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Benutzerbild von Jerun

Hallo zusammen,

ich möchte hier mal berichten wie ich meine chronische Achillessehnenentzündung weg bekommen habe.

Es fing - ich glaube - vor 3 Jahren an. Da hatte ich leichte Schmerzen nach einem langen Lauf auf unebenen Terrain. Die habe ich erstmal ignoriert und bin normal weitergelaufen. Die Schmerzen blieben die ganze Zeit. Nie wirklich schlimm, aber auch nie weg.

Ich habe halbherzig gedehnt, Kinesiotapes, Ultraschall, Stoßwelle...weg gingen die Schmerzen nie. Die Schmerzen äußerten sich im typischen Anlaufschmerz, einer verdichten Stelle Mitter der AS. Beim Laufen selber keine Schmerzen.

Genau vor einem Jahr war es dann richtig schlimm...ich wollte den Hermannslauf und Rennsteig laufen...was tun?!

Ich habe dann im Netz recherchiert. Fazit: das einzige was wirklich helfen soll, ist DEHNEN. Die berühmte Treppenstufenübung. Mind. 2 mal täglich mit 15 Wiederholungen, einbeinig. Und das über MONATE. Nicht-Laufen ist bei der chronischen Variante keine Option, weil durch Ruhe das die eh schon schlechte Druchblutung der AS noch geringer ist.

Der Knubbel ist vernarbtes Gewebe und durch das Dehnen, soll das Gewebe wieder in seine ursprünglichen "Formen" gebracht werden.

Also, Hop oder Top dachte ich. Also angefangen zu dehnen. Es wurde besser, lange hatte ich noch den Anlaufschmerz, die schlimmen Schmerzen wurden aber besser. Den Rennsteig bin ich erfolgreich gelaufen. Auch danach war es nicht schlimmer als zuvor, natürlich auch nicht weg.

Im Laufe es Jahres, habe ich tagtäglich gedehnt. Zusätzlich die Blackroll genutzt und die Treppenstufenübung beim Kiesertraining mit zusatzlichem Gewicht 2x pro Woche gemacht. Und ich glaube, DAS hat noch mal den Durchbruch gebracht!!

Aktuell habe ich keine Schmerzen mehr. Die Verdickung ist kaum noch zu spüren!!

Ich werde weiter fleißig dehnen, wenn auch nur noch 1x täglich + beim Kieser. Denn es wird vermutlich eine Schwachstelle bleiben.

Ich habe das jetzt mal aufgeschrieben, um anderen meine Erfahrung mitzugeben. Vielleicht profitiert der eine oder andere davon.

Das WICHTIGSTE ist: Diszipliniertes Dehnen über Monate!!!

Vielen Dank

Hast Du die Mini-Blackroll für die Sehne genommen?

Ich bin dann mal weg

Vielen Dank!

Das bestärkt mich in meinen Verdacht, dass wirklich nur das Dehnen hilft. Habe auch alles durch, als Privatpatient geht das sogar, aber Stoßwellen sind z.B. lästig und sehr schmerzhaft (Elektrische Stoßwellen), auch wenn sie halfen. Ohne Dehnen kommt der Mist nämlich wieder.
Hach, das beruhigt mich sehr!!!

Lieben Gruß
Tame

Danke fürs Aufschreiben!

Hast Du an Deinem Schuhwerk was geändert?

Antworten

...auf eure Fragen :-)

Ich habe die "normale" Blackroll und damit die Waden bearbeitet und auch die Sehne.
Die AS habe ich teilweise mit den Händen massiert.

Nein, an meinem Schuhwerk habe ich nichts geändert.
Ich laufe seit zwei Jahren nur noch Brooks Glycerin. Klingt vielleicht komisch,
weil man ja eigentlich verschiedene Modelle laufen soll, aber mit keinem komme
ich so gut zurecht wie mit denen. Also, lass ich es dabei!
Grad aktuell habe ich mir das aktuelle Modell geholt und in dem Zusammenhang
auch andere anprobiert. War alles nix für mich.

Laufen solange es geht - gehen bis es wieder läuft :-)

Danke für den Tipp!

Das werde ich doch direkt mal umsetzen! Ich kämpfe seit Jahren mit dem gleichen Problem, vielleicht hilft mir das konsequente Dehnen auch!

Grüße
Sabine

Vielen Dank für den Tipp!

Ich laboriere jetzt auch schon einige Jahre an meiner Achillessehne. Das habe ich noch nicht ausprobiert.

Gruß aus Nordhessen von der gerade extrem fußlahmen

Sabine

Wenn ich nicht laufe, schreibe ich: http://denkversuche.blogspot.de

GEnau meine Erfahrung!!

Hallo ans Forum,

ich kann die Erfahrungen bestätigen.
Bin selbst jetzt das 6.(!!!) Jahr mit meiner AS am laborieren. In dieser Zeit habe ich eigentlich auch schon alles an möglichen Therapien ausprobiert. Die Schmerzskala reichte von 1-2 ( ich merke was, kann das aber ignorieren), über 4 -5 ( Morgens Anlaufschmerzen, Schmerzen auch am Anfang der Belastung, dann während der Belastung abnehmend) bis zu negativen Höhepunkt 9-10 ( ich komme keine Treppe mehr runter, kann den Fuß auch beim normalen Gehen nicht abrollen. Es tut auch die ganze Nacht weh..)
Anfang Februar war ich bei Schmerz 10 angelangt. Ich war verzweifelt und sah kein Licht am Ende des Tunnels. Mein Mann schickte mich dann zu einem Facharzt, der im Internet mit einer erfolgreichen Therapie-Kombination aus spezieller Stosswelle plus exentrischen Übungen wirbt. Der Haken an der Sache, die Stosswellen kosten ein kleines Vermögen und werden von keiner Kasse übernommen. Dr. Prof. versprach mir den größten und nachhaltigen Effekt in der konsequenten Anwendung der exentrischen Übungen. Der Erfolg würde sich nach ca. 3 Monaten einstellen. Das gute ander Sache. Er erlaubte mir wieder zu laufen, wenn mein Schmerzempfinden es zulässt. Nach ca. 4 Wochen mit Stosswelle, Übungen, Eis und schnellem Wandern hbin ich die ersten 1-2 km am Stück getrabt. Mehr war nicht drin.
Ich kürze das hier mal ab. Immerhin war ich am 09.04. fähig den Hannover Halbmarathon mitzulaufen. Nicht schmerzfrei aber da s gab mir einen immensen Motivationsschub, meine Übungen weiter zu machen.
Ich bin wirklich fleißig dabei mache 4 bis 4 Sets übrer den Tag verteilt. Jedes Set besteht aus 5 mal 15 Hübe rechts und links. In der summe heißt das 75 mal 4 .. also 300 mal jeden Fuß am Tag. Stosswellen habe ich insgesamt 6 mal bekommen. die letzte vor 3 Wochen.
Seit ca. einer Woche verbessert sich mein Befinden so sehr, dass ich morgens um 6 Uhr die Treppe ohne Abstützen schmerzfrei hinuntergehen kann.
Ich bin am WE Samstag und Sonntag jeweils 13 km gelaufen und die Sehne macht dsas mit. Ich freu mich wie Bolle.
Wenn sich das weiter so gut entwickelt , schaffe ich villeicht sogar den Marathon im Herbst mitzulaufen.
Abstriche muss ich natürlich bisher beim Tempo machen. Finde ich aber nicht so schlimm. Hauptsache der Spaß am Laufen kommt nach und nach zurück!

Ich hoffe, ich kann Euch motivieren, die exentrischen Übungen zu machen. Nervig und kostet ungefähr 20 - 25 Minuten am Tag Zeit. Ach und Achtung: In der 1. Woche hatte ich das Gefühl, meine Waden platzen oder die Muskeln reißen. das geht aber vorbei!

LG Andrea

Bestätigung und Zustimmung

Liebe Laufkolleginnnen und Kollegen,
ich kann die Effektivität von DEHNEN und Treppenübungen ebenfalls bestätigen. In der Akutphase hat mir außerdem eine spezielle Bandage ("Achillotrain Pro") geholfen die Schmerzen nach dem Laufen schnell in den Griff zu kriegen. Diese Bandage hat innen spezielle kleine Knebel die helfen die Seitenstränge neben der Sehne zu massieren. Ich habe sie neben den Dehnübungen immer nach dem Laufen angewendet. Daraufhin verschwand der Schmerz nach 1-2 Stunden Tragezeit.

Im Verlauf der Lauftätigkeiten habe ich sie nach jedem Lauf angewendet, da so die Schwellung verschwand. Später wurde es nur noch bei langen Läufen nötig die Bandage stundenweise zu tragen. Und aktuell habe ich die Bandage seit über einem Jahr nicht mehr benutzt. Und das trotz steigender Wochen-Lauf-Umfänge.

Aber ich kann bestätigen dass es ein langer Weg ...

cmag16

Achillessehne

habe ich bislang nur einmal länger gehabt und zweimal spürbar aber kurz. Jedes Mal waren Schuhe mit hoher Sprengung schuld: nämlich einmal Wanderstiefel und zweimal die plötzliche Umstellung auf Ultralatschen mit 12mm Sprengung verbunden mit einer langen Strecke...

Ich würde doch mal ein anderes Modell daneben stellen, liebe Jenny. Wenn dein Modell ausläuft oder sie was ändern, bist du gekniffen!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Achillessehne

Hat mir auch geholfen - aber mindestens drei Monate Dehnen sollten's schon sein. Ist halt mühsam. Ich bin über diesen Arzt drauf gestoßen:
www.eccentrictraining.com/3.html

Vielen Dank für Deinen

Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht !!! Schön, daß sich dieser lange Weg für Dich gelohnt hat! LG Christiane

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