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Ich verliebe mich nicht schnell, aber in Chicago habe ich mich verliebt. Und wie bei jeder Liebe weiß man gar nicht so recht, wieso eigentlich ;-). Ich jedenfalls fühlte mich von Anfang an wohl in dieser Stadt, und das kann ich sonst eigentlich nur von Köln behaupten. Wir haben die Woche genutzt und so ziemlich alle wichtigen Winkel aufgesucht (allein 5h im Field Museum verbracht....).
Meine Bestzeit aus Kandel hatte mir einen „guaranteed“ Startplatz eingebracht: Corral D der ersten, der roten Welle. Coach hatte leider kein Losglück gehabt, anders als cnijogmap. Und so gab es eine Jogmapparty im kleinen Kreis bei einem Italiener in Lakeview. Sehr nett!
Und Sonntag früh ging es mit der Hochbahn, die direkt neben dem Hotelzimmer entlang führte (wie bei den Blues Brothers....), zum Startbereich im Grant Park. Coach verabschiedete sich. Ausgerüstet mit Laufrucksack wollte er seinen langen Lauf abspulen und mich an mehreren Punkten abpassen.
„Einchecken“ (auch hier Sicherheitskontrollen, aber alles erheblich gelassener als in New York), Beutel abgeben und warten. Die Mülltrennung bewundert: in jeder „Wave“ standen mehrere wichtige Personen des „Green Teams“, die die Läufer einwiesen, welchen Müll sie in welche Tonne zu entsorgen hatten ;-). Noch war es dunkel, schnell noch ein paar Fotos.
Was will ich laufen? Genießen? Oder doch die Attacke auf die sub 3:50? Ich fühle mich fit und motiviert, allerdings waren die Nächte dank Hochbahn und lärmender Wochenendausgeher kurz. Und das doch längst ad acta gelegte Frauenproblem hatte pünktlich zugeschlagen, na prima. Wir werden sehen. Ich will laufen, Rest ist egal.
Um 7:20 schließen die Startblöcke für die erste Welle. Auch das wird nicht so ernst genommen. Es soll heiß werden, die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Langsam rücken die Corrals vor. Ich bin im Corral für 3:30 gelandet, warum auch immer. Never. Vorsichtig schiebe ich mich ans Ende. Dann erspähe ich ein Loch im Zaun. Mehrere Läufer denken dasselbe wie ich, entern das Loch, sprinten zu den nun verwaisten Dixies. Glück gehabt. Schnell wieder einsortiert, nun im Corral E und da passe ich besser hin. Mit „Sweet home, Chicago“ werden wir auf die Piste geschickt. Es beginnen 42km Laufparty in Chicago!
Wow. Gänsehautfeeling. Die Stadt tobt. Überall stehen Menschen verschiedenster Nationen, Religionen und Hautfarben und feuern die Läufer an. Das wird sich auch nicht ändern. Mit Tränen in den Augen renne ich mit den anderen über 40 000 Läufern durch die Straßen der Millionenmetropole. Von Anfang an ist genug Platz. Alle 2-3 km stehen VPs bestückt mit Wasser und Gatorade. Die Helfer sind aufmerksam und gut eingespielt. Was für ein Wahnsinn! Mehrere Plakate meinen, wenn Trumpf es schaffe Präsident zu werden, könnten wir auch einen Marathon schaffen. Ein Zuschauer weist per Plakat darauf hin, dass wir jeweils die „Slowest Runners until now“ seien. Ein anderer, dass unsere Schmerzen nichts seien im Vergleich zu denen in seinen Armen....
Coach steht pünktlich zwischen km 10 und 11, oh wie schön! Da geht es nun nordwärts parallel zum Lake Trail, der am Lake Michigan entlang verläuft, und die Alsterroute Chicagos darstellt. Meine Garmin ist überfordert, aber insgesamt liege ich gut auf Kurs auf Endzeit zwischen 3:45 und 3:50. Und es fühlt sich locker an. Yeah, so geht laufen. Die Sonne hat nun schon ganz schön Kraft und ich bin froh über meine Sonnenbrille (Blues Brothers tragen die ja auch im Dunkeln ;-).
Oberhalb unseres Hotels kommt die erste Wende, nach der Coach wieder stehen wollte. Tut er aber nicht. Hm, verpasst? Egal, weiter. Halbmarathon habe ich in 1:55:xx, da ist meine Uhr schon 1km weiter. Das passt! Zwar sind die 3:45 Pacer in weite Ferne entschwunden, aber das macht nichts. 3:50 würde reichen, unter 3:50 wäre natürlich klasse. Immer noch Zuschauermassen. Eine koreanische Abteilung probt unverdrossen den Gangnam style. Und selbst einige orthodoxe Juden klatschen und lachen (in New York hatten sie sich in Brooklyn regelrecht in ihren Häusern verschanzt). Und immer wieder Musikbands. Und kein Meter ohne Zuschauer, einfach irre.
Aber nun wird es schwer. Mein Unterleib krampft ohne Ende. Meine A...kilometer kommen. Ipod auf die Ohren, Gel rein. Hmpf, mein Darmtrakt fühlt sich auch nicht so doll an. Die Feuerwehr ist angerückt und besprüht die Läufer. Wir kommen wieder in die Innenstadt. So ganz flach ist Chicago nicht, wir müssen über mehrere Brücken. Das ist ok, aber einige davon sind so Klappbrücke, und der Untergrund so ein gummiartiges Gitternetz. Zwar hat man für den Marathon dünne Teppiche drüber gelegt, aber trotzdem läuft man Gefahr sich zu verhaken und abzulegen. Aber die Skyline ist natürlich phänomenal!
Mein Bauch nicht, hinter km 28 hänge ich erst einmal in einem der zahlreichen Dixies fest. Damit ist jedes Zeitziel hinsichtlich Boston (3:50) erledigt. Und damit auch meine Motivation. Wie lange ich nun für den Rest brauche interessiert keine Sau, also kann ich es auch langsam angehen lassen. Und das tue ich auch. Viel trinken, Kopf kühlen, traben, wandern, Kinder abklatschen. Ein Koloss von einem Schwarzen sieht mich streng aus, streckt mir den Zeigefinger entgegen und brüllt in sonorem Bass: „I see pain in your face und pride in your heart. And I will see you at the finish line!“ Eingeschüchtert laufe ich weiter ;-))
Vom Coach keine Spur. Mist. Was ich nicht weiß: die Absperrungen machten das geplante Laufen von Punkt zu Punkt unmöglich. Kurz vor dem Ziel sehe ich ihn wieder.
Zuschauer bieten nun Orangen an, Bananen, Wasser. Ich kann kein Wasser und vor allem kein Gatorade mehr sehen. Die letzten Kilometer zurück zum Grant Park. Wolkenlos blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, die Wolkenkratzer glitzern in der Sonne. Wow, was für ein Panorama. Es ist sehr warm und ich sehe nun leider auch einige Opfer. Noch 400m vor dem Ziel stürzen gleich zwei Läufer vor mir und bleiben liegen, aber sofort sind mehrere Sanitäter da, die nun dicht an dicht stehen. Einen Läufer haben sie komplett in Eis gepackt, der hat wohl einen Hitzschlag erlitten.
Es geht ein letztes Mal über eine Brücke und dann auf die Zielgerade. Ich beeile mich nun nicht mehr, ich genieße. Mit großem Bedauern, dass es schon vorbei ist. Mit ein paar Tränchen der Rührung. Und dann ist er geschafft, der Chicago Marathon. Und wie alle anderen reiße ich die Arme hoch. Und wünschte mir, es wäre morgens und ich könnte noch mal das alles erleben.
Im Ziel gibt es Bier für diejenigen, die nachweisen können, dass sie über 21 sind ;-)) Und eine große Medaille, und noch mehr Wasser und Obst. Und ich mache ein Selfie vor der großen Fontäne, schnappe mir meinen Beutel und gehe den Coach suchen. Und dann sitzen wir noch eine Weile auf der Wiese und genießen einfach nur Sonne und Chicago.

Sportlich gesehen war der Lauf zwar ein Fiasko: Hm in 1:55 und Endzeit in 4:22h, ein negative split sieht wohl anders aus ;-)) Ich hätte auch durchaus eine bessere Zeit genommen, das muss ich zugeben. Aber als Lauferlebnis wird der Chicago Marathons zu den absoluten Highlights in meiner Liste zählen. Den Lauf nimmt mir niemand. Und wer will schon nach Boston, wenn er Chicago laufen durfte ;-))

4.8
Gesamtwertung: 4.8 (5 Wertungen)

Im Namen des Herrn?

Vielleicht warst du im Namen des Herrn unterwegs? Bei den Blues-Brothers geht am Schluss des Films auch alles kaputt. Aber insgesamt war es doch ein Super-Erlebnis, das du gegenüber deiner Zielzeit immerhin 32 Minuten länger auskosten durftest. Glückwunsch!

Gruß

Sirius
...der im Namen des Herrn rennt.

Chicago

Hallo Strider

auf Deinen Bericht habe ich schon gewartet. Seit gut 24 STd bin ich auch zurück.

Du warst nicht der/die einzigste die "eingebrochen" ist. Den Kölner Lauffreunden
ist ähnliches passiert. Weit mehr als eine halbe Stunde hinter der normalen Zeit.

Dies ist mir selbst in Bosten passiert, wo ich mit der Hitze zu kämpfen hat. Und dies war die größte Angst die ich vor Chicago hatte, da ich erst in der 3. Welle gestartet bin, ausgerüstet mit Garmin Fenix 3, die bereits nach der ersten größeren Unterführung mir plötzlich mehr KM und Zeit anzeigte. So hatte ich nach Zieleinlauf
45.7 KM auf der Uhr. Da ich den genauen Startzeitpunkt nicht kannte war es zum Schluss ein Rätselraten. Ich wollte unbedingt, wie die vorherigen anderen 3. unter 5 Stunden bleiben und was ich mit 4.58 auch geschafft habe.

JA es war ein Supertoller Stimmungslauf der aber (an der Grenze des machbaren für mich bleibt) und ich werde wohl oder übel nach London im April!!! keinen weiteren mehr machen.

Ich weiß "Bosten" mit Quali ist immer besser als gekauft. Eine Mitläuferin, schon AK 65 hat es mit wenigen Minuten geschafft. Aber so lange willst Du wohl nicht warten.

Alles Gute für Frankfurt

Grüße aus Köln

Chicago

Hallo Strider

auf Deinen Bericht habe ich schon gewartet. Seit gut 24 STd bin ich auch zurück.

Du warst nicht der/die einzigste die "eingebrochen" ist. Den Kölner Lauffreunden
ist ähnliches passiert. Weit mehr als eine halbe Stunde hinter der normalen Zeit.

Dies ist mir selbst in Bosten passiert, wo ich mit der Hitze zu kämpfen hat. Und dies war die größte Angst die ich vor Chicago hatte, da ich erst in der 3. Welle gestartet bin, ausgerüstet mit Garmin Fenix 3, die bereits nach der ersten größeren Unterführung mir plötzlich mehr KM und Zeit anzeigte. So hatte ich nach Zieleinlauf
45.7 KM auf der Uhr. Da ich den genauen Startzeitpunkt nicht kannte war es zum Schluss ein Rätselraten. Ich wollte unbedingt, wie die vorherigen anderen 3. unter 5 Stunden bleiben und was ich mit 4.58 auch geschafft habe.

JA es war ein Supertoller Stimmungslauf der aber (an der Grenze des machbaren für mich bleibt) und ich werde wohl oder übel nach London im April!!! keinen weiteren mehr machen.

Ich weiß "Bosten" mit Quali ist immer besser als gekauft. Eine Mitläuferin, schon AK 65 hat es mit wenigen Minuten geschafft. Aber so lange willst Du wohl nicht warten.

Alles Gute für Frankfurt

Grüße aus Köln

Ab dem 25km-Split ...

... hat sie gnadenlos genossen! Mußt dir mal die 5k-Splits ansehen, Sirius. (Vielleicht für ein besseres Gefühl von min/Meile auf min/km umrechnen.)

Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis tanzen! Bei ballerndem Planeten ne 3:50h laufen wollen und noch den Köln-M in den Knochen haben! Klar! OK, Köln waren jetzt nicht die kompletten 42km. Das war etwas (*hüstel*) weniger.
Hach Mädel. Ick drück dir einfach. Bist nen grandiosen Marathon gelaufen, hast schön umgeschalten von Boston-Quali auf genießen. Ist da irgendwo ein Fehler? Vielleicht die ersten 28km bissl zu schnell zum Genießen. Obwohl. Die Summe macht es doch. Also alles bestens!
;-)

Na von mir auch ................,

Herzlichen Glückwunsch? Ich glaube ja. Wie heißt es doch so schön, " Heute so morgen so..........", kann ja nicht immer alles so laufen, wie man es sich wünscht.Hast aber wieder einen wunderschönen Marathon kennengelernt. Und wenn ich das richtig verstehe dann ordnest du den in deiner doch sehr langen Liste recht weit oben an.Zeigt auch, dass man trotz 93 oder sind es jetzt doch 94 Marathon/Ultra´s immer noch etwas Neues und Schönes entdecken kann. Zeiten haben wir ja irgendwie alle im Hinterkopf, aber wenn es ausschließlich darum gehen würde, dann könnten wir auch auf die Bahn gehen und ohne Ende kreiseln. Was will man mehr als in einer wunderschönen Stadt bei schönstem Wetter einen trockenen Marathon zu laufen.

In diesem Sinne danke für die Eindrücke und viel Spaß weiterhin. Die 100 naht!!!

Grüße
Stefan

Das ist lieb

und du hattest sogar mehr als ich! Garmin 735 zeigte mir im Ziel 43,7 km ;-) Ich nehme an, die Hochhäuser am Start führten zu Fehlmessungen.

Dann wünsche ich dir für London alles Gute! Und herzlichen Glückwunsch zum Unterbieten deiner Zielzeit!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Wow!

Da hast du gerade deinen allerschönsten Marathon gefinished! Herrlich! Im Nachhinein ist es wie ein Wimpernschlag und schon sitzt man wieder im Flieger. Aber in deinem Herzen (und wie ich weiß, in deinem Fotoapparat;-)), hast du all das Erlebte abgespeichert. Chicago! Was für ein irre schöner Marathon und du mittendrin:-) Ich gratuliere dir ganz herzlich! Sowas erlebt nicht jeder!
Aber einmal musst du noch hin. Du hast noch ne Rechnung offen. Ich sach nur: Medaille - Flughafen - Gepäckaufgabe....;-)))

Lieben Gruß
Tame

Glückwunsch!

Na wenn man sooo einen schönen Marathon laufen darf und ihn so genießt (super umgeschaltet, ich weiß nicht, ob ich das kann), dann ist doch alles top!!!

Ich drück Dir zwar trotzdem die Daumen für Frankfurt, aber ich denke dieser Marathon gibt Dir viel mehr und Du hast einen zweiten Lieblingsmarathon gefunden.
Wer weiß, wie oft Du jetzt Chicago laufen willst und ihn jeweils in Deine Jahresplanung mit aufnimmst? :) Herrlich!

Erhol Dich gut und weiterhin toi, toi, toi !!!

chiun

ja klar

ein sportliches fiasko
haha !!

aber was mich wirklich interessiert : hast Du denn eine schöne Weltkarte im Zimmer hängen, wo alle Städte und Länder, in denen Du schon Marathon gelaufen bist, mit bunten Fähnchen markiert sind?
Wenn nicht : dringender Handlungsbedarf :)))

Gratuliere zum Geniessermarathon

liebe Grüsse, christine

Nein

aber gute Idee!! Danke!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Thanks!!

Danke fürs Mitnehmen zu zwei sehr unterschiedlichen Halbmarathons.
Danke für den tollen Bericht & die schönen Eindrücke!!

Chicago ist ja die Partnerstadt von Hamburg... Hmmm... Tja... Mal schauen... ;-)

Erho Dich gut und ich drücke Dir für Frankfurt alle Daumen!!

Große Anerkennung!

Vielleicht hat es dir Chicago als Stadt leicht gemacht, von Zielzeit auf Genuss umzustellen. Vielleicht hat diese außergewöhnliche Anreise mit allem Drumherum dazu beigetragen, dass dieser Marathon unter vielen besonders in deiner Erinnerung bleibt! Du bist toll gelaufen und hast alles richtig gemacht!

Natürlich wirst du den Vergleich mit Boston machen wollen und natürlich wirst du das schaffen. Wann ist egal.

Mir geht es jetzt so wie Hamburgschlumpf: hmm, mal sehen, ... (Warum kann man eigentlich nicht alles haben???)

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Schön zusammengefasst!

Strider hat zu diesem Lauf alles gesagt was gesagt werden musste. Am beeindruckendsten war für mich diese Wahnsinnsbegeisterung entlang der Strecke, vom ersten bis zum letzten Meter. Das hat zum Teil richtig in den Ohren geschmerzt.

Unter der Sonne und der Wärme habe ich als sehr hitzeanfälliger Läufer nicht so gelitten. Auf großen Teilen der Strecke konnte man im Schatten laufen, wenn man sich auf der richtigen Seite der Straße befand, was angesichts der Läufermassen nicht immer ganz einfach war. Mein persönlicher Einbruch bei Km 35 war jedenfalls nicht auf das Wetter zurückzuführen.

Meine Garmin FR235 scheint mit 43,28 km im Vergleich die Distanz noch am besten gemessen zu haben. Und für alle bierliebenden Marathonis: don't worry, im Ziel war genug "Gänsebier" (Goose Brauerei) vorhanden. Da hatte niemand der gut gelaunten Helfer nach dem Coupon oder der Id gefragt.

Liebe Grüße nochmals an Strider - danke für das nette Carboloading am Vorabend mit dir und deinem Mann.

Noch aus Chicago.

Christof

Glückwunsch zum Genuss-Finish

Manchmal kommt es eben anders, als man es sich vorgestellt hat, aber trotzdem hast du das Beste draus gemacht.

Jetzt mal bisschen Druck rausnehmen vor Frankfurt, dann kannst du da Gas geben.

LG,
Anja

Ja, so etwas Schönes wollte ich lesen!

Hatte gerade noch 10min Zeit, bevor es zur Arbeit geht. Und dachte, mal schauen, wie es strider in Chicago ergangen ist. Ich freue mich mit dir über dieses grandiose Lauferlebnis!

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Oooooh, wie schööööön!!! :o)

Da kommen Erinnerungen hoch, Du beschreibst es fast so, wie ich London erleben durfte.
Ein Lauftraum der ganz besonderen Sorte!
Also ist Chicago auch absolut diesen Tripp wert!
Gratuliert hab ich Dir ja schon, aber hier sehe ich eine verdammt gute Anpassung und Umsetzung
von Plan B, der Dir zur Belohnung dieses klasse Glückserlebnis geschenkt hat! (siehe Erklärung ganz unten vom schlauen Bert!;o))
Danke, dass Du es so aufgeschrieben hast, das motiviert mich ungemein, endlich wieder die Füße
in die Hände zu nehmen und nach neuen Laufzielen Ausschau zu halten nach der langen Zwangspause!
Erhol Dich gut und auf zum nächsten Laufhighlight! :o) (grins;o)))

Lieben Gruß Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Den K(r)ampf braucht Frau in dem Alter nicht!

Da stimme ich Dir definitiv zu. Ob der "Einbruch" dem allein geschuldet war oder auch der Vorbelastung kann ich nicht beurteilen.

Jedenfalls bist Du bestimmt stimmungsmäßig und silhouettemäßig einen sehr schönen Stadtmarathon gelaufen. Etwas Besonderes in Deinem Marathonleben.

Die eine Woche und den Lauf mit den ganzen Erlebnissen nimmt Dir niemand mehr!

Ob Du Boston willst und wann musst Du selbst entscheiden.

Laufhilight

*unschuldigguckundverschwörerischgrins*

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Alles richtig gemacht!

Es gibt Läufe, da sammelt man nochmal alle Energie, quält sich, um am Ende doch noch eine schicke Zeit rauszuhauen. Dann gibt es die Läufe, bei denen es einfach besser ist, auf den Genussmodus umzuschalten. Also alles richtig gemacht. Gratulation!
Quälen kannst Du Dich dann in Frankfurt ;-))

Ich bin dann mal weg

Du warst ganz sicher im

Du warst ganz sicher im Namen des Herrn unterwegs :-))
Sehr sehr cool, das ganze. Ich freue mich für dich das es dir gelungen ist, auf Genuss umzuschalten. Ich hoffe, du bist nicht zu sehr enttäuscht das du die Quali (noch) nicht hast. Aber so wie ich dich kenne, läufst du Ende des Monats auf Angriff! ;-)
Liebe Ulrike, schön, das du nach all den vielen Marathons die du schon gelaufen bist, immer noch so viel Spaß und Begeisterung in dir hast! Klar, geht mir ja auch so, wenn ich allerdings noch längst nicht so eine beeindruckende Zahl vorweisen kann.
Aber ich kenne durchaus Läufer, die spulen einen nach dem anderen ab, Haken dran, fertig.
Du nicht. Deine Begeisterung und Freude ist in jedem Satz rauszulesen. Das finde ich schön. Auch, gerade dann, wenn es mal nicht so läuft. Wir wissen alle, das gehört dazu, es hindert uns daran, den Respekt vor der Distanz zu verlieren.
Laufen ist toll, Marathon laufen ist toll, dich zu kennen erst recht! :-)

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Zuviel der Ehre

aber danke ;-) Mir geht es ebenso :-)))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

*hingerissen...

...seufz*
granate, du!
____________________
laufend sollte vielleicht doch mal über nen übersee-marathon nachdenken: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Ich weiß nicht

ob ich mich dieses Jahr noch mal quälen will. Oder überhaupt noch mal...

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

ganz streng genommen

läuft Happy doch ständig übersee-Läufe, oder???

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

:-)

Dann lass es! Laufen ist auch ohne schön, oder gerade :-)

Ich bin dann mal weg

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