Kauf doch deine Geschenke über diesen Link und unterstütze damit jogmap.

Topangebot der Woche

Benutzerbild von elmasguapodetodos

Nach vier Marathons, für die ich "nach Gefühl" trainiert habe, habe ich mir für den kommenden Zürich-Marathon im April einen Trainingsplan zugelegt. Ich verspreche mir durch die Intervalleinheiten (bisher Fremdwort) und das "geordnete" Training eine Leistungssteigerung. Der Trainingsplan sah am Sonntag einen HM-Wettkampf vor. Da kein HM in der Nähe stattfand und plötzlich das Leben dazwischenfunkte, traf ich die Entscheidung, den Testwettkampf auf den nächsten Tag zu verlegen(vorgestern). Also, nach der Arbeit um 18:30 zügig losgelaufen. Kurz und knapp: der Lauf an sich war ein Traum. Ich habe meine HM-PB von 1:57:24 auf 1:53:08 gesteigert (lt. Garmin), und war überrascht, dass mein Trainingsstand so gut ist. So weit, alles bestens. Ich komme kurz vor 20:30 zu Hause an, dusche, esse noch was und gehe dann schlafen. Nochmals kurz und knapp: bis 02:30 konnte ich kein Auge zu machen. Mein Puls raste, als hätte ich ein Liter Espresso getrunken. Als der Wecker um 06:00 losging, dachte ich, dass ich den Tag nicht überstehe. Was haben wir also gelernt? Tempoeinheit und schlafen passen nicht zusammen. Entweder darf ich nur vormittags Gas geben, oder irgendwelche Entspannungstechnik muss her. Kennt das jemand? Hat jemand irgendeinen Tipp hierzu?

Sportliche Grüße,

EMGDT

Heiße Milch mit Honig?

Und Übung ;-)

Kenne ich gut. Adrenalin lässt grüßen. Vor allem nach langen Wettkämpfen sehne ich eigentlich nur noch Bett herbei - und dann wälze ich mich von einer Seite auf die andere und komme nicht zur Ruhe. Adrenalin lässt grüßen. Ruhe bewahren und einkalkulieren, ist dann halt so. Zwar blöd, wenn man am nächsten Tag arbeiten muss, aber lässt sich nicht ändern.

Ein bisschen hilft bei mir abends noch ein bisschen lesen oder fernsehen um abzuschalten. Heiße Milch mit Honig oder Kakao (und bei mir ein Schuss Amaretto, da ich sonst gar keinen Alkohol trinke reicht der Schluck bei mir schon ;-)).

Ach, und Schwimmen gehen! Wenn ich abends Schwimmtraining habe schlafe ich schon auf der Rückfahrt ein...

Mit der Zeit gewöhnt sich der Körper dran. Ich bin eigentlich Abendläufer und laufe seit ca einem halben Jahr die Tempoeinheiten arbeitsbedingt frühmorgens. Das war am Anfang furchtbar, mittlerweile geht es. Zwar nicht gut, aber besser ;-)))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Ah ja...

das kenne ich sehr gut.Ein Mittel dagegen habe ich allerdings nicht finden können.
Deswegen erledige ich solche Läufe dann auch lieber vormittags...zur Not auch vor der Arbeit ;-)

Was wiederum auch nicht jedermanns Sache ist, aber schlafen geht dann Abends wunderbar ...

Gruß zurück

-

-

Früher kannte ich das auch,

dass ich nach einem Marathon nicht schlafen konnte.
Aber mittlerweile macht mir das nichts mehr aus, kann aber nicht erklären wieso.
Paar Seiten lesen hilft meistens, spätestens dann entführt mich jemand ins Reich der Träume.

LG,
Anja

Nach einem Wettkampf,

und nichts anderes war ja dein HM (ein Wettkampf um eine neue PB), könnte ich niemals schnell zur Ruhe kommen. Ich finde, dein Körper hat sich völlig normal verhalten. Er wollte den Sieg feiern. Es sind die Endorphine, die dich wachgehalten haben! Genieße deinen Erfolg! Und beim nächstenmal den Test-Wettkampf vielleicht doch besser aufs Wochenende verlegen.

Lieben Gruß
Tame

schlafen

kenne ich auch allzugut....

gestern Abend noch 8 km auf dem Laufband mit "Steigerung" und wenig geschlafen. Heute morgen dann 11 km draußen und bin jetzt schon "müde"....

Da hilft nicht`s mir bekanntes. Selbst ein guter schluck Bier!!! macht kurzfristig müde.

Entspannungstechnik

Wenn es darum geht den Körper runterzufahren hilft mir "progressives Muskelentspannungstriaining nach Jakobsen" - schnell zu erlernen und mit etwas Übung in der Anwendung einfach und wirkungsvoll.
Schwieriger wird es den Kopf abzuschalten, wenn der Affentanz nicht aufhören will - da kann man sich mal ein bisschen mit leichten meditativen Übungen befassen (Gedanken "davonschwimmen" lassen, Mantras, usw. ...)

Schwimmen ist bei mir auch Schlafmittel Nr. 1 (...dass ich den Weg nach Hause schaffe, ist regelmäßig ein Wunder!)

Gruß, Dominik
_____________________
"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Heimfahrt

deshalb lasse ich mich in der Regel heimfahren, lieber Dominik ;-))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Danke für die Kommentare

Danke für die Kommentare und die Tips! In der Tat, ich hatte die Muskelentspannung gelernt (da ich öfters Migräne habe). Heute habe ich mal wieder ein 31 km vor mir, nachmittags, hoffentlich aber entspannter. Vielleicht kann ich mal die alten Entspannungsübungen rausgraben...

Aw: Laufen und Schlafen

@ Strider: Das mit dem Schwimmen ist eine sehr gute Idee. Ich bin selbst Rettungsschwimmer beim DRK. Hierbei werden die meisten Muskeln beansprucht, was dich danach komplett entspannen lässt. Dazu steigerst du deine Kondition und bist leistungsfähiger. Kombinierst du das Ganze, wird sich deine Endzeit beim Laufen verbessern. Du solltest deine Ernährung anpassen. Der Körper nimmt tagsüber Kohlenhydrate etc. besser auf als in der Nacht. Es ist nicht empfehlenswert, sich den Bauch vollzuschlagen und danach direkt schlafen zu gehen. Wenn du schläfst, fährt dein Körper wie ein Computer in den Ruhezustand. Da dein Magen verdaut, beansprucht das wiederum Energie, welche du eigentlich nicht mehr hast. Somit kann es zu Schlafstörungen kommen, weil dein Körper völlig hin und her gerissen ist, mit welchem Prozess er jetzt anfangen soll.

Gute Nacht!

Darstellungsoptionen

Wählen Sie hier Ihre bevorzugte Anzeigeart für Kommentare und klicken Sie auf „Einstellungen speichern“ um die Änderungen zu übernehmen.

Google Links