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Ich habe Anfang Januar eine Startkarte für den Rotterdam Marathon mit Hotelübernachtung. Ich reiste deshalb bereits am Samstag an. Bei der Ankunft fühlte ich mich schon ein bisschen fehl am Platz. Es handelte sich um das Athleten-Hotel, in dem alle Spitzenläufer und Pace-Maker untergebracht waren. Die Organisatoren waren aber alle nett und hilfsbereit. Am Abend vor dem Lauf fand das Läufer-Briefing statt. Ich habe mich einfach mal mit dazu gesetzt. Das war schon interressant zu hören, auf welche Kleinigkeiten geachtet wurde. Z.B. mit den Getränkeflaschen, wenn die ein Spitzenläufer verpasst, solle er einfach weiter laufen. Die Flasche wird ihm mit dem Motorrad so schnell möglich gebracht. Oder mit dem Wetter und der Strecke. Es wurde erklärt wo Gegenwind zu erwarten ist, wo die Strecke ein kleines Gefälle hat und die Läufer aufpassen sollten, dass sie nicht zu schnell werden. So 2:50km/min. Da musste ich für mich doch ein breites Grinsen aufsetzen. In die Verlegenheit werde ich wohl nie kommen, auch wenn ich nur 1000m laufen müßte. Am Sonntag wurde dann bereits um 06:30 Uhr gefrühstückt. Um 09:00 Uhr wurden die Läufer mit ihren Coaches in 3 Bussen abgeholt. Ich bin auch einfach mit eingestiegen (grins). Mit einer kleinen Polizeieskorte wurden wir direkt zum Start gefahren. Hier trennen sich nun die Wege der Spitzenläufer mit dem Hobbyläufer. Die Stars haben sich im WTC vorbereitet und ich mußte mich wieder unter meines gleichen begeben (schnief). Eine Kleiderbeutelabgabe gab es nicht. Die wurden einfach in den Umkleidehallen an Ort und Stelle liegen gelassen. Jetzt ging es zum Start. Die Stimmung war ganz gut obwohl ein kalter unangenehmer Wind ging. Um 11:00 Uhr ging's dann endlich los. Ich hatte mir vorgenommen die 5min/km-Grenze zu knacken. Aber die ersten 5 km waren ganz schön zäh (24:36). Es ging u.a. über die Erasmusbrücke. Danach lief es ganz gut. Ich konnte bis zur 20km-Marke die Abschnittszeiten/5km immer unter 24min halten (23:41, 23:52, 23:45). Die Sonne bekam man jetzt immer mehr zu spüren und es war sehr warm. Die Flüssigkeitsaufnahme wurde immer wichtiger. Leider bekomme ich es jetzt nicht mehr hin, beim Laufen zu trinken. Also lieber auf Nummer sicher gehen und beim Trinken langsam gehen, dachte ich. Bis km 35 war ich mit meinen Zeiten noch voll im Plan (24:47, 24:40, 25:15). Dann wurde es schon ein wenig zum Kampf bis zum letzten Getränkestand (25:54). Schlußendlich kam in einer Zeit von 3:27:44 über die Ziellinie. Das waren 19 min. unter meiner alten PB vom Okt.07 in Köln. Ich war super happy. Mit Köln konnten die Rottendamer zwar nicht mithalten, aber die Stimmung unterwegs war sehr gut. Am Montag bin ich dann sehr zufrieden zurück gereist. Außer leichten Knieschmerzen ging es mir sehr gut.

Connors_Opa

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Glückwunsch

Hallo Connors_Opa
Glückwunsch zur neuen Bestzeit und zur sehr kurzen Laufprofi-Karriere :-)
und danke für den schönen Bericht (schmunzel).
Hat ja nicht jeder die Gelegenheit, mal auf die Profilaufseite zu schauen, insofern danke, daß wir mit Deinem Bericht etwas dran teilhaben konnten.
Wer mir beim HH-Marathon die Getränke mit dem Motor- oder Fahrrad nachbringen möchte, kann sich gerne bei mir melden:-))
Gruß, Marco
You´ll never run alone

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