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Benutzerbild von jo_beef

Nach langer Zeit melde ich mich nun auch einmal wieder zu Wort.
Ich unterzog mich Anfang Januar im Fitnessstudio einem Stoffwechseltest. Ergebnis: mein Stoffwechsel basierte zu 95 % auf der Verbrennung von Kohlenhydraten. Meine weiteren Werte: 76,3 kg, 16,8 % Körperfett, 38,9 % Muskelanteil, Sauerstoffgehalt der ausgeatmeten Luft: 17,8 % (Normwert 15 - 17 %), Kohlendioxid-Gehalt der ausgeatmeten Luft: 2,99 % (Normwert 3 - 4 %), Bauchumfang 3 cm oberhalb des Nabels 96 cm.
Um den Stoffwechsel mehr in den Bereich Fettverbrennung zu bekommen, machte ich dann eine Stoffwechselkur (nach Dr. Simeons).
Die ersten 3 Wochen der Kur gab es nur Kohlenhydrate aus Gemüse, Salat und magerem Fleisch und auch keine Fette. Ab der 4. Woche kamen Hülsenfrüchte, Nüsse und sogenannte "gute" Fette dazu. Da es mir zu Beginn an power fehlte, beim Laufen fühlte es sich an, als ob mir jemand den Stecker gezogen hätte, habe ich im Ausdauersport wesentlich mehr im niedrigen Pulsbereich trainiert. Beim Kraftsport die Gewichte etwas erhöht, dabei aber die Anzahl der Wiederholungen (von 10 - 12 auf 8) gedrosselt.
Seit der Stoffwechselkur habe ich den Kohlenhydratanteil der Nahrung von vorher ca. 60 bis 70 % auf 30 bis 40 % reduziert. Den Fettanteil versuche ich ebenfalls auf 30 bis 40 % zu halten und den Proteinanteil auf 30 %.
Der erneute Stoffwechseltest Ende Februar übertraf meine Erwartungen bei weitem: Der Stoffwechsel basiert jetzt zu fast 100 % auf Fettverbrennung. Die übrigen Werte: 65,6 kg, 8,7 % Körperfett, 42,6 % Muskelanteil, Sauerstoffgehalt der ausgeatmeten Luft: 16,3 %, Kohlendioxid-Gehalt der ausgeatmeten Luft: 3,17 %, Bauchumfang 83 cm.
Ich fühle mich super und leistungsfähiger als vorher. Am 23. April bin ich den Hamburg Marathon in meiner persönlichen Bestzeit (werde nächstes Jahr 60) in 3:26 h gelaufen. Und das fast auf den Tag genau drei Jahre nach meiner Blutung im Kleinhirn. Da ich am 20. Mai am Rennsteig (Supermarathon) starte, ging das Training weiter und so war ich die Woche nach dem Marathon insgesamt schon wieder 80 km unterwegs (davon am Samstag 2 Stunden und am Sonntag 4 Stunden). Nun folgt dieses Wochenende am Samstag noch ein 10er und am Sonntag ein langer Lauf und dann werde ich mein Laufpensum bis zum Rennsteig deutlich zurück fahren.

Gruß Jo

5
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Diäten sind nicht mein Ding

und Nahrungsmittelumstellungen schon gar nicht (wo verbuche ich meine geliebte Schokolade???), aber dein Blog überzeugt mich ja fast es doch mal zu versuchen. Die Ergebnisse sprechen für sich! *grübel*

Danke für deinen Beitrag, Glückwunsch zur PB (die für mich unerreichbar bleiben wird) und viel Erfolg am Rennsteig!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Sehr interessant

Bin auch eher ein Freund von Nahrungsmitteln als von Diäten, aber mangels ausreichender Bewegung dieses Jahr, bin ich auch ordentlich speckig.
Da ich auch überlege mal die Muckibude aufzusuchen wegen Knie, müsste ich nur vorher mal checken, ob die auch solche Tests machen. Einen Versuch wäre es sicher wert, wobei ich sicher nicht ganz auf Kakaobohnenhaltige Produkte verzichten kann und mag.
Glückwunsch zur PB und viel Erfolg auf dem Rennsteig.

LG,
Anja

Drastisch

Sowohl die Umstellung als auch die Ergebnisse sind ja heftig! Über 10 Kilo in 8 Wochen - wow!
Dass zwischenzeitlich die Power fehlte ist wohl klar - umso schöner, dass du dich jetzt nicht nur leistungsfähiger fühlst, sondern das auch mit so einer tollen Bestzeit belegen konntest!
Ich nehme mal an, dass Du bei der Ernährungsumstellung bleibst und somit das weniger eine Diät ist, sondern eher eine generelle Umstellung der Lebens- (Essens-) gewohnheiten! Respekt!
Bleib gesund und viel Erfolg auf dem Rennsteig!

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Ja, wie beschrieben ist es

Ja, wie beschrieben ist es eine Ernährungsumstellung und ich habe anfangs über ein Ernährungstagebuch penibel darauf geachtet, dass die Anteile von Kohlenhydrate, Fette und Proteine stimmen (habe übrigens über eine im www gefundene Formel für mich einen Proteinbedarf von 150 g pro Tag errechnet. Mit 30 % Protein bin ich da unwesentlich darüber.

@strider: Wollte eigentlich auf Schokolade und meine Schokoriegel auch nicht verzichten. Seit ich aber gelesen habe, wie hoch da der Anteil der Transfette (Industriefette - verbergen sich unter der Angabe gehärtete Fettsäuren) ist und dass diese in anderen Ländern verboten sind bzw. kurz davor stehen verboten oder limitiert zu werden, da sie extrem gesundheitsgefährdend sind, fällt es mir leichter, darauf zu verzichten. Bin schließlich nicht zweimal dem Teufel von der Schippe gesprungen um mich dann mit so einem Müll vollzustopfen.

Hammer!

Sehr diszipliniert! Da werde ich beinahe ein wenig neidisch, denn genau diese Disziplin fehlt mir. Daher kann ich von solchen Körperfettwerten nur träumen!
Da Du so viel abgenommen hast in recht kurzer Zeit, würde auch ich die anfangs fehlende Energie nicht nur mit der veränderten Zusammensetzung der Nahrung erklären, sondern schlichtweg auch durch die reduzierte Menge. Das Kaloriendefizit bei 10,7 Kilo Abnahme in nur 2 Monaten beträgt immerhin ca. 1200 kcal pro Tag! Das ist schon recht viel.

Gratuliere zum Erfolg (auf der Laufstrecke und auf der Waage) und freue mich mit Dir über Deinen so positiven Genesungsverlauf. Viel Erfolg am Rennsteig!
Grüße aus dem Westerwald, WWConny

Respekt vor soviel

Respekt vor soviel Disziplin!
Das scheint für Dich genau der richtige Weg zu sein.
Herzlichen Glückwunsch zur PB!

Ich bin dann mal weg

Ich verneige mich

vor soviel Disziplin!
Vielleicht braucht man es dazu tatsächlich, so eine lebenbedrohliche Situation überstanden zu haben. Und dann auch noch so deutlich abgenommen und parallel dazu schneller geworden, sehr krass!

Wenn da nicht der Kakao-Verzicht wäre, und das viele Buchführen, und das Stecker-gezogen-Gefühl, und ...
;o)

ER schafft das Wollen und das voll Bringen - mit extrem hohem Bringungsfaktor.

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