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Benutzerbild von nicksdynamics

Wintersaison ist ja mehr Grundlagentraining angesagt, Tempo sporadisch, Belastung moderat. Soweit so gut, klappt nur nicht immer. Zum Beispiel, wenn ich eine Startnummer trage.

Es geht ja um nichts - Teil 1
Seitdem ich im Verein bin, bringt mich die entsprechende whatsapp-Lauf-Gruppe auf solche Gedanken wie: „Ich könnte ja auch mal an der Winterlaufserie teilnehmen, nur mal so, geht ja um nichts“. Ich freue mich auf einen Tempodauerlauf mit Catering und Leuten auf der Strecke. Dann, am Veranstaltungstag, schlägt das Startnummernsyndrom zu: es wird irgendwie schneller als geplant.
Dreimal zu beobachten: im Abstand von 14 Tagen waren erst 10km, dann 15km und abschließend ein Halbmarathon zu absolvieren und jedes mal hab ich die angepeilte lockere Pace locker unterboten, trotz Uhr am Handgelenk. Pacemakerqualitäten sind das nicht...
So stehen im einzelnen 45:31 für 10km, 1:13:30 für die 15km und eine 1:41:04 für den Halbmarathon auf dem Ergebniszettel, was für einen 21. Gesamtplatz reicht (immerhin bei 40 Teilnehmern, die alle drei Läufe absolviert haben, was 47 andere nicht geschafft haben…). Dafür, dass es um nichts ging, fand ich das für meinen Trainingsstand ganz flott.

Zwischenzeitlich gelingt es mir ganz gut das Trainingspensum hochzufahren, was vor allem für die alternativen Sportarten gilt. Dennoch hab ich mir die Empfehlungen aus den Kommentaren meines letzten Blogs zu Herzen genommen und sehe zu, dass ich mich durch das Training nicht unter Druck setze, sondern die Einheiten genieße. Das klappt recht gut und je öfter ich mit Freunden oder der Laufgruppe trainiere sogar besonders gut. So hab ich mich auch sehr auf die Saisoneröffnung der Triathlonsparte des Vereins gefreut:

Es geht ja um nichts – Teil 2
Die Planung der Ligamannschaften steht an, mit gemeinsamen Essen und vorher etwas Sport: Paarduathlon! Regeln: Zwei Leute teilen sich ein Rad, was von Hand zu Hand übergeben werden muss. Wechsel so oft man will. Wer im Ziel kotzt wird disqualifiziert. Im Prinzip geht’s also um nichts.
Wir sind immerhin sechs Teams, die aus zwei Töpfen einander zugelost wurden, damit nicht schon von vornherein klar ist, wer gewinnt, falls zwei der richtig schnellen Leute zusammen laufen würden. Ich in Topf zwei, also langsam. Ich hab Glück und darf mit dem potentiell schnellsten Läufer ein Team bilden. Und ab diesem Zeitpunkt wird’s schon wieder schwer mit „locker machen“: ich will ja nun auch nicht mit so einem Partner abluschen. Wir planen Wechsel alle 90s, was bei ihm gute und bei mir -falls es richtig gut läuft- um die 400m bedeutet. Also anspruchsvolles Intervalltraining: ca.16x400m Vollgas.
Es wird sich warmgelaufen – ja ja, ein bisschen Ernst nehmen es die anderen also auch. Wir starten und sofort liegt die Pace bei 4:00 (ich) und 3:30 (Nico). Die Auslosung erweist sich als gute Entscheidung: die ersten Kilometer ist es eng und wir halten auf Rang vier Kontakt zur Spitze. Hin und wieder ziehen wir etwas an, was reicht, um uns bei Kilometer 6 (von 13) an Position zwei mit gutem Abstand auf den dritten Platz zu etablieren. Am Ende hab ich Tunnelblick und das Messer zwischen den Zähnen – nicht abreißen lassen und bei Kilometer zwölf gelingen unS alle 30s so gute Wechsel, dass es für einen Vorsprung reicht. Im Ziel (45:47) stellen wir einen Schnitt von 3:33 fest. „#ballern“ ist ja in aller Munde – so ungefähr muss es sich anfühlen!

Morgen darf ich locker auslaufen oder radeln, am Montag ist wieder schwimmen. Eigentlich genieße ich mittlerweile die Schwimmeinheiten, Technik, Grundlagen... – nur am Montag, da ist 400m-Test. Geht um nichts, aber ich fürchte da folgt Teil 3...

5
Gesamtwertung: 5 (6 Wertungen)

:-)))) :-))))) :-))) You

:-))))
:-)))))
:-)))
You made my day!
Warum nur kommt mir das so bekannt vor? (Nur die pace passt nicht, aber der Ablauf stimmt)
Nun ja, es ist wie es ist.
Nimm's gelassen, freue dich das du es kannst und geh Montag halt schwimmen...."kicher"

Seit 2011:



"Man muss das Unmögliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit wird. Das Wunder ist eine Frage des Trainings" (Carl Einstein)

Startnummernsyndrom ist gut ;-)

So was brauche ich auch. Im Moment reiße ich meine Bestzeiten eher im Training und laufe im Wettkampf gemütlich. Macht mich eindeutig zur Pacemakern ;-)) (was die Luxemburger leider anders sahen und mich trotz dreimalig pünktlichen Einlaufens auf 5:29 degradierten...)

Also, ich nehme deine Zeiten, alle! Und wenn es dann noch so locker läuft und Spaß macht - dann hast du eindeutig etwas falsch gemacht ;-))))

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Zitat

Wenn ich hier auch mal ein Zitat anwenden darf dann wäre es dies.
Wenn du das Messer noch zwischen den Zähnen halten kannst war es wahrscheinlich noch zu langsam ;-)
Hast du klasse gemacht mal einfach so im Training etwas geballert.
Wie läuft das mit dem Helm ab?
Habt ihr da immer gewechselt oder jeder einen auch beim Laufen getragen?

Gruß aus dem Saarland

Es geht um ne Menge Spaß,

die es dir scheinbar macht.
Freut mich, dass es so früh im Jahr schon so fluppt.
Weiterhin viel Spaß bei allem was du tust.

LG,
Anja

Helm

hat jeder seien eigenen auf, was lustig aussieht, aber zum Glück nicht sonderlich stört!

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Nur der Vollständigkeit halber:

Es wurde Teil 3: Nach dem Einschwimmen bekamen jeder eine Bahn und los ging's! 400m nicht zu schnell angehen - nach der dritten Wende weiß ich schon nicht mehr, wie lange ich unterwegs bin, kann aber auf die Hallenstopuhr schielen und erkennen, dass ich auf dem bestsen Weg bin, meine bisherige PB von 7:08 zu toppen. 6:41!!! Da kann man dann doch mal richtig DANKESCHÖN an die Trainer sagen - sehr cooles Gefühl, wenn man merkt, dass sich Training auszahlt! 10 min Pause und so beflügelt (oder sollte ich sagen beflosst?) ist der abschließende 200m Test das i-Tüpfelchen: ich kann mithalten und schlage mit 3:03 an. Ich wußßte gar nicht, dass ich so schnell sein kann. (also für meine Verhältnisse...)

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Irre!

Vor allem die Geschwindigkeit - auch beim Schwimmen. Wo bleib ich Bleiente mit Bleifüßen beim Laufen, dicken Oberschenkeln beim Radeln und ordentlich Wasserwiderstand denn da?

Hauptsache Spaß - und den scheint es zu machen. Bleib gesund und genieße es!

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