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Sonntag: Packen.
Der Rucksack fasst 35 Liter. Bissel knapp, sagten mir erfahrene Rucksackwanderer im Vorfeld. Mal sehen. Das letzte mal war ich vor über 20 Jahren mit Rucksack unterwegs. Damals wog der 13 Kilo plus Wasser und kam mir (im Vergleich zum 18-Kilo-Modell meiner damaligen Reisebegleitung) nicht allzu schwer vor.
Heute also Packen. Alles auf die Waage. Zuviel. Auspacken. Was kann weg? Mut zur Lücke! Langarmshirt? Ach - ist Sommer, muss ohne gehen. 3 Paar Socken? Ach, 2 Paar müssen reichen....Wieder einpacken. Auf die Waage. Passt. Am Ende stehen 6,9 Kilo auf der Waage, und die Wasserflaschen waren schon drin. Es zieht doch deutlich an den entwöhnten Schultern. Au Weia – das kann ja was werden. Ich führe mir vor Augen, dass ich jetzt MIT Rucksack nur geringfügig mehr wiege wie vor drei Monaten OHNE, ich dürfte ihn also eigentlich kaum spüren.
Morgen gehts los. Ich freu mich wie blöd auf fünf Tage Auszeit von Allem. Und bin sehr gespannt, wie es wird und wie weit ich komme beim Wandern auf dem Westerwaldsteig. Wie wird mir das Alleinsein bekommen? Wann tun mir die Gräten weh? Reicht das Blasenpflaster?
Fragen über Fragen.

Montag: Anreise und erste Etappe
Der WWGatte chauffiert mich morgens halb sieben nach Eitorf zum Bahnhof, von dort geht’s mit der Regionalbahn nach Siegen weiter, umsteigen in den Schienenersatzverkehr bis Rudersdorf, von dort wieder mit der Bahn bis Herborn. Planmäßige Ankunft: 9:21 Uhr. Ankunft: PÜNKTLICH!!!! Jetzt geht’s endlich los.

Die Ausschilderung ist perfekt - ein grünes "W" auf weißem Grund weist den Weg. Ich finde mühelos den Einstieg in den Weg, der sofort mit einer knackigen Steigung startet und sehr zügig die Stadt verlässt.

Am Anfang wirkt der Weg etwas bemüht. Es geht parallel der A45 durchs Niemandsland hinter einem Gewerbegebiet – bissel verwahrlost. Es wirkt so, als hätte man sich bei der Wegführung extrem um Asphaltvermeidung bemüht, anders kann ich mir nicht erklären, warum es in engen Serpentinen geradlinig duch Brennnesselwiesen „senkrecht“ nach unten geht. Die Straße wird mehrfach gequert, Markierungen alle paar Meter. Irrtum ausgeschlossen. Später geht es dann endlich in den Wald, der sich immer wieder öffnet und wunderbare Blicke über die Landschaft freigibt.

Gegen Mittag bin ich in Erdbach, wo mich ein pikobello sanierter Marktplatz empfängt mit einem schnucklichen kleinen Café – nur leider ist es geschlossen. Schade. Dann eben Wasser aus der Flasche und eine Kleinigkeit aus dem Rucksack. Weiter geht’s, nur ein paar Meter, dann stehe ich vor einer Baustelle und einem Hinweis, der besagt, dass die Westerwaldsteigwanderer doch bitte die Umleitung über den Rothaarsteig nutzen sollen. Selbiger läuft hier parallel, allerdings in mehreren Variationen. Ich folge also dem Rothaarsteig und stehe 50 Minuten später wieder auf dem Marktplatz am geschlossenen Café. Großartig. Schon nach 10 km das erste Mal verlaufen.

Weitere Wanderweg-Orientierungsversuche scheitern kläglich, sodass ich mich entschließe, ins nahe Breitscheid entlang der Straße zu gehen. Die ist kaum befahren, und weit ist es auch nicht. In Breitscheid finde ich das "W" wieder.

Weiter geht’s über den Flugplatz Breitscheid, vorbei am Heisterberger Weiher immer weiter nach oben. Es wird etwas frischer, die Vegetation verändert sich. Blühende Wiesen – das sieht man weiter unten seltener. Am Ende des ersten Tages erreiche ich die höchste Erhebung des Westerwaldes – die Fuchskaute. Ich nehme dort Quartier und beschließe meinen ersten Tag.

Die zahlreichen Anstiege spüre ich nun doch deutlich in den Beinen und in den Schultern, gleichwohl die neu erworbenen Wanderstöcke mir gute Dienste geleistet haben. Ich bin platt, falle kurz nach Sieben aufs Bett und stehe erst am nächsten Morgen wieder auf.

26,44 km, 941 steigende und 492 fallende Höhenmeter, 7:04:31 Gehzeit.

Dienstag: Zweite Etappe
Ich verlasse die knuffige Herberge auf der Fuchskaute ohne Frühstück. Ruhetag. Aber egal, der nächste Ort ist nicht weit, und ich finde mitten im Ort namens Rehe eine wunderhübsche Bäckerei mit Blick auf das historische Rathaus (Fachwerk mit Dachreiter), wo ich mir ein leckeres Frühstück und ein paar Hektoliter Kaffee einverleibe. Die Schultern, die gestern Abend doch deutlich protestierten, sind heute brav. Dafür schmerzen die Füße ein bisschen. Die ein oder andere Stelle habe ich bereits mit Blasenpflaster beklebt.

Ein paar km weiter begeistert mich der historische Bahnhof in Rennerod / Alsbach, weniger begeistern mich die zahlreichen Schotterwege, über die der Weg heute führt. Die Landschaft hingegen ist nach wie vor wunderhübsch und Balsam für die Seele.

Die „Baumelbank“ sehe ich zu spät und lasse das Baumeln aus, denn ich habe erst vor der letzten Kurve pausiert. Am Mittag erreiche in den Secker Weiher, wo ich in der Gaststätte des Campingplatzes ein unerwartet leckeres Mittagessen einnehme. Zumindest kulinarisch ist der Tag damit nun kaum noch zu toppen. Leider schmerzen die Füße immer mehr.

Es ist inzwischen muckelich warm, und die nun folgenden Kilometer durch die Holzbachschlucht sind eine willkommene Abwechslung zum Schotterweg-Einerlei am Vormittag. Hier ist es schattig, kühl, und die Wege sind so, wie mir Waldwege gefallen, nämlich naturbelassen. Ich sehe Wegmarkierungen eines Halbmarathons und nehme mir vor, nach meiner Tour zu schauen, welcher das ist.

Der Weg führt jetzt zunehmend durch Laubwald. Ich verlasse den Westerwaldsteig oberhalb von Westerburg und suche mir im Ort ein Bett für die Nacht. Nach längerer Suche lande ich in einem gediegenen Hotel und schlafe auch hier früh ein und prächtig durch!

33,13 km, 549 steigende und 845 fallende Höhenmeter, 9:27:10 Gehzeit.

Mittwoch: dritte Etappe
Am Morgen des Mittwoch ist mir erstmal übel. Das gibt sich glücklicherweise nach dem Frühstück, das ich ausgiebigst genieße. Leider komme ich dadurch erst um 8 Uhr los und es ist da bereits recht warm. Die Füße sind noch genauso dick wie am Vorabend, ich rede es mir allerdings schön und glaube fest daran, dass die sich während der ersten ein-zwei Stunden schon noch ihrem Schicksal fügen werden.

Ich verlasse Westerburg und gehe zurück auf den Westerwaldsteig, der weiterhin durch Laubwälder und über Wiesen (meist gemäht) führt. Inzwischen schmerzt jeder Schritt und auch die Stöcke schaffen kaum noch Entlastung. Der Weg führt jetzt an mehreren Windkraftanlagen vorbei, deren stetes Brummen mir irgendwie auf den Magen schlägt. Oberhalb von Brandscheid mache ich Pause und überlege, wie es nun weitergehen soll. Vor mir ein weiter Blick über die Landschaft, hinter mir das Brummen eines Windrades. Nach einer knappen Stunde steht der Entschluss: ich breche hier ab. Das hat keinen Zweck, die Füße wollen einfach nichtmehr.

Ich gehe hinunter ins Dorf, setze mich in ein schattiges Buswartehäuschen, telefoniere mit meinem Mann und eine knappe Stunde später holt er mich ab.

10,91 km, 326 steigende und 262 fallende Höhenmeter, Gehzeit: 4:03:52

Nachlese:
Heute, vier Tage später, sind die Wassereinlagerungen (Ursache der dicken Füße) fast komplett wieder weg. Die Fußnägel der Großzehen sind jetzt blau und am kleinen Zeh ist immer noch eine Blutblase, die beim Gehen zwickt. Aber sonst geht’s wieder gut.

Gelernt habe ich, dass drei Stunden Schuh-/Socken-Test nicht ausreichen, um den ganzen Tag problemfrei darin zu wandern. Gelernt habe ich auch, dass 70,48 km mit 1816 aufwärts- und 1599 abwärts-Höhenmetern innerhab von drei Tagen für meinen "Trainingsstand" viel zu viel waren.

Der Westerwaldsteig wird mich auf jeden Fall wiedersehen, denn er ist es wert, komplett bewandert zu werden. Allerdings nichtmehr mit Übernachtungsgepäck, sondern in Tagestouren. Ist ja zum Glück nicht so weit weg von zuhause.

Der Halbmarathon, der durch die Holzbachschlucht führt, ist der Westerwaldsteiglauf, der immer am 3.10. in Stahlofen am Wiesensee startet und insgesamt 432 Höhenmeter bietet.

Bilder:
Gibt’s auch, allerdings ist es mir nicht gelungen, die hier hochzuladen. So bleibt mir nur, auf Facebook zu verweisen: Klick

5
Gesamtwertung: 5 (3 Wertungen)

Hört sich nach einer wunderschönen Ecke an!

Und das kannst Du quasi in Tagesetappen von zu Hause machen? Also morgens nach a, laufen und abends von b wieder nach Hause um am nächsten Morgen bei b wieder einzusteigen und nach c zu laufen?

Könnte man das mit Minimalgepäck und Laufschuhen machen?

Ach, hört sich das toll an!

Wunderbar hast Du das gemacht und beschrieben! Man kriegt sooofort Lust drauf!

Hach....

Erinnerungen werden wach, auch wenn ich woanders gewandert bin.

Bei deinen Zeilen bekommt man sofort wieder Lust, den Rucksack zu packen!

Welche Socken/Einlagen/Wanderstiefel bei welchem Gepäck und mit wieviel Kilometerbelastung die beste Wahl sind, weiß man nur durch Wandererfahrung. Es ist ein großer Unterschied, einen Marathon oder gar Ultra von sogar 100 km zu laufen oder eben mit Gepäck drei Tage HINTEREINANDER zu wandern. Die Schuhe zieht man nach dem Marathon nach vielleicht 5 Stunden aus und die nächsten 5 Tage auch sicherlich nicht wieder an. Aber beim Wandern trägst du deine Stiefel den halben Tag und am nächsten Morgen gleich wieder und wieder und wieder.

Auch wirst du erst durch Erfahrung klug, wie du wann mit welchen Fußproblemen unterwegs fertig wirst, egal ob Blasen oder Wassereinlagerungen.

Du hast alles Gold richtig gemacht! Hast aufgehört, als es wirklich nicht mehr ging, denn deine Füße müssen sich an solch eine völlig andere Belastung in der Tat gewöhnen.

Das nächstemal schaffst du vielleicht 5 Tage am Stück oder hast gar keine Probleme. Manchmal kommt es auch auf die Luftfeuchtigkeit an, oder oder oder. Etliche Faktoren können eine Rolle spielen, wie auch Getränke und Nahrung.

Ich hatte beispielsweise eine riesige Blase bekommen, obwohl ich genau DIE Wanderschuhe und DIE Socken trug, in denen ich noch NIE Blasen bekommen habe. Aber scheinbar ist unter Belastung (7 kg sind 7 kg!) alles anders.

Du wolltest wissen, wie sich das Alleinsein beim Wandern anfühlt, ob du genießen kannst oder die Einsamkeit dich stört. Ich denke, du konntest genießen. Jedenfalls hört sich dein Blog so an. Er ist wunderbar geschrieben, vielen Dank!

Ich hoffe, nach dem Wandern ist vor dem Wandern. Vielleicht hat ja auch der WWGöGa Lust bekommen, die Wanderstiefel für mehrere Tage zu schnüren, wer weiß;-)

Noch ganz viele fantastische Wanderabenteuer wünsche ich dir!


Lieben Gruß
Tame

@fazerBS

Eher so: mit dem Auto nach B, mit Öffis nach A und dann von A nach B wandern.
Es wird wohl auch (mangels passendem ÖPNV) Etappen geben, wo ich mich morgens vom WWGatten nach A fahren lasse und er mich abends in B wieder abholt.
Der von mir zuhause am weitesten entfernte Punkt des WWSteiges ist Herborn. Von da aus gehts erst ein ganzes Stück näher ran, dann im Bogen drumherum, und dann wieder ein bisschen weg bis an den Rhein nach Bad Hönningen.
An zwei Stellen ist der WWSteig von mir zuhause nur ca 10 km entfernt.
Das ist dann aber schon die zweite Hälfte der Gesamtstrecke, derzeit habe ich ja erst ein Viertel der Strecke absolviert.
Ich bin auch in Laufschuhen gewandert (wie auch vor 3 Jahren den sächsischen Malterweg).

Ja, durchaus.

Der Gatte geht ja öfter mal, allerdings eher Nordic Walken.
Es gibt hier auch schöne und exzellent markierte Rundwege. :-)
Mal schauen....

Tolle Aktion,

auch wenn du sie leider früher als erhofft abbrechen musstest.
Laufen und wandern sind echt unterschiedlich und mit Gepäck gleich nochmal.
Aber die Aktion an sich finde ich total cool, könnte mir auch gefallen.
Hach,im nächsten Leben oder wenn ich in Rente bin...

Erhol dich gut und pflege deine Füße, damit du die Verlängerung angehen kannst.

LG,
Anja

Fußprobleme sind doof

die braucht kein Mensch! Aber Hut ab zu dieser Leistung. Ich weiß nicht. ob ich alleine losziehen würde. Dann müsste ich ja tagelang mit mir selbst klar kommen ;-)))

Erhol dich gut!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

@strider

und würdest womöglich feststellen, dass das gar nicht so schwer ist :kicher:

@wwConny: 6,9 kg passen in einen Laufrucksack! Auf Korsika hatten aber alle Blasen an den Füßen, selbst die, die sagte noch NIE im Leben welche gehabt zu haben. Meine Haut pellt sich langsam - 4 Wochen später. War aber auch ziemlich heftig bei mir. Und ich hatte auch die Schuhe an, in denen ich bei 80 und 100km nicht EINE Blase hatte.

Compeed hatten viele da. Auf die Blasen draufkleben (nach leeren).

Nachtrag

Ui, ich bin davon ausgegangen, dass du Wanderstiefel getragen hast. Mit Laufschuhen kann man laufen, mit Wanderstiefeln wandern;-) Das ist einfach so, denn sie entlasten deine Füße enorm. Nicht nur, dass sie vor dem Umknicken schützen, sie tragen den Rucksack, in Laufschuhen tragen deine Füße ihn. Außerdem stören auf Schotterwegen die Schottersteine bei weitem nicht so. Ich wollte auch erst keine haben und habe im Fachgeschäft den Lauten gemacht, von wegen, ich sei ja schon 100 km mit einem einzigen paar Laufschuhe gelaufen, dann werde ich wohl auch über einen längeren Zeitraum täglich durchschnittlich 30 km mit ihnen gehen können. Nee, nee, ist nicht so. Glaub mir;-) Ich habe mich dann überreden lassen und die Laufschuhe unter Vorbehalt gekauft. Ich sollte sie 14 Tage ausprobieren, dann hätte ich sie umtauschen können. Nicht für Geld und gute Worte würde ich sie wieder hergeben.

Lieben Gruß
Tame

Bis zu Rente

...wollte ich nicht warten. :-)

Ich bin näher an der Rente als Du

irgendeinen Vorteil muss das hohe Alter ja haben ;o)

LG,
Anja

mit mir selbst klarkommen...

...war EIN Grund, der mich bewogen hat, alleine loszugehen. Ich würds wieder tun. Im Alltag diktieren andere den Rhytmus. Es ist wunderbar, mal nur mit sich alleine zu sein und für nichts und niemanden außer sich selbst verantwortlich zu sein.

Compeed...

...hatte ich reichlich am Fuß. Half leider auch nur begrenzt.
6,9 kg war das Gesamtgewicht inkl. Rucksack und inkl. Wasser. Das, was ich mit hatte, passte eben nicht in meinen Laufrucksack. Sonst wäre ich ja mit Laufrucksack gewandert.
Ist ja jetzt nicht so, dass ich es mir gerne schwerer mache als nötig.

Wandern in Laufschuhen...

...hat vor drei Jahren am Malerweg super funktioniert, hat im Mai in Rengsdorf geklappt (32 km, warm wars da auch). Ich hatte keinerlei Grund, daran zu zweifeln, dass das diesmal auch klappt. Tja. Falsch gedacht.
Im Nachhinein hätte ich wohl die Stellen, wo sich die Blasen gebidet haben, früher abkleben sollen und die Zehensocken waren ab Tag 2, als die Füße dann so geschwollen waren, sicher auch nicht das RIchtige. Hatte aber nur diese mit. Inzwischen sind beide Großzehennägel blau, tun aber wenigstens nichtmehr weh.
Naja - draus lernen, und beim nächsten mal anders machen, oder sogar besser.

Laufschuhe oder Wanderstiefel

ich bin letztes Jahr auch in Wanderstiefeln losgezogen und habe mir - zum ersten Mal in meinem ganzen Leben - Achillessehnenprobleme eingehandelt, die danach noch einige Wochen anhielten. Offenbar war der Umstieg von flachen leichten Laufschuhen auf Wanderstiefel für mich nicht so das Wahre. Blasen hatte ich hingegen keine. Ich habe mir fürs nächste Mal fest vorgenommen in Trailschuhen loszuziehen.
Ausnahme: im Hochgebirge würde ich dann doch zu Stiefeln greifen.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Im Hochgebirge...

...würde ich auch die Stiefel wählen.
Aber hier im gefälligen Mittelgebirge ist das aus meiner Sicht überzogen. Der Fuß wird nur ruhig gestellt, dabei soll er sich doch möglichst viel bewegen. Vielleicht sollte ich das nächste mal in Barfußschuhen wandern gehen. Oder ganz ohne Schuhe (ok, das macht nur im Wald Spaß, weniger auf den Schotterwegen und den Ortsquerungen).

Meine Schwester war in

Meine Schwester war in Slowenien ein paar Tage wandern, hatte richtige Wanderschuhe mit. Und sie hat sich auch die Füße komplett wund gelaufen. Sie ging davon aus das ist s daran lag, das es sehr warm war, sie viel schwitzt und die Füße geschwollen waren.
Sie hat sich dann dort billige Wanderschuhe gekauft, eine Nummer größer. Das hat dann wohl gut funktioniert, sie konnte ihre Tour zusende bringen.
Ok, ist blöd, wenn man dann die alten nich mitschleppen muss.
Aber letztendlich .....wer weiß schon, was der Auslöser war.
Schade, ich hätte dir sehr gewünscht das du die Tour zu Ende hättest laufen können.

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Wie gesagt -

ich hatte auf Korsika auch Probleme - arge - mit den Füßen. Jetzt pellen sie sich langsam (4,5 Wochen später!).

Mir fehlt mein "alter" Wanderrucksack. Da hatten aber die Verschlüsse den Geist aufgegeben. Der reichte auch für 2 Wochen Skiurlaub :lach:

Meine Tochter hatte einen feinen... Vielleicht frage ich sie mal ob sie den noch hat oder ausrangiert hat (was extrem schade wäre, da er sehr gut und teuer war).

Irgendwann wanderst Du das W halt weiter. Ich denke auch das Alleinsein tut eher gut. Vor allem wenn man sonst "viel um die Ohren hat".

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