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hallo !

ich laufe am 20.4 meinen ersten marathon. ich bin die letzten 3 jahre jeweils einen halben gelaufen, da war ausser ein paar bechern wasser nicht viel nötig.
das sieht beim ganzen wohl etwas anders aus. wie ist es mit dem energie tanken an den verpflegungsständen ? was gibt es da, das ist doch hoffentlich ausreichend ?
wenn man einige beiträge in diversen internetforen liest dann überlebt der normaljogger den marathon ohne eigenverpflegung mit gel-chips, riegeln und solchen sachen gar nicht ! das einzige was ich mitnehmen wollte war mein taschengeld fürs weizenbier danach. ist das zu blauäugig ?

grüsse aus bn

tom

Essen/Trinken beim Marathon

Hallo Speedy.Gonzales
Erstmal: Natürlich überlebt der Normalläufer den Marathon ohne Eigenverpflegung; ich hab so schon 7 hinter mich gebracht. Da ich selbst beim Marathon nichts essen kann, da es mir wie Steine im Magen liegt, oder denselbigen gar nicht erreicht, sondern wieder die Mundöffnung verlässt, kann ich Dir über Eigenverpflegung/Essen wenig sagen, aber 3 Tipps geben :
1. Trinken ist beim und vorm Marathon sowieso das allerwichtigste, keine Wasserstelle auslassen, gängig ist beim Marathon meist stilles Mineralwasser und eklig-klebrige Energydrinks (je nach Sponsor), bei einigen Marathons gibts auch Tee, Brühe etc.
2. Bei einer ausgewogenen Ernährung in der Vorbereitungsphase, die alle Mineralstoffe in ausreichendem Maße enthält, ist meiner Meinung nach beim Marathon keine weitere Zufuhr nötig (Es gibt natürlich Sonderfälle, z. B. Menschen, die stark schwitzen brauchen in der 2. Marathonhälfte mitunter Getränke mit Natriumchlorid)
3. Nie etwas beim Marathon zu Dir nehmen, dessen Wirkung auf Deinen Magen-Darm-Trakt Du nicht bei einem Deiner langen Vorbereitungsläufe getestet hast. Bei einem Marathon Durchfall zu bekommen....
Gruß, Marco und alles Gute für den Marathon
You´ll never run alone

Essen und Trinken beim Marathon

Hallo Tom,

ich bin letztes Jahr in Frankfurt meinen ersten Marathon gelaufen. An jeder! Verpflegungsstation habe ich 1 Becher warmen Tee getrunken (bekommt den meisten Leuten besser als kaltes Wasser und liefert durch den Zucker noch etwas Energie) und ein Stückchen Banane gegessen. Das hat mir völlig ausgereicht und ich bin ohne Eigenverpflegung und ohne jegliche Beschwerden nach 4:32 ins Ziel gekommen (konnte auf dem letzten Kilometer sogar noch etwas beschleunigen). Morgens zum Frühstück hatte ich ein Kaiserbrötchen mit Honig gegessen und bis 1/2 Stunde vor dem Lauf möglichst viel getrunken (Wasser und ganz dünne Apfelschorle).
Mein Tipp: Gel-Chips können bei Läufen ohne Essensverpflegung über ein Leistungstief hinweghelfen, sind aber bei großen Veranstaltungen mit vielen Verplegungsstationen nicht notwendig. Spare Dir das Geld lieber für ein Weizenbierchen mehr.

Prost! und viel Erfolg

Exakt

...genauso seh ich das auch und es entspricht voll meiner Erfahrung. Essen ist völlig überflüssig und behindert nur (außer du läufst sehr, sehr, sehr langsam - weit über 4 oder 5 Std.).

Trinken ist in Maßen nötig, wenn es nicht zu warm ist - dann allerdings immer, wenn es geht. Aber da du im April läufst, könnte es ja noch hinhauen mit gemäßigten Temperaturen.

Meine Bestzeit (3:26) bin ich Anfang April 2005 in Bonn gelaufen, ohne Essen, und an vielleicht der Hälfte der Verpflegungsstellen ein wenig Wasser.

Viele Grüße und viel Erfolg.
dadarun

Leben ist Bewegung

Verpflegung

Also, ich gehöre zu den Läufern, die gaaanz lange unterwegs sind, nämlich bis zu 5 Stunden, und ich habe nie etwas zu essen gebraucht. Ich habe auch lange nach den Läufen noch keinen Hunger. Ich habe morgens etwas Leichtes und Süßes gegessen (Brötchen mit Honig) und viel getrunken (Apfelschorle): Auf der Strecke habe ich allerdings an jeder Station getrunken: Wasser und ggf. Iso, am Schluss auch Cola.
Halte den ganzen Gel-Kram ehrlich gesagt für eine geniale Verkaufsstrategie...
Viel Spaß beim Ersten!!!

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