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für andere die Deutsche Meisterschaft 2017 im 6-Stundenlauf der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V..

Am Samstag den 11.03.2017 fand auf dem Truppenübungsplatz der Lützow Kaserne in Münster-Handorf wieder der 6-Stundenlauf statt. Diesmal mit Deutscher Meisterschaft. Auf einem 5085 Meter langen Rundkurs hieß es 6 Stunden lang Runden zu drehen. Der Schnellste, sprich der, der die meisten Runden dreht, ist auch Deutscher Meister. Aber falsch. Nicht der, sondern die. Nele Alder-Baerens gewinnt mit einer grandiosen Leistung von 85,492 Kilometern. Ist jetzt wohl auch Weltmeisterin, möglicherweise Inhaberin des Weltrekordes und sicher der Weltjahresbestleitung. Ein Wahnsinn diese Leistung.Und ehrlich. Wenn man überrundet wird, dann hat man mal die Möglichkeit einen wirklich eleganten und gleichmäßigen Laufstil zu bewundern. Natürlich nur kurz, denn weg war sie.

Ich für meine Begriffe hatte mir im Rahmen meiner 2017er Planung den 6-h-Lauf in Münster als weiteren Übungslauf auf meinen Höhepunkt für 2017 vorgenommen. Nach Rodgau hatte ich so etwas um die 54 Kilometer geplant.Von der Strecke gibt es nicht viel zu berichten. Flach, fast vollständig asphaltiert, ein wenig Schotter, was mir jetzt nicht so gefiel, aber insgesamt sehr gut zu laufen. Samstag um 10:00 Uhr ging es bei schönstem Wetter los. Absolut super Bedingungen. Da die Runde 5085 Meter lang war, ging es 850 Meter von der Zeitnahme entfernt los. Dies hatte den Vorteil, dass man nach 10 Runden 50 Kilometer hatte. Um 10:00 Uhr morgens allerdings noch etwas weit entfernt.

Pünktlich um 10:00 Uhr der Startschuss. Hatte mir diesmal eine etwas schnellere Anfangs-Pace vorgenommen um mal zu sehen, was denn am Ende noch so geht. So hatte ich dann die ersten 10 Kilometer in einer Stunde hinter mich gebracht. Deutlich schneller als mein Plan, aber ich wußte ja, dass ich ab so Kilometer 25 Motivationsprobleme kriege.Irgendwie hat sich bei mir eingeschlichen, dass ich ab so Kilometer 25 Gehpausen einlegen muss. Und da ich nicht schnell gehen kann, also nicht besonders schnell, fällt meine Durchschnitts-Pace ab da dann deutlich. So hatte ich dann die 20 Kilometer bei ca. 2:05 Std. erledigt und die geplante Halbzeit von 27 Kilometern bei 2:45 Std. Soweit alles gut. Mein Herz-/Kreislaufsystem tip/top in Ordnung, Puls tiefenentspannt, eigentlich alles gut. Nun meldete sich mein rechtes Fußgelenk.Auf Asphalt ging es, aber auf Schotter, also wenn der Untergrund nicht eben ist, schmerzte das Gelenk. Weniger dramatisch, alles auszuhalten, aber lieferte natürlich dem Kopf die Argumente doch mal ein wenig zu gehen. Gesagt getan. Von da an ging die Pace eben runter. Tatsächlich lag aber kein ernsthafter Grund vor in einen dauerhaften Wechsel aus Gehen und Laufen zu verfallen. Da ich meine Motivation aber nicht wieder so richtig angekurbelt bekam, nutzte ich dann diese Phase um schnelleres Gehen zu üben. Nahrungsaufnahme lief auch wieder reibungslos. Offensichtlich kann ich während des Laufens alles zu mir nehmen ohne Probleme zu kriegen. Auch gut. Die Runden verstrichen so dahin. Mir war klar, dass ich die 54 Kilometer nicht mehr schaffen konnte und pendelte mich Richtung 51 Kilometer ein. Am Ende hatte ich 50,304 km, auf der Uhr knappe 51,00 km und war in der Gesamtwertung Platz 384. Also im Mittelfeld. Ergebnis ist in Ordnung und hat Spaß gemacht. Sicher kann man das besser machen, aber ich war doch zufrieden. Körperlich ging es mir ganz gut, deutlich besser als in Rodgau. Intressant war dann für mich, als ich meine Schuhe von unten betrachtet hatte,das rechts nicht mehr vorhandene Profil zu sehen. Es waren Brooks Ghost 9 und die hatten so knappe 800 Kilometer runter. Relativ gleichmäßig abgelaufen. Der Absatz hatte zumindest an beiden Schuhen vor dem Lauf noch Gummi. Nach dem Lauf links kein Gummi mehr und rechts noch Gummi. Also habe ich dann wohl doch meinen rechten Fuß unbewußt entlastet. Auch meine Uhr meldete bei der Balance der Bodenkontaktzeit 54,00 zu 46,00 Prozent. Heißt mein linker Fuss ist deutlich länger auf dem Boden gewesen, als mein rechter Fuß. Dieser Wert wird als ungenügend bezeichnet, weil gleiche Belastung als die beste Belastung gilt. So schlecht war ich noch nicht. Also muss ich jetzt mal mein Sprunggelenk ein wenig schonen, und dann in aller Ruhe weiter trainieren.

Insgesamt war es ein interessanter Wettbewerb. Man ist nie alleine. Tatsächlich gibt es permanente Gespräche, die einen beschallen. Ursachenforschung warum es nicht so läuft, oder aber Erklärungen warum es gleich nicht mehr läuft, oder warum es ausgerechnet heute nicht läuft.Für mich war es -ich will nicht sagen demütigend- aber doch stark beeindruckend, was dann so manch Anderer leisten kann.Natürlich sind in Deutschland nicht viele in der Lage meine Leistung von 51 Kilometern in der Zeit zu laufen -das meine ich nicht überheblich-, wenn ich aber manch anderen Mitläufer sehe, dann frage ich mich, wie diese teilweise wahnsinnigen Leistungen möglich sind und denke dann, das was du jetzt geleistet hast,ist ja doch nicht so besonders. Wie schnell man vergißt, das man gegen die Weltelite gelaufen ist.Die Gedanken sind doch manchmal seltsam.

Insgesamt eine tolle Veranstaltung, die eben eher unter dem Aspekt des klassischen Wettbewerbs zu sehen ist, als unter einem landschaftlichen Lauferlebnis, aber dennoch eine schöne Erfahrung. Die Betreuung an der Strecke war prima. Die Versorgung erfolgte reibungslos und wurde durch stets freundliche und motivierende Helfer/Helferinnen erledigt. An dieser Stelle ganz großes Dankeschön an den Veranstalter.Und wieder muss ich sagen, dass es faszienierend ist, was die kleinen Veranstalter/Vereine für in meinen Augen absolut geringes Startgeld alles so auf die Beine stellen. Aller größten Respekt.

Ich für meine Begriffe schone jetzt meinen Fuss ein wenig und dann geht es als Nächstes als Vorbereitungslauf auf den Hamburg Marathon zum Berlin Halbmarathon.
Der Hamburgmarathon wird für mich insofern interessant, da ich diesen Marathon mit einem Freund laufe, der dort Premiere hat.Ein absolut sportlicher Typ, der die Grundfitness hat. Sein längster Lauf bis heute sind aber nur 16 Kilometer.In der Theorie weiß er eigentlich Bescheid, was da so bei Marathon passiert. Der läßt sich aber nicht überreden, vielleicht mal den Stoffwechsel anzukurbeln. Oder mal einen langsamen langen Lauf zu machen. Langsamer als 6:15er Pace fällt aus.Ich bin mal gespannt, was da in Hamburg passiert.Wie gesagt, langjähriger Sportler, bescheinigte Fitness, aber keine Ahnung von Langstrecke.

So wird der Berlin Halbmarathon einen ersten Anhaltspunkt geben.Ich bin gespannt.

Bis dahin euch eine schöne und verletzungsfreie Zeit.

Grüße
Stefan

5
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Bodenkontakt?

Na das hört sich doch sehr gut an, was du am WE geleistet hat, meinen Glückwunsch.

Mich hat deine Uhr ein wenig neugierig gemacht: was ist das für ein Teil, das den (gleichmäßigen) Bodenkontakt messen kann?

Gruß Christof.

Ist eine Fenix 3 von Garmin!

Neben der Bodenkontaktzeit misst die Uhr auch die Balance der Bodenkontaktzeit. Nun gibt Garmin hier Werte vor, die dann Aussage darüber treffen sollen, ob man gleichmäßig läuft. Ab einem Verhältnis von 52,2 % zu 47,8 % wird es ungenügend. D.h, dass ein Fuß im Verhältnis länger auf dem Boden bleibt als der Andere. So wäre dann eine 50/50 Balance absolut gleichmäßig und angeblich auch "gut". Muß man nicht gut finden und kann man auch belächeln.

Nun ist es bei mir immer so gewesen, dass ich links ein wenig länger Kontakt hatte als rechts. So gerade noch im befriedigendem Rahmen. 51,7/48,3. Jetzt am Wochenende, wie oben geschildert 54,00/46,00.Und ob man es glaubt oder nicht. Ich hatte am Morgen am Absatz auf beiden Schuhen noch grünes Gummi. Links war es am Ende komplett runter.Hatte ich so extrem noch nicht erlebt. Da mein rechtes Sprunggelenk schmerzte, habe ich vermutlich irgendwann mal einen humpelnden Lauf eingeschlagen.

Unabhängig davon wußte ich schon immer, dass ich links mehr tue als rechts. Ich weiß aber leider nicht, wie ich da mehr Gleichmäßigkeit reinkriege. Sicher hilft Stabitraining. Mein "Beckenschiefstand" von 0,5 cm spielt da auch keine Rolle.

Also insofern liefert die Uhr Erkenntnisse, aber um das abzustellen, bedarf es doch eigener Ideen.

Trotzdem mag ich solche Informationen.

Grüße
Stefan

Unbewusst

scheinst du deine Schwachstelle zu schonen, also das rechte Sprunggelenk. Das ist erstmal nicht schlimm, wir haben alle eine Schokoladenseite (mein stärkeres Bein ist das linke, seltsamerweise, denn da war das Sprunggelenk mal gebrochen), nur überlastest du auf Dauer dein "gutes" Bein. Deshalb wäre es vielleicht doch mal gut mit den Schuhen als "Beweis" einen Physio aufzusuchen und um Rat zu fragen. Beckenschiefstand ist das eine, eine fehlentwickelte Muskulatur wird dir irgendwann Probleme bereiten. Vielleicht hilft auch erstmal ein Tape für das "doofe" Sprunggelenk, manchmal hilft da schon ein gefühlt gestütztes Gelenk, dass man es wieder normal belastet.

Davon abgesehen: bist du sicher, dass du mit deiner Taktik: ab km 25 wird es eh schwer, also laufe ich schneller an, erfolgreich sein wirst??? Mag sein, dass das so ist, dass du da schwächelst (wer kennt das nicht), aber deswegen schneller anzufangen um am Ende mehr und mehr zu gehen scheint mir als LaufZIEL nicht sonderlich sinnvoll... Vielleicht wäre es da besser zumindest bei langen Trainingsläufen mal bewusst langsamer anzugehen und ab km 25 zu beissen um ein gleichmäßiges Gesamttempo anzusteuern? Nur mal so. Nichts ist schwerer als den Schweinehund zu überlisten, kenne ich auch zur Genüge.

Aber insgesamt Glückwunsch! Über 50 in 6 Stunden ist schon mal eine Leistung!

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

tolle Leistung

die 50,3 km in 6 Stunden. Das muss erst mal einer nachmachen. Vor allem das Ringeldrehen. Da trau i m i net dran. 10 x 5 km kann i mir net vorstellen. I mag schon kein Marathon laufen der über zwei halbe geht. Schone dein Sprunggelenk und lass das ma anschauen.

Wir sehn uns in der Wachau.

LG

jan

Keine Sorge,

hab doch mein Sprunggelenk geschont. Jetzt hab ich kaputte Schuhe.

Nein, wird schon wieder. Schone mich im Moment und bin fast schmerzfrei.Bin wie immer sehr optimistisch. Also keine Sorge, unser Plan für den Wachaumarathon steht.

Wir hören uns.

Grüße
Stefan

Richtige Taktik?

Natürlich ist das nicht die richtige Taktik. Wurde ja schon häufig hier thematisiert. Ging aber garnicht um Taktik. Mir geht es momentan doch hauptsächlich um "Ankommen". Ich habe in diesem Jahr drei Wettkämpfe bisher absolviert und alle beendet. Und zwar im Ziel. Bei allen Wettkämpfen wurden Runden gedreht und sehr viele Mitstreiter beendeten den Wettkampf vorzeitig, sei es nun geplant oder ungeplant. Mein Ziel ist es, alles im Hinblick auf meinen Saisonhöhepunkt, möglichst viele Wettkämpfe vollständig zu beenden. Insbesondere bekomme ich ein wenig Sicherheit auf Distanzen über Marathon. Ich habe Rodgau ordnungsgemäß beendet. Dort hatte ich Rückenschmerzen. Bin aber ins Ziel gekommen. Jetzt bin ich 6 Stunden unterwegs gewesen und habe ebenfalls etwas über 50 Kilometer zurückgelegt. Keine Rückenschmerzen, dafür Sprunggelenk. Die Schieflage bekomme ich schon weg.

Wenn ich meinen gesundheitlichen Zustand betrachte, dann stellt sich das wie folgt dar: Letztes Jahr ging es los mit Knie rechts, wanderte nach Knie links, runter Sprunggelenk links auf schließlich Sprunggelenk rechts. Einmal rund. Dank Fußbandagen hatte sich alles gut entwickelt. Die muss ich aber bei so langen Läufen weg lassen, da die irgendwann reiben. Mein Sprunggelenk kriege ich schon in den Griff. Wenn jetzt rechts wieder in Ordnung ist, hoffe ich, dass nicht wieder Knie kommt. Ich bin aber optimistisch und gehe davon aus, dass ich dann keine Probleme mehr habe.

Zum Thema Schweinehund hast du schon recht.Ob ich aber momentan 54 Kilometer laufe oder 50, ob ich durchlaufe oder gehe, ist sekundär. Für mich zählt ankommen.

Im Ergebnis versuche ich mich momentan möglichst lange in Bewegung zu halten, dabei zu essen,und zu hören, ab wann mein Körper wo Probleme macht. Wenn ich jetzt rechts in den Griff kriege, hab ich keine Baustelle mehr. Wäre schon mal gut.

Grüße
Stefan

also das mit der taktik...

...das versteh ich trotzdem irgendwie nicht so richtig.
aber erstmal: ganz herzlichen glückwunsch für deine 6h-leistung! das ist nich tvon schlechten eltern.
ich war leider dieses jahr zum ersten mal nicht dabei, weil ich im urlaub war (schlechte planung irgendwie ;)

nochmal zur taktik: auf ankommen laufen ist selbstverständlich richtig, wenn du dich an lange strecken rantastest. das schließt doch aber eine taktische herangehensweise nicht zwangsläufig aus? was spricht dagegen, langsam anzufangen um nach hintenraus - vor allem wenn's denn auch mental schwer wird - wenigstens physisch noch körner übrig zu haben? vielleicht ist dann der mentale tiefpunkt auch nicht so stark?
mal ganz abgesehen vom trainingseffekt des längeren aeroben laufens...
ich mein ja nur...
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laufend ist bei ihren doch schon etlichen ultras immer angekommen: happy™

"man muss es so einrichten, dass einem das ziel entgegenkommt." (theodor fontane)

Taktik ?

Also ich mußte jetzt tatsächlich noch mal nachlesen, ob ich von Taktik geschrieben habe.Nein. Ich hatte auch keine Taktik.Ich hatte lediglich beschlossen mal mit einer höheren Geschwindigkeit loszulaufen. Es gab ja keinen Plan. Muss ich mal erklären.

Seit Jahresanfang bin ich drei Wettbewerbe gelaufen. Kevelaer Marathon in einer ordnungsgemäßen 6:30er Pace, was am Ende zur 6:40 wurde. Rodgau ordnungsgemäß 6:30er Pace nach 50 Kilometern dann um die 7:00. Da war ich aber auch platt und hatte Rücken.Da ich in Rodgau für die 50 Kilometer 5:56 Std. gebraucht habe, dachte ich, dass eventuell 54 Kilometer o.k. wären. Gleichzeitig kreisele ich ja auch seit 3 Wettbewerben. Ich provoziere Langeweile. 7 Runden in Kevelaer, 10 Runden in Rodgau und 10 Runden in Münster. Da ich sowieso noch lange Läufe mache, dachte ich mal daran schneller loszulaufen. Ich habe aber nicht gesagt, dass ich mich abgeschossen habe. Ich bin die ersten 10 Kilometer in 1:00 Stunde gelaufen und die 27 Kilometer in ca. 2:50 Std. Das ist jetzt nicht gerade eine Geschwindigkeit die einen, auch mich nicht, in Ehrfurcht erstarren lassen muss. Ich habe auch überhaupt nicht erwähnt, dass ich keine Körner mehr hatte bzw. total platt war. Nein. Ich hatte eine durchschnittlichen Puls von 128 in den 6 Stunden und mein Max-Puls ist 172. Also soweit so gut.Mein ernstes Problem ist, dass ich nach 3 Stunden irgendwie keine Lust mehr habe zu laufen. Körperlich habe ich mich in Rodgau, obwohl ich am Anfang deutlich langsamer war,erheblich schlechter gefühlt. War aber auch im Januar.Klar hätte ich hier bei optimaler Renneinteilung möglicherweise die 54 Kilometer, vielleicht mehr, geschafft. Das betrachte ich aber eher als für mich nebensächlich.

Die momentan für mich wichtige Erkenntnis ist, dass ich egal wie ich es anpacke, momentan in 6 Stunden ca. 50 Kilometer laufen kann. Ob 50 Kilometer oder 54 Kilometer spielt keine Rolle. Ich weiß auch, das ich noch weiter laufen kann. Aber doch sehr langsam. Und das macht mich im Hinblick auf längere Läufe doch nachdenklich. Wäre der Lauf in Münster noch 2 Stunden weitergegangen, gehe ich davon aus, dass ich ungefähr bei 65 Kilometer ausgekommen wäre. Wie gesagt weiterlaufen ging, aber ich glaube nicht schneller.Naja ich werde sehen.

Also wie gesagt, ich habe keine neue Taktik entwickelt, noch den Versuch gestartet bis zur Erschöpfung loszurennen und dann auf dem Zahnfleisch nach Hause zu kriechen.So war das nicht gemeint und so habe ich das auch nicht gemacht.

Trotzdem möchte ich an dieser Stelle erneut erwähnen, habe ich ja schon nach Salzburg gemacht, dass viele Läufer diese Strategie bevorzugen. Ich erwähnte ja, dass man um sich herum, gerade am Anfang, verschiedenartige Erklärungen hörte, warum es denn nicht klappen wird.Das Phänomen solch eines 6 Stunden-Laufes ist ja, dass man nie so richtig weiß, wo man steht. Der aktuelle Platz in der AK wird ja bei der Rundenzählung angezeigt. Aber insgesamt. Keine Ahnung, denn viele geben Gas, laufen bis 45 Kilometer -braucht man um in die Wertung der Deutschen Meisterschaft aufgenommen zu werden- und warten dann die Zeit ab. Auch wenn es geplant war. Ich mache da doch gerne bis zum Ende mit. Egal wie. Ich weiß nicht ob es an der Jahreszeit liegt, vermutlich aber eher am "kreiseln". Bei einem klassischen Marathon in Form eines Rundkurses bleibt doch auch keiner bei 30 Kilometer stehen und läßt sich vom Bus abholen.Aber ist sicher auch Ansichtssache.

Insofern erkläre ich noch einmal, dass ich es schon lange verstanden habe, dass ein gleichmäßiges Laufen zum besten Ergebnis führt. Man muss aber nicht immer das beste Ergebnis erzielen.

Euch wünsche ich weiterhin viel Erfolg.

Grüße
Stefan

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