Benutzerbild von Kernie

Wenn ich mir die Pace von anderen Läufern durchlese, steht ich kurz davor frustiert zu werden. Von einer Pace von 5:30 kann ich nur träumen.... Laufen die alle nur flache Strecken?

Ich laufe normalerweise erst mal 35-45 Minuten den Berg hoch. Natürlich nicht die ganze Zeit steil bergauf, aber mit mindestens 2-3 (wirklich )steilen Rampen habe ich immer zu kämpfen und überwinde dabei je nach Strecke insgesamt 100 bis 200 Höhenmeter (innerhalb von 3,4 bis 4 Kilometer.). Ich habe seit dem 30. März 124 Kilometer absolviert. Davor war ich mehr oder weniger regelmäßig Walken.
Mein vorrangigstes Ziel ist es erst mal durchzulaufen. Das klappt auch schon ganz gut, vor allem wenn die Bergstrecke erst mal überwunden ist, läuft es super. Ich komme mir dann schon so vor wie eine "richtige" Joggerin, d.h. mein Tempo ist super, ich fühle mich super usw.

Ach wisst Ihr, eigentlich bin ich total stolz auf mich. Ich laufe mittlerweile über eine Stunde und fühle mich danach nicht (!) mehr fix und fertig. Ich habe zwar noch kein Gramm abgenommen (knapp 80 Kilo bei 1,68m), aber das kommt auch noch. Ich bilde jedenfalls ein, dass mein Hintern schon besser aussieht.

Danke fürs Zuhören und sonnige Grüße aus dem schönen Schwarzwald

0

Berge sind auch nicht gerade meine Freunde!

Tröste dich, ich mag auch keine Berge! Ich wohne am Rande des Schwarzwaldes (Kreis Calw) und habe hier auch schon öfters über mein Verhältnis zu den Bergen berichtet! ;-))

Durch das regelmäßige Dranbleiben wirst du mit der Zeit auch an den Bergen besser! Mittlerweile habe selbst ich mich an bestimmte Steigungen gewöhnt, aber du weißt ja selbst - unser Schwarzwald hat immer wieder noch fiesere Steigungen in petto! ;-))

In diesem Zusammenhang fällt mir ein Gespräch zwischen 2 Läufern ein, das ich zufällig im Ziel des Hamburg-Marathons mitgehört hatte. Da sagte der eine zum anderen, dass kurz vor Schluss noch eine schlimme Steigung war!!! Mir selbst war das gar nicht aufgefallen! ;-)) Für's Training sind unsere Berge also gar nicht so schlecht! ;-))

LG

MC

laufend fit und gut drauf!

Wohl dem, der Berge hat!

Hügelige Landschaften gestalten die Trainingsläufe doch abwechslungsreich und sind meist auch optisch ansprechend. Also ich fahr grad mit dem Rad immer am WE aus der platten Mannheimer Rheinebene zum Rand des Odenwaldes, um dort einige "Hügelmeter" zu machen.

Wer am Rande von (Mittel-)Gebirgen wohnt, hat wirkliche Trainingsvorteile, da er nach Belieben Flach- und Bergstrecken im Training variieren kann. Wenn man mitten in den Hügeln wohnt, kann ich mir dagegen schon gut vorstellen, das es nervt, es nicht auch mal einfach in der Ebene rollen lassen zu können. Grundsätzlich bringen Trainingseinheiten auf Bergstrecken auch für flache Wettkämpfe Vorteile. Andererseits laufe ich selbst ab Marathondistanz aufwärts kaum noch Wettkämpfe auf Flachstrecken, da für mich Landschaftsläufe einfach einen größeren Erlebniswert haben.

Grüße aus dem "Delta"

Dein Gefühl ist das Entscheidende!

Wichtig ist, dass du auf dich stolz bist! Und das es dir gut geht, und du dich wohl fühlst!!! Egal, was andere rennen - es wird immer welche geben, die schneller, schlanker oder sonstwas sind - DU tust was für DICH. Und das ist grandios.
... Übrigens komme ich auch beim kleinsten Anstieg in schwindelerregende Pulsregionen :-)

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links