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(ist länger...)

Mein letzter Vorbereitungswettkampf hat mit wenig Schlaf vorweg ein ziemlich zufriedenstellendes Ergebnis geliefert – so passte es gut, dass am Vorabend meines Mitteldistanzdebüts der Abiball unserer Tochter anstand. Auch wenn wir gute Eltern sind und den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden haben, uns zu gegebener Zeit vom Geschehen zu verabschieden, ließen wir uns nicht nehmen ein paar Schritte auf dem Tanzparkett zu wagen. Fünf Stunden Schlaf müssen reichen – wahrscheinlich hätte ich vor Aufregung sowieso kein Auge zubekommen...

Vorher hatte ich den Check-in (neu für mich zwei Wechselbeutel statt Wechselzone am Rad) und die Rennbesprechung absolviert – wenn ca. 500 Leute antreten (600 Einzelstarter gemeldet und 100 Staffeln), dann ist das schon ein anderer Schnack, als die kleineren Liga-Wettkämpfe: wäre es nicht quasi mein Heimrennen direkt vor der Haustür mit diversen Helfern aus unserem Verein, dann wäre ich richtig beeindruckt gewesen. So blieb nur Ungewissheit und Respekt vor dem Neuland, dass ich am Renntag betreten sollte.

So wirklich musste ich mir keine Sorgen machen: diejenigen, die mein Training der letzten Monate verfolgen konnten, versichterten mir, dass es für ein gutes Finish reichen würde (Jahres Lauf-km 950, Rad 3100 km, Schwimm-Stunden: 47 (111km), sowie zusätzliche ca. 21h Kraft-Stabitraining).
Aber wie würde es sich anfühlen, einen Halbmarathon mit der Vorbelastung vom Schwimmen und Radfahren zu laufen? Wie teile ich mir meine Kräfte ein, um am Ende nicht einzubrechen?

Mein Plan: Schwimmen (in der offenen Ostsee, Heimspiel) sollte schlechtestenfalls in 40 min über die Bühne gehen, Radfahren wollte ich mindestens einen 30km/h Schnitt, besser noch 32 km/h und den Halbmararthon wollte ich in 1:50 schaffen: unterm Strich sollte so eine sub5h:30 rauskommen.

Wetter gab's auch: Sommer! Satt Sommer! Für unsere Verhältnisse sogar etwas zu warm am Nachmittag – es ging auf 25°C hoch, in der Sonne deutlich wärmer, was mir aber nur beim abschließenden Laufen unangenehm auffallen sollte... Erwähnte ich schon, dass ich aufgeregt war?
Ich musste an chiun denken, die bei ihrem Debüt beim Start plötzlich ganz ruhig wurde. Unser Start wurde „aus Sicherheitsgründen“ zunächst um 15 min verschoben. Da standen wir in unserer Pelle und ich machte es wie viele andere und wiederholte mein Einschwimmen. Kaltes klares Wasser – Sonne glitzert und gegen 9:15 stehen wir an der Wasserkante (ich natürlich etwas weiter hinten), Brille auf und zählen runter: das ist ein schwarzer Block wie er mir gefällt!!! Aber die Aufregung bleibt – noch ein mal durchatmen und los!

Schwarzer Block

Massenstart mit Strandstart: ich laufe und fange schnell an zu schwimmen – spart gleich zu Beginn Kräfte und ich finde genügend Platz. Erste Tonne rechts lassen – das wird eng, denn danach biegen wir ab und schwimmen parallel zum Ufer. Ich würde gerne mal langsam wirklich abbiegen, aber es dauert 30m bis sich der Schwarm entschließt die Richtung zu ändern. Jetzt hab ich 600m freie Bahn zur nächsten Tonne. Mal Schwimmer neben mir, mal vor mir aber kein Gedrängel. Es geht gesittet um die Tonne raus Richtung offene Ostsee für 150m und dann kehrt zurück zum Yachthafen, in den wir hineinschwimmen werden. Aber der Schwarm schwimmt nach der nächsten Kehre lieber Richtung Dänemark – gut, wenn man sich ab und zu selber um die richtige Richtung zur nächsten Tonne kümmert! Schätze mal, da hat ein Teil des Hauptfeldes 100m zusätzlich verballert. Als es in den Hafen geht, sind aber alle wieder da und es wird eng, aber ich bin ja nicht kontaktscheu und schaffe es auf direktem Weg zum Ausstieg. 37:10 steht auf meiner Uhr, was einer 1:50 auf 100m entspricht. Sehr schön! Beutel vom Haken gegriffen, das Wechselzelt ist voll, ich mache es wie andere und pelle mich daneben aus dem Neo. Radhelm auf, Brille, Socken an, die Schuhe hängen am Rad, aber da wir auf Gras laufen ist alles fein. Beutel in die „Dropzone“ und ab geht’s aufs Rad! Etwa die Hälfte der Radständer sind schon leer...

In den letzten Trainingsmonaten hab ich es irgendwie geschafft, Radfahren lieben zu lernen. Viel (Trainingskilometer) hilft viel: ich bin schneller geworden. Aber 90km auf Wettkampfniveau bin ich noch nicht gefahren. Es geht auf vier Runden à 22km mit einem Kilometer Zubringer. Meine Hausrunde beim Training – ich kenne jede Kurve, jeden Buckel und fast jedes Schlagloch. Eine schöne Runde, erste Hälfte etwas hoch, zweite Hälfte tendenziell runter und oh Wunder: heute mal kaum Wind! Ich kann mithalten, obwohl ich noch dosiert trete. Wobei: es gibt schon Leute, die mit einer Power an einem vorbeiknallen, dass ich meine fast zu stehen... Wir Normalsterbliche liefern uns aber schöne Scharmützel und haben dabei sogar Spaß! Erste Runde durch – ähm: da steht eine 35 bei der Durchschnittsgeschwindigkeit. Das ist zu schnell, deutlich zu schnell. Aber wo ich schon mal dabei bin und es sich noch gut anfühlt nehme ich nur ganz leicht raus. Es flutscht. Spaß an der Geschwindigkeit, in Kurven hineinstechen, Antritt und so immer wieder Meter aufholen oder gutmachen. Anfeuern von Streckenposten und Anwohner – cool! Ich grüße zurück und bin entspannt. Auf der abschließenden Runde lasse ich ein paar Antritte aus und rolle die letzten vier Kilometer aus: am Ende ein Schitt von 34,5 km/h auf 86km laut Garmin. Wenn das mal auf der Laufstrecke gut geht.

Der Wechsel ist schnell: wieder Beutel gegriffen und diesmal hab ich eine nette Helferin, die mir Schuhe und Cap anreicht und den Helm verstaut – schon bin ich auf der Laufstrecke, bzw. dem Zubringer, der uns auf den 5km-Rundkurs bringt. Damp wäre schön, wenn da nicht die 70er Jahre Bausünden zur Olympiade gewesen wären – so muss es der Blick auf die Ostsee richten. Kenn ich natürlich, ist aber trotdem schick! Ein Blick auf die Uhr: soso: 4:50er Pace. Würde ich gerne durchziehen und ich werde es probieren, da es sich gar nicht so schlimm anfühlt. Spätestens nach vier Kilometern hab ich mein Laufgefühl gefunden und doch schwant mir nach der ersten Runde (mit vielen netten Zurufen von Supportern und Zuschauern): das wird nicht leichter...
Es sind viele Schotterwege und Trampel-Wander-Pfade zu laufen – schön konzentriert bleiben. Die Gazellen und Vorzeige-Athleten brettern an mir vorbei oder ich sehe sie auf der Wendepunktstrecke von vorn: einige haben jetzt schon 10km Vorsprung. Am Ende sind die Schnellsten 75min vor mir im Ziel. Unbegreiflich! In Runde drei wird es zäh: Atem genug, aber die Muskeln werden härter und wenn ich Krämpfe (wie hier und da zu beobachten) vermeiden will, muss ich rausnehmen. Dankbar fällt die Pace auf 5:15. Das kann ich ins Ziel bringen. Apropos: wo liege ich eigentlich? Die Laktatblödheit macht mir das Rechnen schwer, aber so wie es aussieht liege ich sogar dicke bei sub 5:15, besser noch: durch die fehlenden Radkilometer und recht flotte Wechsel könnte ich oagr unter 5 Stunden bleiben! Letzte Runde – Verpflegenungsstation: Cola! Das geht noch rein und um mir die klebrige Plörre nicht ins Auge zu kippen ist das das einzige mal, wo ich gehe. Noch eine Runde – ich werde es schaffen und mit der Aussicht auf eine perönliche Fabelzeit geht sogar noch was! Letzter Kilometer, ein Ordner schärft mir ein „in 100 Metern rechts in den Zielkanal!“ Wird gemacht! Vereinkollegen rufen und einer reicht mir sogar eine Vereinsflagge, roter Teppich, Ansage, die Tribüne applaudiert und da ist der Zielbogen mit Uhr: 4:57:58!!! Ich hoffe mal, dass das Finisherfoto zu den besseren gehört!!!

Finish

Ich bin platt – ich bekomme die Medallie (sehr hübsch!) und jemand bringt mir zwei Becher Wasser – einer geht gleich über den Kopf, der andere verdunstet in der Kehle. Nach zwei Minuten kann ich wieder stehen und freue mich so unglaublich über diesen Wettkampf, wie einst bei meinem Marathondebüt in Hamburg. Was für ein perfekter Tag!

Nachlaufbetreuung, quatschen, Füße hoch, Buffet, trinken, trinken, trinken und: Massage! Das Warten lohnt sich... Ich bleibe zur Siegerehrung. Beeindruckende Zeiten! Um einen Treppchenplatz zu ergattern hätte ich mit meiner heutigen Zeit ungefähr 15 Jahre älter sein müssen. Na – dann hab ich ja noch etwas Zeit zu trainieren...

Zielsprung

Für die Statistik die Spits:

Swim 00:37:29 (Garmin gibt mir 2035m)
T1 00:03:45
Bike 02:29:39 (86,5km)
T2 00:01:32
Run 01:45:35 (20,5km)

1. Bike Lap 00:35:48
2. Bike Lap 00:36:31
3. Bike Lap 00:36:25
4. Bike Lap 00:38:53
1. Run Lap 00:28:37 (mit 1 Zubringer-km)
2. Run Lap 00:24:40
3. Run Lap 00:26:12
4. Run Lap 00:26:07

Gesamt
Platz (M/W) 197 / 440
Platz (AK) 34 / 78
Platz (Gesamt) 213 / 516
Zielzeit (Brutto) 04:57:58

5
Gesamtwertung: 5 (2 Wertungen)

Und ich dachte

der schwarze Block bezog sich auf den Dresscode beim Abiball *kicher*.

Mein lieber Schwan, hast du da eine flotte Sohle aufs Triathlonparkett gelegt, ich bin schwer beeindruckt. Auch wenn sich deine Zeiten abzeichneten, ist es doch wieder was anderes, das im Wettkampf auch abrufen zu können. Ok, 25 Grad wäre hier fast schon herbstlich kühl im Moment, aber es gilt ;-))

Wir freuen uns mit dir und gratulieren ganz herzlich! Auf die Liebe zum Radtraining warte ich allerdings immer noch...

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Wie erwartet!

Nach Deiner Vorbereitung war das zu erwarten! Sehr sehr schick, ich ziehe den Hut. Ich kenn mich ja nicht aus, aber gerade den Wechsel von Rad zu Laufen stell ich mir wircklich schwierig vor. Eine gute Regeneration wünsche ich Dir!

Ich bin dann mal weg

Wer so springen kann ist

Wer so springen kann ist definitiv noch nicht am Ende :-)
Das nächste Mal bitte ein bißchen mehr Einsatz! Da geht noch was.

Ich bin dann mal weg

Ich regeneriere schnell

... das war zwei Stunden später.

Es gibt auch noch ein anderes Foto:

Fertig

(und nein - ich kotze nicht, dass ist nur der erste Becher Wasser...)

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Danke...

..das Du das dazugeschrieben hast! Ist ja mal originell so ein Kotzfoto hab ich gleich gedacht :-))

Ich bin dann mal weg

Holla die Waldfee!

Es läuft nicht nur, es schwimmt und radelt und wechselt auch! Was eine tolle Leistung!

Na also!

Wow ! Herzlichen Glückwunsch zu diesem 1. Finish!!! Ich denke, jetzt hast Du mindestens 1 Woche dieses gewisse "Grinsen" !!! ;)))
Und Ruhe vor dem Startschuss scheinst Du auch nicht zu brauchen. ;)

Ich hab an Dich gedacht und Dir kräftig die Daumen gedrückt, aber musst Du gleich so einen raushauen ??? ;) Nee, ganz toll gemacht und ich denke das schreit nach Wiederholung oder Verlängerung?!

Danke für den schönen Bericht und erhol Dich gut. Teile mal Deine nächsten Ziele/Ambitionen/Wettkämpfe mit.

chiun

P.S. Muss ich mir merken, wie man die Liebe zum Rad fahren entdeckt - ich suche noch...

@chiun:

Also das Grinsen hält bestimmt genau so lange an, wie das Startnummerntattoo...

So euphorisch dauergrinsend ist man natürlich ziemlich übermütig, was die nächsten Ziele angeht. Zuerst steht aber ein Helferwochenende bei unserem Heim-Triathlon an, dann sind ein paar Wochenenden mit Arbeit blockiert, sodass ich nur noch einen Liga-Wettkampf auf der Uhr habe. Der ist ausgerechnet, wenn Triahtlon in Köln oder Hannover ist. Also wahrscheinlich keine weitere MD diese Jahr - Ironman ist mir zu teuer so spontan (Rügen)...

Vielleicht die gute Kondition in weitere Lauf-Kilometer umwandeln und an einen Herbstmararthon denken? Mal sehen...

Was das Rad-Training angeht: ich bin wenige Kilometer allein gefahren (außer die Pendel-Kilometer zur Arbeit)! Gruppendynamik ist auf dem Rad noch besser (für mich) als beim Laufen!

Gruß, Dominik
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(fazerBS)

Marathon!

Köln! Köln! Köln!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Sehr schick

Training zahlt sich halt aus.
Habe an dich gedacht (und an die Roth und FFM Starter), als ich mich auf meiner klitzekleinen OD in der Provinz tummelte.
Die erste MD gleich unter 5 Stunden ist Wahnsinn, da geht noch was.

Wünsche noch langanhaltendes Grinsen und gute Regeneration.

LG,
Anja

Köln Marathon

Termin würde schon mal passen...

Gruß, Dominik
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Anja:

Danke, ja Training kann isch auszahlen. Aber es muss doch am Wettkampftag alles passen!
Wie war's bei dir?

Sub 5h ist schon cool, wobei man getrost 8 min auf eine Originaldistanz aufschlagen kann, da die Streckenlängen etwas zu kurz waren...

Da geht noch was? Eine schöne OD oder MD im Spätsommer? Vorschläge?

Gruß, Dominik
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@nicksdynamics

Bericht folgt.

Natürlich muss alles passen, aber eine gute Vorbereitung ist nun mal die Basis und die hast du super stabil aufgebaut.

Vorschläge? Hmmm, bin in dem Metier noch nicht so fit, vor allem wohnst du ja nicht gerade umme Ecke. Aber ich weiß, dass einige in Köln starten am ersten September WE. Samstags muss ich 2 Kollegen bei ihrem ersten HM hasieren, aber sonntags wollten wir gucken kommen.

LG,
Anja

Köln Triathlon Anfang September

Sind wir auch :-)

Ich OD Samstag, Sonntag ist LD (Frank) und HD. Alles empfehlenswert.

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Saarvoir courir - laufen im Saarland

Holladiewaldfee!

Hehe, da hast du aber echt krasse Zeiten eingefahren (geschwommen und gelaufen)!
Naja, bissl getrickst hast du natürlich auch;-))) Sich einfach mit dem Abiball der Tochter ablenken und mit der Liebsten heimlich Lauftraining auf dem Pakett zu machen;-)
100m mehr zu schwimmen, ist schon doof und versaut die Zeit. Gut, dass du aufgepasst hast!
Und dann so schnell auf dem Drahtesel unterwegs, herrie! Tja und deine Run-Zeit? Der Wahnsinn! Von einer 1:45h träumen viele beim einfachen Halbmarathon! Wirklich spektakulär das Ganze, ganz herzlichen Glückwunsch!!!

Lieben Gruß
Tame

Granatenstark deine

Granatenstark deine Leistung,ich bin schwer beeindruckt. Schön dich so strahlen zu sehen. Herzlichen Glückwunsch.

Hallo Dominik, ich hab

Hallo Dominik,
ich hab deinen Blog mit Spannung gelesen. Will ich doch dieses Jahr auch meine erste Mitteldistanz starten. Und mir liegen die Nerven jetzt schon blank!
Dein Blog macht mir (wenigstens ein bisschen) Mut. Hoffe ich doch, da auch gut durchzukommen. Wenn auch nicht mit deinen Zeiten. Aber das ist egal :-)
Ich freue mich für dich, das es so gut geklappt hat. Trainingsfleiß wird zum Glück in den allermeisten Fällen belohnt. Deine Freude ist voll verdient. Aber sowas von!
Und ich nutze dann auch mal die Gelegenheit dir zu sagen, das ich deine Kommentare unter meinen Blogs (und auch bei anderen) immer gerne lese. Sie sind sehr wertschätzend. Nicht das die von anderen das nicht sind, aber bei deinen fällt es mir besonders auf. Vielen Dank :-)
Und was heckst du jetzt als nächstes aus?

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Vielen lieben Dank,

liebe brihoha, an dich für das Kompliment und an alle anderen für die Glückwünsche!
Ich finde gerade hier auf jogmap existiert eine feine Grundstimmung, zu der ich gerne beitrage! Wertschätzung vor allem für das Erlebte und Geleistete, was jeder in seinen Blogs beschreibt, ist ein kleines bisschen wie der Applaus der Leute, die bei Wettkämpfen am Weg stehen und einem zujubeln. Es tut einfach gut! Hier bin ich dann auch einfach mal Zuschauer und "applaudiere" genauso gern! :-D

Dass Du dieses Jahr auch deine erste MD angehst ist ja cool! Freu dich drauf, denn vier Tage später muss ich sagen - ich fand's nicht so anstrengend wie Marathon. Jedenfalls bin ich nicht so platt. Eine Kombination der Sportarten scheint leichter wegzustecken zu sein. Neu (und das Aufregende daran) ist natürlich die Krafteinteilung. Im Prinzip kann aber gar nichts schiefgehen, wenn Du beim Radfahren ein bisschen vorsichtiger angehst. Mit deiner Erfahrung wirst du den Halbmarathon danach gut nach Hause bringen können! Wann denn? Und wo?

Ich könnte mir tatsächlich sofort vorstellen noch eine MD dieses Jahr nachzulegen. Allerdings ist die Urlaubskasse ziemlich verplant und sich jetzt noch bei den "Großen" (IM Rügen oder Mallorca) einzukaufen auch ein erheblicher Kostenfaktor. :-(
Da ich Triathlon Köln und Hannover keine Zeit habe, muss ich mal sehen, ob da sich noch eine Gelegenheit auftut (würde auch eine OD nehmen...)

Parallel dazu werde ich wohl wieder etwas mehr in Lauftraining investieren - die Idee einen Herbstmarathon zu laufen verfolge ich ja auch, bin aber auch da noch unentschlossen (wobei Familie strider mal wieder zu sehen -wer noch ?- wäre ein gutes Argument für Köln!)

Gruß, Dominik
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HI Dominik, Am 13.98. findet

HI Dominik,
Am 13.98. findet der summertime Triathlon Start, ne feine OD, bei der du durchaus die Chance hast, Kienle über den Weg zu laufen. Er wohn wohl in der Gegend :-)
Guckst du: http://www.summertime-triathlon.de/
Frank und ich werden da auch starten, Familie strider war da letztes Jahr.
Ich weiß allerdings nicht wo du wohnst, möglicherweise ist es zu weit weg. Aber vom Kostenfaktor passt es durchaus auch in kleinere Budgets. Meins ist ja auch nicht so groß.
Meine MD wird in Köln stattfinden. Das ist für mich logistisch einfach praktisch. Ich muss keinen Urlaub nehmen, passt so in ein dienstfreies Wochenende. Deshalb habe ich sie mir auch ausgesucht. Köln Marathon dieses Jahr nicht. Ich war da jetzt dreimal, vielleicht irgendwann nochmal. Im Herbst werde ich zum ersten Mal in Karlsruhe laufen (also den Mara). Der Mann an meiner Seite schwört, der sei toll :-D
Und wenn du auch schöne Landschaftsläufe magst, mit ein paar (moderaten) Höhenmeter, kann ich dir nur meinen Heimat Marathon empfehlen: den Löwenlauf in Hachenburg
WWW.loewenlauf-hachenburg.de
Der ist ein Traum! Frag Ulrike :-))

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Der helle Wahnsinn!

So geht ein Mitteldistanzdebüt! Deine Ergebnisse kannte ich ja schon. Wie schön, dass ich jetzt noch deine. Blog dazu lesen durfte. Rasant in allen drei Disziplinen, und wie! Wie genial, dass am Tag X alles so perfekt geklappt hat. Und ein Abiball zum Auxwärmen ist ja auch mal eine gute Idee ;-)

Sonnenblume2
Die Fitrenner. Laufend fit und gut drauf!

Danke Anja,

was Freude im Wettkampf angeht, bist Du mir ja ein großes Vorbild!

Gruß, Dominik
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