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Ich kenne nur zwei Sorten von Läufern: die einen sind Anhänger des Jungfrau Marathons, die anderen bevorzugen den Zermatt Marathon. Jungfrau bin ich 2015 gelaufen und war total begeistert. Also fehlte mir der Vergleich. Letztes Jahr passte nicht, also wurde dieses Jahr gemeldet. Bis dann so ein paar Termine dazwischen kamen, und Training nicht so lief bei mir, für Coach noch viel weniger. Dann kam noch das DNF nach nur 25km am letzten Wochenende und ich war endgültig bedient. Müssen wir uns da die 7 Stunden Fahrt antun für ein zu erwartendes DNF?? Aber wir sind stur. Oder wie Coach meinte: Wir stehen oben und zwar gemeinsam. Irgendwie, irgendwann. Klingt nach einem guten Plan.

Die Anfahrt klappte reibungslos. Auf dem Weg in St. Niklaus noch die Startnummer geholt: in rot für Ultra. Wenn wir schon so weit fahren, können wir die letzten 3,5km Wandern bis auf den Gornergrat auch noch mitnehmen. Dann ins Quartier nach Täsch gefahren, Zimmer bezogen und in den Zug nach Zermatt gestiegen. Die Startnummer galt als Ticket für die Bahn von Freitag bis Sonntag. Zermatt konnte uns nicht so ganz überzeugen, wobei uns die japanischen Massen weniger störten als insgesamt der Touristenrummel. Dessen ungeachtet wurde in der Kirche des Ortes der Rosenkranz gebetet. Na hoffentlich nicht für uns. So ganz sicher waren wir uns unserer Sache nämlich nicht.... Und die Wetterprognose war schauderhaft: unten 14 Grad, oben 4 und den ganzen Tag Regen. Also Laufrucksack geschultert und mit Regenjacken bestückt, Buff und Ärmlingen. Trailschuhe an die Füße, sicher ist sicher. Ich Trittlegastheniker mag nicht so mit glatten Schuhen im Regen im Gebirge rumkraxeln.

Samstag morgen noch gefrühstückt und uns in der Bewunderung des Frühstücksraums gesuhlt. Auch unser Hotel war fest in japanischer Hand, wobei auf zwei Läufer minimum 20 Begleitpersonen kamen ;-) Ab zum wenige Meter entfernten Bahnhof gezogen und mit dem Zug zum Start nach St. Niklaus. Selbst Dixies kriegte man noch ;-) Erst durfte die Elite starten, dann die Staffelläufer, dann waren wir dran.

Uaaah, und es ging los. He, wo wollt ihr alle hin??? Die rannten alle los als wollten sie die Eliteläufer noch einholen. Und wir trabten so mit und fielen langsam aber sicher zurück. Anders als beim Jungfraumarathon, wo man ein paar Kilometer flach zum Einlaufen hat, ging es hier gleich kleinere Anstiege hoch. Und ich war noch nicht wach und ich brauche ein bisschen, bis ich im Tritt bin. Und es war wärmer als gedacht. Oder ich platter als gedacht. Dann kam die übliche Buschpause und wir waren soweit hinten, dass das Tempo passte ... Also weiter.

Es ging immer wieder hoch und mal ein bisschen runter und wieder hoch. Irgendwie klar, wenn man von 1100m (St. Niklaus) auf den Gornergrat (3100m) will ;-))) Es ging mehr oder weniger parallel zur Hauptstraße und zur Bahntrasse durch das Tal. Aus den Zügen hingen Menschentrauben und feuerten uns an. Etwa alle 5km kamen VPs, mit Getränken und Riegeln und Bananen gut bestückt. Zahlreiche Helfer kümmerten sich sehr nett um uns. Wetter war komisch, nicht so warm, aber etwas schwül. Armlinge wanderten gleich in den Rucksack. Irgendwann kamen wir auch durch Täsch und da standen „unsere“ Japaner und machten Helfer, das fand ich süß. Und an den VPs gab es nun "Leckerli" (ich habe mich bald weggeschmissen vor Lachen...). Ich war nun zwar wach, hatte aber ein neues Problem: mein rechter Fuß schlief ein, läuft sich doof damit. Und die Calves/Sockenkombination rieb meine abgeschrappte, aber gut verschorfte Wunde gleich wieder auf. Nur Sanis konnte ich so früh noch nicht entdecken.

Die steileren Anstiege gingen wir flott hoch, ansonsten lief es sich soweit ganz gut. Viel Naturwege, ich war froh um die Trailer. Halbzeit war in Zermatt. Der ganze Ort war auf den Beinen, und wir waren ja schon die Nachhut. Trotzdem kam nicht die ganz große Freude bei uns auf; wir fühlten uns beide platter als es so früh sein durfte. Und dann war noch eine doofe Schleife durch den Ort angesagt, die im wesentlichen durch Baustellen führte, da hatte ich endgültig keine Lust mehr. Coach gestand hinterher, dass es ihm genauso ging, hätte einer von uns etwas gesagt, wären wir wohl zum Bahnhof gezogen. So ging es halt noch mal durch Zermatt und dann ging es hoch. Und weiter hoch und noch weiter hoch. Etwa 10km sind wir nur gewandert, und das fiel stellenweise schwer. Und gefühlt alle, die noch hinter uns waren, überholten uns, denn sie konnten schneller wandern als wir.

Auf halber Höhe trafen wir ein paar enthusiastische amerikanische Wanderfreundinnen: „You look amazing! You are wonderful! I love you all!“ Na, da konnten wir doch nur weiterstapfen. Ein Zermattveteran beantwortete unsere vorsichtige Frage, ob es noch mal flach werden würde, mit ab km 38 würde es noch mal steil. Äh, falsche Antwort. Immer mehr Läufer kamen uns entgegen, die kapituliert hatten. Einer hing am Rand und k.... Irgendwo vor km 31 wurde es wieder belaufbarer und wir trabten an. Die anderen nicht. Na, dann nicht. Wir jedenfalls liefen. Nicht schnell, aber wir liefen, und rollten uns mal weiter nach vorne durch. Sunnegga kam. Es gab Tee! Nicht zu süß, aber warm und schwarz mit einem Schuss Salz. Dazu Cola, und meine Lebensgeister waren wieder geweckt. Alle Wehwechen vergessen, jetzt kommen wir. Und wie ;-)

Der Rest war schön. Wir liefen. Ich lief sogar die trailigen Stücke, und auch die, die abwärts gingen. Ja, das gab es auch. Und ich legte mich nicht hin! Wir zogen noch einen Bayreuther mit und machten so einiges an Plätzen wieder gut. Die ganz steilen Stücke gingen wir zügig, liefen dann aber weiter. Wunderbare Blicke auf die Gletscher und die Berggipfel. Schmale Wege am Hang.... In einer Kurve trug es mich fast vom Weg, ab da passte ich lieber etwas mehr auf den Weg auf und weniger auf die Umgebung. Wetter hielt sich, der Regen ließ immer noch auf sich warten. Mir ganz recht, da oben. So langsam meldete sich wieder der Schwindel; Tablette rein und vorsichtig weiter. Und es ging. Ab km 39 wurde es dann zu steil. Nun gingen wieder alle. Und selbst das war stellenweise schwer. Zumal die Umgebung nun nicht mehr soooo doll war. Parallel zur Zahnradbahn über teils geteerte, teils Naturschottenpisten ging es stetig bergan. Nun ja. Wir lernten eine kanadische Läuferin kennen, die für ihre Heimat Whitehorse warb. Solche „hills“ hätten sie zwar nicht, aber nette Trails und Flüsse und – Bären. Äh ja. Zusammen arbeiteten wir uns hoch. Stöcke wären hier nett gewesen, waren aber verboten. Dann war Riffelberg erreicht, links lag das Ziel des Marathons, geradeaus ging es für die Ultras weiter. Kurzer Blick, kein Zögern, jetzt holen wir uns den Rest auch noch. Zeit hatten wir noch: Marathon hatten wir in 6:22; Cut wäre bei 6:50h gewesen, Zielschluss Gornergrat nach 8 Stunden. Schien mir übertrieben: für 3,5km 1:10h. Ich sollte erfahren, warum es nicht übertrieben war...

Es ging weiter. Schön trailige Wege. Und ein neues Problem. Die Höhe. Beine waren völlig ok, Magen und alles auch. Ein bisschen müde. Aber die Pumpe ging für zwei. So oberhalb von 2500m merkt man das Flachlandtiroler dann schon... Aber egal, weiter. Es kam noch Schnee und ein bisschen Nieselregen. Und ging wieder. Wir hatten Zeit, wir hatten uns, wir würden es schaffen. Und in welcher Zeit war uns mal so was von egal! Die flacheren Stücke liefen wir und überholten immer noch Läufer, die uns aber freundlich passieren ließen, was auf den schmalen Wegen nicht ganz so einfach war. Die steileren Passagen gingen wir wie alle. Der letzte Kilometer war hart. Das Ziel war noch nicht mal zu sehen. Einige Läufer machten ihrem Frust und ihrer Erschöpfung Luft. Von oben kamen uns Wanderer entgegen, in der Mehrzahl natürlich Japaner. Sie verneigten sich und klatschten Beifall, das gab noch mal Auftrieb. Uns ging es eigentlich gut, bis auf die leichte Kurzatmigkeit ;-) Der „Weg“ war nun zu suchen und führte über Geröllhalden. So manches Mal blieb der Schuh stecken. Dann der letzte harte Anstieg, eine doofe Treppe – wer brauchte die denn jetzt noch??? – und endlich das Ziel. Wir hatten es geschafft! Sofort wurden wir in Wärmefolie gehüllt und bekamen die Medaillen. Und hielten uns ganz fest. Hm, da kam doch ein Tränchen der Freude und des Stolzes. Ich da oben! Und dann mit einiger Verspätung wurde doch noch verkündet, dass wir nun auch im Ziel seien ... 7:18:44 offiziell, d.h. wir hatten für die letzten 3,5km (und 500 Höhenmeter) doch noch fast eine Stunde gebraucht *schäm*. Insgesamt 45,6km mit 2500 Höhenmetern.

Das Selfie musste dann sein ;-)) Schnell die Finishershirts noch geholt und ab die Post. Denn mit Aussicht war leider nichts, alles mit Wolken verhangen, und dann hing im Ziel noch ein Schild, dass man nur noch bis 16:45 auf dem Riffelberg (Marathonziel) duschen könne, und es war schon 16 Uhr. Toll, wenn Zielschluss um 16:45 Uhr oben ist! Das hätte man auch irgendwo mal öffentlich machen können, dann hätten einige, denke ich, gar keine Sachen fürs Ziel abgegeben und wären gleich nach Zermatt gefahren. Das war der einzige Wermutstropfen einer ansonsten perfekten Organisation.

Ab in die Gornergratbahn und runter zur Riffelalp gefahren. Beutel gesucht, zu den Duschen geeiert, die tatsächlich noch warm waren, aber leider keine Steckdosen hatten. Die nassen Haare bei 4 Grad in die Kapuze gesteckt und wieder zur Bahn: der nächste Zug fuhr 30min später. Mist. Wir waren nicht die letzten im Ziel, aber die letzten, die noch duschen konnten. Eine Stunde später waren wir wieder in Zermatt und nahmen gleich den nächsten Zug nach Täsch, keine Lust auf Siegerehrung und Festzeltgedöns. Wir waren stolz und müde und wollten nur noch Beine hochlegen und uns in Ruhe freuen. Was wir dann auch ausgiebig taten ;-))

Es war schön und wir haben es geschafft. Nochmal brauche ich den nicht. Ich bekenne mich hiermit zur Fraktion der Jungfrauanhänger. Warum? Ich bin ein Weichei: der Mehranteil an Asphalt beim Jungfraumarathon kommt mir mehr entgegen, ebenso wie die Strecke, die clarin mal so zutreffend schilderte: ein flotter Halbmarathon und dann eine Bergwanderung. Den Zieleinlauf auf der Kleinen Scheidegg fand ich persönlich stimmungsvoller. Mag auch daran gelegen haben, dass das Wetter damals einfach fantastisch war. Aus meiner Sicht kann sich Zermatt nicht so ganz einigen: Trailanjünger sind bei der Zugspitze besser aufgehoben, Asphaltjunkies an der Jungfrau. Aber das ist meine Meinung.

Es war ein wunderschönes Wochenende, wir konnten mal wieder einen Lauf zusammen genießen und zusammen ins Ziel bringen. Es lebe das schönste Hobby der Welt!

4.5
Gesamtwertung: 4.5 (8 Wertungen)

Einfach nur Glückwunsch


zu diesem tollen Lauferlebnis! Wahnsinn was du so an Veranstaltungen mitmachst in der Kürze der Zeit mit allen Hochs und Tiefs. Und es liest sich einfach ungeschönt aber dennoch mitlaufend mitfühlend mitlebend. Macht Lust auf mehr;)) Danke Dir! :)

Irre!

Euer Pensum ist einfach - verrückt.

Ja, da ist Touristenrummel. Und Japaner sind auch sehr hilfsbereit und liebenswert. Leckerli? Na ja, vielleicht habt ihr ja gehechelt wie Hunde :frechgrins:

Und 3,5km in 1 h - da wart ihr aber verdammt schnell! Auf Korsika haben wir mehrfach maximal 2km in 1 h geschafft :schäm:

Ob ich für den Preis die Strecke laufen müsste weiß ich nicht. Na ja, mit den inkludierten Bahnen lohnt es sich bei schönem Wetter dann sicherlich. Schade, dass es bei euch nicht so dolle war. Zum Glück aber auch nicht so mies.

Gratulation zum gemeinsamen Finish am Gornergrat!

Glückwunsch

zum gemeinsamen Bezwingen des Gronergrates, trotz diverser Problemchen im Vorfeld. Habt ihr wieder mal toll zusammen gemeistert.

Ich habe mich seit letztem Oktober mehrfach gefragt, wie ich überhaupt die Tour de Tirol geschafft habe, da hatte der Marathon auch 2450 HM, allerdings ging es nur bis 2000 m rauf. Da bin ich mittlerweile Galaxien von weg - aber ich bin ja auch Weichei-Fraktion, im Gegensatz zu euch.

Erholt euch gut!

LG,
Anja

Herzlichen Glückwunsch zu

Herzlichen Glückwunsch zu Eurer Megaleistung. Für mich nicht vorstellbar wie man das in so einer Zeit hinbekommen kann bzw. überhaupt solche Strecke im Gebirge zurücklegen kann... Da bist Du doch mit dem DNF mehr als versöhnt, oder? Sowas gemeinsam zu erleben und zu rocken ist toll!!! Ich wünsche Euch lang anhaltende Glücksgefühle. LG Christiane

Dialekte

Irgendwas lernt man immer dazu wenn man unterwegs ist. Leckerli klingt sehr nett!
Ich wurde am Wochenende in Thüringen von einem jungen Mann, der mir mit meinem Rucksack half, gefragt, ob ich ihn auch gleich naufhübbeln möchte. Es hat einen Moment gedauert, bis ich begriff, was er von mir wollte:-)
Schöner Landschaftslauf, herzlichen Glückwunsch zum Finish!

Ich bin dann mal weg

Dialekte sind klasse ;-))

Wenn dir im Saarland jemand von seiner Godie erzählt ist die Taufpatin gemeint, und wenn du unter einem grippalen Infekt leidest hast du die Fräck ;-) Aber naufhübbeln ist auch schön ;-)) Leckerli kannte ich bislang nur für Hunde...

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Nein, man müsste die Strecke nicht laufen

das geht auch billiger. Aber generell ist die Schweiz kein billiges Pflaster, und wenn ich sehe, was von den Startgeldern alles finanziert wird (Bahntickets, Zusatzzüge, Finishershirts. Verpflegung unterwegs, Duschen und und und) ist der Preis schon ok. Das Wetter war nicht schlecht, wir waren schon froh, dass es trocken blieb. Nur Aussicht wäre natürlich noch das i-Tüpfelchen gewesen.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Hoch und Tiefs

Da ist ein Ultralauf wie ein Leben: es geht runter und wieder rauf. Schön, dass es bei Bergläufen mehr hoch als runter geht. Nur schade, dass man auch wieder runter kommen muss ;-)))

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Saarvoir courir - laufen im Saarland

Wenn du Weichei bist

was bin ich dann, bitte? He, der hat jetzt mal wieder gut geklappt. Vermutlich weil wir ihn schön langsam angegangen sind. Und nicht wussten, was noch kommt ,-)) Andere Läufe dieses Jahr haben nicht geklappt. Ist halt so. Wird wieder. Auch bei dir!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Versöhnt

naja. Aber ich weiß, dass es nicht gegangen wäre, also Schwamm drüber. Andererseits hätte ich mit einem Finish bei der DM diesen Lauf jetzt nicht geschafft. Also ist es gut wie es ist. Danke ;-))

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Saarvoir courir - laufen im Saarland

Seufz.... "Wir waren stolz

Seufz....
"Wir waren stolz und müde und wollten nur noch Beine hochlegen und uns freuen..."
Das ist es doch. Dieses gemeinsame erleben und "durchkämpfen", um ein Ziel zu erreichen. Wie schön!
45 km bergauf, also wer das schafft, den würde ich jetzt echt nicht als Weichei bezeichnen. Ne, also wirklich nicht! :-)))
Und manchmal sind Momente der Freude und gemeinsames erleben durchaus sieben Stunden Anfahrtsweg wert!
Ich freue mich sehr für euch beide!

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Oben angekommen!

Vor Ort hättet ihr euch ja gleich auf Läuferwolke 7 setzen können!!!

Wunderbar durchgezogen - zusammen stark! Nochmal meinen allergrößten Glückwunsch!

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Auf Läuferwolke 7

waren wir auch, mental. So irgendwie. Praktisch war es mir da oben zu kalt ;-)))

Danke schön :-)

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Das gebe ich zu

das Erlebnis war die lange Fahrt wert. Die auf dem Rückweg noch länger wurde dank des verzweifelten Versuchs in Basel sonntags eine geöffnete Tankstelle zu finden. Nach über einer Stunde Kreiseln sind wir nach Frankreich reingefahren, und voilà, da war alles offen und endlich Diesel auch wieder billiger als Benzin ;-))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

boah...

...schön...und danke für's dran teilhaben lassen.
erkenntnis des tages: ich weiß einmal mehr, weshalb ich - trotz traumhafter Landschaft - sowas nicht machen würde. ich hasse wandern...
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laufend gratuliert zum tollen finish: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Beim Lesen der problemlosen Anfahrt ...

... schwahnte mir ja schon böses. Besser ist es doch eigentlich, du hast bei der Anreise das Striderlabel schon abgefaßt. Obwohl, bei den Gedanken an letzte Woche paßte es dann auch nicht mehr. Egal also.
Als Flandlandtirolerin und bekennende Nichtbergziege finde ich jetzt so ne Tour eigentlich völlig daneben für dich. Das kannst du doch gar nicht. ;-) Habt ihr schon klasse durchgezogen! Und die letzten 3,5km in knapp einer Stunde sind definitiv gar nicht so schlecht. Wie du ja an der Schnappatmung bereits bemerktest, ist das da oben ne etwas andere Nummer. Da hab ich genauso zu pusten wie du. Muß dann immer an mein Waterloo beim Aufstieg zum Col Loson (3.300müNN) denken. Ab 2.700müNN wurden die Beine trotz Energiezufuhr immer leerer, bis ich mich zum Schluß nur da hoch geschleppt habe und selbst runter bis Cogne war ne Katastrophe. Nee, nee. in den Höhenregionen geht einem schon schneller die Kraft und Luft aus. Da sind weniger als 20min pro km gar nicht schlecht!
Schön, dass es dann doch mal wieder lief...
... freut sich der Schalk und fragt sich schon, was denn als nächstes an regenerativen Einheiten so ansteht.
;-)

ich fürchte

sie "regeneriert" jetzt für die Langdistanz! ;-)

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Ich fürchte ...

... ja auch so was in der Art.
Habe auch grad noch mal geschaut. 3,5km in knapp einer Stunde ist die eine Seite der Medalie.
500Hm in diesen 3,5km nach bereits erledigten 2000Hm die andere. Hallo! Das ist schnell!
;-)

spottet ihr nur

- da hat schon der liebe Gott für Regeneration gesorgt...

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Ach der wars! ...

... Na da bin ich ja beruhigt. ;-)
Ich wünsche ne tolle Regeneration! *prust*
;-)
PS: Nicht so viel Jucken und Schmerzen wünsch ich. D.h., nur 'n bissl, also so viel damit du die Füße stille hälst.

Bevor du das nächste Mal in Basel Tankstellen suchst

... meldest du dich mal vertrauensvoll bei mir. Da gibt's dann nicht nur einen Tip für Diesel, sondern sogar einen Kaffee (oder eine Cola!) dazu :-)

Danke für den ausführlichen Bericht!
Der community kann ich mich nur anschliessen: irre (im positiven Sinne), unglaublich, schön, kurz: Ganz herzliche Gratulation euch beiden! Toll gemacht!

Sehr schade, dass das "Horu" (Dialekt) sich euch nicht in voller Pracht gezeigt hat - denn dafür geht man ja hin! Ich hab's noch nicht geschafft, aber der Lauf steht auf der Bucket List. Als Jungfrauanerin muss ich mir wie du den Vergleich in Zermatt holen ;-)

LG clarin

ganzdollschäm

Stimmt, da war was mit Basel und dir.... Nächstes Mal gerne, auch einfach mal so, ohne Tankstellensuche ;-))

Hol dir den Vergleich, ich bin mal gespannt, was du meinst. Ich plane mal Jungfrau 2018 :-))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Hach schöööön!!! :o)))

Erst mal, das ganze gemeinsam geschafft zu haben nach den blöden gesundheitlichen Lauf-Problemen vom Coachi, dann nach dem ärgerlichen DNF in Berlin und Deinem schlechten Befinden, da war das doch eine schöne Belohnung für Euch beide, dort oben das Ziel zu entern und noch heiße Duschen abzubekommen!
Freut mich sehr, dass das geklappt hat und ja, Respekt für die flotten Schlußkilometer dort in der Höhe, da ist die Luft verdammt dünn!!
Gratuliere Euch beiden!! :o)
Den Lauf schreib ich dann auch mal auf meine Wunschliste genauso wie den Jungfraumarathon!
Und nun erhole Dich gut, lass die Bienen in Ruhe und mach Dich nicht verrückt wegen der LD. Du bist bestens vorbereitet, vor allem was die Ausdauer betrifft!
Den doofen Mr. Menier hast Du auch wieder im Griff und der Rest klappt auch ganz sicher!!
Ich drück Dir da ganz fest die Daumen!!

Ganz liebe Grüße Carla
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Hach, *seufz*, ein Träumchen!

Was für ein wunderschönes Gemeinschaftserlebnis! Fetten Glückwunsch zu diesem Glück;-)
Tolle Leistung!

Lieben Gruß
Tame

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