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Benutzerbild von strider

oder ich bin ein Weichei....

Ich hatte mir ja mal (nach diversen Erkältungen) geschworen nur noch bei zweistelligen Temperaturen Rad zu fahren... Da hatte ich nicht mit dem Monat April gerechnet. Mag ja sein, dass der März zu schön war, aber da war ich noch mit Laufen beschäftigt. Jetzt wäre Rad dran, und zwar so langsam LANG Rad. Nur geht das Thermometer nicht mehr über die 10 Grad Marke!

Nun warte ich schon bis mittags, aber selbst um 11 Uhr waren es immer noch erst 6 Grad. Dafür stauten sich die Verkehrsmeldungen: nachdem erst eine der wichtigsten Straßen in Saarbrücken aufgrund eines Wasserrohrbruchs dauergesperrt ist (und das minimum noch eine Woche länger als ursprünglich geplant) dauerten Wartungsarbeiten auf der Autobahn, die heute morgen um 6 Uhr beendet sein sollten, halt etwas länger. Ergebnis war ein totales Verkehrschaos und zwar auf sämtlichen meiner Ausfallstraßen. Und da Radwege eh total überbewertet werden (und Saarbrücken sich schon topographisch gar nicht zum Radfahren eignet - blieb mal umkommentiert in der Zeitung stehen) macht es viel Freude mit dem Rad durch den Stau zu fahren... Überhaupt ist der saarländische Autofahrer ein sehr verträglicher Zeitgenosse - solange kein Radfahrer vor ihm auftaucht (dies übrigens ganz anders bei unseren französischen Nachbarn..., da ist es umgekehrt).

Ergebnis: ich hangele mich trotz dicker Kleidung tiefgefroren durch Staus stadtwauswärts und dann hübsch hoch und runter in Richtung Coachfirma, wo es zum Glück einen heißen Kakao für mich gibt. Dann will ich eigentlich noch eine Runde drehen, die aber etwas kleiner ausfällt als geplant, weil ich an einer Stelle falsch fahre, aber als ich den Fehler bemerke habe ich keine Lust zu wenden und gebe mir noch das mittägliche Verkehrschaos in der Nachbarstadt (Ampeln sind per Definition fahrradunfreundlich geschaltet) und ziehe durch den aufziehenden Regen heimwärts, bevor es die letzten 2km in die Bergwertung geht. Insgesamt dreimal werde ich angehupt, sehr knapp überholt und dabei mit dem berühmten Stinkefinger bedacht und sehe anschließend eine Warnblinkanlage von hinten - was auch immer mir das nun sagen soll. Wohlgemerkt: jeweils an Stellen, wo es keine Radwege und somit Alternativen gibt. Einzig erfreulich und auch das sei erwähnt: an einem steilen Anstieg bleibt ein LKW geduldig hinter mir und als ich mich umdrehe, weil ich links abbiegen will, winkt er mir freundlich zu vorzufahren. Es gibt doch noch nette Menschen...

Zeit und Strecke sind völlig indiskutabel (42,64km in 1:56:31h = 21,9km/h; 450 Hm), ich bin immer noch tiefgefroren und die Motivation zu einer nächsten Ausfahrt ist bei geschätzt minus 7.

Lieber Gott, lass es wärmer werden! Es sieht allerdings nicht so aus....

4.666665
Gesamtwertung: 4.7 (3 Wertungen)

Oh fuck, das hört sich echt

Oh fuck, das hört sich echt gruselig an.
Wann war ich bei euch? Ist doch schon ne Weile her, damals war doch schon das halbe Saarland umgebuddelt. Sind die IMMER noch nicht fertig??
Kalt ist es hier auch und ich bin auch Weichei. Ich war heute auch mit dem Rad unterwegs, allerdings dem MTB. Hier ist es nämlich so: wenn es Radwege gibt (doch schon den ein oder anderen) dann geht er durch den Wald, führt bis zu irgend einer kleinen Pipistraße, um sich dann in Nichts aufzulösen. Also fährt Frau auf der Straße (die ja dann eigentlich Rennerkompatibel wäre) so lange weiter, bis sie in einem Kaff landet, wo sie sich orientieren kann, oder es taucht plötzlich ein Radweg Schild wieder auf, wo dann aber nicht klar ist, in welche Richtung es geht. Und wenn es dumm läuft, fährst du unfreiwillig wieder zurück, was du aber erst spät merkst. So kommt man immerhin auch zu Kilometern.....
Zu den Autofahrern im Westerwald ist zu sagen, in deren Weltbild gibt es keine Radfahrer. Wenn dann plötzlich einer auftaucht, herrscht immer große Ratlosigkeit, wo der denn jetzt plötzlich herkommt :-)))
Meistens sind sie dann so erstaunt, das sie friedlich sind, dich weiträumig überholen (könnte ja sin, das sind Aliens, und die machen was an meinem Auto kaputt!?!) aber wehe, wehe, die Straße ist stark befahren und Sie können nicht direkt überholen! DA hört der Spaß dann auf!
Du siehst, das Chaos ist immer und überall :-)))
Halte durch, kann nur besser werden!

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

MTB 75km????

Streich meinen Blog, ich bin eine Memme .... *kreisch*

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Genau,

nicht trainingskompatibel, aber hin und wieder durchaus freizeittauglich.
Das mit den Baustellen ist natürlich Obermist, da hätte ich auch keine Lust drauf.
Es kann nur besser werden, fürs Wochenende haben sie uns ja zumindest die Rückkehr des Frühlings versprochen.

LG,
Anja

Ich friere hier auch

und hab mir trotz Neoprenüberziehern eiskalte Zehen geholt. Trotz Langarmshirt, Jacke, langer Hose, Stirnband über den Ohren. Im Schatten nach Feierabend ist echt ein Graus. Schnitt ebenfalls indiskutabel.

Mit den Autofahrern ist es hier oft so blöd, dass die dich bei zweispuriger Straße aushupen, selbst wenn es außer Dir auf der rechten Seite des rechten Fahrstreifens nichts gibt. Und vom Rad geholt haben sie mich auch schon mehrfach durch abruptes (rechts) Abbiegen nach dem Überholvorgang. Entweder haben die keine Augen im Kopf oder sind alle "so eilig" unterwegs.

Wurscht, ich plane morgen eine RTF. Mal sehen ob es mit mehreren dann mehr Spaß macht.

wir morgen auch

- zu zweit - ;-))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Kann ich sehr gut verstehen

Ich bin ja eh bekennende Frostbeule und kann nur den Hut vor dieser Heldentat ziehen! Meine Motivation wäre auf Nimmerwiedersehen verschwunden, du aber fährst weiter und weiter und....Na, wieviele Kilometer hast du seit diesem Blog radelnd zurückgelegt? ;-)
Aber bei der Kälte auch noch fast angerempelt und dann angehupt zu werden, schlägt dem Faß den Boden aus. Da hilft nur eins, ein Handküsschen zurückschenken. Nichts kommt in dem Moment bei solch Blödmann besser, *ganzbreitgrins!*
Heißen Kako beim Lieblingsmenschen trinken, ist das Größte überhaupt und versöhnt die Radtortour!
Ab Sonntag übrigens viel viel wärmer!

Lieben Gruß
Tame

42 km...

...rennrad... 75 km mtb... ihr habtse nich mehr alle *brüll*
____________________
laufend findet radfahren immer noch gruselich : happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

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