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Mein Baden Marathon endet bei Kilometer 37,02

Ich laufe den besten Marathon durch die Straßen von Karlsruhe, halte das Tempo, atme leicht , rhythmisch und unangestrengt. Fühle mich pudelwohl, an der Marathonweiche fühle ich absolute Sicherheit, dieser Maraton soll mein letzter sein und er ist lauftechnisch, wettermäßig und streckenbedingt ein absolutes Highlight.
Der Kies im Schlossgarten hemmt meinen Schritt nicht. Trotzdem endet die Strecke lt. meinem Garmin bei Kilometer 37,02, einer Zeit von 4:08:11 und dem Gefühl, dass Temporeserven für die geplanten letzten 3 Kilometer vor dem Ziel noch genutzt werden können.

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Wirklich Hochsommer?

Von der Arbeit nach Hause laufen an einem Freitag. Ist doch eigentlich Genuß! Zwar habe ich dann den Rucksack mit meinen Bürosachen auf dem Rücken, jedoch mit dem Gefühl Zeit zu haben, da trägt sich der Rucksack leicht. Ich laufe los, der PC ist abgeschaltet, der Himmel hat das gleiche mit dem Regen getan. Von meinem Arbeitgeber laufe Richtung Schloß und Schloßpark, dort noch einen Schlenker auf den gekiesten Wegen. Schließlich laufe ich in 4 wochen beim marathon hier lang.

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3. Ettlinger Halbmarathon - ein Halbmarathon mit Genussfaktor

3. Ettlinger Halbmarathon - ein HM mit Genussfaktor!
Der Start verschiebt sich um 10 Minuten. Ein Missgeschick mit den Barcodes liegt vor. Wie häufig bei den kleineren Läufern wird durch Engagement etwas dagegen unternommen und die Verzögerung wird von uns Läufern eben auch akzeptiert. Die Atmosphäre ist freundlich, der zwar noch heiße aber so erfreuliche Sommertag nimmt wohl auch Einfluss auf die Gemüter.
Warum innerlich Sturmgewitter empfinden über Verzögerungen, wenn alles um uns Läufer herum sommerliche Stimmung ist.

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Der erste Lauf 3 Wochen nach Knieoperation

Heute werd ich wieder laufen! Genau die dritte Woche nach meiner Knieoperation, das bedeutet 3 Wochen täglich eine Stunde Isometrisches Training und sonstige Gymnastik und jetzt wird erprobt! Kann ich wieder laufen? Also hin zum Ettlinger Lauftreff. Ein Laufgebiet mit viel Laufbetrieb und ich werde immer abbiegen, aufhören, umkehren können.

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Wind macht Spaß und Wind ist gefährlich

Sturm soll aufziehen! Also beginnen wir unseren Lauf bei noch erträglichem Wind. Schon nach ein paar Kilometern bemerken wir die Zunahme seiner Stärke. Von seitlich kommend sind die Böen so stark, dass wir mit Mühe unsere Spur halten können. Im Wald wird es erträglicher. Nach 6 Kilometern wenden wir. Ästchen, Blätter und der Sand von den Wegen wirbeln zunehmend höher. Noch ist es lustig. Nach 12 Kilometern beendet mein Mann seine Strecke, ich will aber noch weiter.

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Pech und Glück Hand in Hand

Heute gleich nach Beginn der Arbeit mit meinem rechten Bein gerutscht. Stürzen war unmöglich. An einem Arm ein Notebook, mit dem anderen ein Packen Kopien haltend. Erst war es nicht schlimm. 30 Minuten später nimmt das Engegefühl in meinem rechten Knie zu, der Schmerz zwint mich buchstäblich zu wenig damenhaften Humpeln. Also, nachdem das Seminar läuft in die ZNA. Da ich dort bekannten Menschen begegne und ich ihnen wohl in positiver Erinnerung geblieben bin, muss ich nicht lange warten. Pech - heute werde ich mein Training unterbrechen müssen!

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Radurlaub zu Ende, das laufen beginnt wieder

Dreieinhalb Wochen zusammen mit meinem Mann unsere Räder durch den Radurlaub vorwärtsbewegt. Zelt und Kocher waren auch dabei.
Mit dem Zug und all dem Urlaubszubehör, d.h. 2 Menschen, 13 Gepäckstücke, 2 Räder und unseren Hänger nach Amsterdam gefahren. Abfahrt 0:11 Uhr. Haltezeit des Zuges 2 Minuten.
Die Waggons waren vertauscht. Laut Anzeige fährt der erste Wagen nach der Lok Richtung Amsterdam, nun war es der letzte. Da stand ich also im falschen Wagen mit all unseren Radtaschen, mein Mann im falschen dritten Waggon, der war jetzt ja der drittletzte.

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7 km laufen und 5 km humpeln

Eigentlich sollten 5 km laufen, 6 km Tempo, 5 km laufen, am Ende der Strecke auf meinem Garmin ablesbar sein. Es fing gut an, keinerlei Beeinträchtigungen, ich trabe langsam los, alles stimmt, ich muss mich bremsen. Stop die ersten 5 Kilometer nach dem Einlaufen, die werde ich in einem bestimmten Pulsbereich absolvieren. Ständig muss ich mich bremsen, meine Beine sind so leicht, der Weg läuft sich gut, die Luft ist nach dem Regen frisch und angenehm. Ha, die 5 Kilometer habe ich geschafft, wenden und jetzt Tempo.

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Rheinsteig Extremlauf

Ich bin ihn gelaufen, diesen landschaftlich beeindruckenden, Sinne fordernden, Geschichte vergegenwärtigenden, top organisierten, auf den unterschiedlichen Natur- und Asphaltwegen klar erkennbar markierten, den ganzen Menschen fordernden, an den Verpflegungsstellen Kräfte- und Füssigkeitsbedarf stillenden Lauf. Alles war auf den Wegen zu erleben, top- und bröckelnder Asphalt, festgetretene Waldwege, schottrige Büßerpfade, Schlammlöcher mit verrutschen Festigungsästen, wurzelige steile Stücke, Treppen hoch und Treppen runter und ausgetretene Pisten durch Wiesen.

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Trollinger Halbmarathon

Heilbronn ist ein Lauf wert. Mein 4. Trollinger Halbmarathon. 5 te von 12 Läuferinnen in meiner Altersklasse, 498 von insgesamt 4459 im Ziel angekommenen LäuferInnen. Das ist doch pure Freude wert, weil ich wirklich nicht auf Zeit gelaufen bin, mich gefordert habe aber immer so gelaufen bin, dass ich mich wohl fühlte. Juhu ich feue mich, besonders weil ich sagen kann ein schöner, freudvoller Lauf.

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