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Nachdem ich für den Conergy-Marathon 2008 in Hamburg 4:20:13 Stunden benötigt habe, standen am Montag und Dienstag erst einmal zwei Ruhetage an. Während dieser beiden Tage habe ich mich lediglich per Fahrrad zur Firma bewegt, doch keine Laufschuhe angezogen.

Der Marathon war doch ganz schön anstrengend, wenngleich er einfach nur schön war. Die Begeisterung der unzähligen Menschen an den Straßen ... ein tolles ,,Wir-Gefühl". Und nicht zu vergessen der Wallringtunnel, in dem die LAOLA-Welle während des Laufens mehrfach durchschwappte - Wahnsinn!

Doch schon am Mittwoch hielt ich es nicht mehr aus: Ich musste morgens in aller Frühe wieder raus ... knapp sieben Kilometer rund um Planten un Bloomen in Hamburgs Centrum. Einen Tag später, am heutigen 1. Mai, bin ich dann auch schon wieder zweimal unterwegs gewesen. Morgens die Strecke in 37 Minuten, am Abend knapp dreieinhalb Minuten schneller. Tagsüber bin ich mit meiner besseren Hälfte mit dem Fahrrad in den Norden Hamburgs gefahren.

Ich muss ehrlich zugeben, dass mich das Lauffieber - schon im hohen Alter von 44 Jahren (*lach*) richtig erwischt hat. Schade, dass mein Start erst am 01. Juli 2007 war und nicht schon viele Jahre vorher. Wer weiß, was man hätte alles erleben - nicht gewinnen - können?

Dabei möchte ich meine Laufqualitäten nicht niedermachen, aber ein Siegertyp war ich nie. So laufe ich jetzt auch aus Spaß an der Freud`.

Meine nächsten Ziele sind der Nachtlauf von Sportscheck am 06. Juni 2008 in Hamburg, 24 Tage später der Halbmarathon, ebenfalls in Hamburg, veranstaltet von hella.

Und drei Marathons habe ich zur Auswahl in der zweiten Jahreshälfte. Einen werde ich davon laufen: New York (ein Traum), Berlin (muss toll sein) oder Köln (da kann ich bei meiner Schwägerin übernachten). Mal abwarten ... noch habe ich etwas Zeit.

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Nie zu spät

Also letztes Jahr beim Oberelbe-Halbmarathon bin ich eine Weile mit einem "älteren" Herren (84, Stützstrümpfe :-) gelaufen und wir haben uns ein wenig unterhalten.
Er hat auch erst mit 40 angefangen. Mittlerweile mehrfach New York Marathon und anderes. Das an der Elbe war nur "Training" für ihn.

Naja, und dann ist er mir davon gelaufen mit seinen 84 Jahren. Hab ihn nicht mehr eingeholt.
Also: es ist nie zu spät und es gibt noch viel zu gewinnen.

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