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es gibt diese Wettkämpfe, da verspürt man schon am Morgen ein unangenehmes Kribbeln und jeder noch so kleine Schmerz läßt einen am Start zweifeln. So war's auch beim Läuferabend in Calw. Je 25 TN/innen im A- und B-Lauf. Da ich für den A-Lauf gemeldet hatte, wusste ich, dass es wieder so ein Rennen am LIMIT wird. Es sind die Läufe die ich hasse, aber am meisten für's Tempo bringen. Bis zum Start, der war um 20:40h wusste das Wetter keine Richtung. Es blieb aber trocken. Eine nasse Tartanbahn ist die Hölle, ohne Spikes geht da gar nichts. Beim Start von 25 Läufern ist eine Menge Gedränge, nicht so wie beim Volkslauf, gemütlich lostraben. Gleich geht's zur Sache und an die Milchsäure. Bin mit 70 sec die ersten 400m angelaufen, definitiv zu schnell. Aber es ist show-time. Tunnelblick und keuchende Massen. Puls am Anschlag. Als zweitältester im Feld der im Saft stehenden Athleten, Mittelstreckenspezialisten bist du ein Grufti, aber kein Hindernis. km-Durchgangszeit 3:09, total übersäuert aber es sind ja nur noch 500 (!)m. Beißen ist jetzt die Devise, wenn nichts mehr geht, die letzten Körner mobilisieren, tot umfallen kann ich im Ziel. Also Endspurt und die letzten Angriffe der Jungen abwehren, geschafft - 4:42,9min über 1500m - neue Bestzeit aber ich bin total fertig und strahle, es hat wie immer Spaß gemacht. Nur meine HM und Marathons sind gemütlicher, aber die dauern ja schließlich auch länger.
By the way - nächste Woche stehe ich zur gleichen Zeit am gleichen Ort über 3000m am Start. Das wird derselbe LIMIT-run. Aber noch freu ich mich drauf.

Grüße
Mantimoka

having fun at limit run
oder besser - wer die meisten Körner hat gewinnt

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