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20.000

Vor sechs Jahren und fünf Wochen war der Jahreswechsel 2007/2008.

Damals hatte ein Läufer, der drei Monate zuvor seinen ersten Marathon gefinisht hatte von einer Website gelesen, auf der man (Lauf-)Strecken vermessen kann. Das wollte der Läufer mal ausprobieren. Also hat er sich bei Jogmap angemeldet, die ersten Strecken eingeklickt und seine Läufe online eingetragen, irgendwann mal in den Blogs gestöbert und auch hin und wieder einen kommentiert …

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Geh raus und lauf einfach los! – UTMB 2013

Der Ultratrail du Montblanc sollte in diesem Jahr mein Jahreshöhepunkt werden. Im Frühjahr sah es gar nicht danach aus, als ob das unterfangen klappen würde. Immer wieder waren Wochen mit keinen oder viel zu wenigen Kilometern zu verzeichnen oder war ich zu beabsichtigten Trainingsultras kurzfristig verhindert. Gegen Ende des Frühjahrs trat eine merkliche Besserung ein.
Der große Testlauf beim Eiger Ultratrail ließ ebenfalls Hoffnung schöpfen.

Am Mittwoch vor dem Event reiste ich nach Chamonix.

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Ein Tag all inclusive

In diesem Jahr ließ sich der Zugspitz Ultratrail nicht besonders gut mit dem restlichen Leben vereinbaren. Als „Ersatzprogramm“ erschien die Premiere des Eiger Ultratrail in Grindelwald reizvoll. Die Distanz identisch mit jener vom ZUT hat der E101 mit 6700 Höhenmetern allerdings 1700 hm mehr als der ZUT zu bieten. Harmlos ist anders.
Etwas Besonderes ist zweifelsohne die Landschaft um Grindelwald, die ich bei meinen zwei Teilnahmen beim Jungfrau Marathon etwas kennenlernen durfte.

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Kurviger Weg zum Eiger

Nur noch ein paar Tage, dann wird der Eiger Ultratrail in Grindelwald gestartet und ich werde dort am Start stehen.

101 Kilometer – eine Distanz, die ich im letzten Jahr beim Zugspitz-Ultratrail schon einmal unter die Füße genommen habe.
6.700 Höhenmeter – Das wird für mich ein Vorstoß in eine neue Dimension. Der ZUT hat „nur“ 5000 Höhenmeter.

Bin ich darauf ausreichend vorbereitet?

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Wer läuft so spät durch Nacht und Wind?

Gern wäre ich wieder in Grainau beim ZUT dabei gewesen. Der war allerdings diesmal nicht mit dem restlichen Leben kompatibel. Nachdem ich drei Wochen jeweils von montags bis freitags lehrgangsbedingt nicht zu Hause war, wollte ich nicht ohne die Familie in die Alpen reisen. Mal ganz davon abzusehen, dass dies für FrauCherry und die Zwillinge nicht zumutbar gewesen wäre.
Freitags nach dem Seminar Sack und Pack samt Familie einzusammeln und nach Grainau zu hetzen wäre auch nicht die optimale Lösung gewesen.

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Hölle, Hölle, Hölle

Am Samstagnachmittag machte ich mich auf den Weg ins Südwestpfälzische Spirkelbach zur Höllenberg Trail Trophy.
10 Kilometer standen auf der Tagesordnung. Start war um 15 Uhr. Die 25 Grad fühlten sich bei reichlich vielen Wolken gar nicht so übel an.
Im Startbereich wurde mit Bombast-Rock und immer wieder mit Wolfgang Petrys Liedausschnitt „So ein Wahnsinn, warum schickst du mich in die Hölle – Hölle, Hölle, Hölle“ eingeheizt.

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Jetzt aber zackig

Dieser Tage war bei den Meldungen in einem großen sozialen Netzwerk die Notiz gepostet, dass es noch 100 Tage bis zum Start meines größten läuferischen Vorhabens des Jahres, wenn nicht gar meines bisherigen Läuferdaseins seien.
Der Wettbewerb soll über gut 100 Meilen durch alpines Gelände führen.

Noch 100 Tage. Das saß.
Dazu kommt fünf Wochen vor dem großen Event ein "Vorbereitungslauf", der es sehr gut mit meiner bisherigen Maximaldistanz aufnehmen kann.

Dazu eine kleine Positionsbestimmung:

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Quick and dirty

Es ist an der Zeit, ein Lebenszeichen zu geben.

Heute mussten es endlich wieder ein paar Höhenmeter sein, denn demnächst ist "Petit Ballon".
Das Büro etwas früher als üblich verlassen, fuhr ich unweit meiner Arbeitsstelle an den Rand der Rheinebene respektive den Rand des Nordschwarzwaldes.

Die Laufzeit war limitiert, weil ich zu Hause sein musste, bevor FrauCherry zu ihrer Gymnastik wollte. Der Plan war also zwei bis drei Mal den Hang hoch und damit sollte es gut sein. Quick and dirty.

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Weihnachtstrail

4. Adventssonntag, 9 Uhr in Frankweiler am Fuße der Haardt: Rund 25 Läuferinnen und Läufer treffen sich zum Weihnachtstrail.

Die Haardt ist die östliche Bergkette des Pfälzerwaldes bzw. aus meiner Rheinebenenperspektive die bestimmende Silhouette des Mittelgebirges.

Wie ich zu dieser illustren Gesellschaft gestoßen bin, ist im Grunde eine Folge des Transalpine Runs 2011 und der Dokumentation "Heaven & Hell", in der ich mitwirken durfte.

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Berglauf mit Zielchaos

Nach dem Pfalztrail würde ich es für den Rest des Jahres langsam austrudeln lassen. Mit langsam austrudeln lassen, war es wohl nix. Ausnahmweise war ich mal schnell. Nicht soweit es die Laufgeschwindigkeit betrifft, sondern für das Tempo des Herunterfahrens.
In der Pfalztrailwoche waren es noch 112 km, in der Folgewoche 32 km, danach jeweils unter 20 km. Und das lag nicht an der Erkältung, die mir Junior angehängt hatte, die hatte mir nur eine 3-km-Woche beschert.

Wenn es zeitlich passen würde, sollte der Kalmit Berglauf noch Teil des Restprogramms 2012 werden.

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