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Da bin ich wieder; eine Woche Rad-Urlaub auf Sardinien ist schon vorbei. Die Woche war super.

Die Gruppe (6 Kumpels) hat super „funktioniert“.
Anreisetag war der 29.05 – Ankunft bei sinnflutartigem Regen, entgegen unserer Befürchtungen hat die Weiterreise mit dem Bus auch geklappt. Endlich in der Ferienwohnung. Schöne große Wohnungen, einmal 3, einmal 4 Personen. In unserem Wohnzimmer ist Platz genug für zwei Tische, so dass wir zusammen Frühstücken können.
Zusammenbau der Räder hat nicht mehr geklappt, haben wir erst am nächsten Morgen gemacht. Die nächsten fünf Tage Touren bei schönsten, fast zu warmen Wetter gemacht. Das Hinterland ist touristisch völlig unerschlossen, oder anders ausgedrückt, man muss genug trinken und essen für den ganzen Tag mitnehmen. Dies fällt besonders beim Trinken recht schwer. Bis auf eine Ausnahme waren die Touren „Rennradtouren“. Nur einmal haben wir eine super Mountainbikestrecke gefunden. Man sieht zwar viele Wege abseits der Straßen, aber ohne irgendwelche Kennzeichnung. Da sind wir dann doch lieber auf den Straßen geblieben.
Da Autoverkehr aber nahezu nicht vorhanden war, war auch dies kein Problem. Zumal Radler als Verkehrsteilnehmer angesehen werden und nicht als Freiwild wie bei uns. Die Leute hupen auch, aber nur um Anzuzeigen, dass jetzt überholt wird. Beim Überholen wird sogar freundlich gegrüßt. Achja, Rennradler grüßen sogar uns MTB´ler, bei uns auch eher die Ausnahme.
Die Fitness der Gruppe war besser wie erwartet. Berghoch hatte ich meist wechselnde Begleitung, jeder der Jungs hat sich an dem einen oder anderen Berg mal austoben wollen, aber immer schön in meinem Windschatten. Am letzen Tag musste ich berghoch dann doch alleine vorweg fahren. Runter und in der Ebene sind wir gut zusammengefahren. Nach 5 Tagen radeln tut der Hintern einfach nur noch weh. Meine Beine hätten noch mehr geschafft, aber zum Schluss konnte ich nicht mehr auf dem Rad sitzen. Einmal bin ich abends noch ne halbe Stunde gelaufen, aber mehr um die Kumpels ein wenig zu ärgern.
Abends gemütlich das eine oder andere Bier, bzw. Liter Wein zum Flüssigkeitsausgleich vernichtet.
Gestern ging es wieder nach hause, endlich die Kinder wieder um mich herum. Die Drei habe ich doch ganzschön vermisst. Zum Abschluss noch nach Köln in die Stadt und ein lecker Kölsch getrunken.
Die Tourdaten im Einzelnen:
30.05 81km, 1390 Höhenmeter
31.05 69km, 950 Höhenmeter
01.06 88km, nur 540 Höhenmeter (viel Küstenstraße gefahren); 4,5km gelaufen
02.06 96km, 1345 Höhenmeter
03.06 92km, 1390 Höhenmeter

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