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Eine Nasenlänge voraus

Ich hatte hier mal geschrieben, dass ich nie um die Platzierung laufe, nur für meine Zeit. Am letzten Wochenende war das anders. Und zwar aus guten Gründen. Für die Gerechtigkeit!

10-km-Lauf. Die Strecke führt nach einem Kilometer über einen Autobahnzubringer. Das heißt: Steigung im Zick-Zack-Kurs. Zwischen zwei Zacken ist eine kleine Treppe von fünf Stufen, für die, die es als Fußgänger eilig haben. Die Laufstrecke umfasst aber den ganzen Zacken. Läufer haben es immer eilig. Also benutzt einer diese Treppe und spart auf diese Weise 30 m! Ein erbostes „Hey!“ oder auch „Hey, hey, hey!“ schallt ihm aus einigen Kehlen nach. Natürlich auch vom ordnungsliebenden Sirius.

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Da war mal was - 1. Koblenz-Marathon

Es ist ja schon eine ganze Zeit her als irgendwann in Koblenz mal der 1. Marathon stattfand. Dazwischen lagen ein Urlaub und eine weitere Erholungphase, die mit erheblicher Schreibunlust verbunden war. Aber da ich hier über alle meine Marathons berichtet habe, darf der Bericht über meinen 10. nicht ausgelassen werden. Zwar hatte ich den ersten auch ausgelassen aber damals konnte ich noch nicht schreiben. Schade eigentlich.

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Berge, Wellen und Wind

Berge? Nicht ganz. Zumindest würde dies von einem Großteil der hier vertretenen Läuferinnen und Läufer nicht so gesehen werden. Beim 47. Marathon „Rund um Wellen“ gibt es keine Gipfelkreuze und keine Klettersteige. Trotzdem kommt es mir so vor, als hätte ich meinen ersten Berglauf absolviert. Lange, nicht enden wollende Anstiege über 500 – 700 m (Länge, nicht Höhe) ist ein Flachlandtiroler wie ich nun mal nicht gewohnt. Wahrscheinlich haben diese Bodenwellen dem Lauf auch seinen Namen gegeben.

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Eine schöne Geschichte...

...für alle, die es nicht so eilig haben

Gruß

Sirius
...der etwas schneller rennt.

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Durch die Nacht

Samstag. Ich verbringe den Abend mit Freunden auf dem Seestadtfest in Bremerhaven. Es ist warm. Ich genieße die tolle Stimmung, das maritime Flair, die Musik, die Kleinkunst, das Streetfood, das Höhenfeuerwerk und das eine oder andere Getränk. Alkoholfreies Weizen ist nicht dabei. Deshalb bin ich vorsorglich mit dem Bus gekommen. Als sich unser Kreis letztendlich auflöst, ist es schon reichlich spät. Der nächste reguläre Bus fährt in zwei Stunden. Es wurde aber für das Fest extra eine Sonderlinie eingerichtet. Nachteil: Günstigste Ausstiegsmöglichkeit 4 km vor meiner Haustür.

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Wilde Schweinerei

Es läuft wieder. Ich laufe wieder. Ich habe ja nie ganz aufgehört. Einmal in der Woche habe ich es meistens geschafft, wobei allerdings Strecke und Geschwindigkeit erheblich nach unten gingen. Nach dem Hamburg-Marathon 2015 sorgten berufliche Turbulenzen dafür, dass ein regelmäßiges Training einfach nicht möglich war. 2016 sollte dann wieder ein Marathon folgen. Ich war auch schon wieder bei 25 Trainingskilometern am Stück. Doch dann folgten private Turbulenzen elterlicherseits, so dass das Laufen wieder zurückstecken musste.

Nun ist alles wieder im Lot. Die Strecken werden wieder länger, das Tempo geringfügig höher und vor allem: Es bringt wieder Spaß. Ein Ziel ist auch schon ausgemacht: Anfang September ist der 1. Koblenz-Marathon fest in unsere Urlaubsplanung eingebunden.

Diese Woche ist auch schon Urlaubswoche. :-) Vier Laufeinheiten sind eingeplant. Heute morgen ging's schon um 8.00 Uhr los. Für meine Verhältnisse ist das früh. Man könnte fast sagen: nachts. Und es wurde interessant.

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Mein_Erfolg_bei_Jogmap

Mein erster 10er...

... in diesem Jahr.

Der Blick auf meine Laufliste gab mir doch zu denken. Noch nicht eine zweistellige km-Zahl vor dem Komma. Es gab Zeiten, da bin ich für kürzere Strecken gar nicht erst losgelaufen. Heute überkommt mich schon Ehrfurcht, wenn ich an einen Halbmarathon denke.

Nach dem Hamburg-Marathon im letzten Jahr hatte ich für mich schon eine Trainingsreduzierung und eine Wettkampfpause eingeplant. Nur nicht so lang. Und nicht in diesem Umfang reduziert. Ich brauche mal wieder ein Ziel, vielleicht einen Marathon im Herbst. Mal sehen.

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Verantwortungslos

Mein Sonntagslauf. Ich nähere mich einem Spaziergänger, der irgendetwas auf dem Boden untersucht. Ich komme näher und sehe, dass es eine Ringelnatter ist, die sein Interesse weckt. „Die ist verletzt,“ stellt der Herr fest. Man müsse ihr eigentlich den Rest geben. Aber er wolle die Verantwortung nicht übernehmen. Verantwortung? Was für eine Verantwortung? Ich nehme ein Stöckchen und versuche die Schlange zur Flucht zu ermuntern. Sie richtet sich auf, züngelt mich an, bewegt sich dabei aber nicht von der Stelle.

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Samba in Hamburg

Vor Sonntag:
Meine Vorbereitung verlief anfangs schleppend, um nicht zu sagen: sehr schleppend. Aber gute Trainingseinheiten im März und April ließen mich zusammen mit der besten Supporterin von allen optimistisch nach Hamburg reisen. Familiäre Unterkunft und Verpflegung bei meiner Schwester. Die Jogmap-Pasta-Party musste ich daher leider wieder mal ausfallen lassen. Samstag die übliche Shopping-Einheit, wieder etwas zu lang.

Sonntag:
Zusammen mit meinem dreiköpfigen Supporterteam komme ich im Startbereich an. Nach dem „grüne-Jacken-Desaster“ aus dem Vorjahr mit der verzweifelten Suche nach meinem Support setzen meine Anhänger diesmal auf auffällige Braun- und Grautöne.

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Fundstück

Unterwegs mit der Laufgruppe. Als Läufer sollte man immer mal wieder nach unten schauen, damit man weiß, wohin man tritt. Also schaue ich ab und zu mal nach unten, damit ich weiß, wohin ich trete. Da blitzt etwas auf. Ich stoppe und finde einen Schlüssel an einem grünen Schlüsselband. Vor meinem geistigen Auge steht eine alte Dame vor ihrem Häuschen und fragt sich:

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