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Tschüß

Danke Jogmap für die verrückte Zeit, motivierende Berichte, tiefe Freundschaften, Blöddelthreads und ein sehr viel bunteres Leben.

Danke an euch, die sich hier mit mir unterhalten haben.

Ich (und LiL) laufen weiter - nur nicht mehr hier.

Und wenn ich's mal bis zu ner Startline oder Zielgeraden schaffe, dann sehen wir uns gelegentlich.
Wer sich nach Leipzig verirrt und mit nem BORN in LiL-Grün eine Runde drehen will, weiß wie er mich erreicht.

Hier der Beitrag im LiL-Clubhaus.
Das alte Clubhaus - Eine Laudatio

mk

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Die Wettkrampfpremiere

Kyffhäuser Berglauf. Es ist eine sehr schöne Strecke mit 11 km Einrollen auf Landstraße und dann etwas Mittelgebirge. Zum Schluss gibt es 3 km Bergablauf.
Landschaftlich sehr schön zu laufen. Verpflegung auf der Strecke und im Ziel mau.
Entfernung Parkplatz, Start/Ziel und Duschen/Umkleide sind sehr gut.
Startgeld ist normal für solch einen Lauf.

Bin mit Vereinskollegen früh aus Leipzig angereist und habe mich zum Lauf angemeldet.

Was wollte ich laufen? Ruhig los, die Anstiege mit Anstand und Kniehub, runter rollen lassen, ab km35 Druck & Beschleunigung.

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Der Sinneswandel

Aus. Aus. Die Ambitionen für dieses Frühjahr sind weg.

Anscheinend bin ich nicht für Frühjahrsziele geschaffen. Mein Ziel, einen sehr schnellen SuperMarathon beim Rennsteig zu laufen, ist beiseitegelegt. Ich habe schlicht keine Lust mehr drauf.

Gründe sind Gutlaunigkeit, Zeitmangel und ein jahrelang aufgestautes Bedürfnis nach Schlaf.
Es rächt sich gerade, dass ich nie aus Spaß gelaufen bin. Wenn ich mich amüsieren wollte, bin ich sehr selten gelaufen gegangen.

Muss mich jetzt erstmal umorientieren, wie das weitergeht.

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Geplatzt in Brandenburg

Wir sind früh 8 Uhr hingefahren. Ich habe normal geschlafen, normal gefrühstückt. Ich hatte aber Null Anspannung. Ich war mir sicher, dass das zu schaffen ist. Weitere Vorbereitungen hatte ich nicht getroffen. Keinen Plan B oder C. Ich dachte, ich kann so mitlaufen und das auch nicht zu langsam.
Was soll denn bitte schief gehen?!
Das mit meinem Gewicht (+ 5kg seit Rodgau) hat mich etwas betrübt, aber dass ich eine 2h59 laufen kann, war mir klar.

Ich hatte viel vorher angesagt. Sieg, Streckenrekord und an guten Tagen vielleicht eine neue Marathon-PB.

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Gesagt (Getan)

Wie auch die Vorbereitung auf Frankfurt und das gesamte Sommertraining 2011 gab es keinen klassischen Trainingsplan für Rodgau

Eine sehr freundliche Person in Rodgau (die sich später als mainrenner herausstellte) meinte fälschlicherweise, dass ich mich doch bestimmt wieder minutiös an meine Trainingsvorgaben gehalten hätte.

Hier mal die Gegenbeweise

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Die Ultrakontrolle

Ich wollte ein schnelles 50 km Rennen in Rodgau absolvieren.

Hat geklappt.

Die Fakten:
3h39,05
17. Gesamt von 554 Finishern
3. AK von 29 Finisher

Meinen Dank an meinen Rennbegleiter Hannes. Du warst auf den ersten 30 km die perfekte Begleitung und Hilfe beim Einbremsen, Tee holen, Rumquatschen, Wegfreimachen und und und...

@all: Guckt euch mal Runalyze an. Das ist ein vielversprechendes Lauftagebuchprogramm. Hat der Hannes entwickelt. Probiert das mal aus.

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Ein Vorhaben namens Rodgau

Ich will am 28. Januar in Rodgau die 50 km laufen. Dafür möchte ich höchstens 3h44 benötigen. Unter 3h40 wäre traumhaft. Unter 3h37 fantastisch.
Die Zeiten sind etwas aus der Luft gegriffen.
Die Form vom Frankfurt Marathon ist nicht nur noch da, sie ist auch noch ein bisschen besser geworden. Das wurde mir bei der 2. Hälfte der Georgsmarienhütter Null klar.

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Ein Null-Debüt

Kalle hatte uns sehr oft von der GMHütter Null erzählt. Mich reizte, dass das scheinbar die Idee eines Bekloppten sei. Das ganze Drumherum mit Null-Dinner, Singen für die Magister, Gedichtschreiberei hörte sich so verrückt an, da musste ich einfach mal dabei sein.

Ich habe das als Belohnungsultra gebucht. Dass dann auch Bekloppte und weitere Prominenz am Start ist, steigerte die Vorfreude deutlich.

Heiko hatte einen Ultra als Jahresabschluss gebucht. Kalle hatten wir als Magister Bergum et Talum (19. Teilnahme) gebucht.

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Frankfurt - Und alles passte.

Nach einem sehr unglücklichem Lauffrühjahr 2011 gab es den Sommer des Neuanfang und nun sollte im Herbst ein Versuch erfolgen, das Jahr doch noch irgendwie mit einem Lauferfolg abzuschließen.

Marathon in Frankfurt in 2h5x.

Die Festhalle habe ich nach 2h56;44 erreicht. Bei vollem Bewusstsein und mit großem Jubel.

Training bestand aus 4 Wochen klassisch Marathontraining, 6 Tagen Hammertime & 2,5 Wochen Regeneration.
Schmerzen gab es gar keine. Der Körper wurde in den 2 Wochen vor dem Rennen noch gesünder.

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Putting The Zen In Sitzenmachen

Nach 4 Wochen Marathontraining gehe ich auch schon in den 3-Wochen-Taper-Plan über.
Mit kleinen Einstiegsschwierigkeiten allerdings.

Aktuelle Woche (W3) ist noch etwas mit km-Abspulen-Wollen-Trennungsschmerz (KAWTS-Syndrom™) verbunden.

Montag gab es 26 km Dauerlauf.
Dienstag ein 4x4K-Block Crescendeo mit kurzen Schnaufpausen (4:15 min/km; 4:10 min/km; 4:00 min/km; 3:50 min/km).

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