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Nach dem DNF letztes Jahr beim Jungfraumarathon, war dann erstmal ein paar Monate der Ofen aus. Bis in den Januar waren alle Monate so bei 60-80 Monatskilometern, ich fühlte mich mehr und mehr unfit - wollte aber unbedingt wieder am Rennsteig Supermarathon teilnehmen.

Pünktlich 10 Wochen vorher habe ich den Mustertrainingsplan von Andreas Butz (Laufcampus) herausgeholt, und wider Erwarten ging das Training ohne Schmerzen über die Bühne. Diesmal reichte es sogar zu 286 km im April und zwei schönen 35 km Läufen.

Am Samstag stand ich wohlgemut am Marktplatz in Eisenach. Der "Schneewalzer" fiel ein bischen schwach aus, Start - und ab ging's in den Wald.. Tolles, trockenes, kühles Wetter nach dem Starkregen vom Vortrag. Ein paar Pfützen, dafür aber kaum Staub und Steinchen. Es rollte einfach wunderbar. Steter Wechsel von Laufen und Gehen. Alles immer schön im Herzbereich 2 und 3, bei einem schönen Flow. Den Abstieg vom Inselsberg konnte ich immer noch nicht laufen, dann Schleim, es rollt, Ebertswiese, der Sperrhügel, .. schön!
Bald ging es auf Schmücke zu, Beine und Füsse waren ok, und ich konnte die letzten km noch einmal ein bischen Gas geben..

Glücklich kam ich nach 9h 35min in Schmiedefeld an, fast eine Stunde schneller als im Jahr zuvor. Hätte ich nicht komplett sinnfrei den Rucksack mitgeschleppt mit 1 Liter Wasser und gefühlt 10 Energiegels - von denen ich nichts genommen hatte, wär's wohl noch ein bischen leichter gegangen. Aber auch so war es für mich ein herrlicher Lauf!

Danke liebe Jogmapper fürs motivierende Blogeinträge schreiben.

- Stefan

Unvergessen der Spruch einer Mitläuferin beim Laufen: "Hoffentlich kommt da vorne wieder ein Berg.."

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Gesamtwertung: 4.8 (6 Wertungen)

Herzlichen Glückwunsch,

das ist doch eine schöne Zeit. 9:35 h. Tolle Leistung, die ich mir auch gewünscht hätte. Und dann noch 1 Stunde schneller. Das macht Hoffnung. Es geht doch immer weiter.

Dir weiterhin viel Erfolg und hast mir gezeigt, dass ich wohl noch ein paar Jahre die Finger vom "Jungfrau" lassen soll. Eigentlich schade, aber das wird wohl im Moment bei mir nichts.

Viel Gesundheit und genügend Motivation.

Grüße
Stefan

Ein kurzer Bericht

über einen langen Lauf. Und was für eine Steigerung, Wahnsinn! Klingt fast nach einem Spaziergang ;-))

Glückwunsch!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Jungfrau

für den solltest du tatsächlich das Gehen üben, allerdings wirst du da nicht schnell gehen können! Eigentlich muss man die ersten 20 bis 25 km zügig laufen, denn ab da werden eh wegen den Anstiege und der Läufermassen Gehpausen notwendig sein. Wenn ein HM in 2h machbar ist, sehe ich kein Problem mit dem Jsungfraumarathon?

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Hört sich total einfach an

Pause machen, 10 Wochen Training - und ne Stunde schneller als mit viel Training. Wow!!!

Jungfrau hört sich für mich eher nach "lass die Finger davon" an.

Ich glaub ja langsam..

.. das Ultralaufen und Marathon für mich komplett unterschiedliche Welten sind.

Marathon ist viel schneller, ständig schaue ich auf die Uhr, überpace dann irgendwann, ab ins Laktat und bin dann nach ziemlich genau einer Stunde von Krämpfen geplagt.

Ultralaufen ist für mich viel eher Zeit für mich selbst haben, in mich hineinhören, viel Abwechslung, (viel mehr) gutes Essen, nette Gespräche unterwegs und keiner schaut auf die Minuten. (Ok, also nicht da hinten wo ich laufe..)
@Stefan, ich glaube den Rennsteig läuft jeder für sich - und es ist einfach wichtig ihn *oft* laufen zu können.. Mit kaputten Knien/Achilles/etc droht sonst in der M70 der Rollator.. :-)

Beim Jungfrau-Marathon war ich einfach schlecht vorbereitet (Sommerferien mit den Kindern), zu schnell gestartet, hatte dann auch die ersten 21km viel "flacher" im Kopf und bin dann bei Lauterbrunnen schlimm gescheitert. - Wenn ich den nochmals laufe muss ich den sauber vorbereiten, brauche Support von der Familie und der reicht momentan gerade so für die 10 Wochen Rennsteigvorbereitung.

Wahrscheinlich sollte ich auch die Finger von zu viel Energie-Gels und Wasser lassen, beim letzten 35km Lauf ging das nämlich prima komplett ohne. - Die Kompressionsstrümpfe
(Sleeves) sind jetzt auch nicht mehr dabei, da ich bei meinem ersten Rennsteiglauf am Knöchel gruselige Hautausbuchtungen bekam.

Jetzt kommen erstmal ein paar kleine Bergläufe im Juni rundum Basel: Gempen und Chrischona. (Den Hochblauenlauf gibt es ja leider nicht mehr.)
Dann im Herbst vielleicht ein Marathon, oder ein schöner Herbst-Trailrun (Transviamala?)
Mit Glück (ohne Grippe) hoffentlich Rodgau, und dann vielleicht wieder Schmiedefeld.. :-)

Aber mein Hauptziel ist wirklich, dass nichts an den Sehnen etc kaputt geht.
In der M70 scheint's ja dann Harems zu geben...

Viele Grüsse

Stefan

Du warst schon mal da ...

... und hast trotzdem Riegel und 1 (in Worten einen) Liter Wasser mit dir rumgeschleppt? Puh. Wie kommt man auf so was?
Das ist ke Vollverpflegungsveranstaltung! Ok, ich hatte bei einigen Läufen dort auch Gels bei. Aber da habe ich auch an keinem VP länger als 5s gestanden - sofern ich überhaupt stand. ;-))
Glückwunsch zu dem Lauf! Schön, dass du das entspannte Ultralaufen begriffen hast. Das hilft auch vom Grenzadler noch gut (!) nach Schmiedefeld zu kommen. ;-)
PS: "... Und im nächsten Jahr, didudidu, sind wir alle wieder da..." Party im Festzelt hast du mitgenommen? Ein muß!
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