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Groß war der Respekt vor der Strecke und den vielen Höhenmetern. Noch dazu wo ich mir beim letzten Trainingslauf das Knie verdreht hatte, wird es halten?

Pünktlich um 7 Uhr traffen meine Freundin und ich uns mit meinem 2ten Supporter Andi vor dem Start in Grainau. Kurze Besprechung was mir wichtig war und schon mußte ich mich einreihen zur Rucksackkontrolle. Die Dame an die ich geriet nahm es sehr genau. Alles dabei also husch husch rein in den Startbereich. Nochmal schnell auf die Toi, was in so einem Rennen für uns Damen toll ist, da die Männer in der Schlange stehen und wir gleich durch kommen. Verdrehte Welt.

Die Blasmusik fing an zu spielen und alle wußten das es los ging, ich wünschte den Mitläufern in meinem Umkreis viel Spaß und gutes durchkommen und schon ging es los.

Mist die Uhr ist noch nicht gestartet. Jetzt aber schnell... GPS gefunden, Track 150m hinter mir oh Mist, bin doch schon durch den Start! Egal dann halt keine Fadennavigation wird wohl tagsüber nicht das Thema sein die Strecke zu finden. Darf dann mein Supporter beim Hubertushof neu starten, damit ich die Navigation in der Nacht nutzen kann.

Schön gemütlich wurde los getrabt, es ging sanft hinaus aus dem schönen Dörfchen Grainau und schon ging es Richtung Höllental in den Wald. Sach mal, ist das so schwül oder kommt mir das nur so vor. Alle schwitzen jetzt schon, sogar ich obwohl ich nicht zu den Leuten gehöre die so leicht Schweißperlen von sich geben.
Naja, das Wetter kann ich nicht ändern, Hauptsache keine Gewittermeldungen. Schön auf die Atmung hören und dem Vordermann nicht in die Haken treten und dessen Stockspitzen schön ausweichen. Die ersten 10km waren etwas unrhythmisch, da ich bergab gerne etwas flotter gelaufen wäre und bergauf dafür eine Millisekunde langsamer, aber irgendwie war man in der Schlange gefangen und jeder rollte so mit.
Ruck zuck waren wir an V1 Eibsee. Da standen auch schon meine Supporter, ein Satz Riegel wurde verstaut und einen Schluck Apfelsaftschorle und weiter ging es. Läuft! Nächster Treffpunkt zwischen V2 und V3 an einem steilen Stich.

Jetzt kamen die vielen Skipisten, was ich persönlich nicht so schön fand, aber jeder konnte jetzt sein Tempo laufen wie er wollte, da viel Platz war. So wurde immer wieder alles durch gemischt.
Einige waren Bergauf stark trauten sich aber bergab nicht so richtig und so traf man sich immer wieder, was irgendwie witzig war. Wir waren jetzt auch meist aus dem Wald heraus und die Sonne knallte uns erbarmungslos auf den Kopf. Puhh gefühlt habe ich mich wie ein Grillhähnchen aber half alles nix, allen ging es gleich. Irgendwie schaffte ich es die ganze Zeit das Sonnenloch über mir zu haben, die Wolken hatten wohl andere reserviert.

Wie die Zeit verflog, da waren schon wieder meine Supporter. Riegel gegen Müll getauscht, einen Schluck Apfelsaftschorle getrunken und den Rat meines Supporter in Empfang genommen. Er meinte jetzt langsam, da es eines der steilen Stücke ist, schön Serpentinen gehen und die Waden nicht überbeanspruchen. Alles klar, wird gemacht.

Auf halber Strecke sah ich schon die ersten „Hitze“-Opfer die mit Kreislauf kämpften, da es doch recht warm war zum Laufen. Die Armen, hoffentlich erholen sie sich wieder und können das Rennen gut beenden. Irgendwann war dieser steile Stich geschafft Waden fühlten sich gut an, Knie hält auch noch. Wunderbar. So kann es weiter gehen. Langsam schraubten wir uns immer höher, die Sonne war erbarmungslos. An V3 aß ich eine Banane, da ich merkte das mir meine Riegel die ich im Training ausgezeichnet vertragen habe nicht mehr bekommen. Hoffentlich legt sich das wieder!

Es ging jetzt hoch hinaus, und endlich kam der Wind, welch eine Wohltat. Hier war der schönste Teil der Strecke, man hatte viel Sicht, der Pfad war schön und schmal aber gut lauf bar. Das einzige Problem, welches ich hatte war das Essen, diese doofen riegel wollten nicht hinein. So ein Mist, es muß aber es ist noch sehr sehr weit, ohne Nahrungsaufnahme wird das eine sehr zähe Nummer, falls überhaupt schafbar. Also setzt ich mich kurz in die Wiese und zwang mich diesen verdammten Riegel zu essen und was ein Glück er blieb auch drin.

Also weiter geht’s bis zur V4 da wird auch wieder mein Supporter stehen. Beim Abstieg zur Hämmermoosalm merkte ich plötzlich, dass das Knie zu zwicken anfängt, so stellte ich das bergablaufen ein und stieg nur so flott es ging ab um die Knie etwas zu schonen. Erst als wieder eine Forststraße kam trabte ich wieder an schön vorsichtig, damit nicht mehr kaputt geht. Der Schmerz war soweit zum Aushalten.

Bei V4 erzählte ich meinem Supporter von meinen Sorgen. Er meinte auch ich muß mich zwingen was zu essen, leider hatten wir keinerlei Alternativen vorbereitet für diesen Fall. So schob ich mir ein paar Bananenstückchen rein das ging irgendwie und ich stapfte weiter.

Jetzt kam das Scharnitzjoch dann auf der anderen Seite runter und schon war Halbzeit.
Hoch ging ich ganz gemütlich, da waren die Knie auch ruhig und ich ging in einem guten Rhythmus dem Joch entgegen. Oben wollte ich mir nochmal einen Riegel gönnen aber es ging nicht. Alleine der Gedanke ich soll jetzt da rein beißen löste schon Würgereiz aus. So lief ich wieder leicht und knieschonend an und hielt den Riegel einfach in der Hand, vielleicht bekomme ich ja noch Lust. Nein, sie kam nicht, also pfefferte ich den Riegel ins Gebüsch und hoffte das die Tiere die den fressen werden keine Probleme bekommen.

Mehr als die Hälfte war geschafft, der Medizincheck war kein Thema ich ging an der Verpflegungsstation vorbei und griff nach Käse und Salami und aß es einfach und oh freu, das ging. So hatte ich wenigstens ein bißchen was im Magen. Jetzt kam der Schuhwechsel und ein Radler als Belohnung für die ersten Hälfte und das ging auch super. Frisches T-shirt noch übergezogen und schon ging es weiter. Ich konnte noch laufen, naja nennen wir es traben, das hätte ich mir nicht träumen lassen. Aber nach 6km aus dem Leutaschtal raus, war der Ofen aus. Stecker gezogen. Zu wenig Riegel und Energie nachgefüllt, jetzt bekomme ich die Quittung.

Egal, ich lag sehr gut in der Zeit, selbst wenn ich ab jetzt alles flott gehe müßte ich es noch schaffen.
In Mittenwald traf ich meine beiden Supporter nochmal und die merkten gleich das was nicht stimmt. Ich sagte der Ofen ist grad ausgegangen. Der Andi reichte mir ein Baby Brei ähnliches Zeug, das wäre auch fast postwenden wieder raus gekommen. Konnte es gerade noch verhindern. Er sagt, ich soll an den Verpflegungsständen essen wonach mir wäre und nicht zu viel darüber nach denken. Hauptsache was rein. Alles klar, wird gemacht. Der Nächste kommt ja in 5min.

So stapfte ich hoch zur Verpflegung und stopfte Melone, Käse, Salami und Banane in mich rein. Das ging alles sehr gut, wieso will mein Körper diese leckeren Riegel nicht mehr?!?
Außerdem meinte er ich soll mich zwingen zu laufen, wenn es bergab geht mich dranhängen wenn welche vorbei kommen. Das klappte dann auch wieder eine Weile, Banane sei Dank.
So schaffte ich es recht gut bis zum Ferchensee, da warteten ja schon die nächsten Käsehäppchen auf mich, ein paar Gurken wollten auch noch rein mit viel Salz drauf, lecker.

Weiter ging es auf das „langweiligste“ Stück der Strecke. Es war immer noch hell und man sah Kilometerweit voraus, das war etwas anstrengend für den Kopf aber irgendwann war auch das vorbei. Ein kurzer netter Dschungelpfad und schon stand man vor Schloß Elmau und welche Freude meine Supporter standen da gaben mir nochmal Apfelschorle zu trinken, Andi hatte in seinem Auto noch einen anderen Riegel gefunden den drückte er mir auch noch in die Hand.

Ich zog mein Langarmshirt an und setze auch schon mal die Stirnlampe auf, da es nicht mehr lang dauerte bis es dunkel werden wird. Richtet einen Gruß an die daheim gebliebenen und weiter ging es. Von Tanja verabschiedete ich mich und Andi wollte nochmal zur Partnachalm hoch.

So machte ich mich auf den Weg. Es wurde dunkel und irgendwie auch meditativ, der Schein der Stirnlampe mein Atem und ich stapfte durch die doch noch angenehme Nacht. Laufen konnte ich fast nicht mehr, aber ich hatte ja noch viel Zeit. Immer wieder überholten mich welche, die noch so langsam vor sich hin joggen konnte ich hatte den allergrößten Respekt vor den Leuten.
Am Gipfel der schönen Märchenwiese beschloß ich mir noch einmal ein paar Minuten zu geben und mir diesen „neuen“ Riegel rein zu drücken zumindest einen halben. 15min brauchte ich für die hälfte und es war irgendwie anstrengend aber auch sehr schön da zu sitzen und die Leute mit ihren Stirnlampen vorbei ziehen zu sehen. Die Temperaturen waren sehr angenehm in der Ferne sah ich immer wieder Lichtlein aufblitzen. Das Wetter hielt und ich machte mich wieder auf den Weg.

Bergab konnte ich dann auch wieder rollen lassen und so ließ ich es nochmal laufen zur Partnachklamm runter, lief sogar auf eine kleine Gruppe auf, die ließen mich überholen und hängten sich an mich dran. Das war gut für meine Seele. Unten angekommen, machte ich Platz da ich wußte daß ich bergauf nix mehr reißen konnte. Und ließ die Gruppe von dannen ziehen. Das Stück zur Partnachalm zog sich und zog sich und zog sich, es wollte nicht enden. Aber irgendwann war es geschafft und ich hörte die Stimme von Andi. Hätte fast geheult endlich dort zu sein.

Ich zog mir eine Jacke an, den schlagartig war mir eiskalt ging zum Buffet und aß ein bißchen Käse und Salami und die obligatorische Bananen, die mußten mich hoch zum Längenfelder bringen. Ich sagte ich muß mich mal kurz setzen und nahm Platz zwischen 3 Jungs die irgendwie nicht mehr so glücklich aussahen. Da kam ein Mann und meinte zu ihnen, daß der nächste Transport nach unten erst in der Früh stattfindet, sie müßten hier ausharren oder selber absteigen oder weiter gehen.

Es war Mitternacht und wir errechneten, daß ich noch 9h Zeit hatte diese 1200Hm rauf und runter zu kommen, das muß doch irgendwie zu schaffen sein. Auch wenn mein Energiepegel gerade auf Null gesunken ist. Ich weiß nicht was passiert wär, hätte der Mann gesagt in 5min ist Abfahrt nach Grainau.
Aber da das noch dauern sollte machte ich mich auf den Weg. Andi begleitete mich noch ein Stückchen. Ich schickte ihn dann runter ins Tal er zu seinem Hund zurück gehen. Der noch sehr jung ist und heute ziemlich viel alleine im Bus warten mußte.

Er gab mir noch den Tip den Berg in 3 Hälften zu teilen und dort jeweils eine kleine Pause zu machen. So schielte ich immer wieder auf meine Uhr bis ich endlich 400hm hatte und welch Glück da lag ein wunderschöner Baumstamm auf dem ich mich setzen konnte und mir wieder mal einen lecker Riegel rein schieben konnte *ööörgs* Diesmal brauchte ich schon 20min dafür und ich schwor mir das war der letzte für heute. Der Rest muß so gehen. Sind ja nur noch 800hm das ist ja schon recht übersichtlich redet ich mir ein.

Ein Schritt ein Atemzug, ein Schritt ein Atemzug, so ging es im Schneckentempo den Berg hoch und wie durch ein Wunder war tatsächlich irgendwann das Ende erreicht und ich war bei V9. Wow, dachte ich nur noch diese paar Hm zum Osterfelderkopf hoch und ich kann es tatsächlich schaffen. Zum ersten Mal keimte Hoffnung auf, daß ich es wirklich schaffen konnte. Diese Hoffnung und ein paar Kartoffeln die es an V9 gab trugen mich Schritt für Schritt und Atemzug für Atemzug hoch. Es wurde sehr nebelig und ich hatte immer das Gefühl auf dem falschen Weg zu sein, zum Glück tauchten genau im diesen Moment wieder ein Flatterband auf oder ein Pfeil oder kleiner oranger Punkt auf dem Boden und ich wußte das ich richtig war. (Vielen Dank an das Markierungsteam TOP Arbeit habt ihr geleistet!)

So schraubte ich mich Meter für Meter hoch und plötzlich stand ich vor einem Absperrband und war erst verwirrt, was das soll, wieso das hier nicht weiter geht bis ich begriff ich war oben und jetzt ging es rechts hinab. Mir wurden tatsächlich die Augen feucht, nur noch runter, das kann ich auch ohne Energie.

Nahm mir aber trotzdem erst mal vor nur zu gehen. Wußte ich ja vom letzten Jahr, daß es hier sehr viele hohe Stufen gab mit rutschigen Holzbalken. Die Knie maulten nun doch ganz ordentlich und die Koordination ist nach so vielen Stunden auf den Beinen auch nicht mehr die Beste. Aber es half nix, irgendwie mußte ich da runter nur noch da runter juhuuu juhuu das klappt, das klappt...

Meine Stirnlampe freute sich mit mir im Takt! Oh, neeeeiiiin die freut sich nicht, die macht schlapp. Schnell stehen bleiben und den Akku tauschen. Paßt weiter. Ab zu V10 noch 2 Kartoffelscheiben mit einem Schluck heißen Tee hinunter gespült, da es nun doch recht frisch wurde und weiter ging die Talfahrt.

Schnell meine Freundin angerufen, daß ich nur noch runter muß und geschätzt so bis 6:15 - 6.30 Uhr unten sein sollte, da ich lieber langsam und vorsichtig absteigen wollte. Aber kaum kam einer vorbei gesprungen am mir, hängte ich mich eine Zeitlang dran und lief mit bis die Knie wieder zu arg maulten und dann ging ich wieder ein Stückchen. Schön langsam wurde es hell und der Weg konnte auch ohne Licht wieder ganz gut gesehen werden und ich nahm nochmal Fahrt auf, laß es rollen dachte ich mir, weh tut es so oder so. Die Stimmung stieg immer höher ich wußte, das schaffe ich jetzt auf alle Fälle, da das Schild 4km!WOW nur noch mickrige 4km ich bin ja schon fast unten. Ein letztes steiles Stückchen und ich war unten und mußte nur noch ins Ziel gehen. Laufen konnte ich nicht mehr, für das war es mir hier zu flach :-)

Da kam mir auch schon der Andi samt Hund entgegen und gratulierte mir schon. Ich war jetzt schon so erleichtert und wir fingen munter zu plappern und zu erzählen an und gingen gemeinsam dem Ziel entgegen und da war es dann. Ich ging gemütlich durch warf meine Startnummer in die Luft, nahm die Medaille entgegen und fing an zu singen „So sehen Sieger aus! Schalalala so sehn Sieger aus!“

Ich konnte es nicht fassen, ich hab das Ding geschafft. 100km 5400hm Wahnsinn und das Ganze auch noch in einer recht ordentlich Zeit wie ich finde mit 22:48:37!

5
Gesamtwertung: 5 (9 Wertungen)

ZUT

Wunderbar ! Herzlichen Glückwunsch !!!
Allein diese Höhenmeter, die Länge und dann noch eine Topzeit - Wahnsinn !!!
Ich wünsche gute Erholung !

chiun

Gratulation!!

Danke für deinen tollen und ausführlichen Bericht!!

Und einen ganz dicken Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung!!!

Laufen solange es geht - gehen bis es wieder läuft :-)

Ganz herzlichen Glückwunsch!

Eins sehr schöner Bericht und ein sehr gutes Laufergebnis!!
Hammer, dass Du zum Schluss im Jägersteig noch laufen konntest!
Das ging bei mir damals beim 100er und letzte Woche beim 63er bei mir
nur noch auf den letzten zwei Flachen Km ins Ziel!
Wünsche gute Erholung und auf zu neuen Zielen! :o)

Lieben Gruß Carla-Santana
"Mancher rennt dem Glück hinterher, weil er nicht merkt, dass das Glück hinter ihm her ist, ihn aber nicht erreicht, weil er so rennt!" (Bert Hellinger)

Der Wahnsinn..

Danke fuer den tollen Bericht. Super gemacht!

Stefan

Glückwunsch!!

Ich bin auch die 100 gelaufen und mir ging es auf den letzten km ganz genau wie dir!
Ich hatte ne Gänsehaut beim Lesen!
Sind nach 23:08 rein gekommen, waren also knapp hinter dir :)
Glückwunsch zu der Leistung!!!

Ganz herzlichen Glückwunsch!

Was für ein tolles Erlebnis. Klasse Bericht bei dem man herrlich mitfiebern könnte. Habe teilweise das Atmen vergessen. Wahnsinn was doch alles so geht.

Einfach nur toll! Ich bin begeistert. Da werde ich doch nächstes Jahr mal mit dem Kleinen anfangen.

Grüße
Stefan

Ich wusste

dass du das schaffst! Und trotzdem ist es schön von deinem Erfolg zu lesen. Ich kenne nur die (damals gekürzte) 63km Strecke, und die hat mir einen gewaltigen Respekt eingeflößt. Und ich bin gestern auf den 100 flachen Kilometern gescheitert. Von daher hast du meinen vollen Respekt!!!

Ganz ganz herzlichen Glückwunsch!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Einen super Bericht hast du da ...

... geschrieben. Das geht natürlich nur mit nem super Lauf. ;-) Bin in Gedanken mit dir die Strecke mitgelaufen. Nur das Stück ab Ferchensee über Schloß Elmau kannte ich noch nicht.
Mit nem verschlossenen Magen laufen und dann auch noch so weit, dass ist schon der Hammer!
Glückwunsch!
Und erhol dich gut!
;-)
PS: Nimm dir für den nächsten Lauf einfach ein paar Pellkartoffeln mit. (Bei dem super Support mußt du auch kein Kilo davon mit dir rumschleppen. Da hätten ein, zwei im Rucksack immer gereicht.) Die transportieren sich mit Schale ganz gut und man kann sie auch im Laufen trocken futtern. Luxerös ist das dann am VP mit Salz. Apfelschorle, Nudeln, Brot, (ich glaube) auch Gels ... sind sauer vom pH-Wert; Kartoffeln (auch Tomatensuppe) sind basisch. Das rückt dir den pH-Wert wieder etwas gerade. Ein Garant ist das natürlich nicht. Mich haben die Kartoffeln als Ergänzung zu Gels die letzten großen Läufe immer ganz gut über die Strecke gebracht. Wichtig ist auch rechtzeitig zu essen. Wenn der Magen einmal dicht ist, wird es immer schwer. Da war dein Hinsetzen und in aller Ruhe Versuchen zu essen schon das Richtige.
Ein Schalk hat ein neues Ziel - Das Doppel 2017: UTMB+TdG
Training für das Doppel 2017 - UTMB+TdG

und auch hier:

meinen allergrößten Respekt vor so einer Ultra-Leistung!
Toll geschrieben - sehr toll gefinisht! Riesen Glückwunsch!!!

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Vielen Dank für die Glückwünsche

Vielen Dank für die Glückwünsche und es freut mich, dass euch mein Bericht gefallen hat.

@ Carla-Santana: runter geht es doch dann ganz leicht, ein Bein heben nach Vorne lehnen und schon läuft das :-) Mir ist es ein Rätsel wie man unten das "flache" Stück laufen kann dafür hatte ich absolut keine Energie mehr :-)

@ Kikilota, da sind wir uns bestimmt öfter mal über den Weg gelaufen, gegangen :-)
Gratuliere ebenfalls zu dem tollen Ergebnis!

@ Forrest120: Unbedingt anfangen. Das macht so viel Spaß auch wenn es zwischen durch immer wieder mal hart ist. Aber das Erlebnis an sich bleibt und zum Glück erinnert man sich später nur noch an die schönen Sachen und nur ein klitzeklein wenig an die super anstrengenden Situationen. Wobei einem die am stolzesten machen, wenn man sich durch gebissen hat :-)

@ Strider: Da wusstest du mehr als ich :-) und ich denke du hast den allergrößten Respekt hier von allen Jogmappern. Bei deinem Pensum und deinen vielen super erfolgreichen Wettkämpfen, das gibt uns hier allen immer wieder Kraft und Mut Dinge zu versuchen und das bei so vielen Wettkämpfen mal einer daneben geht, ich denke du bist mental stark genug das weg zu stecken :-)

@ Schalk: Das mit der Verpflegung muss ich wohl noch lerne, die Idee ein paar Kartoffeln mit zu nehmen ist super. Dumm von mir, das ich überhaupt nicht auf so was vorbereitet war. Dabei kenne ich ja das Magenproblem, das mir öfter mal nach einem Halben oder Marathon übel ist. Naja man lernt nie aus :-)

Grüßle Rainbowdreamer

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