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Hallo Läufer,

Es gibt so viele verschiedene gründe fürs joggen, das Gewicht, das Wetter, die Freunde joggen, man fühlt sich nicht ausdauernd genug und und und.....
Warum habt ihr angefangen, was hat euch ausgerechnet zum Laufen geführt?

Von denen die anfangen bleiben ja auch nicht viele dabei, also warum joggt ihr Heute?

Ich habe angefangen zu laufen...... ach es gab so viele Gründe, ich war zu dick, ich hatte Depressionen, ich war schwach und kränklich, ich hatte in sport sehr schlechte Noten (die habe ich heute immernoch, ich hasse Ballsportarten :/ )Für mich sprach einfach alles dafür.

Heute jogge ich weil es mir Spaß macht ich liebe vor allem die Naturverbundenheit, ich laufe durch eine so wunderschöne gegend und ich fühle mich so frei wenn ich ganz alleine durch die Felder laufe. Dann natürlich die Musik, ich laufe teilweise nur für die Musik ich drehe sie ganz laut auf und laufe los, und ich fühle nichts mehr nur noch das Lied es ist genial, nach einem Lauf bin ich total entspannt und hab den ganzen schulstress hinter mir gelassen, und es hilft wirklich gut wenn man zu depressionen neigt, es hält mich einfach am leben, anders kann ich es garnicht beschreiben.

So jezt freue ich mich aber auf eure Antworten!

Lg
HippieKind

Laufen ist Leben,

so würde ich es heute sagen.
Vor etwas mehr als einem Jahr hätte ich wohl zu jedem, der gesagt hätte, mir könnte Joggen mal Spaß machen, gesagt, er spinnt.
Ich bin ja nicht mehr ganz jung und Sport war eigentlich immer eher Nebensache in meinem Leben.
Bis Ostern letztes Jahr ...
Mein Schwager hatte schon ein halbes Jahr eher angefangen mit Laufen und mich immer wieder beschwatzt. Dann fing auch noch meine Schwägerin an.
Irgendwann habe ich es dann mal probiert - allein, ich wollte mich ja nicht gleich blamieren.
Und nach einiger Zeit kam dann der Punkt, wo es anfing, Spaß zu machen.

Heute möchte ich das Laufen nicht mehr sein lassen.
Ich habe fast 10 Kilo abgenommen. Mir geht es einfach gut. ich fühle mich fit wie nie!

Es gibt einfach nicht Besseres.

VG
Christian

Warum laufen?

von einem Tag auf den anderen mußte ich wegen schwerer Krankheit ( Schlaganfall) aus meinem Beruf ausscheiden. Ich lernte wieder sprechen, ich habe gelernt mich zu bewegen. Alles erschien sinnlos. Darüber vergingen 14 Jahre, 2006 habe ich, mit 71 J. angefangen zu laufen, finde das Leben wieder großartig, fühle, dass ich doch noch etwas leisten kann. Stehe wieder mitten in der Gesellschaft.
Laufen kann vieles überwinden helfen, es macht Spaß und es macht auch ein bißchen glücklich
Und ein großartiges Mittel gegen Traurigkeit, wenn's mal nicht so läuft.
Wünsche Dir alles Liebe.

Bei mir war das so...

Es gab viele verschiedene Gründe, um mit dem Laufen anzufangen. Meine Fitness ließ zu wünschen übrig, mein Körper hätte straffer sein können, mir fehlte ein Ausgleich zum Studium und meiner Arbeit und außerdem hat mich das Laufen schon fasziniert, seitdem mein Bruder vor mittlerweile fast 10 Jahren in den Leistungssportbereich (hauptsächlich Mittelstrecke) eingestiegen ist. Ja, ihr lest richtig: Ich war schon lange vom Laufen begeistert, nur fehlten mir selbst die Disziplin und die Kondition. ;-)

Seitdem ich vor zwei Jahren selbst mit dem "regelmäßigen" Training begonnen habe, ist meine Hobbyläufer-Karriere eine Berg- und Talfahrt. Wenn alles gut klappt (wie zur Zeit mal wieder), bin ich sehr euphorisch, und es fällt mir schwer, es nicht zu übertreiben. Das Laufen macht mir einfach Spaß, und zudem finde ich es immer wieder erstaunlich, wie positiv es sich auf meinen Körper auswirkt. Ich gehöre zu der Kategorie der Läufer, die vergleichsweise schnell Fortschritte erzielen können. Bereits nach wenigen Trainingswochen kann ich bereits deutlich länger und schneller laufen als zu Beginn meiner jeweiligen Laufphase. Von der Coach-Potatoe bis zur 15 km-Läuferin (in einem Schnitt von ca. 5:50 min/km) benötige ich zumeist nur etwa zehn bis zwölf Wochen. - Und das als Raucherin! *verschämter, aber stolzer Blick* Wenn es also im wahrsten Sinne des Wortes gut läuft, bin ich kaum zu bremsen und unglaublich motiviert.

Leider ist diese schnelle Leistungssteigerung aber auch gleichzeitig mein Problem. Was meine Lunge und mein Kreislauf nach relativ kurzer Zeit bewältigen können, überfordert dann meistens irgendein Gelenk... Meine Unvernunft führt meistens dazu, dass ich kurz nach meinem "Höhepunkt" ein dickes Knie, eine schmerzende Hüfte und/oder eine entzündete Achillessehne habe. - In den letzten zwei Jahren immer so heftige Überlastungserscheinungen, dass ich für mindestens zwei oder drei Wochen, manchmal aber auch deutlich länger, pausieren musste. Und wenn's erst einmal so weit gekommen war, ging leider auch ziemlich schnell die Motivation flöten, sodass ich mich erst einmal nicht wieder aufraffen konnte.

Aber diesmal wird alles anders! Ich werde mich kräftig zusammenreißen um es nicht gleich wieder zu übertreiben. :-)

hm also bei mir hats

hm also bei mir hats eigentlich mit der frage meines papas angefagen:"läufste am 27.4.08 mit mir den hermannslauf?" das war so september letzten jahres..joa und dann haben wa n bisschen trainiert, kam schon son bisserl rutine rein, dann krank und keine lust mehr..und gleich am ersten wochenende des neues jahres, frisch ausgeruht ausm winterurlaub, gings wieder auf die piste (unglaubliche 3km^^). und dann wieder gut trainiert, aus 43km im monat wurden 70km in einer woche und irgendwann kam dann der punkt, an dem wars ganz egal wie die schule war, wie das wetter is, wie viel sport ich schon gemacht hab..hauptsache laufen :)
und meine sportliche laufbahn zuvor war tennis und rennrad, beides nicht in übermäßig viel..also die sucht nach sport kam eigentlich erst mit dem laufen, seit dem werd ich total unruhig, wenn es einen tag gibt, an dem ich zeit genug zum laufen hätte, aber net lauf (erholungstage werden gut ausgefüllt^^)

gruß

Laufentwicklung

Hallo HippieKind,
ich würde die Entwicklung meiner Beziehung zum Laufen in 3 Phasen einteilen:
Ich bin zum Laufen vor ca. 8 Jahren durch den Freund meiner Schwester gekommen, der damals auch Marathon lief und ich fragte ihn, ob ich ab und zu mitlaufen könnte. In dieser ersten Phase lief ich noch sehr unregelmäßig und relativ planlos.
Dann fing ich an mir Gedanken zu machen über das Laufen und merkte, das mir ab-und-zu-Läufe nicht mehr genügten. In dieser Phase fing ich an regelmäßig zu laufen und mir Zeitziele zu setzen.
Seit 2003 hab ich bisher 8 Marathons geschafft und mittlerweile ist Laufen Teil meiner Persönlichkeit geworden, ohne das Laufen wäre ich nicht ich.
Mich bewahrt das Laufen in gewisser Hinsicht davor, abzustumpfen, seitdem ich Laufe, empfinde ich alles, beim Laufen, aber auch außerhalb, viel intensiver.
Auch ich liebe die Bewegung in der Natur, neben dem Laufen liebe ich auch das Weitwandern/Trekking, aber alles ohne Musik, ich möchte alles mit allen Sinnen geniessen. Und ich kann herrlich die Gedanken schweifen lassen, bis sie völlig unwichtig werden.
Dies als kleinen Einblick in meine Läuferseele.
Gruß, Marco
you´ll never run alone

Mutation

Angefangen habe ich, um meinen Schweinehund runter vom Sofa zu bekommen, denn ich war bei Kampfgewicht angelangt. Nachdem ich eine gute halbe Stunde am Stück laufen konnte, bin ich zum Lauftreff gegangen und da ist dann bei mir der Ehrgeiz erwacht, nicht immer als letzte mit hochrotem Kopf meine Kilos durch den Wald zu wuchten. Nach einer Ernährungsumstellung sind dann auch endlich die Kilos gepurzelt und das Laufen fiel leichter. ich habe zwar immer noch die ersten 20 min gedacht "was tue ich hier eigentlich???", aber die zwei Termine in der Woche standen als feste Verabredung in meinem Kalender. Ja und dann bin ich zu meinem ersten Wettkampf. Wollte wissen, ob ich 10 km überlebe. Habe ich!!! Wurde als drittletzte beim Zieleinlauf beklatscht und mit Namen angesagt, ich fand mich voll den Held :-)) Ja, und dann ist mein Schweinehund irgendwann still und heimlich zur Wettkampfsau mutiert. ER wollte dann immer raus, spielen - äh, laufen. Ok, dann gab's auch immer mal ein Leckerli extra. Denn Selbstkasteiung ist nicht meins. Da sind mein Schweinehund und ich uns einig. Wer läuft, darf auch essen (und trinken). Nach einem guten Jahr und zwei Halbmarathons will ich jetzt einen Marathon laufen... Also solche Ziele treiben mich schon auch an und raus auf die Piste. Vor allem aber macht mir das Laufen jetzt wirklich Spaß! Und mir gefällt, dass ich mich danach viel besser als vorher fühle. Zumindest meistens :o)

Der Hund ist schuld ...

Ich hatte eigentlich mehr für's Radfahren übrig, aber lange Strecken mit Hund gehen nicht und die "hundgerechten" Touren haben mich nicht befriedigt. Da gab's einen Interessenkonflikt ... Beim Joggen kommen wir beide auf unsere Kosten. Der Hund ist schon schlanker geworden ;o)
Inzwischen habe ich auch meinen Spaß am Laufen gefunden und freue mich, daß es langsam besser geht.

Ausdauersport fand ich immer schon interessant

Mit 15 dann ein Rennrad bekommen und ein bisschen geradelt. Kein Verein, kein Training, keine Anleitung. 'n paar Jahre Musik gemacht. Fuer's Studium zog ich nach MG und las an einem Samstagabend in der Zetiung: "Morgen Marathon in Moenchengladbach". War dann etwa um die Zieleinlaufzeit von 4 Stunden da und sah "jede Menge Bierbaeuche" die den Marathon geschafft hatten. Da habe ich mir gedacht, wenn die das schaffen dann schaffst du das auch" (damals, 26 Jahre und ziemlich schlank). Ein Jahr spaeter veruschte ich mich bereits am Marathon.

Heute, nach vielen, vielen tollen Erlebnissen, Laufkilometern und anschliessender 8 jaehriger Babypause fange ich wieder an, weil ich merke dass ich das Laufen einfach auch als Ausgleich zum alltaeglichen Stress brauche. Im Umfang deutlich reduziert und den aktuellen Moeglichkeiten angepasst - aber je fitter ich werde desto mehr spuere ich wie gut mir das immer wieder tut.
JoeEasy

Angefangen

Nach 35 Jahren NoSports hat es bei mir angefangen, weil ich die Kilos der Schwangerschaften wieder herunterhaben wollte. Alleine laufen hielt ich nicht durch, Verabredungen scheiterten, also schloss ich mich einem Lauftreff an. Spitzensache: ich kam zweimal die Woche aus dem Alltagstrott heraus, konnte beim Laufen quatschen und fühlte mich zum ersten Mal in meinem Leben nicht als die totale sportliche Lachnummer! Der Lauftreff zog mich auch zum ersten Volkslauf, zum ersten Halbmarathon... den ersten Marathon bin ich dann heimlich still und leise gelaufen.
Mittlerweile laufe ich: weil mein Mann läuft, weil gute Freunde laufen, weil meine Töchter ab und zu mitlaufen, weil es Stress abbaut und den Kopf frei macht, weil es Spaß macht, die km bei Jogmap einzutragen und Erfolge zu sehen ;-) und weil es ein tolles Gefühl ist, ins Ziel zu kommen! Schnell bin ich nicht (aber umso länger ist der Genuss), mein Ursprungsgewicht habe ich wieder und viermal die Woche laufen macht Spass!

Angefangen hat es 2006 mit

Angefangen hat es 2006 mit dem in nicht ganz nüchternem Zustand gefassten Vorsatz mit einem Freund den Mainz Marathon laufen zu wollen. Also haben wir auch mehr oder weniger zusammen trainiert und den Marathon mehr oder weniger unbeschadet überstanden (und dabei eine Menge Lehrgeld gezahlt).
Irgendwie hat mich aber dann doch der Virus gepackt und ich suchte mir neue Herausforderungen in dem Bereich, bin also nach einer längeren Pause allein weitergelaufen. Vielleicht spielt auch mit, dass ich endlich wieder sportliche Perspektiven/Herausforderungen gefunden habe, die ich in der Jugend immer hatte.

MfG,
Marco

Eine Wette...

...brachte mich zum Laufen...
Ich wollte eigentlich sowieso wieder Sport machen und war auf der Suche nach etwas, das man unabhängig von Wind & Wetter, anderen Leuten und irgendwelchen Terminen machen kann und nicht allzu teuer wird. Und ich wollte die letzten 5 kg zum Idealgewicht verlieren. Alles wäre recht gewesen, nur nicht laufen - BÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄHHHH!!!

Ein Freund von mir läuft Marathon. Und er meinte, dass ích laufen soll (hallo, ich hasse laufen????9 und in 2 Jahren mit ihm nen Marathon starte. Schließlich schafft das jeder, wenn er will. Kurz und gut, zähe Verhandlungen, Einigung auf Halbmarathon spätestens 2010, Erstellung eines Trainingsplans - und mach mal, Anja... Los gings...

Anfangsphase irgendwie schnaufend und prustend überlebt, und jetzt *psst - weghören* macht es SPASS!!!

Weiterlaufen werde ich, weil ich die Wette gewinnen will, 5 kg zugenommen habe, seit ich laufe und jetzt also 10 kg loswerden will, weil es echt IRRE SPASS macht (dank mittlerweile kompletter Laufausrüstung...) und ich festgestellt habe, dass Teilnehmen an Läufen echt fetzt!!!

In dem Sinne - keep on running!!!

Was kommt, kommt. Und wenn´s nicht kommt, kommt´s nicht.

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