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Benutzerbild von Anja Bongard

oder wenn der Kopf schon weiter ist, als der Körper...

Anfang Februar war der Kreuzbandriss, 3 Wochen später die ersten Schritte, Anfang Mai der erste HM, alles schön langsam aufgebaut.
Doc war auch zufrieden mit meinem Knie, nur meine Fersen ärgern mich mehr denn je. Einlagen, rollern übern Besenstiel, dehnen - alles ohne wirklichen Erfolg.
Selbst schwimmen und Rad fahren tut mitunter weh, berghoch könnte ich heulen.
Flach geht einigermaßen, wenn ich einmal eingerollt bin, bis max. 20 km und auch das nicht wirklich schmerzfrei.
Aber so kann das nicht weitergehen, bzw. -laufen.
Also Termin gemacht zur 5D-Laufanalyse in der Hoffnung, dass der gute Mann mir sagen kann, wo der Hase im Pfeffer liegt und auch die entsprechende Lösung aus dem Ärmel zaubern kann.
Am Freitag war es dann soweit, 1,5 h hat er mich unter die Lupe genommen, Schuhe untersucht, Laufband barfuß und mit Schuhen, Beinachsen vermessen, Druckpunkte undundund.
Fakt ist, dass ich massive Dysbalancen habe und jetzt Stabi bis zum Abwinken machen muss. Bericht und Übungen schickt er mir noch zu, angefangen hab ich schon mal.
Im Nachhinein schließt sich der Kreis: Trainerin bei der Konditionsgymnastik hat aufgehört, die hat uns schon immer ordentlich gezwiebelt. Nachfolgerin war nicht schlecht, hat aber auch vor etwa einem Jahr aufgehört. Dann machte es kommissarisch ein sehr fitter Kursteilnehmer, allerdings eher als kleines Zirkeltraining. Den wirklichen Muskelkater hatte ich da nie. Seit dem Kreuzbandriss war ich auch nicht mehr da, den Hallenboden wollte ich dem Knie dann doch erst mal nicht antun, und bei schönem Wetter bin ich eh lieber draußen. Im Laufe des vergangenen Jahres hatte ich auch noch die Einlagen umgestellt, was zwar nicht so verkehrt war, aber auch noch nicht das Gelbe vom Ei. Es hat sich also förmlich hinterrücks angeschlichen, das Unglück.
Tja, und dass ich das Knie schon lange als geheilt betrachte, war wohl lt. dem Bewegungsanalytiker ein Trugschluss - mein Körper hätte das noch nicht vergessen.

Aber er ist guter Dinge, dass wir das in den Griff kriegen. Vielleicht wird die Laufeffizienz dadurch auch besser, wobei mir schmerzfrei erst mal vollauf genügen würde. Neue Einlagen kriege ich auch noch, dann werden wir doch mal sehen, ob der katastrophale Laufstil sich nicht besiegen lässt.

Jetzt ist doch noch mal Geduld gefragt...

Tipps für Stabi-Übungen und zur Motivation finden bei mir ein offenes Ohr.

LG,
Anja

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willkommen im Club

der Coach hat ähnliches zu sagen gekriegt!

Ich fürchte allerdings es ist wie mit meinem Schwimmstil: ohne Trainer, der regelmäßig kontrolliert, ob die Übungen auch richtig gemacht werden, wird das nicht viel. Meine Meinung. Daher fände ich einen Anschluss an einen Verein oder ein gutes Fitnessstudio oder regelmäßige Physio unter Anleitung besser. Der Mist ist, dass man eben doch in alte Muster rutscht und minimale Bewegungen "falsch" macht - mit leider nicht so minimalen Folgen.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Geduld, Geduld, Geduld....

Die Analyse hast Du ja schon selbst mitgeliefert.
Nun wünsche ich Dir viel Erfolg auf der Turnmatte, und viiiiel Geduld!
Wir sind eben keine 20 mehr, meine Liebe ;-)
Liebe Grüße, Conny

Viel Erfolg!

Du scheinst doch auf dem richtigen Weg zu sein. Jetzt hilft nur Geduld und viel Disziplin. Das kriegst Du hin!

Ich bin dann mal weg

Stabi-Einheit

Ich dokumentiere meine Trainingseinheiten. Dabei bin ich dazu übergegangen (bzw. wird auf Strava oder auch Garmin connect dies von allein angeboten) vor allem die Trainingszeit anzusehen und weniger die (gelaufenen) Kilometer. So fällt es leichter die vernachlässigten Stabi-/Athletikeinheiten als festen Bestandteil in die Statistik aufzunehmen. Ich freue mich dann immer über die andersfarbigen kleinen Balken, die diese Trainingszeiten darstellen. Naja, für Statistikfans halt...

Ansonsten hilft mir tatsächlich die wöchentliche Trainingseinheit unseres Vereins. Findet allerdings nicht in der Wettkampfsaison statt. Außer der Reihe trafen wir uns neulich am Strand zum "Beach-Workout" - der Muskelkater war heftig: ich glaube alle haben ihr Stabitraining vernachlässigt...

Sehr sehr gut ist natürlich eine gezielte Trainer-/Physio-Stunde in kleiner Runde, bei der ständig auf die korrekte Ausführung der Übungen geachtet wird. Folterinstrumente wie Slings und Pezzyball gratis dabei! ;-)

Letztendlich wird man sich es einfach angewöhnen müssen, wie das Anschnallen beim Autofahren...

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Brathähnchen als Grundlage

Den Rest bekommst Du passend von der Laufanalyse.

Bei mir dreimal pro Woche morgens vor dem Frühstück. 20 min ca. jeden Tag was anderes. Ich hab so'n Slingtrainer zu Hause und nen Ball und Therapiekreisel. Spar mir den Weg ins Center halt. Wackelbrett beim Zähneputzen - auch meine Enkeltochter findet das lustig. Sie will auch mal probieren - klar doch. Die hat ne verdammt gute Körperspannung! So'n Kinderleben scheint Stabi pur zu sein.

Lass uns werden wie die Kinder :grins:.

Ähem Geduld...

was ist das? ;-))
Gut, dass du sportlich so vielseitig unterwegs bist. Du packst das! Ich denke auch, dass in diesem Fall die Zeit alle Wunden heilt! Wie du schon sagst, Geduld, Geduld;-)
Alles Gute weiterhin und bessere dich!

Lieben Gruß
Tame

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