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Hallo liebe Laufkollegen/innen,

nach einer recht gut verlaufenen Marathon-Vorbereitung (vielleicht nicht ganz so viele Kilometer wie gut gewesen wären, aber mit einer 1:45 beim Generalproben-Halbmarathon) hat mich gestern vielleicht doch noch das Schicksal ereilt. Nach zwei überstressigen Wochen im Büro habe ich mich den ganzen Tag ziemlich schlapp gefühlt, und dann am Abend und in der Nacht etwas über 38 Grad Fieber gehabt. Dieses ist zum Morgen hin wieder abgefallen und bisher (aktuell 37,2) nicht wiedergekehrt. Kann ich das nun unter Stresssymptom abhaken (etwasähnliches hatte ich vauch vor meinem ersten Marathon) und am Sonntag, wenn auch mit reduziertem Anspruch an die erhoffte Endzeit laufen, oder sollte ich lieber ganz auf Nummer Sicher gehen und äußerst zähneknirschend zu Hause bleiben. Da in der letzten Woche kaum noch gelaufen wird, ist der Trainingsausfall eigentlich gleich Null.

Auf Eure Antworten hofft ein ziemlich genervter Marathoni -

fieber

um den trainingsausfall würde ich mir keine gedanken machen, um die gesundheit dann schon eher.

wann du ganz sicher gehen willst, solltest du dich morgen früh vom arzt checken lassen ... ansonsten ist es nahezu unmöglich, ratschläge zu erteilen ... ausser: lieber für den körper und gegen den marathon ...

und da du die fitness besitzt, entscheide dich in dieser situation einfach für einen marathon ein / zwei / drei wochen später

kopf hoch, wird schon wieder

Ganz ehrlich?

Ich würde laufen, wenn das Fieber nicht wiederkommt; aber das ist kein Rat sondern nur ehrlich gesagt, was ICH tun würde. Ich denke, einen Infekt merkst du bis Sonntag. Wenn nichts mehr kommt, würde ich es auf den Stress schieben, mich ordentlich ausruhen und locker anlaufen, auf den Körper hören und auf der Strecke weiterplanen. Aber ich bin weder Arzt noch Marathonexperte (nur Ex-Düsseldorferin :-).
Wünsche dir eine gute Entscheidung und alles Gute!

Marathonstart

jr Lass es lieber bleiben.Ich hatte Ahnliches in der Woche vor dem Orkan Emma erlebt.Am Mittwoch vor dem 2.Duisburger Serienlauf hatte mich eine Erkältung erwischt.Die Körpertemperatur war nur leicht erhöht aber ich fühlte mich total schlapp und setzte das Training zunächst für 2Tage aus.Danach kam ich zu der Einsicht,dass ein Start beim 15km-Lauf unverantwortlich wäre,denn ein lockerer kurzer Dauerlauf mit erhöhten Pulswerten bei geringer Belastung und Schlappheitsgefühl am Tag vor dem Wettkampf nichts Gutes erahnen lies.Die Entscheidung war richtig,denn selbst am folgenden Montag waren die Pulswerte bei einem lockeren Dauerlauf noch weit über den üblichen Werten.Erst nach einem weiteren Ruhetag war am Mittwoch wieder Alles ok.Gerade ein Marathon fordert dem Körper weit mehr als ein kurzer Straßenlauf.Geht man schon angeschlagen(Verletzung oder Krankheit) ins Rennen ist der Ausstieg schon vorprogrammiert.Man tut sich mit dem Start keinen Gefallen und ist danach total frustriert.Ich musste auch schon häufig Marathonrennen nach der Hälfte beenden weil vor dem Rennen aufgetretene leichte Wehwehchen sich beim Marathon stärker auswirkten und kein zufriedenstellendes Tempo mehr zuliesen

Zieh das durch

Moin,
mich hat vor 3 Wochen gleiches Schicksal ereilt, allerdings vor dem HM. Mir hat diese Zwangspause eher gut getan und entsprechend lief es beim Lauf auch ganz gut.
Wenn Du Dich also nicht krank und schlapp fühlst, geh an den Start und versuche Dein Glück. Aussteigen kannst Du immer noch.
Toi toi toi,
BG

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