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... so könnte das Abenteuer auf das ich mich eingelassen habe auch heißen. Am Samstag war es soweit, nach nur 4 Wochen und 11 Läufen Vorbereitung in 2017 wollte ich unsere Stadt bei einem Staffellauf vertreten!

Mein Schwiegervater, dem ich auch an dieser Stelle danke, brachte mich zum Wechselpunkt nach Schnelldorf. Von dort durfte ich 6,6km mit leichtem Anstieg nach Gailroth laufen. Das Wetter war wunderbar, 15°C und Sonnenschein, besser kann man sich Laufwetter nicht wünschen. Beim Einlaufen kam auch schon sehr bald der Teamkapitän mit seinem kleinen Flitzer gefahren und informierte mich, dass die 3 Vorläufer gut vorgelegt hatten und wir bereits 3 Minuten vor dem Zeitplan waren. Schneller als ich dachte stand ich also an der Wechsellinie und wurde durch unsere erste Frau ins Rennen geschickt.

Direkt hinter ihr folgten auch schon 2 weitere Läufer, die wiederum ihre Ablösungen abschlugen. Es dauerte nicht lange, dann waren sie auch schon vor mir. Ich grübelte nur kurz, ob ich versuchen sollte dran zu bleiben, entschied mich aber dafür mein eigenes Tempo zu laufen, vielleicht komme ich ja später wieder ran.

Es lief sich gar nicht so schlecht und ich war guter Hoffnung, dass ich mein Ziel, zwischen 5:00 und 5:30 min/km am Ende zu stehen, erreichen könnte. Dann hörte ich erneut Schritte hinter mir aufkommen. Seid ihr schon einmal mit 120km auf der Autobahn gefahren und wurdet dann von einem größeren Schlitten mit 2x0 überholt? Genau so fühlte sich der dritte Überholvorgang an. Nicht lange und der Große holte auch die in einigem Abstand vor mir Laufenden ein und zog von dannen.

Der Rest ist schnell erzählt. Weitere Überholmanöver musste ich nicht hinnehmen und obwohl ich immer auf Sicht mitlaufen konnte, holte ich die vor mir Laufenden nicht mehr ein. Die Strecke war sehr schön. Bauernhöfe, Felder, Wälder, Wiesen, ... alles nach meinem Geschmack. Die zwei Steigungen, die gefühlt etwas schwieriger als leicht waren, zehrten doch sehr an meinem Atem und die sehr kurze Vorbereitungszeit machte sich bemerkbar.

Einen Handschlag später und ich war er- weil abgelöst. Nun konnte ich mich dem Hecheln und Husten widmen. Eine kurze Entschuldigung beim Captain, der mir bereits an einer Zwischenstation für die letzten 2km Mut zugesprochen hatte, und einige aufmunternde Worte später, dass es gute, erfahrene Läufer gewesen waren, die mich hatten stehen lassen, und ich war wieder halbwegs bei Kräften und dank dem Schwiegervater auf dem Weg nach Hause zum Mittagessen.

Um 16:30 kam dann die Siegerehrung für alle Teams im Festzelt des Zielortes. Meine beiden Töchter begleiteten mich und was soll ich sagen wir haben für 62,5km insgesamt nur 4h 40min und ein paar Zerquetschte benötigt.
In der Endabrechnung bedeutete dies Gesamtplatz 7 von 25 Teams und da wir mit einer gemischten Mannschaft unterwegs waren (mind. 2 Frauen auf 10 Etappen) folgte noch die Überraschung des Tages: der Treppchenplatz 3!!!

Dann war ich geplättet und auch ein wenig stolz. Und im nächsten Jahr ...

... ja im nächsten Jahr werde ich besser vorbereitet sein! Das will ich hier mal versprechen.

Gruß aNGUS SchuAn.

PS: Einen kleinen Wermutstropfen musste ich jedoch noch verkraften. Bei der Zeitmessung wurden scheinbar ein paar Daten vertauscht, so dass ich meine Zeit leider nicht kenne. In 22:23 - die Zeit, die in der Siegerliste hinter meinem Namen geführt wird - bin ich die 6,6km ganz sicher nicht gelaufen! Der Läufer, der direkt am Anfang hinter mir war und am Ende nicht ewig weit vor mir, hat eine 32:00 zu Buche stehen. Ich denke also, dass ich ca. 35 Minuten für die 6,6km benötigt habe und das hieße auch mein Zeitziel wäre erreicht! Ich bin jetzt einfach mal so dreist und erkläre die Mission für erfolgreich abgeschlossen.

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Dreist?

Wieso dreist? Ziel war erfolgreich anzukommen und das hast du prima geschafft und deine Zielzeit offenbar auch erreicht. Und du hast dazu beigetragen, dass dein Team aufs Podium gekommen ist.

Also ich finde, das sind ganz viele geschaffte Ziele ;-))) Ich gratuliere ganz herzlich!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

selbst Zeit mitstoppen

Hallo aNGUS SchuAn
zur Sicherheit stoppe ich bei Lauf über Start- und Ziellinie immer selbst mit, auch um unterwegs eine Orientierung zu haben. So habe ich auch immer in etwa die Netto-Zeit, denn bei manchen Läufen wird nur die Bruttozeit gestoppt.

Grüße
waldboden.

Hast doch alles richtig gemacht! ...

... Bei Staffeln kannst du nur dein eigenes Dembo gehen. Alles andere kann selbst auf 6,6km bitter enden. Und das sollte auch das Ziel für nächstes Jahr sein. Stell dir vor die anderen Teams haben zufällig ausgerechnet auf deinem Stück ihre jeweils besten Flitzer eingesetzt. Dann siehst du dan normal keinen Stich - und prinzipiell könntet ihr trotzdem die Staffel noch gewinnen.
Eigenes, realistisches Ziel setzen und das dann durchziehen und kaputt im Ziel ankommen - das ist Staffel. Und wenn es dann zum dritten Platz bei den Mixed-Teams reichte - hey, perfekt!
Gratuliere!
;-)
Ein Schalk hat ein neues Ziel - Das Doppel 2017: UTMB+TdG
Training für das Doppel 2017 - UTMB+TdG

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