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Benutzerbild von fazerBS

Ich war ne Woche im "Höhentraining" in Österreich, nur um festzustellen, dass selbst 5km täglich ganz langsam nicht funktionieren. Fuß tut wieder weh.

Nach ein paar Tagen Pause (nachdem ich ein Training wegen Schmerzen abgebrochen hatte und die weiteren nicht mitgemacht hatte, sondern stattdessen nur spazieren war) konnte ich wieder 3km gaaaanz langsam schmerzfrei joggen.

Am Wochenende war ich zum Grundlagen-Lehrgang für den Trainerschein mit einem Schwimmtraining als Beispiel wie man das methodisch aufbauen kann. Direkt beim Einschwimmen haute mir jemand von hinten auf die Sehne, dass ich mit Schnappatmung und Tränen in den Augen am Beckenrand hing.

Das war's dann wieder :schluchz:

Es nervt mich. Vor allem die Aussicht auf "wird so bleiben, weil chronisch". Angeblich Haglundferse, Schleimbeutelentzündung, Achillessehnenansatzreizung (so die damalige Aussage; die Entzündung sollte raus sein) und konservativ behandeln (ohne genauer zu sagen wie). Einlagen verschrieben - und fertig. Als Kassenpatient musste ich die selbst zahlen und hatte noch eine Laufanalyse gemacht (auch privat bezahlt natürlich). Die Übungen, die ich bekommen habe, mache ich (den größten Teil davon schon vorher).

Und nun? Wo Radfahren als (nicht wirkliche) Alternative fast vorbei ist?

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Oh fuck..... Das tut mir

Oh fuck.....
Das tut mir leid
Was kann man tun?
Es kann doch nicht sein, das dir niemand helfen kann?
Anderer Orthopäde?
Zweite Meinung?
Physiotherapie?
Seufz....

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

hm hm hm

da trifft der Spruch, dass "guter Rat teuer ist" wohl wieder voll ins Schwarze... :-(

Aber es sieht ja so aus, als ob nicht mal guter Rat verfügbar wäre?!
Es klingt danach, als ob die Diagnose-Odyssee noch nicht vorbei wäre, sodass eine Therapie ebensowenig in Aussicht ist.
Es klingt auch danach, dass Du Dich mit dem Gedanken anfreunden musst, Dir längerfristig sportliche Alternativen zu suchen.
Das ist bitter - insbesondere, weil es eine so talentierte und erfolgreiche Sportlerin trifft!

Aber es gibt auch Haglund/Fersensporn-Geschichten, die gut ausgegangen sind. Jeder hat seine eigene. Warum solltest du nicht auch zu denen gehören, die es schaffen, diese Verletzung erfolgreich auszukurieren? Es gilt jetzt wirklich guten Rat zu finden, um so bald wie möglich die Therapie zu finden, die zu dir passt!

Bis dahin kann ich dir nur wünschen, dass du den Biss, den Du immer beim Laufen hattest, auch auf dieser Reise einsetzen kannst! Bleib hartnäckig, auch oder gerade als Kassenpatientin!

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Einlagen

musste ich als ach so privilegierter Privatpatient schon immer selbst bezahlen, genauso wie Brillen, Osttheopatie, Physiotherapie und dergleichen. Brille übrigens auch für minderjährige Kinder komplett aus eigener Tasche!
Dauerbaustellen sind Schxx. Alles Gute!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Also wenn es finanziell passt

...würde ich dir die Privatsprechstunde von Dr. Matthias Marquardt in Langenhagen bei Hannover empfehlen. Den habe ich ja im Sommer persönlich kennengelernt und der hat ein enormes Wissen um Laufverletzungen und ihre Behandlungsmöglichkeiten. Wenn dir einer helfen kann, dann er. Aber ist halt eine Privatsprechstunde.

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

dito ... aber:

Liebe Birgit, bei mir wurden genau die Dinge seinerzeit festgestellt, wie bei dir. Da ich noch eine andere Baustelle hatte, musste ich wegen einer OP sowieso 10 Wochen komplett auf Sport verzichten und hinterher waren auch Achilles und Haglundferse und Schleimbeutel und Fersensporn sehr milde gestimmt, wenn nicht gar Geschichte. Nur wenn ich mit meinen Übungen (Treppenübungen) schludere oder wenn ichs kilometermäßig mal gar zu sehr übertreibe, meckert schon mal der Fersensporn rum, der sich dann aber auch schnell wieder beruhigt. Ich konnte vorher allenfalls schmerzfrei radeln, schwimmen ging auch nicht. Ich rate dir deshalb ernsthaft, mach mal einfach NICHTS. Wirklich gar nichts! Die Zeit heilt oftmals alle Wunden, damit ist nicht immer nur die Seele gemeint.

Zu den Einlagen: Meinem Sohn, auch nicht privatversichert, stehen jährlich ein Paar Einlagen zu. Nur wenn er eine bestimmte Sorte haben will, muss er die Differenz zubezahlen. Ich, Privatpatient, bekomme 2 Paar Einlagen im Jahr von der Krankenkasse bezahlt. Wichtig ist hierbei auch, dass deine Ärztin die Verordnung entsprechend dringlich ausfüllt. Sprech nochmal mit deinem Arzt/oder Ärztin, ob man da nicht was machen kann. Auch mit dem Orthopädiegeschäft, was draufstehen muss.

Alles großer Mist! Das tut mir sehr, sehr leid für dich! Ich glaube aber noch lange nicht daran, dass das das Ende ist.

Fühl dich ganz doll geknuddelt von
Tame

Oh man,

nimmt das denn kein Ende? Schon der 2. Urlaub, der nicht so läuft, wie es sollte.
Wünsche dir viel Geduld und endlich jemanden, der dir helfen kann.

LG,
Anja

Das klingt alles ziemlich Schxxxx! :o(((

Es ist wirklich entscheidend, den richtigen Arzt zu finden, der die Ursache findet und behandeln kann.
7 Wochen ohne einen Lauf-km, weil es nicht mal ansatzweise ging, sind es bei mir geworden. Davon 6 Wochen sogar starke Schmerzen und Humpeln im Gehen.
Ferse so dick, wie ein Tennisball nach selbst kurzem Gehen.
Intervallkühlen, Zink-Leim-Verbände, Schmerzmittel 2 Wochen lang, Diagnose vom Urlaubsvertretungsorthopäden mit den Worten, das wird halt dauern. (der hat nicht erkannt, dass mein Rücken blockiert war)
Der hat 8 x Physio aufgeschrieben.
Bin auch Kassenpatient.
Kurz vor der Verletzung hab ich noch ein Paar neue Einlagen bekommen, wo ich zwei Mal im Jahr nur 21EUR zuzahlen muss.
Die Fersenkeile hab ich auch selbst bezahlt, aber nach 1 Woche wieder rausgeschmissen, fühlte sich ätzend an und ich hatte Angst, dass sich noch mehr verkürzt und falsch heilt.
Mein Osteopath prophezeihte mir, dass ich nach Lösen der Blockarde im Rücken in 3 Tagen wieder laufen könnte...war nicht, Knochenhautentzündung/Tendinose heilt so schnell nicht, auch wenn die Ursache behandelt ist. War zu akut.
Der fiese Zug war damit aber sofort von der Ferse weg, schon mal ein Anfang.
Durch das Humpeln verziehen sich wieder Rücken und ISG blockiert.
Teufelskreis.
Endlich nach 5,5 Wochen war mein Stamm-Orthopäde aus dem Urlaub wieder da und mit drei sanften Behandlungen am Rücken und ISG/Hüfte kann ich wieder grade gehen, wird Gehen endlich schmerzfrei und auch die mittlerweile anderen Baustellen (Knie und Hüfte andere Seite) beruhigen sich wieder.
Ich kann zwar noch nicht ganz schmerzfrei laufen, aber der Beginn ist mit 3-5 km gemacht und der Fuss wird nicht mehr dick und von Mal zu Mal läuft es sich mehr los und besser. Dauert noch, aber wird wieder.

Bleib dran, Birgit!!
Marquardt ist eine gute Idee. Da muss ein Kenner dran!
Die Ursache muss gefunden und behandelt werden.
Gute Besserung und ja, gut, dass wir unseren Alternativsport haben!!

Ich drück Dich... Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Mhm,

ich war bei drei verschiedenen Orthopäden. Einer empfahl seine Eigenblutspritzen, der andere schrieb mir zumindest die vom Orthopädiegeschäft (nach Laufanalyse) empfohlenen Einlagen um (er hatte mir spontan welche verschrieben und die Verschreibung angepasst). Der dritte findet ebendiese Mist und schrieb mir andere auf.

Ich hatte im letzten Jahr monatelang Pause gemacht und auch dieses Jahr wieder mehrere wochenlange Zwangspausen (mit jeweils lockerem, langsamem Wiedereinstieg).

Nicht Laufen war auch keine Lösung. Mal eben nach Hannover komme ich nicht. Dafür müsste ich schon Urlaub nehmen. Nur ist der mit dem gebuchten Trainerlehrgang (und dem bereits genommenen Urlaub) nicht mehr möglich. Mein Arbeitgeber ist leider super unflexibel.

Nen zweites MRT?

Das klingt aber wirklich

Das klingt aber wirklich total verfahren und Du scheinst ja wirklich viel ausprobiert zu haben. Ich drücke fest die Daumen, dass Du einen Weg finden wirst. Mit ganz viel Geduld. Um das Laufen aufzugeben ist es noch viel zu früh!

Ich bin dann mal weg

Gehöre der gleichen Leidensfraktion an!

Leider kann ich Dich kaum aufmuntern, sondern nur mitjammern.
Wie schon ab und zu berichtet leide ich jetzt seit 5 Jahren(!!) an ähnlichen Beschwerden.
Achillessehne, Hagelundferse, Kalkablagerungen....
Im Februar konnte ich auch gar nicht mehr gehen, hatte über die letzten Jahre alle typischen Therapien mehrfach ausprobiert. Ohne nachhaltigen Erfolg.
Daraufhin ging ich auch zu einem ausgewiesenen Spezialisten in Hannover, der mich mit einer speziellen Stoßwelle behandelte. ( Natürlich kostenpflichtig ... und wie!!) Außerdem habe ich wirklich 6 Monate jeden Tag 3 mal ca. 5 Minuten die Treppenübungen gemacht. Im Juni gabs auch noch ne Hyaloronspritze.Im Juli bekam ich von einem Physiotherapeuten noch die Staßbourgsocke aufgeschwatzt und trage die seither fast jede Nacht.
Der Prof aus Hannover erlaubte mir auch zu laufen, aber sagte mir gleich Tempo wird nicht gehen. Er sollte recht behalten. Kurz: Ich war vor 10 Tagen in Berlin . habe auch gefinished. Das Training über den Sommer war begleitet von Schmerzen und Zweifel. Jetzt plane ich eine Pause und überlege ernsthaft mich unters Messer zu legen.

Ich bin also grade auch ziemlich gefrustet und ratlos..

Liebe Grüße und allen schmerzgeplagten Läufern hier - gute Besserung!!

Ganz ehrlich...

Ja, 2. MRT....Ärzte entscheiden über ja oder nein oft auch nach dem "Leidensdruck"
des Patienten (wenn sie Dir wohlgesonnen sind und sportliches Verständnis haben) und der
ist bei Dir ja nun groß genug und Du hast alles getan, damit es heilt! Vielleicht wäre ein guter! Osteopath
eine sinnvolle Ergänzung, auch wenn es kostet und dauert, einen Termin zu bekommen.
Hier ist definitiv noch nicht Schluss!! Einen Tag Urlaub und Anreise für Marguardt wäre es mir auch wert, aber das muss jeder für
sich und entsprechend der Möglichkeiten entscheiden.
Chronisch ist immer Mist und dauert oder bleibt leider, aber ich würde nicht aufgeben!
Wenn der Fersensporn größer geworden ist, helfen vielleicht Stosswellen, ihn zu zertrümmern.
Du kommst nicht weiter ohne genaue Kenntnis über die derzeitige Situation im Fuß und an vielleicht anderer ursächlicher Stelle
Deines Körpers. Alles sehr frustrierend, ich weiß. :(
Lieben Gruß Carla

"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Das klingt echt ...

... Sch...!
Wie ich damals damit umgegangen bin, schrieb ich dir ja schon. Bei mir ist es zum Glück gut ausgegangen. Aber somit weiß ich gar nicht mehr, was ich dir Helfendes Schreiben soll. ;-(
Da du von einem, wenn auch ordentlichen Schlag, gleich wieder KO gegangen bist, glaube ich nicht ganz, dass die Entzündung wirklich schon raus war. Aber ich bin diesbezüglich der Experte schlechthin... Nicht wirklich!
Nein, gar nichts tun, hilft sicherlich überhaupt nicht. Dehnen muß sein und dafür sollte die Muskulatur warm sein. Natürlich geht nur leichte Belastung und zu starkes Dehnen ist sicher auch nicht gut. Blockaden und resultierende Fehlstellungen fallen mir noch ein.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du da bald nen Knopf dran bekommst.
;-(

@Zockermaus

Der Professor aus H fängt ganz sicher mit W an und hört mit r auf. Stoßwellenresonanztherapie, richtig? Man begibt sich in einen bequemen Sessel, bekommt Cappu und Harribo gereicht. Hält seinen Fuß ganz bequem in einen Apparat, der mit einem weichen Kissen ausgefüllt ist und merkt....nichts.
Diese mysteriösen Wellen sind sauteuer. Ich hatte seinerzeit einen Ermüdungsbruch und bin mir sicher, dass ich mit und ohne Behandlung nach 6 Wochen wieder gelaufen wäre. Übrigens empfahl der Herr Prof.W. mir, meine Laufschuhe besser an den Nagel zu hängen...
Gekümmert hat sich die Praxis, nachdem sie mich erstmal aufgenommen hatte, allerdings rührend.
Habe den Ermüdungsbruch noch weitere 4 Wochen (also insgesamt 10) komplett auskuriert und seither nie wieder was an dem Fuß (Talusköpfchen) gehabt.
Bevor man Unmengen von Geld ausgibt, muss man echt abwägen. Und für uns als Patient ist das wirklich nicht einfach, *seufz!*

Bin aber auch dafür, eine zweite Meinung einzuholen!!! Glaube aber, dass nicht zwingend der Chefarzt die bessere Wahl ist, der normale Arzt, welcher auch Kassenpatienten betreut, manchmal sogar die größere Erfahrung hat.

Und jaaaaaa!!!! Du hast vollkommen Recht! Die Beschwerden bei Haglund und Achilles und Fersensporn werden auch bei mir größer, wenn ich auf Tempo laufe.

Auch dir alles Gute!!!
P.S. In Hannover haben die Sportstrategen einen sehr guten Ruf und betreuen auch Kassenpatienten.


Lieben Gruß
Tame

Behandlung mit Strahlen

Ich kenne das von meinem Lebensgefährten. Er hatte auch massive Probleme mit dem Ansatz der Achillessehne und Haglundferse. So schlimm, dass er phasenweise kaum gehen konnte...

Was ihm letzlich wirklich geholfen hatte, ist eine Behandlung mit Strahlen, die auch in der Krebstherapie eingesetzt werden.
Nur in sehr viel niedrigerer Dosierung. Er hat zwei mal je 6 Behandlungen gehabt. Seit dem ist es komplett weg und wieder normal belastbar. das ist inzwischen ca. 1,5 Jahre her.

Er hat das hier in der Uni in Münster machen lassen, aber auch andere Krankenhäuser bieten das an.
Bezahlt hat alles die Krankenkasse.

Vielleicht ist das auch was für dich oder auch die anderen Leidgeplagten...

Gute Besserung!!!

Laufen solange es geht - gehen bis es wieder läuft :-)

Faszientraining bei Achillessehnenbeschwerden

Hi fazerBS,

bin über Deinen Eintrag gestolpert und glaube das muss nicht sein, schau mal bei Liebscher & Bracht:https://www.youtube.com/watch?v=gx6tECnmjGg nach!

Vielleicht findest Du hier die Lösung

Jog on
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