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Stockholm-Marathon 2016 – Gruß an Odin! Ich komme später!

Der Begriff „Alter Schwede!“ hat sich schon lange in unserer Umgangssprache etabliert. Doch woher kommt diese Redewendung eigentlich und was hat sie zu bedeuten? Wenn man Wikipedia zu Rate zieht, dann lernt man, dass Friedrich Wilhelm von Brandenburg nach dem Dreißigjährigen Krieg bewährte und erfahrene schwedische Soldaten als Ausbilder für sein Heer anwerben ließ, da diese einen besonders guten Drill an den Tag zu legen vermochten. In der Soldatensprache wurden diese dann einfach als „alte Schweden“ bezeichnet. Heute benutzt man diesen Terminus in unterschiedlichen Zusammenhängen. Mit Blick auf eine bestimmte Person drückt man damit eine nicht wirklich ernst gemeinte Empörung aus, sozusagen als Äquivalent zu „Mein lieber Scholli!“. Oder man zeigt damit eine Art kameradschaftliche Zuneigung, im Sinne von „Kumpel“. Am Häufigsten benutzt man diese Redewendung wohl aber als Ausdruck des Erstaunens, wobei sich nicht immer sofort zweifelsfrei erschließt, ob es sich um ein positives oder negatives Erstaunen handelt. Wenn mich jemand auffordern würde, mein Stockholm-Abenteuer in einem Schlagwort zusammenzufassen, dann würde ich eben „Alter Schwede!“ wählen. Gut, das sind jetzt zwei Worte, aber trotzdem. Denn meine Mission Stockholm-Marathon 2016 hat in der Tat verschiedene Anlässe zum Staunen geboten. Ob nun positive oder negative, das werden wir im Verlaufe des Berichts etwas näher beleuchten.

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Noch 12 Tage bis Stockholm - Generalpobe geglückt!

Langsam wird ein Schuh draus! Es sind nur noch 12 Tage bis zum Stockholm-Marathon! Nur noch 4 Trainingsläufe, dann wird's ernst!

Am Wochenende habe ich den letzten langen Trainingslauf über 34 km absolviert. Dabei ist mir eine Punktlandung geglückt und ich bin exakt die Reisegeschwindigkeit gelaufen, die ich in Stockholm zu laufen gedenke (6:00 Min./km). Und das bei diesen warmen Temperaturen, die mir eigentlich gar nicht behagen und die mich sonst immer umhauen.

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Projekt Stockholm-Marathon 2016

Ein bewegtes Laufjahr neigt sich dem Ende! Im April habe ich noch einen recht ordentlichen Halbmarathon in Bonn hingelegt und dann habe ich mich eine Woche später im wahrsten Sinne des Wortes selber hingelegt, nämlich mit dem Motorrad. Rippenbrüche und Sprunggelenkstrauma waren das Ergebnis, das eine 3-monatige Laufpause nach sich zog. Der geplante Frankfurt-Marathon schien damit schon abgehakt zu sein, doch dann kam ich wie Kai aus der Kiste und habe tatsächlich noch den Anschluss gepackt und hätte in Frankfurt starten können. Wenn da nicht diese Erkältung gewesen wäre, die mich 3 Tage vor Frankfurt dann doch zur Absage zwang. Dass ich nach Vorlage eines ärztlichen Attests den Startplatz nun mit ins nächste Jahr nehmen darf, hat mich da nur bedingt getröstet.

Doch nun richte ich den Blick nach vorne, denn mit einer entsprechenden Wut im Bauch über den verpassten Frankfurt-Marathon habe ich soeben den Stockholm-Marathon klar gemacht.

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10 Jahre Marathon!

Freitag, 11. September 2015 - Ein besonderer Jahrestag

Ich habe mich mit Christine, meiner Trainingspartnerin, schon am heutigen Freitag verabredet, um unseren eigentlich erst für Sonntag geplanten Lauf vorzuziehen. Das haben wir nicht ohne Grund getan, denn es soll ein ganz besonderer Lauf werden. Heute ist nämlich ein denkwürdiger Tag: der 11. September! Das ist ein Datum, das sich vielen sehr tief ins Hirn gebrannt hat. Nicht etwa, weil Franz Beckenbauer heute Geburtstag hat oder weil heute genau vor fünfzig Jahren die Rolling Stones zum ersten Mal in Deutschland aufgetreten sind. Die Terroranschläge von New York und Washington sind es, die wir mit diesem Tag verbinden und die in unseren Köpfen immer noch omnipräsent sind. Ich selber verbinde mit dem 11. September zusätzlich noch ein Ereignis ganz persönlicher Natur und ich möchte daher diesen Tag zusammen mit meiner Lieblings-Trainingspartnerin bei einem schönen Lauf entsprechend würdigen.

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Dämlichkeit muss bestraft werden

Sonntag, 18.07.2015

Ich muss unumwunden zugeben: manchmal bin ich ja von einer unglaublichen Dämlichkeit geprägt. Heute ist ein Tag, an dem ich dazu verdammt bin, diese unrühmliche Eigenschaft unter Beweis zu stellen.

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Halbmarathon in Bonn - Nä, wat war dat schön!!!

Auch wenn der Bonn-Marathon seit langem einen festen Platz in meinem Terminkalender hat, irgendwie kann ich mich noch nicht aufraffen, die gesamte Distanz dort zu laufen. Ein Zwei-Runden-Kurs beim Marathon schreckt mich doch noch ein wenig ab. Dafür ist der Halbmarathon für mich festes Programm, mit dem gestrigen bin ich ihn nun schon zum siebten Mal gelaufen.

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Lampe an!

Dienstag, 14. Oktober 2014

Lampe an!

Wenn die Jahreszeit gekommen ist, in der sich die Sonne irgendwo zwischen dem Äquator und dem südlichen Wendekreis tummelt und vornehmlich die untere Hälfte des Erdballs beglückt, spricht man in unseren Breiten von der sogenannten „dunklen Jahreszeit“. Ein Terminus, der nach meinem Dafürhalten viel zu negativ behaftet ist. Der Begriff „dunkel“ impliziert hier in ungerechtfertigter Weise etwas bösartiges, wie zum Beispiel die dunkle Seite der Macht, ein dunkler Fleck in der Geschichte oder dunkles Bier aus Düsseldorf.

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Friede sei mit Dir, o Köln-Marathon!!!

Friede sei mit Dir, o Köln-Marathon!!!

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Inliner nicht mehr beim Köln-Marathon dabei

Hallo,

heute steht im Kölner Stadtanzeiger, dass der Köln-Marathon die Inliner aus dem Programm nimmt. Grund sind rückläufige Teilnehmerzahlen bei den Inlinern, bei gleichzeitig gestiegenem Logistikaufwand. Man will sich wieder auf das "Kerngeschäft" - die Läufer - konzentrieren.

Na, hoffentlich wirkt sich das jetzt positiv auf die Startzeiten beim Marathon aus. Wenn die Halbmarathonis nach wie vor um 8:30 h auf die Strecke gehen, dann sollten die Marathonis spätestens um 10:00 Uhr starten können, statt wie bisher um 11:30 Uhr.

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Düsseldorf-Marathon | Ein etwas verspäteter Bericht (aber immerhin ;-))))

Der Marathonlauf 40 km nördlich von Köln im Dorf am Zusammenfluss von Rhein und Düssel

Sonntag, 28. April 2013 | 4:00 Uhr | Anspannung

Irgendwie bin ich immer wieder ein klein wenig aufgeregt und angespannt, wenn ein Marathon ansteht. Da mache ich am heutigen Tag, an dem ich bereits meinen achten Marathon laufen werde und mir eigentlich schon so etwas wie Routine dabei zu Eigen sein sollte, keine Ausnahme. Zumal der Marathon heute etwas ganz Besonderes sein wird.

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