und steil und FIES!!!!!
Von der breiten Straße abbiegen, einen schmalen Pfad hoch, steil wieder runter und wieder auf den breiten Weg. Es nahm kein Ende.
Nach dem dritten kleinen steilen fiesen Berg konnte man eine Stadt sehen. Das MUSSTE Fiesole sein! In einem seeeeehr weiten Bogen ging es der Stadt entgegen. Das Ziel ist in einem alten Amphitheater. Man konnte einen Kirchturm sehen und vermuten, dass das Ziel direkt darunter lag. Es ging wellig weiter, der Kirchturm kam gefühlt nicht näher. Irgendwann waren wir in der Stadt. Es ging weiter wellig, nie flach, immer rauf oder unter. In gelber Sprühfarbe waren Pfeile und die Buchstaben UTVDD für den Ultra Trail Via Degli Dei auf den Boden gesprüht.
Es ging eine steile Rampe runter zu einem Parkplatz. Dort standen zwei Rettungswagen, das musste endlich das Ziel sein. Ich hätte heulen können.
Doch verdammte Scheiße was war das? Gegenüber von der Rampe ging es 25 Stufen hoch und genau dorthin zeigte der Pfeil. Die Schweine haben sich wenige hundert Meter vor dem Ziel noch einen „Scherz“ erlaubt, runter und hoch und wieder auf die Straße. Wir übertrumpften uns mit Schimpfwörtern.
Es ging um eine Kurve und am Ende der Straße war es zu sehen: das Amphitheater!
Ab durch den Eingang und... 20-30 Stufen runter ins Ziel.
Es waren lediglich zwei Männer da. Einer hängte uns die sehr schwere Medaille um den Hals und der andere fotografierte uns.
Das war er also, der Ultra Trail Via Degli Dei. 125 km mit 5100 HM
Soweit war ich noch nie gelaufen und so hart war es auch noch nie für mich.
27 Stunden und 6 Minuten.
Ich war im Ziel – verdammte Kacke ich war im Ziel und habe nicht aufgegeben. Ich habe gelitten, gekämpft und habe es geschafft!
116. gesamt. 12. Frau und 1. (und einzige) meiner AK!

Mittlerweile ist es Dienstag, ich sitze mit Kaffee in der Sonne und schreibe diesen Blog.
Mir geht es gut, ich habe keine Schmerzen, keine Blessuren und bin glücklich.
Es war eine Qual, aber würde ich nochmal hinfahren?
Definitiv JA!
Der Lauf ist super organisiert, alle sind sehr nett und hilfsbereit, die VP´s sind perfekt bestückt, die Strecke ist abwechslungsreich und wenn man einen Blick dafür übrig hat ist die Landschaft wunderschön!

4.81818
Gesamtwertung: 4.8 (11 Wertungen)

Also ganz ehrlich?

Bericht und Ende passen nicht zueinander :-)))

Mann, was habt ihr da für eine Show abgeliefert! Ich wäre ausgestiegen. Gelitten und gekämpft und dann ins Ziel. Wunderbar.

Ich verneige mich voller Respekt. Und ich bin schon mal 126km gelaufen, aber die waren flach und Asphalt. Ich kann mir vorstellen, was du geleistet hast! Gerne würde ich das können, was du kannst. So bleibt es bei der neidfreien
Bewunderung!

Gute Erholung! Und Danke fürs Aufschreiben!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Fast...

..hätte ich vergessen zu atmen während ich gelesen habe. Vielen Dank für diesen mitreißenden Bericht und ganz großen Respekt vor dieser körperlichen und mehr noch mentalen Leistung!

Ich bin dann mal weg

Liebe Strider

Ich bin Meister im Verdrängen!
Frag mich nächste Woche nochmal und ich habe gar keine schlechte Erinnerung mehr an den Lauf ;-)

Deshalb

bin ich froh, dass du nicht ZU spät den Bericht geschrieben hast ;-))) Sonst wäre ich vielleicht auch noch auf die Idee gekommen mich anzumelden.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Große Leistung Kikilotta


ganz ganz wahnsinnig groß. Gibt mir Zuversicht in zwei Wochen für die Harzquerung, die erscheint dagegen wie ein Gang zum Bäcker. Hat Spaß gemacht zu lesen!!
LG

ooooohhhhhhhh

Mir fehlen die Worte.... Was Ihr da wieder ausgeheckt habt, Ihr beiden Lauf-Verrückten!
Ich ziehe meinen Hut vor Deinem Dickschädel!

War doch klar....

...das ihr nicht aufgebt!
Hab mir zwar echt Sorgen um dich gemacht bei der Sprachmemo, wäre aber auch sehr verwundert gewesen hättest du tatsächlich aufgegeben! So kenn ich dich ja gar nicht....
Aber schön, dass dann doch alles wie immer ist: alles blöd während dem Lauf, am nächsten Tag ein bisschen jammern wegen der Schmerzen und am übernächsten Tag den nächsten Schwachsinn im Kopf!
Ihr zwei macht das toll....ich bewundere euch dann aus der Ferne ;-)

Du kennst sie schon etwas länger ...

... ist das Fazit aus deinem Fazit. Etwas. ;-)
Aber irgendwie kann ich das sehr gut nachvollziehen. Dass Fraggle ankam, hatte ich schon anderswo gelesen. Schon deshalb konnte ich mir ein DNF nicht vorstellen.
Haste ne richtig geile Nummer abgeliefert, Kiki!
;-)
PS: Einmal hab ich bei nem Ultra auch ans Aufgeben gedacht. Danach nie wieder. Das eine alal haste jetzt weg. Wird jetzt besser. ;-)
Beim Schalk läuft die Vorbereitung auf die TortourdeRuhr!

Wahnsinn!

Herzlichen Glückwunsch zum Finish und tiefste Verneigung vor deinem Dickschädel, der dich da hat durchkommen lassen.
Da stelle ich mal wieder fest, was ich doch für eine Memme bin ;o(

Bitte noch mehr so tolle Berichte!

Bleibt frei, verrückt und glücklich.

LG,
Anja

Megastark !!!

Genial geschrieben und noch viel stärker gelaufen!!!:0)))
Ganz großen Glückwunsch auch hier noch mal!!!
Man, da hab ich echt mega Respekt, wie Du Dich entwickelt hast!
Nö, da komm ich schon lange nicht mehr mit ;o), aber ich freue mich sehr für Euch und
möchte noch viel mehr von Euren Traumläufen lesen bitte!! :0)

Liebe Grüße Carla

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

"der nächste Schwachsinn"

interessiert mich dann aber doch *ganzneugierigguck*

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

So ein geiler Bericht...........

was für eine Leistung. Das mit dem Atmen ging mir auch so..., beim Lesen teilweise vergessen. Grandios geschrieben, noch grandioser abgeliefert. Ich kann ja nun nicht mitreden bei solchen absoluten Extremveranstaltungen, aber es ist schon nachvollziehbar was es bedeutet, wenn der Kopf dauernd von aufgeben redet.und es stimmt schon:" Die letzten beiden Sätze deines Berichtes lassen den Eindruck erwecken, als wäre alles garnicht so schlimm gewesen. Die reinen Zahlen sprechen aber für sich. Tolle Leistung und mein allergrößter Respekt. Normalerweise denke ich beim Lesen eines solchen Berichtes, dass könnte man ja auch mal machen. Schließlich sitzt man gemütlich und wird im Moment des Lesens ja nicht persönlich mit dem dargestellt geleisteten konfrontiert. Wenn man aber die Höhenmeter in Vebrindung mit der Strecke und dann auch noch die Zeit in Verbindung bringt,sollte man schon ernsthaft darüber nachdenken, ob man es selber nicht beim Lesen lassen sollte. Einfach nur toll.

In diesem Sinne bleibt gesund.

Grüße
Stefan

Danke :)

Euch allen für die lieben Kommentare, auch wenn ich das Wort "Dickschädel" einfach mal überlese :)
@Strider: du wirst von den nächsten verrückten Abenteuern lesen :)

Menno

Geduld ist nicht meine Stärke... verrätst du gar nicht??? Nicht ein bisschen???

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Großartig!

Was muss man mitbringen, um so über seine Grenze zu gehen?
Woher kommt diese Motivation?
Genial!
... und wirklich eindrucksvoll geschrieben - Danke!!!

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
"Du kannst was Du willst. Ende der Durchsage."
(beides von fazerBS)
<

Sicher ist...

über einen DNF wirst du schnell nicht wieder nachdenken.

Es lohnt sich zu kämpfen ;-)
Irgendwann wird es nicht mehr schlimmer. Der Körper und dein Verstand sind jetzt in der Lage diese Grenze zu verschieben.

Klasse gekämpft

la soledad del corredor

Wie war dieser lustige Spruch? ...

... "Distanz ist was der Kopf draus macht!"
;-)
Beim Schalk läuft die Vorbereitung auf die TortourdeRuhr!

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