Benutzerbild von slow lane

eine freundin hatte mir gesagt, erste "erfolge" hätten sich bei ihr so nach ca. zwei wochen gezeigt (damit meinte sie, längere strecken, bessere ausdauer, anderes körpergefühl) - sie hat ähnlich wie ich mit einmal wechsel aus laufen und gehen angefangen.
nun hatte ich nach und nach (soweit das bei einer so kurzen strecke, wie ich sie mir immer auswähle, den kohl überhaupt fett macht) die geh- zugunsten der laufphasen reduziert, hatte aber irgendwie das gefühl, das sich wesentlich nicht viel ändert an meiner kondition bzw. ausdauer ...
gestern bin ich einfach weitergelaufen an einem punkt, wo ich vom gefühl her gegangen wäre ... und siehe da, es ging! gut sogar. war das vielleicht der punkt, an dem man eben erst recht weitermachen sollte?
nun, atmung und laufrhythmus jedenfalls scheinen sich gut aufeinander eingespielt zu haben und ich kann jetzt hin- und rückweg jeweils in einem stück laufen - einfach dann weitermachen, wenn ich eigentlich das gefühl habe, jetzt gehts nicht mehr. und dann gehts gerade ... seltsam dieses laufen. aber das kenne ich auch vom radfahren oder schwimmen, wenn ichs mir überlege ...
ich kriege so etwas wie freude daran. schön.

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Na denn: herzlichen

Na denn: herzlichen Glückwunsch! :) Ich kann dich ganz gut verstehen, denn auch ich befinde mich nach langer Laufpause (also wirklich LAAAAAANGER Laufpause) in der zweiten Woche, und was du beschreibst, ist auch mir nicht fremd.
Langsam baut die Kondition sich auf, vielleicht merkst du, dass du plötzlich mehr von deiner Strecke mitbekommst, was alles so "am Wegesrand" passiert, Geräusche und Gerüche "aktiver" wahrnimmst. Das ist auch ein Zeichen dafür, dass dein Körper sich an die Bewegung und Anstrengung gewöhnt hat und der Geist nicht mehr so viel damit zu tun hat, jeden Fuß vor den anderen zu setzen. Vielleicht hast du diese Erfahrung ja auch schon gemacht :-?

gz

Andy

danke :-)

... meine laufpause war noch viel länger als deine, nämlich ununterbrochen, d. h. ich bin noch nie gelaufen, außer im sportunterricht der schule - war nie "meins", lieber im wasser oder auf dem rad. egal, ich entdecke es eben jetzt für mich :-)

was du in bezug auf die strecke bzw. die wahrnehmung schreibst, kenne ich von meine spaziergängen mit hund (der jetzt eben auch laufen muss, eher traben) und fange so langsam an, eine idee davon zu kriegen, das auch beim laufen zu erreichen ... das ist auch zunächst mein ziel - gedanken baumeln lassen, mit mir im einklang sein in der bewegung, was für mich eben ein genuss ist.
und dann schaun wir mal weiter :-)

lg

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