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Der Vollständigkeit halber muss ich mich hier mal selbst aus dem Forum zitieren. Vielen Dank an alle, die dort bereits Tipps hinterlassen haben...

Schmerz oder nicht Schmerz?

Das ist hier die Frage! Als Sportanfänger nach 10 Jahren Bewegungsabstinenz und mit ordentlich Übergewicht (110 kg bei 1,90 m) muss ich es natürlich langsam angehen, was ich auch mache. Ich laufe nun seit etwa drei Wochen und mein derzeitiges Pensum liegt bei ca. 2,5 km, die ich 3 x pro Woche laufe, damit ich immer mindestens einen Ruhetag habe. Dafür brauche ich gut 20 min - ich denke also nicht, dass ich da zu schnell unterwegs bin.

Konditionell klappt das auch gut, einen Muskelkater hatte ich nur nach meinem allerersten Lauf und die Knie machen auch keinerlei Probleme. Mein Schwachpunkt sind die Bänder! Die Außenbänder der Sprunggelenke habe ich mir nämlich vor langer Zeit auf beiden Seiten beim Basketball gerissen. In beiden Fällen wurden die Bänder operiert.

Noch bevor ich mit dem Laufen angefangen habe, hatte ich ab und an leicht schmerzende Bänder, wenn ich mich vertreten habe. Das konnte sich dann über mehrere Tage hinziehen und wurde einmal auch geröntgt, als ich mir doch Sorgen gemacht habe. War aber nichts auszumachen.

Nun hatte ich nach meinen letzten beiden Läufen leicht ziehende und drückende Bänder, was sich etwa eine Stunde nach dem Laufen einstellte und nicht nur meine Problembänder betraf. Richtige Schmerzen waren es allerdings nicht, es war auch nichts geschwollen und ich konnte normal gehen. Nach dem Dienstagslauf hatte ich noch den ganzen Mittwoch was davon, nach meinem gestrigen Lauf war es nur am Abend und ich habe heute keine Probleme ;-)

Trotzdem beschäftigt mich die Frage, ob es sich dabei um normale Anpassungserscheinungen handelt oder eher um ein Zeichen, dass ich es noch langsamer angehen lassen sollte? Gibt es eine Art "Bänderkater"?

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