Benutzerbild von rainbowdreamer70

Hallo Leute,

hat schon mal wer den GGUT 110 gemacht?

Liebäugel ein bisschen damit. Da ja der ZUT dieses Jahr gar nicht so schlecht gelaufen ist für mich.

Die 10km mehr schrecken mich nicht, eher die 1200HM mehr und die generell höherer Durchschnitthöhe dieses Laufes und die Maximalhöhe von knapp 2800.

Kann wer etwas über den Schwierigkeitgrad der Strecke sagen im Vergleich zum ZUT?

Würde mich über Feedback freuen.

Grüßle Rainbowdreamer

Gemacht

wäre schön.

Tatsächlich hatte ich es drei mal versucht. Im Vergleich zum ZUT ist der GGUT um einiges schwerer. Und das nicht zuletzt, weil der technisch schwierigste Teil im Bereich des Kapruner Törls erst im letzten Drittel, d.h. zumindest in meiner Liga in der zweiten Nacht ansteht.

2015 musste das Rennen wegen Gewitters abgebrochen werden (Bericht hier: http://www.jogmap.de/civic4/?q=node/450080), 2016 musste ich ebenfalls in Kals passen, allerdings wegen einer fetten Blase und in diesem Jahr hat's bis zur Rudolfshütte (ca Km 80) gereicht. War zwar noch innerhalb des Zeitlimits, aber manche Dinge hat man einfach im Urin. Soll heißen, nach einer Rennunterbrechnung am Glocknerhaus (ebenfalls wegen Gewitters) sollte noch ein weiteres Unwetter folgen. Woraufhin der Veranstalter im Bereich zwischen Rudolfshütte und Mooserboden einige erschöpfte Läufer aus dem Rennen nehmen und auf kürzestem Wege ins Tal bringen musste.

Der Veranstalter zieht daher nun in Erwägung, die Cut-off-Zeit in Kals um zwei Stunden vorzuverlegen. Das entspräche meinem Zeitpuffer, den ich diesesmal herausgelaufen hatte. Wenn es also soweit käme, müsste ich definitiv passen. Muss ich ja so schon.

Trotzdem - ein Versuch ist's allemal wert, denn der Lauf ist landschaftlich erste Sahne und ein sagenhaftes Erlebnis.

O.k., vielleicht hätte ich mich nicht zu lange in Kals aufhalten dürfen. Anstatt sich noch groß umzuziehen wäre es wohl besser gewesen, einfach nur kurz was zu essen und dann gleich weiter. Mein Kreislauf spielte nämlich beim Wiederanlaufen verrückt. Ich kam kaum vom Fleck, obwohl die nächsten etwa 15 km wirklich moderat und laufbar gewesen wären. Hinterher ist man eben schlauer.

Wenn, dann kann ich mir nächstes Jahr höchstens noch den 50er vorstellen. Damit ich den Rest der Strecke auch noch kennen lerne. ;-)

Mit Stil ins Ziel!

Darf ich fragen

welche Liga du bist?
Wie lange hast du z.B. für den ZUT gebraucht?

Dein Bericht von 2015 spricht schon das was ich vermute. GGUT 110 ist kein Kindergeburtstag.

Aktuell laut Internet sind die Cut off Zeiten vom Start bis Kals 16h für ca. 60km und knapp 4000Hm. Das find ich für mich schon recht sportlich. Vor allem die erste Etappe mit 22km und 1400 Hm in "nur" 4h da braucht meiner einer nicht herumtrödeln und ist vielleicht von Anfang an in Zugzwang. Wenn hier schon „schwierige Trails“ drin sind, könnte ich bei dem ersten Cut off schon raus fliegen. Wobei am Anfang die Höhe noch mehr dem Voralpenniveau entspricht und die Trails vermutlich noch „human“ spricht ZUT ähnlich sind oder?

Sind auf dem Weg zur Pfandlscharte und der Pfortscharte lose Geröllfelder bergauf zu überwinden? Das finde ich am Zeit und Kraftraubendsten.

Gewitter ist höhere Macht und das kann bei jedem Rennen passieren ist ärgerlich und nervig aber unser aller Leben ist zu wertvoll um da irgendwelche Risiken ein zu gehen. Mich beruhigt das, wenn der Veranstalter die Rennen so im Griff hat, daß alle da rechtzeitig raus kommen oder erst gar nicht rein laufen. TOP!

Wie habt ihr euch auf den Glockner vorbereitet? Seit ihr viel in so hohen Höhen gelaufen?
Meine Idee ist die Schwerpunkt nicht auf Streckenlänge sondern auf HM zu legen für so ein Event.

Was unbedingt für den Lauf spricht ist die grandiose Landschaft, liest man bei jedem Bericht.

Viele Fragen, vielleicht können ja noch ein paar geklärt werden.

Grüßle Rainbow

ZUT

Für den ZUT hatte ich 23:01 h gebraucht.

An den Cut-Off-Zeiten wurde nun tatsächlich gedreht. Oha! 4 h Zeit bis Ferleiten ist schon 'ne Ansage. Zum Vergleich: in diesem Jahr war der Start um 23:00 Uhr, Cut-Off in Ferleiten um 4:00 Uhr. Angekommen sind wir dort nach 3:50 h.

Dafür gibt's jetzt eine Stunde mehr von Ferleiten bis zum Glocknerhaus (bisher 5 h). Vermutlich als Dunkelheitsbonus. Die Pfandlscharte bei Dunkelheit raufkraxeln ist schon abenteuerlich. Das hatten wir 2015. Dieses und letztes Jahr durften wir Selbige in der Morgendämmerung, bzw. in den ersten hellen Stunden, genießen.

Hingegen eine Stunde weniger für den Abschnitt vom Glocknerhaus bis Kals (jetzt 6 statt bisher 7 h)

Nee, bis Ferleiten sind die Trails noch human. Voralpenniveau trifft's auf den Punkt. Der Downhill nach Fusch ist u.a. ein ausgewaschener Wiesen-Matschtrail. Anspruchsvoll, aber geil. Eine gut sitzende und leuchtstarke Stirnlampe hilft.

Geröllfelder gibt's reichlich im Bereich der Pfandlscharte, Pfortscharte und so richtig deftig am Kalser Tauern/Rudolfshütte. Hier oben ist ein Durcheinander, ein Tohuwabohu an Steinen. Trotz Downhill war Rennen nicht möglich. Vielleicht lag's aber auch an mir, weil ich so sehr im A... war.

Das Kapruner Törl kann ich zwar nicht beurteilen, aber laut Veranstalter muss das dort oben so richtig heftig sein. Zumal in der zweiten Nacht.

Training über 3 Monate:
An Wochenenden: Doppeldecker am Albtrauf (2x ca.35 km) - Trails, Trails und nochmals Trails.
3 x 10-15 km unter der Woche (weitgehenst Standardrunden auf Waldautobahnen, nur wenig Trails)
2x/Woche Koordinations- und Krafttraining

Durch die vielen Events wie ZUT, TAR und wie sie alle heißen, konnten wir in den letzten Jahren einige Gebirgserfahrung sammeln. Jeder Wettkampf ist (auch) Training und bringt Trittsicherheit auf den Trails.

Womit ich mich jedoch wohl nie anfreunden werde, ist das unsägliche Bergauf. Was ich da Zeit liegen lasse, ist ein Trauerspiel. ****maul***

Zum Schluss noch ein paar Worte zum Veranstalter des GGUT: top organisiert und total sympathische Atmosphäre. Gleichzeitig auch konsequent in Bezug auf Sicherheit. Da gibt's absolut nix zu meckern.

:-)

Mit Stil ins Ziel!

gleich Liga

dann sind wir ja in der gleichen Liga, sehr gut, dann kann ich das auch alles viel besser Einschätzen was du schreibst :-)

Bin auch bergab stärker als bergauf, hihi zu wenig Kraft in den Beinen dafür relativ viel Mut für bergab :-)

Bergerfahrung habe ich hauptsächlich von vor dem Laufen, da war ich fast nur in den Bergen unterwegs, zwar alles im Wanderschritt und schwerem Gepäck, auch in sehr großen Höhen und auch auf Gletschern. Etwas Klettererfahrung im Fels habe ich auch, was für die Trittsicherheit enorm viel bringt ;-)

Hab gesehen, das sich die ersten 100 schon angemeldet haben. Werde jetzt noch ein bisschen in mich gehen und mich dann entscheiden.

Vielen Dank dir für deine bereitwillig Mitteilung. Wenn es Ernst wird, werde ich dich vielleicht nochmal kontaktieren wenn ich darf.

Viele Grüße
Rainbow

Na

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Mit Stil ins Ziel!

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