Hallo und guten Abend,

wollte mal eine Frage an Euch stellen die mich schon lange beschäftigt.

Die langen langsamen Läufe sollte man ja bekanntlich 65-70% von seiner HFmax laufen. Das wären bei meinem MaxPuls von 186 zwischen 121 - 139,5. Im Dezember wurde bei mir ein Laktattest gemacht. Der ergab das mein GA1 Bereich bei 139-148 liegt. Wenn ich jetzt meine langen Läufe bei 65% meiner HFmax absolviere, das wäre dann ein 121 Puls, trainiere ich dann nicht zu langsam? Kann man die langen Läufe eigentlich zu landsam angehen, so das sie gar nichts bringen. Würde mich über Antworten und Aufklärung sehr freuen.

Gruss an Alle

Gerd

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langsame läufe

Lieber zu langsam als zu schnell. Ich laufe nur nach Zeiten. Da ist der langsame Lauf 1:15 bis 1:30 min/km langsamer als das angestrebte Wettkampftempo. Puls ist mir zu Streckenabhängig. Im welligen Gelände ist man nur am korrigieren. Übrigens habe ich das Training nach Puls gänzlich aus mein Training verbannt und fahre damit seit Jahren gut.
Wolfgang

langsame Läufe

Hallo Yeahman,

du hast doch einen beim Laktattest ermittelten GA1 Bereich von 139-148. Wenn du da im unteren Bereich (<144) läufst, liegst du sicherlich nicht falsch. Ansonsten kannst du auch nach Atemtechnik laufen, 4 Schritte einatmen und 4 Schritte ausatmen, das funktioniert bei flachen Strecken auch sehr gut.

MfG Fonsi

bin bisher nur drei

bin bisher nur drei Marathons gelaufen und habe noch nicht die RIESEN Erfahrung, aber bei meinen Vorbereitungen habe ich festgestellt, dass man gern zu schnell läuft, was bei recht ergeizigen Wochenkilometern schon etwas auf die Gesamtkondition gehen kann. Ist mir bei der zweiten Vorbereitung so gegangen. Das lag wahrscheinlich auch an einem zu schnellen Hochfahren der Kilometer im Frühjahr ohne ausreichendes Kilometersammeln im Winter. War dann immer etwas ausgepowerd.
Immer schön langsam aufbauen und die Strecken langsam steigern. Zu langsam geht eigentlich nicht. Die Geschwindigkeit kommt über Wettkämpfe - später - nach dem Konditionsaufbau.

bin bisher nur drei

bin bisher nur drei Marathons gelaufen und habe noch nicht die RIESEN Erfahrung, aber bei meinen Vorbereitungen habe ich festgestellt, dass man gern zu schnell läuft, was bei recht ergeizigen Wochenkilometern schon etwas auf die Gesamtkondition gehen kann. Ist mir bei der zweiten Vorbereitung so gegangen. Das lag wahrscheinlich auch an einem zu schnellen Hochfahren der Kilometer im Frühjahr ohne ausreichendes Kilometersammeln im Winter. War dann immer etwas ausgepowerd.
Immer schön langsam aufbauen und die Strecken langsam steigern. Zu langsam geht eigentlich nicht. Die Geschwindigkeit kommt über Wettkämpfe - später - nach dem Konditionsaufbau.

Werde langsamer

Hallo Yeahman,
ich hab viele langsame Läufe in diesem Jahr gemacht und hab jetzt den Salat: laut Jogmap-Statistik werde ich langsam langsamer. Ich will nun versuchen, insgesamt ein bisschen weniger zu laufen (was mir nicht leicht fällt) und dafür in der Woche einmal Intervalle und einen Tempolauf zu machen. Mal schaun, ob das was bringt.
jog on ra1

(Kein Betreff)

nicht zu langsam...

hast du deinen max-puls auch ermitteln lassen oder lediglich dein alter von 220 abgezogen? letzteres ist nämlich nicht unbedingt sehr hilfreich! soweit mir aus der literatur bekannt ist, liegt der ga1 bereich und die herzfrequenz von 60-70% maxpuls auf der gleichen ebene. sollte also eher zumindest grob übereinstimmen.

tatsache ist jedenfalls das der trainingseffekt unter 60% maxpuls und unter dem ga1-bereich gleich null ist! zu langsam laufen hilft auch nicht.

liebe grüße, zonenkind...

Hallo Gerd, habe auch nen

Hallo Gerd,

habe auch nen Maxpuls von 186. ( bin 33 )
Mache meine langen Läufe immer so mit 130-134 im Schnitt und das klappt ganz gut.
Das ist dann so 70-72% und fühle mich gut dabei.
Aber das ist nur subjektiv.
Andere laufen lieber etwas schneller oder langsamer.
Kann nur sagen das ich mit 130-134 immer gut gefahren äh gelaufen bin. :o)

Alles Gute,
Sportprinz

www.sportprinz.de.tl

Jaja der Puls...

Für unter 70% müsste ich als Niedrig-Pulsi mit max. 125 Puls laufen. Das habe ich fast beim Spazierengehen. Nach meinem Laktattest kann ich aber lange GA1 Läufe bis Puls 134 bzw. langsamer als 6'40 machen. Ich halte mich jetzt mehr an die Tempovorgabe - schneller als 6'40 war ich bisher bei den längeren Läufen sowieso noch nie - und akzeptiere dass mein Puls dann im Schnitt auch mal bei guten 75% liegt. Solange ich noch friedlich atmen kann, bin ich fein.

Das passt schon!

Hallo Yeahman,

du machst das ganz genau richtig. Die langen Läufe sollen eher langsam gelaufen werden. Du schaffst dabei deine Grundlagenausdauer für die Wettkämpfer.

Bin selbst früher die langen Läüfer (25-30km) viel zu schnell gelaufen. War dann oft über Tage kaputt und ausgelaugt. Seit ich die langen Läufe langsamer und ruhiger angehe, bin ich viel schneller geworden; das stimmt wirklich.

Tempohärte kannst du dir woanders holen. Z.B. bei Tempo-Intervall-Training oder speziellen Tempoläufen (z.B. 15km gesamt, davon die mittleren 10km im 90% Wettkampftempo, die 2,5km davor und danach locker und ruhig).

Also, absolviere die langen Läufe auch weiterhin langsam. Du wirst den Erfolg sehen. Abwechslung ist wichtig. Bei 4 Trainingseinheiten pro Woche kannst du 4 verschiedene Sachen machen: Intervall-Training; kürzerer lockerer Lauf; Tempolauf; langer langsamer Lauf. Da ist alles drin ...

Keep on running!

DieLunge
80807 München

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