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Benutzerbild von benbohne

Seit dem Syltlauf hakt es in der Marathonvorbereitung. Körperlich und mental.
Sobald ich schneller als Marathontempo laufen soll, streikt der Kopf.
40 Kilometer mit Endbeschleunigung im MRT, 17 Kilometer im MRT, kein Problem.
Aber Intervalle im Halbmarathontempo? Geht gar nicht. 4/3/2000, 5/4/3000, 6/5/4000 sollten es in den letzten drei Wochen sein. Ich hab es kaum ins MRT geschafft. Beim ersten Mal bin ich irgendwann einfach stehen geblieben und auch den zweiten Versuch habe ich abgebrochen. Nur das letzte Mal habe ich es durchgezogen und bin das zweite Intervall tatsächlich im HMT gelaufen. Alles in allem sehr frustrierend. Lustig ist anders, zumal ich weiß, dass ich es kann.
Vergangene Woche dann der letzte Testlauf über 15 Kilometer. "Gib alles, in diesem Tempo wirst Du den Marathon laufen können" sagt Herr Greif. Darüber habe ich im letzten Jahr schon herzlich gelacht und dann hat es tatsächlich funktionert.
15 Kilometer im 5:15er. Knapp lamgsamer als im letzten Jahr. Das bestätigt mein Gefühl, das es mit einer neuen Bestzeit in diesem Jahr nichts werden wird.
Zumal körperliche Probleme dazu kommen. Auf Sylt hatte ich mir eine Blutblase gelaufen. Die war fast schon wieder verheilt, als ich sie mir dann nochmal richtig schön wund gelaufen habe. So bin ich dann 15 Kilometer sehr unrund gelaufen. Das Ergebnis war eine harte schmerzende Wade und ein geschwollenes Fußgelenk. Das war vor mehr als zwei Wochen und seitdem wird das Gelenk immer mal wieder dick und schmerzt. Nicht schlimm, aber störend.
Dazu ein Haglund-Syndrom links. Bisher nicht sehr ausgeprägt, aber klar war, das ich was tun muss.
Würde ich einen guten Sportmediziner kennen, wäre ich hingegangen. Denen, die ich kenne, fällt aber außer Laufpause und Diclofenac nichts ein.
Selbst ist also die Frau. Mein Laufpensum reduzieren kam erstmal nicht in Frage.
Also sah mein Therapieplan folgendermaßen aus:
Homöopathisch Hekla lava (täglich) Arnica und Ruta im Wechsel.
Weihrauch innerlich und äußerlich
Retterspitzumschläge
Blackroll (Wade und Fußsohlen)
Stärkung der Fußgelenke mit dem Theraband und auf dem Trampolin
Das mache ich jetzt gut 14 Tage. Die Wade wurde schnell besser. Der rechte Fuß ist kaum noch geschwollen, die Schmerzen werden besser. Die linke Ferse schmerzt dezent, wird aber nicht schlimmer und lässt mich hoffen, um eine Laufpause herumzukommen.
Stellt sich noch die Frage nach der Ursache. In den letzten 7 Wochen vor dem Marathon habe ich deutlich mehr Tempotraining gemacht und ich vermute mal, das mir das nicht so gut bekommen ist? Das ließe mich hoffen, das es nach dem Marathon am nächsten Sonntag langsam wieder besser wird.
Mein Ziel für nächsten Sonntag??
Unter 4:00 sicher kein Problem, unter 3:50 sollte funktionieren, wenn die Füße mitmachen. Eine neue Bestzeit ist abgehakt.
So richtige Marathonvorfreude kommt da noch nicht auf. Im Moment bin ich erstmal froh kein Tempotraining mehr machen zu müssen.

4
Gesamtwertung: 4 (1 Bewertung)

Schwester im Geiste

Das kommt mir alles so bekannt vor, nur ohne deine körperlichen Probleme. Was letztes Jahr vor Kandel noch problemlos ging, lief dieses Jahr vor Hannover gar nicht. Die langen Läufe mit Endbeschleunigung, die Tempoläufe, alles prima. Nur die Intervalle nicht. Da hatte ich noch auf Bestzeit Hannover gehofft, es kam anders. WARUM die Intervalle nicht liefen ist mir immer noch nicht klar.

Ich wünsche dir für Hamburg alles Gute! Komm gut durch! Bestzeiten laufen wir wann anders mal wieder...

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

nicht mit der Brechstange

wenn's nicht sein soll, dann beim nächsten Mal.
Du bist so diszipliniert und ehrgeizig, und im nächsten Jahr soll es in HH wieder einen Mara geben, und dann hauste eine neue PB raus.

Ich wünsche dir einen schönen Hamburg-Mara und das du gesund und verletzungsfrei an der blauen Linie entlang in's Ziel kommst.

Oder spielt dir dein Kopf ein Streich ;-)

viele Grüße vom Luch

JogMap Schleswig-Holstein, die Neongelben aus dem Norden.

Marathon-Vorwoche

ist ja auch zum tapern da - vielleicht nützt weniger Pensum neben deinen sehr erfolgreichen Eigenmaßnahmen ja noch etwas, um die nervigen Symptome zu vertreiben.
Ich wünsche dir, dass Du beim Marathon ganz rund und in genau deiner Pace mit Endbeschleunigung ins Ziel kommst!

...und langfristig doch mal nach einer guten Hand (Physio/Sportmediziner) Ausschau halten - wir werden scheinbar alle nicht jünger...

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

W50

Ab 2018 laufe ich in W50. Da fallen die Bestzeiten natürlich nicht mehr vom Himmel. Vielleicht fallen sie auch gar nicht mehr? Das stimmt mich schon ein bisschen traurig. Natürlich gibt es Wichtigeres. Aber dieses g... Gefühl, mit einer neuen PB ins Ziel zu laufen würde ich schon vermissen. Ach, ich hab wohl einfach grad die " vor-dem-Marathon-Krise",oder ist es die Midlife- Crisis :-( ?
Egal, jetzt wird natürlich getapert!
,

Ich bin dann mal weg

Ich folge dir

2019 ;-)

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

So schön PBs auch sind,

es kann nicht jedes Mal noch besser werden.
Vielleicht ist es auch die Hibbelphase, die dir was vorgaukelt.
Vergleich dich doch mal mit deinen AK-Kolleginnen - da bist du ganz weit vorn, sowohl von der km-Leistung als auch von den Zeiten.
Ich finde es immer wieder beeindruckend, was du dir so zurecht rennst.

LG,
Anja

Midlife- Crisis

Ohne den jungen Damen zu nahe treten zu wollen, aber vielleicht liegst du genenau damit richtig.
Die Hormonumstellung scheint ein nicht unerheblicher Faktor in Bezug auf Leistung
und Leistungswillen zu sein. Spreche hier aus eigener Erfahrung, und hab in letzter Zeit
- auch deswegen- viel darüber gelesen. Laut Greif wirken dem Kurze Steigerungen und Fahrtspiele entgegen.
Warum also nicht mal die Intervalllänge nach Gefühl. Oder das Tempo mal drosseln,oder statt Intervall mal Bergläufe.
Bin auch grad dabei neue Bestzeiten aufzugeben. Fällt Schxxx-schwer, aber scheint irgendwann unvermeidbar, auch wenn meine Garmin mir was völlig anderes weismachen will.

Gruß aus Franken

Wie wäre es mit Dankbarkeit?

Moin moin,

wie wäre es, wenn Du Dich mal entspannt zurücklehnst, tief durchatmest und dankbar dafür bist, überhaupt bei einem der schönsten Marathons an den Start gehen zu können?

Tausende könnten mit Deinen Symptomen überhaupt nicht laufen. Tausende wären froh, bei einem Marathon überhaupt mal in die Nähe von 4 h zu kommen (bei bester Gesundheit). Also solltest Du doppelte Vorfreude darüber haben, was bei Dir ansteht.

Sch* einfach auf Tempotraining und den inneren Zwang, Bestzeiten hinterherzuhecheln, und genieße mal das Laufen, das Leben und den ganzen Rest.

Liebe, etwas kopfschüttelnde Grüße,
O.

Danke für Eure Gedanken!

Langsamer Lurch: Danke! Gesund und verletzungsfrei haben immer oberste Priorität.

Fjerler: Hormonumstellungen sind auf jeden Fall nicht zu unterschätzen.
Berläufe stehen nach dem Marathon sowieso für den Thüringen-Ultra auf dem Plan. Freu ich mich schon drauf (nach einer gemütlichen Regeneration). Danke für Deine Ideen.

Anja Bongard: Da hast Du sicher recht, es kann nicht Jahr um Jahr nur besser werden. Sonst würde ich ja irgendwann auf dem Treppchen stehen :-)und vielleicht bin ich tatsächlich ein kleines bißchen hibbelig...

OleBerlin: das ist das erste Mal, dass ich etwas von Dir lese. Da Du ausgerechnet auf diesen Blogeintrag schreibst, scheint Dich das Thema persönlich zu betreffen. Tut mir leid, wenn ich Dich verärgert habe, war nicht meine Absicht.
Dankbar dafür laufen zu können bin ich ganz sicher.

Ich bin dann mal weg

Da geht einem ja das Herz auf ;-)

allein für die Titulatur "junge Damen" darfst du hier alles schreiben ;-)))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

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