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Hallo,
auch dieses Jahr bin ich im Januar mit der Winterlaufserie in Duisburg gestartet. Das ist ein prima organisierter Lauf, nicht zu weit weg von mir, ich fühle mich wohl da. Die Strecke ist fast flach, das einzige was problematisch sein kann ist das Wetter.
Dieses Jahr hat es der Wettergott gut gemeint.
Allerdings hatte ich - krankheitsbedingt - kaum trainiert und startete mit wenig Ansprüchen in den 10-km-Lauf.
Immer wieder habe ich mir vor Augen gehalten das "Ankommen" das Ziel sei.
Um so erfreuter war es für mich, dass ich in einer persönlichen Bestzeit ins Ziel gelaufen bin: 53 Minuten, das war 4 Minuten schneller als noch im Jahr davor.
Im März - relativ spät - erfolgte der 15-km-Lauf. Ich konnte das Training etwas verlängern, mehr Läufe einbauen. Intervalltraining ist nicht so ganz meines, ich liebe es aber (mitlerweile) mir im Wald und Bergauf die nötige Fitness zu verschaffen. Ich war ganz zuversichtlich gut ins Ziel zu kommen, das war auch so: Eine Stunde und 20 Minuten - also fünf Minuten schneller als im Jahr zuvor. Fast hatte ich meine Pace vom Januar über die längere Strecke halten können - ich war ziemlich stolz auf mich.
Ende März kam dann der Halbmarathon. Hier hoffte ich meine Zeit vom Herbst (Phönix Halbmarathon) nochmals halten zu können. Dort hatte ich erstmals eine Zeit unter zwei Stunden geschafft - das hatte ich aber nur einem netten Laufkollegen zu verdanken der mich permanent gebremst hatte. Ich neige in der Regel dazu einfach viel zu schnell zu starten und am Ende böse einzubrechen. Nur zu gut erinnerte ich mich an den Lauf 2016, wo ich beim Halbmarathon von anderen Läufern gefragt wurde ob es mir gut gehe oder ob man mir womöglich Hilfe holen solle - ich habe wirklich zum Gottt erbarmen vor mir hin gestöhnt und dachte immer ich könnte auf keinen Fall weiter laufen.
Ich war deshalb sehr froh, dass ich die Zeit vom Herbst noch um eine Minute unterbieten konnte - und das obwohl ich die Winterlaufserie nicht sehr gut vorbereite, soll heißen ich möchte einfach die Laufserie nutzen um wieder gut in die Laufsaison zu starten. Mit einer Pace von 5:29 war ich sehr zufrieden. Zumal ich mich deutlich besser auf der Strecke fühlte. Leider bekam ich bei den letzten drei Laufkilometern üble Seitenstiche, hier wäre sonst womöglich noch etwas mehr drin gewesen. Für mich positiv: Ich war in der Lage eine gleichmässige Pace über die gesamte Strecke zu halten.

Am 21. Mai wollte ich dann testen, ob ich diese Geschwindigkeit auch beim Vivawest halten könnte. Die Strecke ist deutlich schwieriger, 2016 hatte ich mich enorm über die hügelige Landschaft bei Temperaturen jenseits der 20 Grad gequält.

Dieses Mal wollte ich schlauer sein und zwang mich geradezu dazu den ersten Kilometer nicht wieder in einer Pace von 5:15 sondern deutlich langsamer zu laufen. Die Rechnung ging auf: Der erste Kilometer lief in 6:00, die anderen spulte ich geradezu vorbildlich ab. Sogar unterhalten habe ich mich auf der Strecke. Das gelingt mir normalerweise nicht. Beim letzten Getränkestop merkte ich dass die Kraft ein wenig nachließ. Hier half es mir die angebotene Cola zu trinken.

Mit einer Zeit von 1:54 habe ich meine Zeit vom letzten Jahr deutlich unterboten (2:07).

Anscheinend mache ich einiges in meinem Training richtig.

Wenn ich an den Lauf denke kriege ich das Grinsen noch nicht ganz aus meinem Gesicht heraus.

Ich bin gespannt wie das Läuferjahr weiter geht.

Geplant sind noch drei HM... und einige 10er

cmag16

5
Gesamtwertung: 5 (2 Wertungen)

EINIGES richtig?

Klingt nach ALLES richtig gemacht ;-))

Das sind ja super Steigerungen. Aber vor allem jetzt gleichmäßig laufen zu können - das Gefühl ist doch unbezahlbar! Herzlichen Glückwunsch von mir!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Hmm, nur im Training ...

... alles richtig gemacht? Liest sich nicht so.
Ich würd sagen beim Lauf auch. Langsam genug (für die eigene aktuelle Fitness) los ist doch immer wieder der Schlüssel.
Glückwunsch dazu!
;-)

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