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Vorgestern ging es relativ ruhig von Arbeit gen Heimat. 20km. Nicht weit. Wobei, irgendwie war es nicht so ruhig, wie die Zeit vermuten lassen könnte. Gefühlt war es schon auch irgendwie nicht rumschlappen.
Gestern nun das selbe noch mal. Ein definiertes Dembo hatte ich mir nicht vorgenommen, wollte es auf mich zukommen lassen. Viel hatte ich tagsüber nicht gegessen. OK, waren paar Kartoffeln dabei, aber jetzt keine riesen Portion. Zum Feierabend war die jedenfalls fast durch. Schnell noch nen Schluck Wasser gegen Hunger fassen und dann einfach los. Ist ja nicht weit. Essen kann man dann daheim.
Unten vor der Tür angekommen erwartete mich Schmuddelwetter. Den Tag über tanzten sehr schön kleine und große, weiße Flöckchen im Wind. Davon war nichts mehr zu sehen. Statt dessen war es naßkalt. Es war Niesel- eher janz leichter Sprühregen. Eklig!
Bei so nem Dreckswetter läuft man dann auch erst mal zügig los. Muß ja warm werden. Es ist ein schneller, großer Schritt, der einfach so geht. Die Schrittfrequenz ganz ordentlich, rund. Es macht Spaß so durch die Gegend zu ziehen. Ich weiß, dass es schnell ist. Wie schnell, mag ich noch gar nicht wissen. Ist nicht so wichtig. Erst am Treptower Park schaue ich auf die Uhr. 12:30min für die ersten 3km. Ja, klingt. Und fühlt sich noch gar nicht so schlimm an. Durch den Treptower Park merke ich dann aber ganz, ganz langsam das Dembo und weiß, dass es sicherlich bis km 10 oder 15 noch so weitergehen kann. Irgendwann wird es schwer werden. Und genau darauf habe ich heute so gar keine Lust! Nein, ich mag mich heute nicht aus der Komfortzone herausbewegen.
Der km5 ist nach 20:21min erreicht und in dem Moment werfe ich den Anker. Sehr angenehm geht es nun knapp unter 4:30er Pace weiter. Das ist schön locker, strengt nicht an. Das kann man so laufen lassen. Nach weiteren 21:55min ist der km10 erreicht. Im FEZ wird es dann irgendwie wieder etwas schneller. Ein bisschen könnte das mit dem nicht vorhandenen janz leichten Gegenwind zu tun haben; vielleicht auch mit der Läufergruppe, die ich dort überhole. Nach 21:07min ist der 5er weg. Der letzte 5er ist dann noch mal etwas beißen. Der km auf dem Kopfsteinpflaster der Fortunaallee ist noch mal richtig anstrengend. Auf den großen Katzenköpfen die Schrittfrequenz halten, fällt sehr schwer. Egal, im Anschluß wird die letzten 2,5km noch mal ordentlich gedrückt und nach 21:05min waren die 5km auch vorbei.
Der ganze Lauf war mehr oder weniger eine Gratwanderung entlang der Komfortzonengrenze. Es war schnell. Es lief rund. Es wurde hinten anstrengend. Und doch wäre es sicherlich immer noch einen ticken schneller gegangen; nicht viel, aber doch schneller. Egal. Spaß hat es gemacht - auch wenn ich mich nicht dazu durchringen konnte die Komfortzone zu verlassen. Die Woche ist schließlich Erholungswoche. Da passen solche Spaßläufe abseits der Kotzgrenze einfach auch mit rein.
20km - 1:24:31h ;-)

5
Gesamtwertung: 5 (3 Wertungen)

Jeder ist anders..

..und Dein Tempo ein bisschen außerirdisch ( nein, nicht unterirdisch!). Deine Komfortzone ist in etwa meine Kotzgrenze :-)
Schön, dass es so gut läuft bei Dir!

Ich bin dann mal weg

Entlang der Komfortzone

in diesem Tempo... Jo, jeder Jeck ist anders und der Schalk ist schon sehr jeck....

Mach mal weiter so!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Richtig so

Läufe dürfen auch Spaß machen und den hattest Du wie man lesen kann!
Läufe an der "K-Grenze" kommen noch früh genug. ;)
Für mich immer erstaunlich wie man überhaupt auf diese Zeiten kommen kann (egal ob mit oder ohne "K-Grenze").
Viel Spaß weiterhin und schön berichten - ist immer wieder spannend.

chiun

Und doch ...

... bleibt das Prinzip. Ein paar Sekunden schneller oder langsamer. Aber auch du kennst diesen Punkt über den man rüber kann, oder eben auch mal nicht will. Die letzte Woche war Spaß angesagt. ;-)
Beim Schalk läuft die Vorbereitung auf die TortourdeRuhr!

Mach ich, Strider! Noch ...

... läuft alles nach Plan! Die Woche geht es mit den höheren Km los.
Hihi, die Kotzgrenze wird diese Vorbereitung dann eher das völlige Gegenteil von Schnell, Chiun. Das werden die langen Läufe in den nächsten Wochen in Wettkamfpace. Das wird anstrengend!
;-)
Beim Schalk läuft die Vorbereitung auf die TortourdeRuhr!

Deine Komfortzone

ist meine 200m-Kxxxgrenze.
War doch ein wirklich schöner Lauf! Hach ja, schalksche wertvolle Trainigskilometer halt;-)

Lieben Gruß
Tame

Dembo ist halt immer ...

... relativ. Auch ich kenne Leute für die meine K... grenze lockeres Einlaufen ist. Nicht schlimm. Das wichtigste ist, dass es Spaß gemacht hat und halt ein paar wertvolle km auf dem Weg zur TTdR war.
;-)
Beim Schalk läuft die Vorbereitung auf die TortourdeRuhr!

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