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Mund abputzen, weitermachen!

2017 war für mich (sportlich gesehen) ein Jahr für die Tonne.
331 Laufkilometer, reichlich 1200 auf dem Rad (Summe aus Rad, Ergometer und Pedelec). Ca. 250 Wanderkilometer. Mir fehlte weitgehend die Lauflust und die Energie, nach Feierabend nochmal das Haus zu verlassen. Und als es dann ab Oktober quasi immer dunkel war, wars komplett vorbei. Dunkelläufe machen mich aktuell grade überhaupt nicht an.

Ich erwog die Anschaffung eines Laufbandes, was allerdings an den räumlichen Möglichkeiten des von der WWFamilie bewohnten Hauses scheiterte.

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WWGewohnheiten: Der Bahndammlauf

Was liegt näher, als nach 8 Monaten Nicht-Training (220 Jahreslaufkilometer, alle Strecken im einstelligen km-Bereich) mal wieder an einem kleinen Bewerb teilzunehmen. Abkacken mit Ansage gabs dann auch am Samstag nachmittag bei meinem heißgeliebten Bahndammlauf.

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Folge dem W!

Sonntag: Packen.
Der Rucksack fasst 35 Liter. Bissel knapp, sagten mir erfahrene Rucksackwanderer im Vorfeld. Mal sehen. Das letzte mal war ich vor über 20 Jahren mit Rucksack unterwegs. Damals wog der 13 Kilo plus Wasser und kam mir (im Vergleich zum 18-Kilo-Modell meiner damaligen Reisebegleitung) nicht allzu schwer vor.

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Siebenundzwanzig

Nein, das ist nicht die Länge meiner derzeitigen Laufstrecken.

27,0 war der BMI, den ich – tief im Demotivationssumpf nach dem Monschau-Debakel aus dem letzten Sommer steckend – zu Ostern erreicht hatte. Plus 6 Kilo seit Monschau. Aua! Grazil und zierlich war ich auch vorher schon nicht unterwegs.

Der Karfreitag war dann der Tag, an dem es „klick“ machte im Kopf. So kann das nicht weitergehen!

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Orientierungssuche

Begonnen hatte es durchaus verheißungsvoll – mein Laufjahr 2016.
Die Wochenkilometer wurden allmählich wieder mehr und Ende Januar gabs sogar eine unerwartete PB beim Insellauf in Königswinter. Das machte mir Mut und ich begann, doch wiedermal ein paar vorsichtige Pläne zu schmieden: zunächst mal Münster. Sechs-Stunden-Lauf. Das ist ein großartiges Formtest-Format, denn man kann jederzeit aussteigen, wenns nicht mehr läuft.

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Fazit am Ende der Testwoche

173,5 km sind es geworden während der Pedelec-Testwoche. Um die 2000 Höhenmeter.

Überrascht hat mich, dass ich im Schnitt kaum schneller unterwegs gewesen bin als beim Einfach-so-Rumfahren mit dem Cyclocross. Na gut: das Pedelec ist viel schwerer, und Gepäck hatte ich ja auch dabei, und in der Stadt die Ampelstopps und Bahnübergänge habe ich hier über Land auch nicht. Aber ich hätte dennoch erwartet, schneller unterwegs zu sein.
Nun gut - auch das ist eine Erkenntnis, und um die Gewinnung einer solchen ging es mir ja.

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Testwoche

Die Firma, für die ich arbeite, hat im Frühjahr beim Energieeffizienzwettbewerb der Stadt Bonn einen Preis gewonnen: 3 Pedelecs.
Die wohnen nun schon seit März in der Tiefgarage und können wochenweise ausgeliehen werden - im Dezember auf der Firmenweihnachtsfeier werden sie dann verlost.
Ich wollte diese Gelegenheit zum ausführlichen Test auch mal nutzen und buchte eins der Räder für eine Woche in den Sommerferien. Die betreffende Woche kam und entpuppte sich als seeehr nass. Ich fuhr keinen Meter.

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Tja - hats nun gereicht oder nicht?

Monschau in der Eifel, das schuf nicht Gott, das schuf der Teufel.

So schrieb der Kaiserstädter via fb, als ich mich angemeldet hatte. Motivierend wie immer.
Nach 2*5:24 in 2012 und 2013 wollte ich‘s mal mit ordentlichem Training versuchen und ein drittes Mal in Monschau antreten.

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Ob es wohl reicht?

Nach zwei Jahren Marathon-Abstinenz verspürte ich nach der (halben) Harzquerung den deutlichen Wunsch, doch wiedermal die 42 km in Angriff zu nehmen. Allerdings fehlte mir noch immer der nötige Mut. So suchte ich mir erstmal vorsichtig ein Ziel, immer den Gedanken im Hinterkopf, sofort die Bremse zu ziehen, wenn irgendwas klemmt im Gebälk.

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Warum nur kennt keiner das Brexbachtal?

Während hier die Heldengeschichten aus Ulm, Indeland und den Alpen eintrudeln, erfreue ich mich heute am Muskelkater meines samstäglichen Laufvergnügens. Das fand hier ganz in der Nähe statt - in Alsbach im Westerwald (bei Ransbach-Baumbach). Der ein oder andere ist vielleicht schonmal dran vorbei gefahren. Ich kann nur sagen: es lohnt sich, hier auch mal anzuhalten!

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