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Benutzerbild von clarin

Der Halbmarathon in Freiburg war ursprünglich als Tempotest für den Hamburg-Marathon drei Wochen später gedacht. Meine rechte Wade legte allerdings schon früh ihr Veto ein und wirbelte mein Trainingsprogramm heftig durcheinander. Selber schuld: Sie hatte mich mit einem klaren Zeichen bei km 3 eines Longjogs vorgewarnt, das ich aber in den (eiskalten, nasskalten) Wind schlug. Bis ich bei km 15 doch mit dem Bus zurück nach Hause musste und auch die nächsten Tage nicht schmerzfrei gehen konnte...

Mitte Januar bis Mitte Februar war laufen nicht möglich, spätestens nach 15 Minuten war die Wade jeweils total verkrampft. Also Ergometer und Crosstrainer (finde ich anstrengend öde), plus die guten Hände der Physiotherapeutin (kräftig und schmerzhaft). Ab Ende Februar dann wieder langsamer Aufbau im Freien, immer wie auf Eiern und eher in der Stadt (in Busnähe) als durch den Wald.

Mit dieser Vorgeschichte entschied ich mich, Freiburg sanft anzugehen und zu testen, wie es sich anfühlt. Es traf sich prima, dass strider als Marathon-Pacemakerin für 4:30 gemeldet war. So ergriff ich die Gelegenheit, mich in ihrer ersten Runde unter ihre Fittiche zu begeben, mit der Bitte, mich zu stoppen, falls ich zu schnell los ziehe. Und was soll ich sagen: So lief es sich ganz prima! Die Wade muckte nicht und durch das Plaudern unterwegs verging die Zeit wie im Flug. Nach km 18 lag sogar noch eine kleine Endbeschleunigung drin. Danke, liebe strider, es war schön, dich getroffen zu haben!

Die abwechslungsreiche Strecke durch Freiburg gefällt mir, einzig das Kopfsteinpflaster war für die verletzte Wade unangenehm. Das Wetter war weniger heiss als befürchtet und schön genug, um viele begeisterte Zuschauer an den Strassenrand zu locken. Auf den Teilstücken mit 'Gegenverkehr' bekommt man viel von den andern Läufern mit. Das Messegelände ist ideal für Start und Ziel. Dieses Jahr war bei meinem Zieleinlauf auch das Zielbuffet noch nicht leergeräumt, obwohl ich deutlich langsamer war als letztes Mal :)

Meine Garmine fand sich in Freiburg nur mittelmässig zurecht und schickte mir ca. 15 mal ein Pulsmaximum von über 200 (sonst komme ich altersgemäss kaum mehr über 160 bpm). Keine Ahnung, was das soll.

Zu viert liessen wir einen schönen Halbmarathon-Tag auf der Terrasse des Badischen Bahnhofs in Basel bei einem Bier ausklingen und schmiedeten Pläne für die nächsten Events.

Hamburg kann kommen. Ohne die üblichen 30er in der Vorbereitung. Ohne Zeitziel. Möge nur die Wade halten.

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Möge sie das tun!

sonst kriegt sie Haue, die Wade ;-))

und tröste dich: bei dem Kopfsteinpflaster tat mir auch alles weh, auch ohne Verletzung!

Schön, dass du so gut durchgekommen bist. Und toi toi toi für Hamburg!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Verstehendes Lesen, ...

... um die zeitlichen Abläufe klar zu haben, gehört dazu. Hatte ich dann nach dem ersten Satz des dritten Absatzes. ;-)
Seit Januar/Februar solche Probleme ohne Besserung klingt schon ziemlich doof. ;-(
Ich wünsche dir, dass die Wade halten möge!
;-)

Nachhilfe in leichter Sprache ;)

Ha, "verstehendes Lesen" ist gut! Musste ich gleich googeln, bin ja nicht vom Fach ;) Den Anerkennungspreis für 'leichte Sprache' verdient mein verschwurbelter Blog tatsächlich nicht :)

Danke, @schalk und @strider, für die guten Wünsche.

Hihi, alles gut! ...

... Die Auflösung kam ja und ab und an mal den Kopf anstrengen, ist jetzt auch nicht sooo schlimm. Hilft eher! ;-)

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