Soviel kann sich ändern zwischen dem 350. und dem 400. Trainingskilometer...war ich bei meinem letzten Blogeintrag nach den ersten 400m Intervallen und dem ersten 17km-LDL noch guter Dinge, wie auch die kritischen Bereiche meines Laufapparates die Belastungen verkraften, meldeten sich ebendiese nach der angekündigten 4x1000m-Einheiten mit vorsichtigen Bedenken. Anstatt eines zügigen Dauerlaufs über 10km, quasi als erste Generalprobe für den Silvesterlauf angedacht, bin ich am 1.Dezember nur locker 6km joggen gegangen, um direkt Beruhigung reinzubringen.

Ziemlich frisch ging es am folgenden Sonntag in den zweiten 17er, der nicht nur gefühlt problemfrei, sondern auch mit sehr schöner Pace von Statten ging. Hier habe ich schließlich den Fehler gemacht, ein 400m-Intervalltraining nachzuschießen, welches ich nach 6 von geplanten 10 Abschnitten abgebrochen habe...nach fünf Tagen Pause inkl. viel Dehnen und Blackrollbehandlungen ein kurzer LDL mit anschließenden Problemen. Vorallem das rechte Schienbein samt Wadenmuskulatur macht Zicken...der Sehnenansatz am Schienbein ist ein alter Bekannter, die Wade fühlt sich zu dem an, als passte sie nicht so ganz in ihre "Hülle".

Erneute acht Tage ließen die Problem zwar im Alltag verschwinden, aber nach den gestrigen 8km MDL fühlt es sich wieder so an wie vorher.

Das ganze ist schon schade, ich hab wohl zu früh mit den Intervallen angefangen, denn bei steigern der Umfänge in moderatem Tempo hab ich überhaupt keine Probleme gehabt. Mal schauen, wie ich das nun auskurieren kann, ich nehme die Laufsachen zwar mit in den Weihnachtsurlaub, schaue aber von Tag zu Tag, was sich sinnvoll anfühlt. Den Silvesterlauf kann ich ja auch einfach spaßeshalber angehen, ob und wie ich dann im Januar weitermache, werde ich in Ruhe überlegen.

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Och nöö

das ist ja doof. Andererseits: wenn man Belastungen nicht testet, weiß man nie, wann wieder alles ok ist. Ich drück dir die Daumen!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

ärgerlich

aber der Körper sendet klare Signale, die du zum Glück nicht überhört hast.
zurückrudern gehört wohl auch zu unserem Geschäft und sich in Geduld zu üben ist eine Aufgabe, die sich vielleicht zu anderer Zeit auszahlt.
Ich bin mir sicher, dass es bald wieder voran geht und du mit neuem Schwung ins Tempotraining einsteigen wirst!

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
"Du kannst was Du willst. Ende der Durchsage."
(beides von fazerBS)
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