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Liebe Forengemeinde,

ich hatte gestern die Möglichkeit am Cooper-Test der Leistungssportgruppe (Tischtennis) meiner Tochter, in der ich als Sparringspartner diene, teilzunehmen.
Der Test fand auf einer 400m Tartanbahn bei guten äußeren Bedingungen (19:40 Uhr, 18°C, kein Regen, nahezu windstill) statt, so dass dieser wiederholbar scheint.
Es wurde vom Trainer der Sportgruppe bereits angekündigt den Test nach den Pfingstferien und nach der Sommerpause zu wiederholen. Das würde ich natürlich gern nutzen, um meine Trainingsfortschritte bewerten zu können. Leider wird der Cooper-Test an sich sehr differnziert beurteilt. Während er z.B. Grundlage fürs Sportabi in diversen Bundesländern ist, verwenden andere Sportverbände (Fußball, Handball, etc.) scheinbar neuere und speziefischere, auf die Sportart abgestimmt Tests. (Wikipedia-Wissen ;))

Nun stelle ich mir die Frage, ob ich das Ergebnis als Grundlage und als fortzuführende Bewertung für meinen Neuanfang des Lauftraining nehmen kann?

Zudem wäre interessant, wenn ein erfahrener Läufer meine Ergebnisse bewerten und ein paar Tips fürs kommende Training hier lassen könnte!

Meine Leistung sah folgender Maßen aus:

Runde, Durchgangszeit (rückwärts laufend), Rundenzeit
1 (400m), 10:06, 1:54
2 (800m), 8:19, 1:47
3 (1200m), 6:30, 1,49
4 (1600m), 4:38, 1:52
5 (2000m), 2:50, 1:48
6 (2400m), 1:00, 1:50
Nach 12 Minuten standen dann ca. 2620m zu Buche.

Die letzte Minute war für mich echt hart und gefühlt ist das Tempo eingebrochen. Ich wartete eigendlich nur sehnlichst den Schlusspfiff und konnte nichts mehr zusetzen (kein Endspurt möglich).

Also, wer traut sich ...

aNGUS SchuAn.

Köder geschnappt ;-)

Ich gebe die Herausforderung einfach weiter und verweise auf den guten alten Herbert Steffny:

Für einen Mann zwischen 20 und 40 Jahren sind 2620m knapp "gut".... Für ein "sehr gut" müsste ein Mann zwischen 20 und 40 Jahren 2900m laufen. (Quelle: Tabelle Cooper Test; Großes Laufbauch S. 117).

Der Test "eignet sich nicht für vollkommen Ungeübte", also setzt er schon eine gewisse Fitness voraus. Die hast du also. Das weiß du aber auch so, oder? Der Testverlauf zeigt, wie du ja schon geschrieben hast, aber auch gewisse Schwächen in der Tempoausdauer. Noch konntest du die Pace halten, sehr viel mehr wäre nicht drin gewesen, so scheint es. Das deckt sich doch mit deiner Trainingspause, dem erst kürzlich wieder erfolgten Wiedereinstieg und der (bisherigen) Beschränkung auf kürzere Läufe. Also alles gut, meine ich.

Sind die Zwischenzeiten "offiziell" gestoppt oder stammen sie von deiner GPS Uhr? Meine spinnt nämlich auf dem Sportplatz gerne mal, da differiert schon mal die Pace, was aber am GPS lag und nicht an meinem Tempo. Aber deine Rundenzeiten zeigen doch Konstanz! Selbst beim "gefühlten" Einbruch am Ende bist du nicht langsamer geworden.

Dass andere Sportverbände inzwischen andere Tests verwenden liegt auch daran, dass sie andere Zielsetzungen haben. Ein Fußballer braucht Kondition, aber keine Langstreckenausdauer, sondern Sprintfähigkeiten. Die zeigt der Coopertest nicht. Ich kenne den Einsatz des Coopertests von Schwimmern, die hier durchweg sehr gute Ergebnisse erzielen (kein Wunder: wer 3km schwimmen kann, kann sie auch laufen), und als Einstellungstest z.B. für Polizisten.

Also zeigt der Test doch, dass du gut und erfolgreich wiedereingestiegen bist. Es fehlt (noch) das Tempo bzw. die Tempohärte und für die längeren Distanzen die Ausdauer. Beides lässt sich wieder trainieren: dreimal laufen pro Woche, einmal länger und langsamer, zweimal kürzer, dafür einer ruhig mal flott oder Intervalle. Das wird.

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Hallo Angus, das schwierige

Hallo Angus,

das schwierige an diesem Test ist es sich die Strecke so einzuteilen, dass man am Anfang nicht zu schnell losläuft und auf den letzten Runden dann den Einbruch hat und auch nicht zu langsam, weil man im Schlussspurt die verlorene Zeit nicht mehr aufholen kann. Gerade im Schulsport, wenn die Kinder diesen Test nur ein oder zweimal für die Note machen, ist es für viele schwierig da die richtige Einschätzung der Leistung zu haben.
Du bist ziemlich konstante Rundenzeiten gelaufen und konntest am Ende nicht mehr spurten, so dass ich sagen würde, dass der Test für dich gut gelaufen ist. Je nach Altersklasse gibt es unterschiedliche Entfernungen, die für gute, sehr gute oder eher durchschnittliche Leistung sprechen. Das hast du sicher selbst schon angesehen.
Wenn du die ganze Zeit so schnell gelaufen wärst wie bei der schnellsten Runde, hättest du 70 m mehr gehabt. Bei der Pace wären es 8s/km weniger. Wenn man schon am Limit läuft, ist das schon schwierig. Mit gezieltem Training für die Strecke ist da sicher noch was drin.
Ich mache jedes Jahr Sportabzeichen. Die 3000 m - Strecke ist da ja ähnlich. Auch wenn ich die geforderte Leistung locker schaffe, versuche ich seit Jahren meine Zeit immer wieder zu verbessern. 12 min wäre da so mein Ziel. Mit dem Abstand von etwas über einer Minute wird es wohl noch ein paar Jahre dauern.

Viel Erfolg wünscht
DocNordholz

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