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Hallo liebe Laufgemeinde, hier ist der versprochene Wettkampfbericht vom 5. Karstadt-Marathon. Aus Kassel kommend hatte ich den Lauf mit einem Besuch bei meiner Schwester in Dortmund verbunden, somit war die Logistik zum großen Teil schon geregelt. Gestartet bin ich in (Lütgen)Dortmund, als Dortmunder Ortsteil sehr ursprünglich und mit echtem "Ruhrpottflair". Nur komisch, an den Fenstern der umliegenden Häusern - keine Menschenseele zu sehen. Na ja, vielleicht war es den Kumpels einfach noch zu früh, so morgens um 10:00 Uhr. Dann der Start und es war wie immer: Reihenweise hatten sich die Läufer mit Zielzeit um die 5 Stunden in den beiden vorderen Startblocks eingereiht, da könnte ich die Krätze kriegen. So habe ich die ersten Kilometer gleich 2 Minuten liegengelassen und war erst bei KM 14 wieder in der Zeit. Bei Kilometer 30 hatte ich dann immer noch eine halbe Minute "Guthaben" aber dann musste ich doch den vielen Steigungen Tribut zollen. Diese ganz fiesen Steigungen saugen dir förmlich die letzten Körner aus den Oberschenkeln. Ich hatte bei der Anmeldung ja gedacht ..." läuftste schön im Ruhrpott, is ja flach da". Denkste, als ich am Tag vorher auf der Internetseite noch mal schnell das Profil checke: Shit, da war klar, Bestzeit ist nicht drin. So wars dann auch, ab Kilometer 30 wurde es richtig hart ... die letzten 10 auf der Rille! Aber nicht auf die Uhr geschaut und wenigstens die tolle Stimmung an der Strecke mitgenommen, und im Ziel immerhin 3:36:28. Wow, die Zeit geht doch für diese schwere Strecke. Fazit. Ein gut organisierter Marathon mit viel Begeisterung an der Strecke ("...willste ne Wuast ...), für Bestzeiten nicht geeignet.

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Bestzeiten

Hi duckrunner,
ja, kann ich nur bestätigen - ich hatet zwar das Höhenprofil vorher schon gesehen, aber irgendwie bis zu dem Zeitpunkt verdrängt, als ich mehrfach die gepressten und angstvollen Statements meiner Mitläufer(innen) vernommen habe "jetzt geht´s gleich los" !!?!??!
Aber was - um Gotte Willen - geht bei km 29 denn los?????
Dann hab ich´s schmerzhaft am eigenen Leib verspürt.. der Berg ruft - und zwar volle Pulle!!!!
Tröstlich ist, dass auch die Kenianer diese Ochsentour mit ca. 5 Minuten Zeitverzögerung quitieren mussten.

Mein Resümee: Karstadt Marathon war echt stimmungsvoll insbesondere die letzten Kilometer waren gigantisch. Für Bestleistungen allerdings ungeeignet. Ideale Halbmarathondistanz (es geht immer leicht bergab). Nette Leute im Pott...

mit sportlichem Gruß

Skipper

curro ergo sum

Hallo Skipper, danke für

Hallo Skipper,

danke für die Rückmeldung, ich hatte auf der Strecke schon wenig "Gemecker" an den Steigungen wahrgenommen. Da haben sich so einige so richtig gequält, aber das gehört ja auch mal dazu. Aber die Orga, der Lauf und vor allem die Zuschauer, das war schon große Klasse. Die Menschen im Pott haben eine eigene, herzliche und frohe Mentalität, das hat mich dann doch wieder versöhnt.
In diesem Sinne noch eine gute Sommersaison
Gruß aus Kassel
Rolf

5.Karstadt-Marathon

Hallo Leute,
am Sonntag habe ich zum ersten Mal am Karstadt-Marathon teilgenommen. Hatte im Vorfeld so viel Gutes gehört, da musste ich also mitmachen, zumal meine Tochter in Bottrop wohnt. Leider fand ich die Orga nicht so gut, wie immer behauptet wurde. Aber es waren letztlich auch nur Kleinigkeiten wie Ausschilderung im Messe-Bereich und vor allem auf der Strecke. Von der Möglichkeit der Kleiderbeutelabgabe im Startbereich ganz zu schweigen. Das schaffen auch kleinere Veranstaltungen wie der Mittelrhein-Marathon besser. Die Stimmung beim Lauf war dann super. Ich habe bisher noch kein Publikum so anfeuern müssen wie von OB nach Essen. "Haltet durch! Es kommen nur noch einige Tausend!" Eigentlich sollte es doch anders herum sein!? Auch auf den letzten Kilometern im Innenstadtbereich von Essen waren kaum Zuschauer. Erst auf dem letzten Kilometer war es richtig gut, so wie ich es von Köln und Bonn kenne. Aber das lag bestimmt nur daran, dass die Angehörigen dort standen. Na gut, ich habe mir das selbst ausgesucht. Trotzdem will ich allen Teilnehmern und Helfern zu ihren Leistungen gratulieren. Ohne diese beiden großen sportbegeisterten Gruppen geht bekanntlich nichts. Ich denke, dass dieser Marathon im Laufe der Jahre auch immer besser wird. Nochmals Danke an die vielen freiwilligen Helfer.

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