Benutzerbild von sonnenschein51

Das Laufjahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen. Noch voller Euphorie und mit heftigem Muskelkater vom gestrigen Brockenmarathon sitze ich nun hier, lasse das Jahr Revue passieren und bin gedanklich schon im Jahr 2018.
Wieso jetzt schon? Ich habe mir eine Laufpause verordnet, will den Fuß und das Knie mal komplett auskurieren und werde also die nächsten Wochen definitiv nur mit Schwimmen und Krafttraining füllen.
2017, das waren zweimal verbesserte PB'S beim Hamburg und Berlin Marathon. In Berlin konnte ich mit 4:26 nach 3 Jahren, die ich es immer wieder versucht habe, endlich die für mich magischen 4:30 knacken. Außerdem war es meine 10. Teilnahme am Marathon in meiner Heimatstadt .... jetzt also nie mehr aufs Los hoffen müssen. Im Mai war ich auf der 73 km Strecke am Rennsteig und habe zufrieden gefinished. Dann wären da noch die zwei wunderbaren Landschaftsmarathons in der Schorfheide und am Brocken und die halben in Marienwerder und Potsdam.
Es war ein gutes Jahr mit über 2200 gelaufenen Kilometern...und nun ist Pause und es sind für 2018 jede Menge Ideen in meinem Kopf, die es zu sortieren und in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen gilt.
Was will ich?
Zunehmend will ich weniger Stadt, mehr Landschaft, mehr Länge und höher hinaus.
Hamburg Marathon ist gebucht (der muss sein, ist einfach mein Lieblingsmarathon), Rennsteig SM auch. Und dann spuken da zwei Ideen in meinem Kopf: die 100 km beim Thüringen Ultra und einmal in die "richtigen Berge". Vielleicht Zugspitze? Kann ich das? Welche Distanz? Wie dafür trainieren? Oder doch ein anderer Lauf? Was beachten? Vision? Traum? Bekloppte Idee? Einfach tun wie alles bisher? Ich werd ja auch nicht jünger und wer hätte vor 10 Jahren vermutet, dass ich Laufen mal mein Hobby nennen und 30 Marathons und Ultras finishen würde.

Was sagt ihr und vor allem welche Tipps habt ihr für schöne Läufe und vor allem fürs Training auf 100 und hoch?
Danke für eure Tipps.

4.666665
Gesamtwertung: 4.7 (3 Wertungen)

Zugspitze

Mein bislang landschaftlich allerschönster Lauf war der Zugspitze-Basetrail XL mit 39km und 1800Hm. Alpines Gelände konnte ich dafür in Niedersachsen auch nicht trainieren. Aber es hat für einen soliden Lauf mit Landschaftsgenuss vom Feinsten gereicht.
Ach ja, und kennst du schon die Harzquerung mit 52km und 1200Hm?

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Ideen und Träume

Find ich total wichtig, auch wenn sie nicht gleich in die Tat umgesetzt werden. Manchmal muss man sich etwas länger damit beschäftigen, um irgendwann auf den "ANMELDEN"-Knopf zu drücken.
Ich werde mich 2018 wohl für die Harzquerung statt den HH-Marathon entscheiden, finden leider zeitgleich statt. Beim Rennsteig werden wir uns dann vielleicht begegnen ;-).

Gute weitere Regeneration und noch viele schöne Ideen!

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Träume sind wichtig

und Regeneration hört sich richtig an.

Zugspitze gibt es verschiedene Strecken - der eignet sich bestimmt. Von der Organisation her fand ich es gut, die Anreise geht prima mit dem Zug.

Kommt drauf an, was Du willst und wovon Du träumst. Ich fand den K42 toll - da gibt es jetzt u.a. den K47 (Davos) und auch diverse Streckenlängen - ist aber nicht gerade um die Ecke (allerdings mit Zug ebenfalls gut erreichbar).

Schwäbische Alb ist traumhaft (50km), Wörthersee Trail, Kyffhäuser. Alles nette Sachen (um nur mal ein paar schöne Landschaftsläufe zu nennen).

Nach oben gibt es bekanntlich keine Grenzen.

So, wie du das Jahr abschließt, ...

... geht das doch genau in die Richtung. Steich, Brocken, Schorfheide haste schon.
Um die Ecke findet sich noch eine Harzquerung. Die fehlt in deiner Liste definitiv.
Der TU ist Kult. Das ist definitiv was Schickes. Mit den Müggelbergen haste ja das perfekte Trainingsgebiet gleich um die Ecke. Aber wer den Steich öfter geschafft hat, weiß wie für einen Mittelgebirgslauf trainiert werden muß.
Letzten Endes reicht das, was für einen TU an reicht, dann auch für einen ZUT. Aber warum eigentlich ZUT? Weil es der Ultralauf in Deutschland ist? Die Strecken sind bestens ausgewiesen. Die Verpflegung ist - sagen wir mal - ausreichend. Die Strecke ist mächtig voll geworden gegenüber den ersten Läufen. Aber ja, als Einstieg die 68km. Warum nicht.
Wie trainiert man für die Alpen? Wenn du öfter da mal wandern bist/warst, weißt du schon mal was auf die zu kommt. Da würde ich empfehlen einfach mal Nachmittags die Turnschuhe anziehen und einen Wanderweg nach oben - und unten- laufen. Wie man dort läuft - oder eben hoch schnell wandert - bekommst du schnell raus. Und wenn du noch nicht (oft) wandern warst, plane doch einfach mal ne Woche in den Bergen ein. Ramsau, Grainau, ... Es muß nicht ewig weit sein.
;-)
PS: Im Zweifel können wir uns auch auf dem Weg von Müggelseeperle nach Rübezahl oder zur Bölsche darüber unterhalten... Liegt wohl bei uns beiden immer mal auf dem Weg. Hat der Eisladen auf der Bölsche schon zu? Das ist auch ne sehr leckere Alternative. ;-))

@sonnenblume2

Ja, dass die Harzquerung ein wunderbarer Lauf ist, unterschreibe ich sofort, ich bin dort 2016 gelaufen und war begeistert.

@nicksdynamics

Ja, leider HH Marthon und Harzquerung nächstes Jahr termingleich...aber HH ist nunmal mein absoluter Lieblingsstadtmarathon, habe ihn seit dem im die Distanz laufe nur 1x für Paris und 1x kurzfristig wegen Verletzung sausen lassen. Aber Harzquerung kommt definitiv noch mal

@fazerBS

Kyffhäuser hab ich für 2018 auf dem Plan, vielleicht als Vorbereitung.
Die andeten guck ich mir mal an. Danke.

TU ist in meinem Kopf schon

doppelt

TU ist in meinem Kopf schon

TU ist in meinem Kopf schon ziemlich sicher. Dass ich dafür öfter als bisher Müggel- und Kanonenberg hoch und runter als nur drumherum muss, nunja- wer das eine will muss das andere lieben...
Ich glaube ZUT 68km trau ich mir nicht zu, eher kürzer, ich habe zwar einige Wander-, aber keinerlei Lauferfahrung in höheren Lagen. Würdest du für eine Anfängerin einen anderen vorschlagen?

Unsere Laufwege haben sich bestimmt schon öfter mal gekreuzt ...und wahrscheinlich hab ich hochachtungsvoll der Staubspur hinterhergesehen ;-)

Am Kyffhäuser sind die ersten ...

... 10 oder 15km Straße. ;-( Aber dann wird er langsam schön! Erst Forstweg, dann Trails, dann der Kyffhäuser, wieder Trail und noch mal an nem kleinen Flughafen leicht bergauf. Das zieht sich... ;-)

Hmm, Supertrail zu schwer? ....

... Ja, der ist nicht leicht. Das stimmt schon. Ich finde ihn landschaftlich reizvoll gerade am Anfang bis Hubertushof und dann wieder wenn es hoch geht zum Lengenfelder. Das Mittelstück ist halt schnell und nicht so landschaftlich reizvoll. Die breiten Forstwege nach Mittenwald, vor allem nach den Ferchensee blende ich dann einfach aus. Da wollte ich dann immer schnell durch. Vor allem deshalb die längere Strecke, weil sie mehrere schöne Abschnitte hat. Und hoch zum Lengenfelder und in die Runde dürftest du auch noch gerade im Hellen kommen. Runter vielleicht (!) nicht mehr. Das Stück um Schloß Elmau bin ich nie gelaufen. War die letzten Jahre nicht mehr da.
Ich glaube die Frage ist weniger, ob du das kannst, als mehr ob du das willst. Dann kannst du das nämlich auch.
Überlege, ob du Lust hast ab morgens bis in die Nacht im Wetterstein zu laufen. Dann wäre das ein anspruchsvoller, aber eben ein Einstieg.
Andererseits muß man auch nicht alles wollen. Kleine Brötchen können auch schmecken.
Wörthersee soll sehr schön sein. Bin ich nie gelaufen.
Ich überlege gerade, ob ich den Dirntal-Extremlauf machen werde. Da gibt es auch eine 51km-Strecke. Beim Philippinenlauf war der Organisator, Gerhard Nusskandel dabei. Das Dirntal ist bei St. Pölten. Flieger bis Wien und dann ne reichliche Stunde mit dem Zug. Letzteres für 17€ eine Strecke/Nase.
;-)
PS: Wenn ich hinten Rübezahl bin, ist das ja meist das Ende der Runde. Da ist dann auch öfter mal nicht so viel mit Staub aufwirbeln. ;-))

Sind HQ und HH-M ...

... nicht immer am selben Wochenende? ;-)

HQ uns HH

Ich hoffe doch nicht, 2016 lagen 2 Wochen dazwischen

HH wird immer mal wieder geschoben,

in diesem Jahr ziemlich nach vorn...

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

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