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Benutzerbild von Zockermaus

Hallo liebe Läufergemeinde, da sitze ich nun Mitte Februar, den Frühling eigentlich schon vor Augen und doch gefangen in der tiefsten Winterdepression. Zurück blicke ich auf ein erfolgreiches Wettkampfjahr 2016. 2 Super Marathons in Düsseldorf (3:43)und Berlin (3:38) absolviert und als Highlight den Hannover HM zusammen mit den beiden Söhnen in 1:43 gerockt. Klar auch 2016 haben mich meine Achillessehne und andere Wehwehchen behindert aber irgendwie konnte ich doch immer zu den wichtigen Tagen fast schmerzfrei starten und so meine Highlights auch wirklich genießen.
Doch nun scheine ich den Bogen doch überspannt zu haben. Meine chronisch erkrankte Achillessehne plus Frostbeulen ( seit Mitte November) und eine Nagelbettentzündung am Zeh ( seit Weihnachten) lassen mich schier verzweifeln. Jeder Lauf wird im Nachgang mit noch schlimmeren Schmerzen "belohnt". Auch nachts finde ich kaum Ruhe.
So hat die Familie mal wieder ein "Laufverbot" ausgesprochen und gezwungener Maßen halte ich mich dran. Das Ergometer ist mein einziger Trost, Schwimmen mag ich eigentlich nicht...Letze Woche stand dann der 1. Besuch bei einem selbsternannten Spezialisten auf dem Plan. Er hat mir gleich den Zahn gezogen, im Frühjahr noch irgendwelche Ambitionen bzgl. Marathon zu hegen. Laufen ja - eigentlich eher leichtes Joggen sind erlaubt. Also ca. 3 mal die Woche um die 8 km aber nur wenn's nicht weh tut. Als strikte Anweisung soll ich nun über die nächsten Monate exentrische Übungen praktizieren. Morgens, mittags, abends. Der Erfolg soll sich frühestens in 3 Monaten einstellen. Dazu bekomme ich jetzt noch eine besondere Form der Stoßwelle einmal wöchentlich. aber auch hier wird die Schmerzlinderung erst nach mehreren Sitzungen einsetzen - wenn überhaupt.
Ich bin sehr traurig und sehe grade kein Licht am Ende des Tunnels...

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Liebe Zockermaus

da sitzen wir im selben Boot. 2016 war auch ein prima Jahr, auch hin und wieder ein Zwacken, aber nichts dramatisches.
Ich sitze seit 10 Tagen mit Kreuzbandriss fest und warte auf die OP.
Trotz aller schlechter Prognosen habe ich mir das Ziel gesetzt, Ende Juni am Friesathlon teilzunehmen, nur auf ankommen.
Kopf hoch, wir schaffen das.

LG,
Anja

Recht hast du!!

Aufgeben gilt nicht... Mein erklärtes Ziel ist mein 16. Berlin Marathon in Folge. Nur erkenne ich den Weg dahin grade gar nicht...

Ich wünsche Dir eine erfolgreiche OP !!

Und ich "freue" mich schon auf die nächste Stoßwelle!!

Kopf hoch!

Bei mir war es Achilles rechts und Fersensporn links und Nagelbett beidseitig und Haglundferse rechts. 6 Wochen komplett pausiert und was soll ich sagen, es wurde schlimmer!?!?!? Also mit Gymnastikübungen angefangen, Treppe usw., nach zwei Wochen konnte ich nachts wenigstens Ruhe finden. Dann bekam ich sowohl links beim Fersensporn als auch rechts an der Achillessehne Stoßwellentherapie. Ist ja auch nicht gerade angenehm, gell? Parallel dazu zum Physio, der dich als GANZES sieht, nicht nur deine Achillessehne. Sehr wichtig!!! Nach weiteren 2 Wochen die ersten Laufversuche. Ach ja, Einlagen bekam ich natürlich auch noch für Fersensporn (mit Ausspahrung) und Achilles (hinten etwas höher). Schööööön langsam und sachte durfte ich und natürlich nicht zu weit. Es klappte. Zum Schluss lief ich wieder 4 bis 5x 10 km die Woche. Jetzt pausiere ich gerade wegen einer OP, hat aber nichts mit den Füßen zu tun, wird sich Achilles aber drüber freuen, denke ich;-)
Aber glaub mal, ich bin fest davon überzeugt, dass ich in zwei Wochen wieder richtig mit dem Laufen beginne und DU WIRST DAS AUCH!!!
Auch wenn du denkst, den Bogen überspannt zu haben. Das Pausieren hilft und im Herbst kannst dich kaum noch an die lauffreie Zeit zurückerinnern. Verliere nicht den Mut! Du wirst wieder beschwerdefrei laufen. GEDULD - GEDULD!!! Ich bin übrigens begeistert, wie sehr die Stoßwellen nach der 3. Sitzung angeschlagen haben!

Lieben Gruß
Tame

Danke liebe Tame

Vielen Dank für deine Worte! Die Hoffnung aufgeben , will ich ja gar nicht. Doch meine Beschwerden an der doofen Achillessehne plagen mich schon mehr als 5 Jahre. Alle konventionellen Methoden sind längst probiert. Ich bleibe positiv und trete in der Zwischenzeit fleißig in die Pedale vom Ergometer. Auch Dir wünsche ich auf diesem Weg baldige Besserung!
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Aber es kommt

das Licht!

Ich kann dich so gut verstehen. Irgendwie geht es mir zu Jahresbeginn auch immer so, irgendwas geht schief. Vorzugsweise Ende Januar/Anfang Februar. Aber es ist nicht das Ende, und das weißt du auch. Du wälzt ja schon neue Pläne und hast Berlin fest im Visier und das ist gut so!
Weißt du, meinen Eltern wurde schon bei meiner Geburt gesagt, ich würde keine 5 Jahre alt werden. Das habe ich schon längst überlebt ;-) Nach meiner Sprunggelenksfraktur hieß es, vielleicht könnte ich eines Tages wieder laufen, maximal 10km. Bin dann meinen ersten Hunderter gelaufen. Also abwarten. Mach mal hübsch deine Pause, auch wenn schwer fällt, und die Übungen, auch wenn sie doof sind, und die Therapie, auch wenn es nicht angenehm ist. Behalt dein Ziel im Auge, damit du weißt, wofür es gut ist. Und dann wird es auch wieder. Denn laufen mit Schmerzen zu bezahlen lohnt sich auch nicht.

Großes Daumendrücken! Und vielleicht sehen wir uns in Hannover?

"Gelaufen wird wie es geht, geschlafen wann es sein muß und wenn ich im Ziel bin, bin ich da" (Schalk)

Saarvoir courir - laufen im Saarland

Positiv bleiben

Hallo Strider,

vielen Dank für deine aufbauenden Worte! Versprochen - ich bleibe dran. Und ja in Hannover bin ich definitiv dabei , laufend oder als Supporter für meinen Filius.
Wir sehen uns!

Bin auch gerade am Wiederaufbau

von daher kann ich Dir nur raten die Ursache der Probleme zu finden - und zu beseitigen. Ist nicht immer einfach. Immerhin kann ich inzwischen wieder 3 mal pro Woche >10km laufen - und ich hab 4 Monate pausiert.

Und ich bin überzeugt davon, dass ich bis September Marathon kann - und Du auch. Peng.

Geduld

Dann wünsche ich Dir auch gute Besserung. Wir sind hier ja ein Club der Versehrten ;-))

Hab es hier nicht mal heulmap ? ;o)

LG,
Anja

ja Heulmap gab es

Ist aber glaube ich mit Henry verschwunden.

Pause machen. Damit kenn ich mich aus. Ein bisschen was über 500 Tage.
Plantarfasziitis, Ferse, Achillessehne, Tarsaltunnelsyndrom sind die Diagnosen, die ich inzwischen hatte. Ich dürfte lernen, dass Stoßwelle und Stoßwelle nicht das gleiche ist. Diesmal, ich hatte vor 1,5 Jahren schon mal 3, waren sie wirksam. Ich bin seit einigen Tagen schmerzfrei. Jetzt muss ich die Wade und die Achillessehne noch weiter dehnen und dann kann ich hoffentlich bald auch wieder laufen.

Geduld ist das, was uns meist fehlt.
Richtig vorwärts ging es, als ich eine Nachtschiene bekam und ein Physio, der die Wade nicht nur streichelt, sondern richtig durch arbeitet.

Gute Besserung
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LG Inumi
Wenn ein Lauf nicht dein Freund ist, dann ist er dein Lehrer.

Erhole Dich möglichst bald und gut!

mit den besten Wünschen,

waldboden

Alternativen

Wir können unseren Körper nicht immer beherrschen - so zeigt er dir in diesem Fall die Grenzen auf.
Schwer das zu akzeptieren nach so einem erfolgreichen Jahr, aber besser jetzt pausieren, als sich chronisch kaputt laufen...
Sieh's als Geduldsprüfung und alternative Sportarten können einen auch (wenn auch nicht gleich) nach vorn bringen! Wer weiß, wofür das gut ist? Der Tunnel ist gar nicht so lang!

Gruß, Dominik
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"Was zu schnell ist, weiß man meist erst hinterher!"
(fazerBS)

Danke!

Danke noch einmal an Euch alle! Gut zu wissen, dass ihr da seid!
Bis heute zeigt sich zwar keine Besserung aber es sind ja auch erst 2 Wochen Therapie vergangen. Ich schriebe so eine Art Schmerztagebuch inclusive aller Maßnahmen und Trainingseinheiten. (Walken, Radfahrern,Gymnastik). Damit kann man ja auch Zeit verbringend, hihi !

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