Vorab möchte ich mich bei allen dafür entschuldigen, dass ich hier wie eine Wilde blogge. Mir hilft dieses Trainingstagebuch aber ungemein, und ich finde es angenehm, hier meine Fort- und Rückschritte festhalten zu können.
Heute war es so weit: Der 10. (hier eingetragene) Lauf seit meinem Wiedereinstieg stand an. Da ich nachher noch Besuch bekomme, musste ich ausgerechnet mittags losrennen. - Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von gefühlten 40°C. Leider vertrage ich die Hitze mittlerweile nicht mehr so gut wie noch vor zwei Jahren. Weiß auch nicht, woran es liegt.
Nun ja, ich hatte mir für heute 6 km vorgenommen, die aus einer etwas größeren und einer kleinen Runde bestehen. Zu Beginn lief es auch überraschend gut. So gut, dass ich überhaupt nicht bemerkte, dass ich für meinen noch recht untrainierten Zustand viel zu schnell los rannte. Eigentlich laufe ich immer einen Schnitt von 6 bis 6:20 min/km. Heute war ich nach 7:30 min aber schon 1,5 km gerannt, was für meine Verhältnisse verdammt schnell ist. Das fiel mir aber leider erst auf, als ich merkte, dass es mir ziemlich mies ging. Ich schnaufte schon wie eine Dampflok und außerdem machte sich ein fieses Ziepen unter den Rippen bemerkbar. Ich nahm sofort das Tempo raus, aber das brachte nicht viel. Obwohl ich das Gefühl hatte, selbst meine Uroma würde schneller spazieren gehen als ich jogge, war ich einfach nur platt und erholte mich auch nicht wieder. Jeder Schritt war eine Qual und meine Lunge explodierte fast. Ich überlegte ernsthaft, maximal die erste Runde (3,8 km) zu beenden und dann nach Hause zu fahren. Als ich mich dann aber dem Auto näherte und eine Entscheidung fällen musste, wurde mir bewusst, dass ich ziemlich frustriert sein würde, wenn ich die geplante Strecke nicht schaffen würde. Also biss ich die Zähne zusammen und zog auch noch die restlichen 2,2 km durch. Als ich es geschafft hatte, war ich zwar stolz, meinen inneren Schweinehund so gut im Griff zu haben, aber mir war speiübel und meine Beine fühlten sich an wie Pudding. Außerdem war mir enorm schwindelig, sodass ich kurzfristig befürchtete, irgendwo zwischen Wiesen und Feldern umzuklappen. Nachdem ich mir kaltes Wasser über den Kopf und noch mehr davon in den Hals geschüttet hatte und drei, vier Minuten gegangen war, wurde es aber zum Glück besser, sodass ich wieder nach Hause fahren konnte.
Morgen werde ich definitiv erst abends laufen gehen...

0

Muss das sein

jr Bei solchen Erscheinungen wie Schwindel den Lauf sofort einstellen.Solchen Grenzbelastungen sollte man sich nicht im Training aussetzen,im Wettkampf kann solche Schinderei schon erforderlich sein aber es dürfen auch hier keine gesundheitlichen Gefahren entstehen.

Das mit dem Schwindel kam ja

Das mit dem Schwindel kam ja erst hinterher. Wäre es während des Laufens aufgetreten, hätte ich auf jeden Fall abgebrochen.

Ursache war Besuch

Gratulation zur Pace von 5min/km. Das entspricht einer 3:30 für einen Marathon.
Wenn du aber sonst 6min oder 6:30min/km läufst ist das natürlich ein bissel flink.
Aber Ursache war das Wissen um den Besuch. Das hat dich im unbewusst angetrieben.
Mir persönlich geht es so, das ich unter Zeitdruck sehr ungern trainiere. Es fällt mir schwer mich zu konzentrieren. Im Gegensatz dazu genieße ich es, Zeit fürs Training zu haben.
Also, immer ohne Hektik.

HI!

Vorab möchte ich mich bei allen dafür entschuldigen, dass ich hier wie eine Wilde blogge. Mir hilft dieses Trainingstagebuch aber ungemein, und ich finde es angenehm, hier meine Fort- und Rückschritte festhalten zu können.

Genau dafür ist der Blog doch wohl gedacht... Also kein Grund dich zu entschuldigen...

Glückwunsch zu dieser Wahnsinns-Pace! Aber jetzt nur nicht übertreiben... :-)

LG
Dirk

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links