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Benutzerbild von hamburgmann

Sicher gibt es einige die meinen ein Bericht über einen Marsch/Wanderung gehört hier nicht hin.
Ansichtssache denn ich glaube das viele Ultraläufe auch nicht wesentlich schneller absolviert werden.
Zunächst ich habe diesen 100 KM Marsch in ca. 20 Std. beendet. Einer von 169 Finishern einervon 1000 Startern.
Es war zum Schluß wieder hart, aber nicht so hart und schmerzhaft wie vor einem Jahr beim Mammutmarsch in Berlin.
Mein Marschpartner war ausgefallen, daher nahm ich mir vor am Anfang zügig loszugehen, so zügig das ich erster oder zweiter beim ersten Verpflegungspunkt bei KM 20 war. Einzig ein Gruppe von Ultraläufern überholte mich.
Bei KM 25 vereinigte ich mich dann mit zwei Männern einer davon ein erfahrener Ultra Seineportler der schon sehr sehr vieles im Ultra Bereich gemacht hat aber auch noch nie einen 100 KM Marsch. (War für ihn auch eine Herausforderung).
Diese zogen mich bei ständig hoher Geschwindigkeit bis zum VP bei 40KM. Dort gönnte ich mir ein paar Minuten sitzen eine heisse Brühe und etwas Essen und ließ die beiden ziehen..Auch einige andere machten nur kurz Pause und gingen weiter. Bin dann wieder alleine los..glücklicherweise hatte ich einen Teil der Strecke bereits abgelaufen daher viel mir die Orientierung in der Nacht nun leichter. Trotzdem ganz allein in der Nacht durch dunkle Grünanlagen war manchmall etwas spooky. Dazu ging meine App n icht und ich war auf eine billige Karte angewiesen. Nun näherte ich ich KM 60 und Verpflegungspunkt 3...dachte ich...aber ich ging vorbei. ZU schlecht ausgeschildert..vor mir und hinter mir kein Wanderer zu sehen...Mental ging es nun was bergab. Bei KM 70 machte ich Bestandsaufnahme und wollte einen Plan machen wie ich mich nun verhalten sollte. Mein Wasser ging aus und ich hatte Angst auch den 80 er VP zu verpassen. Bei diesen Überlegungen kamen aus der Dunkelheit einige Stirnlampen. Selten so froh Mitmenschen zu sehen. Diese Jungs ausgestattet mit guten Trackfindern begleiteten mich in den Morgen und zu VP 4 bei KM 80. Herrlicher Sonnenaufgang und wieder was gerastet. Die Jungs ziehen lassen und alleine weiter. Meine Frau wollte mir bei 85 entgegenkommen und so geschah es.
Meine Fusshebemuskulatur rechts war mittlerweile entzündet und jeder Schritt schmerzhaft . Dann ging es über die Elbe , glücklicherweise trafen wir wieder vereinzelte Wanderer denen wir folgen konnten langsam aber sicher zum Ziel. Danke Euch allen. Glücklich es wieder geschafft zu haben und Lust auf das nächste Ultraerlebnis...verbleibe ich.....

5
Gesamtwertung: 5 (6 Wertungen)

Super marschiert ,

herzlichen Glückwunsch zu der tollen Zeit. Und der ein oder andere Ultraläufer ist sicher noch langsamer unterwegs.
Gute Besserung dem Fuß.

LG,
Anja

WOW!

Unvorstellbar (für mich). 20 Stunden ohne Schlaf und dann noch 100 km zu Fuß!
Gratuliere zu dieser gigantischen physischen und psychischne Leistung!

100 Kilometer unter den

100 Kilometer unter den Füßen gehört hier unbedingt hin! Herzlichen Glückwunsch, tolle Sache.
Ging aber null durch die Medien, oder? Ist jedenfalls gänzlich an mir vorbeigegangen. Findet das jetzt regelmäßig statt und darf man auch laufen?
Erhol Dich gut!

Ich bin dann mal weg

Findet nächstes Jahr auch statt

laufen darf man auch...aber es gibt besser organisierte Gewaltmärsche..das Hamburger Ding reicht einmal.
Guck mal Hollenmarsch..da habe ich Lust drauf...

Danke!

Das klingt tatsächlich interessant.

Ich bin dann mal weg

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