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Benutzerbild von AnnaK.

Liebe Strider, Unit-MK und alle anderen Kilometersammler/innen!

Dieses Jahr möchte ich meine noch sehr bescheidene Marathonsammlung fortsetzen. Gesundheitsbedingt konnte ich ab Oktober letzten Jahres fast vier Monate nur sehr moderat trainieren, bin jetzt aber wieder fit.

Nächsten Sonntag ist der BiMa dran, dann folgt am 25.06. die Rennsteigquerung, und in diesem 6-bis-8-Wochen-Rhythmus soll es dann weitergehen, wenn meine alten Knochen das mitmachen.

Jetzt ist es ja wahrscheinlich nicht sinnvoll, immer einen Marathon-TP zu nehmen und entsprechend später einzusteigen, oder? Wie macht Ihr das? Immer das Gleiche mit steigenden Umfängen und/oder Intensitäten? Wenn Ihr immer noch steigert, wieviel pro Woche? Baut Ihr Euch Eure TPs inzwischen komplett selbst?

Ich weiß, dass ich bei durchschnittlich 4x Training pro Woche einen langen Lauf, einen im ruhigen Tempo, einmal Intervalle und einen mit dem geplanten Renntempo machen sollte. Ich will/muss nicht auf Zeit laufen (mir reicht, wenn ich nicht unter den letzten 10 bin), der Genuss und die Zeit mit mir allein sind mir dabei viel wichtiger. Beim Training will ich vor allem Spaß haben und auch Genuss, deswegen scheidet der Herr Greif aus - der ist mir zu stressig... ;-)

Viele, viele Fragen...

Einen schönen 1. Mai & gute Läufe!

Sabine

Trainingspläne

da bin ich die falsche... Ich laufe nur nach Plan, wenn ich eine Zeit vor habe, und das auch nicht immer, weil mir immer was dazwischen kommt....

Wenn ich so viele Marathons wie im Moment laufe ersetzen die Marathons ja die langen Trainingsläufe, also laufe ich unter der Woche nur kurz (das sagt mir dann schon mein Fahrgestell....) und schwimme eher und fahre Rad (im Moment wegen Wetter eher selten). Allerdings laufe ich die Marathons ja auch nur als Trainingsläufe, meist als Pacemaker, also im anaeroben ruhigen Bereich (Pulsmessung: GA1 also zwischen 70 und 75%).

Wenn ich 6-8 Wochen zwischen zwei Marathons hätte, die ich etwas "ambitionierter" laufen möchte, würde ich für einen Marathon gezielt trainieren, dann zwei Wochen gebremst laufen (also regenerativ: mal kürzer, eher mal schwimmen oder Rad, keine Tempoeinheiten), dann zwei Wochen Training mit langen Läufen und einer Tempoeinheit, dann wieder tapern. Also quasi nach dem ersten Marathon zwei Wochen Regeneration und dann die letzten vier Wochen eines Plans nehmen. Greif scheidet da bei mir auch aus ;-) eher zur Orientierung Steffny, der viel moderater ist. Ich komme sehr gut mit den Plänen von Wolfgang Olbrich zurecht (stehen online zur Verfügung: http://www.wolfgang-olbrich.de/training).

Wenn du ein aktuelles Beispiel aus dem Ultrabereich willst: Ich will Anfang Juni den Comrades laufen und drei Wochen später die DM 100km. Der Fokus liegt auf der DM, einfach weil der Comrades eher auf "ich will ankommen liegt - da heiß, Höhenmeter, Anreise usw.). Also habe ich mir mal einen 100km Plan gebastelt (Olbrich, allerdings eine Samstagseinheit durch Rad ersetzt - weil da noch ein Ironman im August steht - plus zwei Schwimmeinheiten) und auf Datum DM gesetzt. Zwei Wochen vor dem Comrades werden dann die letzten zwei Wochen des 100km Plans gelaufen (also Kilometer runterfahren), nach dem Comrades eine Woche Pause (also "aktive" Pause) und dann noch mal die letzten beiden Wochen besagten 100km Plans. Ich hoffe, der geht auf, das kann ich dir dann berichten ;-)))

Ansonsten "baue" ich mir meine Pläne selbst, in dem ich laufe, wann und wieviel ich Zeit und worauf ich Lust habe.

Das Wichtigste ist gut auf den Körper zu achten und ggf. Pause zu machen. Solange du im "ruhigen" Bereich bleibst und Warnzeichen eines Übertrainings nicht "überläufst" verkraftet dein Körper eine Menge ;-))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

anaerob ?

meinst natürlich aerob, oder ?

Äh ja

Zuviel laufen macht mich blöd, tschuldigung...

Aerob natürlich (ganz schön peinlich für eine Altphilologin...)

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Für Strider ...

... ist anaerob halt der ruhige Bereich. Wo ist da der Widerspruch? ;-))
Ein Schalk hat ein neues Ziel - Das Doppel 2017: UTMB+TdG
Training für das Doppel 2017 - UTMB+TdG

Die wirklichen Marathonsammler ...

... sind für dich eher keine Hilfe bei dem, was du suchst, weil da im Zweifel auch mal Fr/Sa/So jeweils nen Marathon gelaufen wird. Das dann zwar im moeraten Dembo. Aber die Trainingsbasis ist halt ne ganz andere.
Auch ich würde vor allem anraten stark auf den Körper zu hören. das ist wie immer das Wichtigste. Ansonsten paßt die Anregung aus dem Beispiel von Strider. Wichtig ist nach dem ersten Lauf wirklich ausreichend (!?) Zeit zur Erholung zu lassen. Und diese Zeit ist eben auch sehr individuell. Bis Marathon laufe ich im Training auch an aufeinanderfolgenden Tagen. Aber nach langen Wettkämpfen von 70 oder 100km lasse mir durchaus eine Woche Zeit in der ich nicht laufe. Die Folgewoche wird dann mit kleinen Läufen wieder eingestiegen. Da merkt man dann sehr schnell wie gut der Körper regenriert hat und wie es weiter gehen kann. - Im Zweifel mit kleineren Schritten.
Ich hoffe, dies hilft etwas weiter.
;-)
Ein Schalk hat ein neues Ziel - Das Doppel 2017: UTMB+TdG
Training für das Doppel 2017 - UTMB+TdG

Vielen Dank!

Vor allem den ja eigentlich selbstverständlichen Tipp "Auf den Körper hören." werde ich versuchen, mir zu merken... ;-)

Wer weiß, vielleicht komme ich dann ja auch in einen Zustand, in dem ein Marathon für mich kein Jahreshöhepunkt, sondern einer von mehreren Trainingsläufen ist. Ich habe ja schließlich erst angefangen, und wenn ich 100 Jahre alt werde, sollte ich die 100 Marathons auch noch schaffen können.

Gruß aus dem Werrabergland & gute Läufe!

Sabine

Wenn ich nicht laufe, schreibe ich: http://denkversuche.blogspot.de

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