Benutzerbild von Forrest120

Tja war der Rennsteig Supermarathon für mich eine Erfolgsgeschichte.Vorab, ich habe gefinisht, aber habe am Ende doch mit der Uhr gehadert.

Gestern noch dachte ich, dass ich den Rennsteig Supermarathon völlig unterschätzt habe und mich überschätzt.Klar bin ich jetzt ein Supermarathon Finisher, aber so richtig glücklich bin ich nicht. Schon bescheuert dieses Gefühl.War dann wohl neben dem unbedingten Finishen eine weitere unterschwellige Erwartungshaltung da.

Eigentlich hatte ich den größten Respekt und war seit langem einmal wieder doch recht aufgeregt. Klar bisher hatte ich nur 51,00 km in 6,00 Stunden auf der Uhr. Von den Höhenmetern ganz zu schweigen. Seit etlichen Monaten laufe ich nun in einem deutlich gemäßigten Tempo durch die Gegend. Einige Marathon gelaufen. Bis auf mein Sprunggelenk und hin und wieder Hüfte eigentlich auch keine gravierenden Probleme. Meine Strategie war in etwa 10 Stunden anzukommen und sämtliche Steigungen zu gehen. Ein letzter Test vor dem Lauf zeigte, dass mein Fuß auch aufgrund der Geheinlagen funktionieren sollte.

So stand ich da ein wenig aufgeregt am Samstag Morgen in Eisenach am Start. Kein Gefühl der Angst hinsichtlich der langen Strecke. Hatte mir den Lauf Etappenweise eingeteilt und war in Gedanken auch Etappenweise unterwegs. Erste Etappe der Gr. Inselberg. Hatte mir so eine Zeit von 3:30 Std. vorgenommen. Bei einer Zeit von 10 Stunden schien dies ein guter Plan zu sein.

Als unerfahrener Trailläufer hatte ich allerdings bei der Sockenwahl schon ein mal einen Fehler begangen. Ich hatte Short Socks angezogen, sodass ich relativ schnell durch den aufspritzenden Dreck, der sich in meinen Socken gesammelt hatte, sowohl links als auch rechts zwei 2-Euro große Blasen hatte.Natürlich kein Blasenpflaster an Board. Sollte das jetzt ein Lehrpfad für mich werden. Also weiter. Trotz der Blasen keine nennenswerten Schmerzen. Seltsam, aber ok. Schließlich hatte ich bei 3:38 Std. den Gr. Inselberg erreicht. Zwar etwas langsamer als geplant, aber immer noch ok.Hier habe ich dann mal die Schuhe ausgezogen, Fuß ein wenig gereinigt und dann ging es auch tatsächlich bis in´s Ziel ohne Blasenprobleme. Auch mein Fuß meldete sich nicht. Also bis hierhin körperlich alles in Ordnung.

In einem Laufbericht hatte ich gelesen, dass am Gr. Inselberg der Löwenanteil schon mal geschafft ist.Klingt ja ganz gut, aber sind schon noch ein paar Meter.

Also nächstes Ziel ansteuern: "Ebertwiese" Halbzeit.5:29 Std.Schon da war ich hinsichtlich der angestrebten 10 Stunden weniger optimistisch.Das wird wohl nix mehr.Naja, dann eben 11 Stunden.

Tatsächlich ist es ja so, dass es rd. 1800 HM Aufstieg und 1300 HM Abstieg gibt. Mir ist es allerdings so erschienen als würde es nur bergauf gehen. Und jetzt kommt dann so langsam mein großes Handicap zu tragen. Ich kann nicht schnell gehen.Tatsächlich schaffe ich es auf Dauer nicht über 6 km/Stunde im Gehmodus.Immer wieder versuche ich gehender Weise die Pace bei 9:00 min/km zu halten. Kann ich nicht.Bergauflaufen trau ich mich nicht,denn es sind ja noch etliche Kilometer.
Also weiter Richtung Grenzadler. Von der Ebertwiese zum Grenzadler sind es 17 Kilometer und ich habe mir dafür fast 3 Stunden Zeit genommen. Meine Güte.Ankunft Grenzadler nach 8:23 Std. Wenn man bedenkt, dass ich auf diesem Abschnitt auch noch einige Abschnitte gelaufen bin, dann muss ich beim Gehen tatsächlich in den "Schnarchmodus" gefallen sein.Gut noch nie war ich solange unterwegs und die Gedanken schwelgen, aber man muss ja dann nicht die Bewegung einstellen.
Am Grenzadler dann noch 19,5 km -neue Streckenlänge 73,5 km-. Auch hier war meine Information, dass es nur noch zum Großen Beerberg hoch geht und dann "gechillt" bergab Richtung Schmiedefeld geht. Ich bin ja mittlerweile der Meinung, dass Schmiedefeld höher liegt. ;--)) Um die 11 Stunden zu schaffen,hatte ich also jetzt noch rd. 2:40 Std. Häufig heißt es ja, dass man am Ende es laufen lassen kann. Die Strecke mit dem laufen lassen hatte ich dann wohl verpasst. Im Hinblick auf meinen letzten Streckenabschnitt, den ich ja mit einer Geschwindigkeit -nix mehr Pace- von ca. 5,5 km pro Stunde absolviert hatte, kam ein neuer Aspekt in meine Überlegungen. Du wirst doch nicht den Zielschluß verpassen. Wenn ich jetzt für die letzten 19,5 Kilometer im Schnarchtempo knapp 4 Stunden brauche bin ich raus.Also muss dann doch eine leichte Endbeschleunigung her. Den Gedanken noch nicht zu Ende gedacht,ging es auch schon wieder bergauf.Im Folgenden ein leichter Bergababschnitt, der sich schön laufen ließ bis es dann wieder bergauf zum Gr. Beerberg, dem höchsten Punkt, ging.Ein Ordner meinte nur noch 2 Kilometer bergauf und dann nur bergab bis Schmiedefeld. Ja klar. Aber egal. Weiter nach Schmücke und dann Richtung Ziel. Und wieder das Phänomen, dass meine Uhr schon im Ziel war und ich noch 1,5 Kilometer zu laufen hatte. Man waren die lang. Und schließlich hatte ich nach 11:39:04 den Lotto Thüringen Supermarathon gefinisht. Tatsächlich war das jetzt nicht so die riesengroße Endbeschleunigung, aber hatte ja auch noch Zeit.:-)

So und jetzt? Fuß hat gehalten, Blasen waren da, aber haben mich nicht behindert, Hände waren geschwollen, merkte ich aber erst kurz vorm Ziel, ist aber wieder erledigt, Rücken hatte sich auch nur kurz vor dem Ziel gemeldet,dann mal ganz heftig als ich später aus dem Auto ausstieg, aber ansonsten keine bleibenden Blessuren.

Komisch war aber mein Gefühl. So richtig Stolz war ich nicht auf mich.Eigentlich war ich angereist um den Supermarathon zu finishen, was ich ja auch gemacht habe,aber ich denke, dass ich im Unterbewußtsein mit meiner Zeit hadere.

Ist schon bescheuert, dass man eine Leistung erbringt, die nicht viele Menschen schaffen und sucht dann den Krümel im Käse um möglicherweise die eigene Leistung zu schmälern.Eigentlich wollte ich ja dieses Jahr gerade deswegen ein paar Ultras laufen um die Zeitkomponente aus dem Kopf zu bekommen. Und jetzt war sie wohl trotzdem da. Muß ich noch mal drüber nachdenken.

Interessant war, das wenn ich Freunden und Bekannten erzähle, dass ich 73,5 km in 11:40 Std. gelaufen bin, gesagt wurde,"Wie kann man denn nur 11 Stunden laufen". Keine Bemerkung darüber, dass man das aber auch in 8 Stunden erledigen kann. Erzähle ich, dass ich einen Marathon in 4:10Std. gelaufen bin, hört man schon eher, dass man das aber auch in guten 2 Stunden erledigen kann. Hat auch was.

Abschließend ist der Rennsteiglauf ein schöner Landschaftslauf mit einer Top-Betreuung. Bei einem Marathon würde ich allerdings nicht auf die Idee kommen mir eine "Fettbemme" oder eine Wiener am Verpflegungspunkt zu nehmen.

Und als I-Tüpfelchen kam dann schließlich auch noch hinzu, dass ich auch noch feststellen mußte, dass ich deutlich zugenommen hatte. Bei einem Durchschnittspuls von 115 hat mein Körper wohl nichts mehr verbraucht.

Jetzt mach ich erst mal eine längere Pause und werde mich dann im August in Helsinki wieder dem Marathon widmen. Bis dahin kann ich dann ja auch wieder am Tempo arbeiten.

Euch erst mal einen schönen Sommer und bleibt gesund.

Grüße
Stefan

4.714285
Gesamtwertung: 4.7 (7 Wertungen)

Ausnahmsweise

sind die Freunde und Bekannte mal vernünftiger als du ;-)))

Also erstmal: Ganz herzlichen Glückwunsch! Du hast den Rennsteig bezwungen, und das - wenn ich richtig lese - ohne größere Einbrüche, Blasen, Verletzungen oder sonst was. Ok, der Stolz ist geknickt. Warum eigentlich? Wahrscheinlich schätzt du es selbst richtig ein: Du hast mehr gewollt, auch wenn du es dir nicht so ganz zugestanden hast. Das passiert, ich spreche da aus guter Erfahrung ,-))))

Schneller gehen wäre ein Option. Bergauflaufen mal trauen, eine andere. Ich laufe immer so lange bergan, bis ich mit Gehen auch nicht viel langsamer wäre, dann ist es eine tatsächlich vernünftiger Kräfte zu sparen und zu gehen. Aber tröste dich: beim nächsten Ultra machst du alte Fehler nicht mehr, aber dafür neue ;-)))

Du bist noch nie so lange unterwegs gewesen und du hast es geschafft. Das ist super! Der Rest kommt: sowohl die Geschwindigkeit als auch der Stolz auf das Erreichte!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Tolle Leistung

Gratuliere. Des wichtigste ist beim ersten mal das Ankommen. Viel Spass dann in Helsinki. Ich nusste meinen Frühjahrslauf in Hallstatt wegen einer Verkühlung leider ausfallen lassen und konzentriere mich jezt auf den Wachau-Marathon. Wir sehn und hören uns.

LG

Jan

Danke schön, du hast so recht!

Ich ärgere mich nur über mich selber. Statt mit dem Erreichten zufrieden zu sein, muss ich noch einen draufsetzen. Als ich vor weniger als drei Jahren mit dem Laufen wieder angefangen hatte, wollte ich einfach nur Freude haben. Tatsächlich hat sich aber wieder ein Perfektionsdrang eingeschlichen, der überhaupt nicht zu bewältigen ist. Muss er auch gar nicht. Das muss ich aber erst mal wieder kapieren.

Mit etwas Distanz sieht auch alles etwas anders aus. Klar habe ich mehr gewollt, als ich leisten konnte oder bereit war zu leisten. Warum weiß ich überhaupt nicht. Jedem anderen würde ich erzählen, dass man das für sich selber macht, nur ich selber ziehe Vergleiche.
Schon sonderbar. Eigentlich möchte ich nur ein wenig oder auch etwas mehr laufen, dabei schöne Erlebnisse haben, tolle Orte sehen und nebenbei das ein oder andere Erfolgserlebnis haben. Und dieses Erfolgserlebnis muss ich wohl noch einmal neu und realistisch definieren. Am Ende kann es ja nicht sein, dass ein Finish eines mehr als 70 Kilometerlaufes zur Enttäuschung wird. Schließlich bin ich ja auch gesund geblieben, was ja die Hauptsache sein sollte.

Insofern noch einmal Danke für den Glückwunsch und den ein oder anderen Denkanstoß.

Gruß
Stefan

Gratuliere!

Wie kann man nur 11 Stunden laufen - die Frage ist berechtigt :-)
Dein Blog liest sich ein bisschen so, als ob Du wirklich ein Wenig blauäugig bzgl. der Beschaffenheit der Strecke rangegangen bist.
6 km/h Gehen... das schaffste nicht im Mittelgebirge. Zumindest nicht, ohne das zu trainieren. Aber das hast Du ja nun selbst gemerkt.
Ich kann Deine Enttäuschung aber schon ein bisschen nachvollziehen. Andererseits: jetzt hast Du eine PB auf 73 km, die Du irgendwann mal unterbieten kannst. Mit Gamaschen und Blasenpflaster. Und einer anderen Erwartungshaltung. Dann klappts sicher auch mit dem Drüber-Freuen-Können!
Grüße von der Kurzstrecke, WWConny

Schade,

dass du deinen Frühjahrslauf ausfallen lassen musstest. Hatte schon gedacht, dass der Wolfgangseelauf jetzt ist, aber der ist dann ja wohl doch im Oktober. Ich freue mich mit dir den Wachau-Marathon zu laufen. Das sind ja gerade die schönen Erlebnisse, die ich meine. Und das sollte auch im Vordergrund stehen. Manchmal muss ich da wohl erinnert werden.

Gut für den Wachau-Marathon dann wieder mit Zielsetzung. Realistisch?! ;--))

Grüße
Stefan

Der Perfektionsdrang

oder auch Überehrgeiz kann eben auch mal nach hinten losgehen. Mental vor allem. Meine Frau muss mi a manchmal bremsen. Und i denk mir dann Recht hats. Was nützt es mit einer (wenn auch abklingenden)Verkühlung an HM zu laufen. Sind ja net mehr die jüngsten und wollen noch laaaang laufen. Wirds halt nächstes jahr nachgeholt.

Blauäugig kann schon sein.

Zumindest recht unerfahren. Hatte ich auch eigentlich so früh in meiner zweiten Läuferkarriere auch nicht vor. Aber beim Himmelswegelauf im letzten Jahr hat mir eine junge Frau den Rennsteig sowas von schmackhaft gemacht, dass ich mich dann mal angemeldet habe. Ziel war ankommen. War ja auch nicht untrainiert am Start.

Das mit dem Gehen kann ich einfach nicht schneller. Selbst auf dem Laufband neige ich dazu bei einer 10 min/km Pace ins laufen überzugehen. Ich habe das auch versucht zu trainieren. Da bin ich wohl talentfrei. In Rodgau gingen zum Ende zwei Herren plaudernd nebeneinander und ich mußte laufen um nicht abgehangen zu werden. Wohl nicht mein Ding. Wenn es aber nötig wird, verliere ich da sehr viel Zeit.

Naja und die Nummer mit den Socken war nicht nur blauäugig. Das war bescheuert. Hatte mit Waldautobahnen gerechnet. Dass es aber am Vorabend nicht nur geregnet sondern auch geschüttet hatte, hatte ich mitbekommen. Nur ignoriert. Hatte aber Reservesocken mit.
Die Blasen waren aber tatsächlich kein Problem.

Grüße an die Kurzstrecke, ;--))
Stefan

herzlichen glückwunsch...

...zum rennsteig-finish!
mit dem ersten rennsteig-supermara ist es wie mit dem ersten marathon: ankommen!
klar, hast du gewissen zeitvorstellungen gehabt und bist enttäuscht, dass es nicht geklappt hat. wäre ich auch. aber der stolz, die strecke gewuppt zu haben, der wird kommen, wart's ab. lass etwas zeit vergehen...
und schnelles gehen konnte ich auch mal nicht, schon gar nicht berghoch. das lernst du auch nicht von ab und zu mal probieren. das lernst du von immer wieder machen. wenigstens einmal die woche. ich hab mir nen steiles stück berg bei uns gesucht und bin da immer wieder hochgetrippelt. kleine schritte, wie nähmaschine. sind kraftsparend aber fix ;) probier's mal...
____________________
laufend gratuliert: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Krönchen richten..

Ganz dicke Gratulation von mir!

Der Rennsteig läuft sich beim zweiten Mal ganz anders, wenn man weiss wie schnell man laufen kann weil ja der nächste Hang bald kommt.. ;-)

Hab ich Dir gesagt, dass ich beim 2016er Rodgau Ultra (meiner erster Ultra!) der aller-aller-letzte Läufer war der noch gewertet wurde?
(Da war die Zeitannahme schon hochgeklappt, die Dusche kalt, der Kaffee alle und der Parkplatz leer.. - Nochmals danke an alle die mir beim Vorbeitraben zu Salzessen geraten haben. [Half auch immer exakt eine halbe Runde.] )

Stefan

Noch einmal Danke,

trotzdem fühlt es sich seltsam an. Hab ja schon hin und wieder daneben gelegen, aber so sehr! Ich muss einfach verarbeiten was da passiert ist. Ich war nach 8:22 Std am Grenzadler. Von dort noch ungefähr 18,5 km. Und dafür habe ich 3:18 Std. gebraucht.
Diese Zeiten trotz Höhenprofil und mit dem eigentlichen Wissen, dass es ja auf dem Streckenabschnitt insgesamt bergab geht, bekomme ich schon gar nicht auf den Schirm. Stimmt schon mit Erfahrung geht alles besser. Hilft nix, so richtig glücklich werde ich nicht. Bin aber auch nicht am Boden zerstört. Habe in Hamburg beim Marathon den schönen Spruch gelesen, dass wir Teilnehmer schneller bzw. besser sind, als die 80 Mio. die zuhause geblieben sind. Insofern eine ausgezeichnete Leistuntg. :--))

Danke noch einmal für die aufmunternden Worte,

Grüße
Stefan

Hmm, da sind einige Dinge in der Vorbereitung, ...

... die nicht passen. Ab Grenzadler hieß es 18,5km. Es waren die letzten 10Jahre immer 19,5km.
Am Inselsberg ist lange nicht das Dickste weg. Ab dann kommts erst dicke. Der Sperrhügel (km42-44) hoch zur Neuhöfer Wiese ist für meine Begriffe deutlich anstrengender, als der Anstieg zum Großen Inselsberg.
Vom Grenzadler ins Ziel ist für meine Begriffe der eigentliche Lauf. Da geht es doch erst richtig los. Da ist man im Eimer und muß sich motivieren erst zum Stein16, dann zur Sommerwiese, dann zum Großen Beerberg und letztendlich noch zur Wetterwarte hochwuchten. Und runter muß man nach km und Laufzeit auch erst mal kommen. ;-) Da ist also lange nicht das meiste am Inselsberg weg. Leider eine Mär.
Umso größer der Glückwunsch, dass du es geschafft hast!
Du läufst ins Ziel und bist in dem Moment nicht überglücklich? Bist leer im Kopf. Hmm. Kenne ich. Je länger die Strecken, desto eher passiert das. Ich hab bei manchem großen und langen Ultra eigentlich erst Tage nach dem Lauf selbst für mich realisiert und vor allem gespürt wie großartig der Lauf doch war.
Nicht hadern! Freuen! Kein Aber. Punkt!
Genieß es. Vor meinem ersten Ultra, dem Steich fragten mich Arbeitkollegen, ob die 72km mit Übernachtung wären. Du bist sie ohne Übernachtung gelaufen. Andere schaffen die Distanz nur mit dem Auto - nicht mal mit dem Fahrrad. Und die anderen sind viele! Also! Freu dich gefälligst.
;-)
Ein Schalk hat ein neues Ziel - Das Doppel 2017: UTMB+TdG
Training für das Doppel 2017 - UTMB+TdG

Mach ich,

Danke. Das mit der Übernachtung hat was.

Grüße
Stefan

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links