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Do. 15.05.2008
Ja da war es wieder so weit. Nach der 10km Schufterei vom Mittwoch folgt der Sauerstofflauf.
6km ganz locker in 6:15, das macht irgendwas mit 37 min und ein paar zerquetschte.
Ja warum weiß man die Zeit nicht wenn man einen Sauerstofflauf macht? Ich meine, ich kann hier jeden fragen was er bei seinen letzten 10km lauf für eine Zeit hatte und er wird mir dass bis auf die 100stel Sekunde sagen können, inklusive Maxpuls, Durchschnittspuls, und Minimalpuls. Dazu wahrscheinlich noch wie viel min pro km und wie viel das in Km/h ist. Manche haben auch noch die Höhenunterschiede dazu im Kopf aber bei einem Sauerstofflauf? Warum nimmt man seine Pulsuhr überhaupt mit? Weil man sie sowieso immer anhat wenn man läuft.
Puls beim Sauerstofflauf? Ja, der ist ungefähr so hoch wie von einem Raucher der nach dem Aufstehen seine 1. Zigarette qualmt.

Egal, also mein Puls betrug so um die 132.
Was macht man also wenn man einen etwas höheren Puls hat und so langsam läuft das man ständig nach hinten schaut ob einen kein Walker überholt?
Nicht viel außer vielleicht nachdenken.
Ich dachte an meinen Lauf vom Vortag. Oh war das schön, so die Strecke entlang zu sprinten und nichts zu spüren außer das die Beine immer schwerer werden. Spüren?
Oh ha, wenn man sich es überlegt spüre ich ja bei diesem Sauerstofflauf auf einmal meinen Oberschenkel. Der zwickt ja ganz schön. Warum wird das nicht besser? Es wird schlimmer und das bei der geringen Geschwindigkeit? Ich meine in der Formel 1 platzen die Reifen ja auch nicht beim warm up.
Aber erst mein Schienbein, in meiner Jugendzeit hatte ich doch eine Knochenhautentzündung, das hat sich genauso angefühlt, bricht sie wieder durch?
Auch meine Wade mein linker Arm und der Rücken schmerzen wenn ich weiter so nachdenke.

Gott sei dank die 6km sind rum und alle Beschwerden sind auf einmal weg. Der einzige Grund warum ich nass bin ist der Regen, weil schwitzen ist auch nicht bei einem Sauerstofflauf, nur nachdenken einfach nachdenken.

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