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Gestern sind Hoffi-1 und ich ZUSAMMEN joggen gewesen.
Er hat sich echt Mühe gegeben sich MEINEM Tempo anzupassen.
Wir sind (für die Ortskundigen) im Misburger Wald gelaufen.
Das geht, wenn man auf dem Hauptweg bleibt immer so ums Carré, ca. 2,5 km lang.

Irgendwann war es meinem GöGa zu langweilig neben mir herzukriechen
und nach ein paar Minuten wart er nicht mehr gesehen.
Wir wollten uns nach dem Laufen bei Freunden treffen,
deren Wohnung auf unserem Nachhauseweg liegt.

Mir wurde es mit der Zeit auch langweilig im Wald immer „im Kreis“ zu laufen,
da ich mal einen längeren Lauf, so um die 12 bis 14 km, machen wollte.

So habe ich mal gedacht, ich nehme mal eine Seitenweg im Wald und schau mal,
wo ich lande… Irgendwann kam ich aus dem Wald raus,
auf eine Wiese an der Autobahn entlang.
Links abgebogen in die Feldmarkt hinein.
Ich dachte bei mir, irgendwo wirst Du schon hinkommen.
Bin so vor mich hingelaufen, immer im Takt der Musik, die Gedanken schweifend…

Dann klingelte mein Handy, meine Freundin war dran und sagte:
„Dein Mann sitzt hier bei uns und wir warten auf Dich, wo bist Du denn?“
Ich schaute mich um. Hinter mir ein riesen Wald, rechts und
links nur Felder, ich mitten drin, und vor mir in weiter Ferne
ein Umspannwerk und einige Häuser…

Ich sagte zu meiner Freundin: „Keine Ahnung – wenn ich es weiß,
melde ich mich bei Euch…“ Also bin ich erstmal weiter gelaufen,
ohne zu wissen wo ich überhaupt war.

Als ich bei den Häusern angekommen bin, ist mir eine Radfahrerin begegnet,
die ich gefragt habe, wo ich denn wohl gelandet bin.
Sie sagte, ich sei in Ahlten (ein kleines Kaff bei Lehrte).
Schön, dachte ich… Mittlerweile hatte ich 12 km zurückgelegt und
nichts mehr zu trinken in der Flasche.
Spät war es außerdem auch schon geworden.

Ich suchte den Bahnhof und rief meine Freundin an und sagte ihr,
wo ich zu finden bin.
Sie hat sich dann gleich mit ihrem und meinem Mann auf den Weg gemacht,
um mich einzusammeln.

20 Minuten später saß ich dann ziemlich erschöpft im Auto
auf dem Weg nach Hause.

Im nachhinein ist mir klar geworden, dass ich doch ganz schön leichtsinnig gewesen bin.
Mir hätte ja unterwegs was passieren können, wie z. B. umknicken, stürzen oder sonst was.
Ich hatte zwar mein Handy dabei (ich laufe zum Glück nie ohne) aber ich hätte meinen potentiellen „Rettern“ nicht mal sagen können wo ich bin.
Na ja, es ist ja alles gut gegangen.
Das nächste Mal bleibe ich auf dem richtigen Weg und unternehme
keine Experimente mehr.

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Und doch ist´s reizvoll

Ich persönlich finde die Läufe, wo ich einfach drauflos laufe und mich in unbekanntes Terrain begebe aber besonders reizvoll. Einfach den Lauf genießen, die Strecke und sich überraschen lassen wo man rauskommt. Du hattest ja immerhin dein Handy dabei und das ist in dieser Situation ja schon viel wert (es sei denn man hat ein eplus-Netz :-), aber für Notfälle reicht ja selbst das). Und so in etwa hättest du ja sagen könnne wo du bist. Klar wäre nicht optimal, aber es ist ja alles gut gegangen *grins* Und ab und zu ein kleines Experiment (dann vielleicht aber in Gesellschaft) ist doch ganz unterhaltsam und sehr schön.

Viele Grüße
Sascha
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Quäle deinen Körper, sonst quält er dich!!!

Na Hoffi

da hast du ja was erlebt. Wenn ich dich so höre, sollte ich mir wohl auch mal überlegen, dass Handy einzustecken, wenn ich laufen gehe. Hier in der Stadt ist das kein so großes Problem. Im Wuhletal sind eigentlich immer Läufer und Walker unterwegs, aber wenn ich da an meinen Urlaub zurückdenke... da habe ich nämlich auch so was wie du gemacht. Laufe ich mal hier lang, dann da lang und wenn ich jetzt schon Richtung Heimat laufe, bin ich so schnell zu Hause, also noch mal ne Biege weg in die andere Richtung...

Das nennt man dann wohl nicht wagemutig, sondern eher leichtsinnig.

LG Inumi

Experimente

Hi hoffi-2,
also ich unternehme solch Experimente auch gelegentlich. Einmal bin ich in der Toscana von unserem wunderschönen Feriendomizil (http://www.morniano.it - wen´s interessiert) losgerannt, und dann an irgendeinem Hügel erst in das Eine, dann das andere Tal fälschlicherweise abgebogen und schwupp - war ich am Ende der Welt - also im buchstäblichen Paradies. Abholen per Handy funktionierte dann erst nach ca. 35km zurück in der Zivilisation.... War aber genial!

es grüst Dich
der
Skipper
curro ergo sum

No risk...

...no fun! ;)
Aber tauschen hätt ich mit Dir nicht mögen... mir wär bestimmt der Stift gegangen...

Aber schön, daste wieder nach Hause gefunden hast! ;)

Garmin

Option navigieren wählen.
Zurück zum Ausgangspunkt drücken
in den Kompassmodus wechseln
und Du verläufst Dich nie wieder.
P.S. und er zeigt kontinuierlich die gelaufenen KM an.
Das kann einen auch schon einmal vor schlimmeren bewahren.
;-)

LG
Spindoc
Der mit dem Hund läuft!

Auf zu neuen Ufern - ääh Wege! ;-))

Ich hatte mich auch schon öfters verlaufen, wobei ich mich einmal in einem Wald so verfranzt hatte, dass mir das Handy (das ich ausnahmsweise sogar mal dabei hatte) im Notfall gar nichts genutzt hätte. Die Bäume standen so dicht, dass ich wahrscheinlich nicht mal einen Empfang gehabt hätte. Klar hätte ich noch die umliegenden Ortschaften nennen können und das wär's dann auch gewesen, weil das ein ziemlich großer Wald war. Ich bin damals eben die ganze Chose wieder so zurückgelaufen wie ich gekommen bin.

LG

MC

laufend fit und gut drauf!

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