Hi Zusammen, ich laufe nun seit März wieder wirklich ernsthaft. Ich hatte in den letzten zwei Jahren mal so Ehrgeizfasen in denen ich dann mal drei vier Monate losgetrabt bin. Ich habe eine sehr schöne Runde von ca. 9 KM die ich drei mal pro woche unter die Sohle nehme und dafür etwa 50 Minuten brauche. Zwischendurch noch ein paar sit ups und Liegestütze. Nun dazu, dass ich der Prototyp des Mitleiderregenden verzweiflungsläufers bin. MIt 1,92 gehen mit mir ca. 140 Kilo auf die Strecke. Von den Typischen"Bringt ja eh nix" Blicken bis zu "Schwimmen ist wirklich besser für die Knie" Kommentaren ist da schone einiges gekommen. Warum kümmern sich die bescheurten Hundegassidummschwäztzer nicht um Ihren Scheiß??? Das nur so nebenbei. NUn zu miener Frage: Wie kann ich mein Pensum steigern, um den Trainingserfolg noch zu erhöhen ohne, gleich zu Überziehen. Ist es wirklich wichtig bei einfach nur so laufen für Herz, Kreislauf und gegen Jeansgrößen jenseits der 38 inch auf irgendwelchen Trainingstageszeiten zu achten? Morgens , abends, nach oder vor dem Frühstück?? Danach noch was Essen oder nur mit Wasserbauch ins Bett??
Fazit: Mir macht laufen Spaß wenn man sich erstmal aufgerafft hat, ich kann wunderbar meinen Gedanken Nachhängen, mir die Natur anschauen und hab ein wunderbar reines gewissen meinem langsam verschwindenden wanst gegenüber.
Eventuell hat ja jemand einen Tipp, wie sich die Erfolge noch etwas beschleunigen ohne das es gleich zu verletzungen oder demotivation kommt.

Vielen Dank

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Respekt

Ich muss sagen du leistest doch schon einiges, bin 1,90m und hab "nur" 110 kg. Brauch aber für die 9-10 km wesentlich länger.
Natürlich ist das für die knie belastender, als wenn man leichter ist, aber ich denke für leute die schon immer kräftiger waren, sind die Gelenke auch entsprechend stabiler und immer schön auf waldwegen und mit guten schuhen laufen, dann sollte das schon klappen....mediziner mögen mich korrigiern.

das wichtigste....

...ist, dass Dir das Laufen Spass macht! Das ist schon mal das A und O!
Lass die anderen labern... ich bin 'ne Rennschnecke und mir wird gerne mal hinterhergerufen "das hab ich auch schon schneller gesehen..." ...vorzugsweise von Jogginganzugträgern, die in dem Outfit nur den Bierbauch und den Hund spazieren führen.

Trainingspläne/anregungen sind eingentlich nur sinnvoll, wenn man sein Pensum steigern will...sprich mehr km schaffen will oder schneller werden will.

Wenn's Dir um den Gewichtsverlust geht, dann musste die Ernährung umstellen / angleichen.
Sprich versuchen, Dich gesund und ausgewogen zu ernähren.

Sehe das etwas kritischer

Hi Big,

nun bin ich mitnichten Arzt und insofern kommt hier eher der Rat eines Laien.

Ich selber hatte an die 20kg Übergewicht (90 bei 1,76 Größe) infolge eines Rauchstopps. Habe dann mit dem Laufen begonnen, auch unter Anleitung eines Trainers und in vernüftigen Dosen gesteigert.

Dann nach ca. 9 Monaten ersten HM gelaufen (genaugenommen 26km) und gut geschafft. Allerdings dann in der Woche drauf ist es passiert: Ermüdungsbruch im Schambein.

Der Mist brauchte geschlagene 3 Monate um wieder zu heilen. Bei der Spurensuche kam heraus, dass die Beine super trainiert waren, aber der Oberkörper eben nicht, also eine massive Dysbalance. Und genau da kam dann das zu hohe Gewicht im Wortsinne erschwerend hinzu.

Warum schreibe ich Dir das: um Dir Mut zu machen. Ja, Laufen ist gut. Aber suche Dir zusätzlichen Ausgleich, z.b. gezielter Kraftaufbau der Rumpfmuskulatur, Schwimmen, Radfahren. Und zudem jedes Drittemal dass Du Laufen willst 2 Std. Fahrrad. Variiere mehr und Du wirst Dich noch besser fühlen und gehst ein wesentlich geringeres Risiko ein.

Bei mir hat es sich quasi automatisch Richtung Triathlon etnwickelt; Ende Juni mache ich meinen ersten. Werde wohl geteilter Vorletzter, aber es geht mir gut dabei :)

Vielleicht mal als Anregung, Grüße,

Helge

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